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Erfahrende Fremdsprachenkorrespondenten?

B{ellax933 hat die Diskussion gestartet


Ich mache zurzeit eine Ausbildung als Fremdsprachenkorrespondentin für Englisch und Französisch, die nur 2 Jahre geht. Da stellt sich natürlich die Frage in welchen Firmen man sich dann bewirbt, so ganz ohne Erfahrung im Betrieb. Ich habe bis jetzt auch noch keine Anzeige gesehen, wo Unternehmen direkt Fremdsprachenkorrespondenten gesucht haben oder darauf hinweisen, dass sie diese einstellen. ":/ Mich würde mal interessieren, ob jemand hier auch diese Ausbildung gemacht hat und wie es nach der Ausbildung weitergegangen ist. :-)

Antworten
MjollieUnchexn


Ich habe so eine Ausbildung gemacht. War eine rein schulische. Danach habe ich allerdings noch eine Ausbildung gemacht (praktisch, büromäßig, aber ein ganz anderes Gebiet). Wurde nicht übernommen und habe mich dann als Fremdsprachensekretärin beworben und auch eine Stelle gefunden. (Nach eineinhalb Jahren war ich allerdings betriebsbedingt wieder draußen…)

Allerdings ist das fast 20 Jahre her. Ob man heute auch noch so relativ einfach so einen Job kriegt – und vor allem ohne eine praktische Ausbildung – keine Ahnung.

Ach so, die Firma, wo ich gelandet war, war eine Im- und Export-Firma.

Bxellaz93x3


Hm, das ist halt die Frage ":/

Eine kaufmännische Ausbildung kommt für mich leider gar nicht in Frage. Hab schon während meiner jetzigen Ausbildung Probleme mit dem Fach Wirtschaft und ich würde glaub ich durchdrehen, wenn ich wieder rechnen müsste etc..

K8atBzenLminxze


Ich habe auch Fremdsprachenkorrespondentin gelernt und bei mir war es auch eine 2 jährige schulische Ausbildung ohne betriebliche Praxis. Meine ersten Gehversuche habe ich danach über Zeitarbeit gemacht und bin auch relativ schnell von einem der Kunden fest übernommen worden. Fremdsprachenkorrespondenten werden sehr häufig als Sekretärin mit Fremdsprachenkenntnissen gesucht und eingesetzt, ich war z.B. bei einem Wirtschaftsprüfer u. Steuerberater angestellt. Auf Dauer war mir dieser Job aber zu anspruchslos, so dass ich noch eine Weiterbildung als Betriebswirtin für Außenwirtschaft gemacht habe. Jetzt arbeite ich in der Zoll- und Exportabteilung eines internationalen Unternehmens und meine Sprachkenntnisse waren (neben den betriebswirtschaflichen) für diesen Job natürlich sehr vorteilhaft. Mit dieser FK Ausbildung hat man eine sehr gute Basis und kann auch in Speditionen, im Einkauf oder Import/Export arbeiten, würde da aber aus persönlicher Sicht empfehlen noch einen Betriebswirt ranzuhängen sonst hat man immer den Stempel "Sekretärin" auf der Stirn. Was deine Ängste in Sachen Wirtschaft und Rechnen angeht, nun, ich war auch nicht das hellste Licht in diesem Bereich. Sprachen liegen mir einfach mehr als alles was mit Logik und Zahlen zu tun hat. Trotzdem arbeite ich jetzt in einem wirtschaftlichen Bereich und ich habe keine Problem. Also bitte dadurch nicht einschüchtern lassen. :)

M}ollie4nchexn


Na ja, probier's halt – also, einen Job zu finden nach der Ausbildung. Ich hatte das zuerst auch probiert, und überall hieß es, Sie haben ja gar keine praktische Übung. Irgendwann hatte ich die Schnauze voll und habe halt noch eine praktische Ausbildung gemacht. Aber vielleicht hast Du ja mehr Glück als ich…

M@ollaienchxen


Ja, da stimme ich Katzenminze zu, Wirtschaft und Zahlen waren auch nie mein Ding (waren immer meine schlechtesten Fächer, auch in der Ausbildung), aber das sollte einem am Ende eigentlich nicht im Weg stehen.

Bcel>l.a9x33


Hm, da habt ihr womöglich recht..

Ich wäre auch erstmal zufrieden, wenn ich Sekretärin in irgendeiner Firma wäre. Dann hätte ich schon mal einen Platz (der mir wahrscheinlich auch zu anspruchslos ist) aber ich könnte mich außerhalb der Arbeit trotzdem informieren..

Vor dieser Ausbildung hatte ich ein paar Einstellungstests für kaufmännische Berufe gemacht (meine Eltern wollten das), aber ich bin leider gnadenlos wegen Mathe gescheitert. Und es waren wirklich nur allgemeine Sachen, die ich auch noch nie konnte wie umrechnen etc. Deswegen hab ich auch noch Angst, überhaupt irgendwo reinzukommen :°(

Aber Danke erst mal für die Tipps. Meine Ausbildung endet erst 2015, vielleicht bin ich bis dahin schon etwas schlauer..

D!andiel2w906x84


Vielleicht koenntest du ein Praktikum in England oder Frankreich fuer 1-3 Monate machen? Die bezahlen meist die monaltichen Transportkosten. Sobald du dich arbeitslos gemeldet hast, kannst du beim Arbeitsamt ein Auslandspraktikum bewilligen lassen. Das geht sogar relativ einfach und du koenntest dein Arbeitslosengeld dafuer nutzen etc. Glaub mir.. ist bei jedem Betrieb gerne gesehen und man frisst dir in England aus der Hand weil du Deutsch sprechen kannst.

BtellYa933


Ich mache ab ca. Mitte Juli 4 Wochen ein Praktikum in einem Hotel in Frankreich. Ich hätte auch 8 Wochen machen können aber das hab ich mich nicht getraut ;-D Kann ich aber 2015 nochmal machen.

Aber Danke für den Tipp :)^

RMubyxna


Ich hatte auch eine schulische Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin angefangen, die ich aber leider aus gesundheitlichen Gründen nach ca. 1 1/2 Jahren abbrechen musste.

Ich glaube auch, dass es recht schwierig ist, "nur" mit dieser Ausbildung eine Stelle zu finden, Bürokauffrau o.ä. noch draufzusatteln ist mit Sicherheit immer empfehlenswert. Haben auch einige gemacht, mit denen ich damals in der Schule war.

Aber ich kann dich sehr gut verstehen, ich habe dieses wirtschaftliche Zeug auch immer total gehasst %-|

Könntest du es dir denn vorstellen, danach noch auf eine Fachakademie zu gehen und dich zur Übersetzerin oder Dolmetischerin ausbilden zu lassen?

Das hätte mich immer sehr gereizt ;-)

Roubyxna


*Dolmetscherin natürlich

G;rauamxsel


danach noch auf eine Fachakademie zu gehen und dich zur Übersetzerin oder Dolmetischerin ausbilden zu lassen?

DAS wollte ich Dir gerade vorschlagen! Meine Freundin hat auch Fremdsprachenkorrespondentin gelernt - damals hiess der Beruf anders - und sich quasi in der Freizeit immer weitergebildet. Nach der Babypause machte sie konzentriert die Dolmetscherin und nun arbeitet sie schon viele Jahre als Simultandolmetscherin am Gericht. Eine sehr belastende Arbeit, aber auch sehr bereichernd.

BBellPa933


Ich könnte nach der Ausbildung klar auf die Dolmetscherschule gehen. Aaaber Dolmetscher sind oft selbstständig. Und ehrlich gesagt wäre mir nur Übersetzen zu langweilig denke ich. Wenn ich nichts anderes finden würde, würde ich aber auf jeden Fall auf diese Schule gehen bevor ich arbeitslos bin. :-)

G0rauamUsexl


Bei uns (CH) ist das ein Unterschied: der Übersetzer übersetzt - zumeist im stillen Kämmerlein oder, wenn angestellt, in einer Agentur. Wobei die meisten Übersetzer ihre "Spezialitäten" haben: jemand "kann" vielleicht Medizinisches gut, jemand anderes Wirtschaftliches oder Naturwissenschaftliches usw.

Ein Dolmetscher übersetzt. Diese Funktion übt meine Freundin auch oft aus. Wenn zb. ein Geschäftsessen oder -Termin einer Firma ist, wo - in ihrem Fall - spanisch gesprochen wird und die Konversation für die deutsch Sprechenden übersetzt werden muss, dann sitzt meine Freundin mit am Tisch und übersetzt von Spanisch in die Muttersprache, was in ihrem Fall Deutsch ist.

Dolmetscher übersetzen in den allermeisten Fällen in ihre Muttersprache.

Als Simultan-Dolmetscherin arbeitet sie am Gericht und das, finde ich, sind die "höchsten Weihen", die man auf dem Gebiet erreichen kann. Sie übersetzt von Spanisch auf Deutsch für den Angeklagten (z.B.) und dann die Rede von Anwalt/Richter/Sachverständigen von Deutsch auf Spanisch für den Angeklagten. Nach so einem zweistündigen Hin-und Her ist meine Freundin dann nudelfertig und geht erst mal eine Runde spazieren.

WZaidm-anwnsbraxut


Ich kenne einige FKs, die nach der Ausbildung gleich gute Stellen gefunden haben, einige andere haben keine Stelle gefunden und machen andere Ausbildungen oder jobben. Das sind die, mit deren Fremdsprachenkenntnis es nicht so weit her ist. Wenn du den Mangel an Erfahrung im Büro mit überragenden Fremdsprachenkenntnissen wett machen kannst, findest du ganz sicher schnell einen guten Job.

Ich bin unter anderem FK (mein niedrigster Abschluss, nebenbei mitgemacht) und habe sofort einen guten Einsteigerjob gefunden

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