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Zickenkrieg im Büro. Halte das nicht mehr länger aus

C2alli.stax26 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich packs einfach nicht mehr - bei mir im Büro herrscht der reinste Zickenkrieg! Mit meiner Kollegin (ich habe über sie schon mal einen anderen Beitrag hier geschrieben) kann mich anscheinend immer weniger ausstehen!

Sie hat eh in den letzten Wochen immer wieder eine totale Wut auf mich und zickt rum wo es geht. Sie wirft mir Sachen vor, das glaubt ihr gar nicht... Hier mal ein paar Beispiele:

1. Ich bin zu 80% für unsere Abteilung tätig und zu 20% für eine Sonderaufgabe in unserer Firma freigestellt. Die Kollegin würde diese Sonderaufgabe auch gerne ausüben und unser Abteilungsleiter hat ihr vor seinem Weggang versprochen dass sie den Posten bekommt (wäre dann meine Vertretung und deshalb zu 10% für diese Arbeit freigestellt).

Unser Chef hat allerdings nichts weiter unternommen um die Zuständigkeiten ändern zu lassen sondern hat der Kollegin das nur mündlich versprochen. Der Chef wusste aber, dass man in der Firma per offiziellen Schreiben der Personalstelle für die Ausübung der Tätigkeit "bestellt" werden muss! Er hat aber nichts veranlasst. Nach dem Weggang des Chefs habe ich diese Zuständigkeitsänderung beim Firmenleiter angesprochen (Kollegin war nicht dabei, da sie an dem Tag abwesend war) und er meinte zu mir dass er die Zuständigkeit nicht ändern möchte und alles so bleiben soll wie es ist. Er will die Zuständigkeit nicht auf die Kollegin erweitern. D.h. die Kollegin ist weiterhin nicht zuständig für die Aufgabe. Das habe ich der Kollegin auch so mitgeteilt - ich fand es damals auch nicht so toll, weil ich schon irgendwie auf Hilfe bei der Ausübung der Tätigkeit gehofft habe (für eine Person fällt schon viel an). Die Kollegin wirft mir nun aber vor, dass ich die Sonderaufgabe bei unserer jährlichen "Personalberechnung" nachwievor nur bei mir berücksichtige, aber bei ihr nicht. Sie möchte dass eine Tätigkeit bei ihr berücksichtig wird, die sie bis dato nicht ausübt, für die sie offiziell nicht zuständig ist und wo der Firmenleiter auch nicht möchte dass die Zuständigkeit auf sie erweitert wird. Ich habe ihr dann nur nochmal gesagt was der Firmenleiter gesagt hat, dass unser Ex-Abteilungsleiter schon VOR seinem Weggang längst eine Zuständigkeitserwiterung veranlassen hätte können, dass sie dies auch gerne selber beim Firmenleiter ansprechen könnte und dass es nicht meine Aufgabe ist ihre Angelegenheiten zu klären (sie betont ja auch immer, dass wir gleichberechtigt sind und ich nicht ihre Vorgesetzte bin).

Bei diesem Punkt hat sich bisher nichts geändert - sie meckert mich zwar nach wie vor gerne wegen diesem Punkt an und wirft mir vor sie absichtlich außen vor zu lassen, aber sie traut sich anscheinend auch nicht dieses Thema selber beim Firmenchef mal anzusprechen.

2. Sie ändert einfach Aktenzeichen ab weil dort meine Kennung mit enthalten ist (Aktenzeichen dienen ja zur Identifikation von Akten und da die ersten Schreiben eben von mir gefertigt wurden ist da eben meine Kennung enthalten und dieses AKtenzeichen zieht sich dann halt meinher Meinung nach durch den ganzen Vorgang - auch wenn sie sich nachher mit eingeklinkt hat!). Sie legt nicht mal wirklich ein neues Aktenzeichen an - sie nimmt einfach nur meine Kennung raus weil sie der Meinung ist dass sie ja ebenfalls an dem Gesamtvorgang beteiligt war. Ist ja schön und gut, aber was für einen Sinn haben denn Aktenzeichen dann noch, wenn man die einfach mal so abändert (kein neues offizielles AZ - nur eine Änderung)?! Außerdem macht ihr AZ überhaupt kein Sinn - das AZ wurde bereits bei einem anderen Vorgang verwendet und die Kennung sagt nun u.a. aus dass eine Person an Vorgang beteiligt war die gar nicht beteiligt war. Ist ein bisschen kompliziert zu erklären, aber so ist es. Ich habe es der Kollegin auch so gesagt, aber sie ist total uneinsichtig.

3. Diverse Dinge müssen eben mit dem Firmenleiter besprochen werden. Vor 3 Wochen habe ich wegen einem Vorgang von der Kollegin und mir einen Termin für den übernächsten Tag beim Leiter ausgemacht und der Kollegin (sie war an dem Tag mal wieder nicht anwesend) per Mai leine Termineinladung geschickt. Am nächsten Tag war die Kollegin wieder anwesend, hat die Termineinladung auch gelesen, wir haben über das Thema gesproche nwas wir dem Leiter vortragen wollen usw. Auf meine Termineinladung hat sie allerdings nie geantwortet - also kein elektronisches Annahmen oder Ablehnen. Am nächsten Tag hatten wir um 10 Uhr den Termin. Um halb 10 läuft die Kollegin aus dem Büro raus - um 10 vor 10 war sie noch immer nicht wieder da und ich bin deshalb alleine zum Firmenleiter gegangen (wäre ansonsten zu spät gekommen). Als ich nach dem Termin wieder in usner Büro kam hat sie mich angekeift, dass ich nicht auf sie gewartet hätte, dass sie nicht gewusst hätte ob sie nun mitgehen soll oder nicht (eine Termineinladung reicht ihrer Meindung nicht aus), dass ich sie eh ständig überall übergehen würde und Infos an sie nicht weitergebe usw. Sie warf mir auch vor nicht mit ihr zu reden - ich hätte doch einfach direkt sagen sollen, dass sie bei dem Termin dabei sein soll (das Reden über das Thema am Vortag und die Mitteilung dass der Firmenleiter deshalb darüber sprechen will sowie die Termineinladung über Outlook - was bei uns vollkommen üblich ist - reicht wohl nicht aus). Sie wirft mir vor nicht mit ihr zu reden aber sie hat mit mir ja genauso wenig geredet - sie hätte ja auch fragen können ob sie mitgehen soll, wenn sie sich nicht sicher ist, oder?! In der Vergangenehit wurden Temrineinladungen noch nie "zum Spaß" doer "zur Kenntnis" verschickt sondern nur an Leute die auch teilnehmen sollen. Keine Ahnung warum sie plötzlich nicht wusste ob sie teilnehmen soll oder nicht... Mir war das dann irgendwann zu blöd - ich war eh schon ein bisschen angepisst, weil es nicht das erste Mal ist wo wir eigentlich zu zweit zum Firmenleiter gehen sollten, aber sie nicht mitgeht und es dann so drehen will dass ich daran schuld bin und ja gernell ach so unfair zu ihr bin...

Mich nervt das einfach so tierisch und ich bin nicht bereit das noch länger mitzumachen! Sowas macht einen auf Dauer ja auch psychisch fertig! Wie gesagt wird es in den letzten Wochen ja immer schlimmer und ich habe den Eindruck sie nutzt jede Gelegneheit um mich anzuzicken und mich als die "Böse" darzustellen. Sie ist natürlich immer nur das Opfer... Ich sehe langsam keinen anderen Weg mehr als mit dem Problem zum Firmenleiter (der nach dem Weggang des Abteilungsleiters direkt für uns zuständig ist) zu gehen. Vernünftig reden hilft bei der Kollegin ja anscheinend nicht und ich bin nicht bereit mir noch weiter solche an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfe anzuhören und mich als "unkollegial" und "hinterhältig" und "unfair" bezeichnen zu lassen.

Was meint ihr? Wie würdet ihr nun vorgehen? Wirklich direkt mit dem Problem direkt zum nächsten Vorgesetzten (jetzt Frimenleiter)? Ich habe ja schon immer wieder versucht mit ihr zu reden und die Dinge zu klären, aber ich glaueb sie will das auch nicht. Sie dreht es immer so wie es ihr gerade passt.

Antworten
Csall[isnta26


Anfangs hat mich dieses Rumgezicke der Kollegin ja sehr mitgenommen (auch psychisch). Ich war bisher noch nie in einer solchen Situation und konnte nicht wirklich damit umgehen...

Mittlerweile belastet mich dieses Verhalten psychisch nur noch wenig bzw. schnell gar nicht mehr, weil ich mir nur noch denke "leck mich doch am A***". Gerade in den letzten 2 Wochen habe ich es wohl aufgegeben ein normales Arbeitsklima erschaffen zu wollen. Ich mache meine Arbeit und rede und bespreche nur berufliche Dinge mit der Kollegin (ich enthalte ihr aber keine Infos vor! Darauf achte ich immer!). Trotzdem geht das mit ihren Zickereien weiter und sie greift mich immer wieder an und macht mir Vorwürfe (siehe oben).

Sie hat mir auch vorgeworfen dass ich sie "bekämpfen" will und sie uns doch eigentlich als Team sieht. Dabei habe ich leider immer eher das Gegenteil empfunden und das habe ich ihr auch so direkt gesagt (nehme mittlerweile kein Blatt mehr vor den Mund und versuche nicht mehr "harmonisch" zu sein und die Dinge einfach zu schlucken wenn sie solche Anfeindungen loslässt). Ich habe ihr auch einige Situationen geschildert, wo sie sich nachweislich sehr unkollegial verhalten hat - da hat sie dann auch nichts mehr gesagt sondern mich den Rest des Tages nur noch angeschwiegen. Am nächsten Tag hat sie dann so getan als ob nichts gewesen wäre. Bis sie dann wieder ihre nächsten Anfeindungen losgelassen hat...

Mich nervt dieses Rumgekämpfe einfach nur noch. Muss sowas denn wirklich sein? Ich habe wirklich eine hohe Schmerzgrenze und bin immer höflich und komme auch mit allen in der Firma gut aus - nur mit der Kollegin nicht (mehr). Ich mache der Kollegin keine Vorwürfe und keine schuldzuweisungen, aber ich schlucke ihre Anfeindungen auch nicht einfach mehr sondernversuche ihr so sachlich wie möglich zu antworten. Aber das bessert die Situioan halt auch nicht.

Ich glaube die Kollegin hat Angst dass ich ihr in der Firma den Rang ablaufen könnte und will das nur nicht zugeben. Und um zu rechtfertigen dass sie so viel weniger Arbeitsvorgänge erlegibt als ich (was auch dem Leiter scho naufgefallen ist) begründet sie es mit angeblichem unkollegialem und unfairen Verhalten von mir (Infos vorenthalten, nicht klar kommuniziren dass sie bei Terminen mitgehen soll usw.).

W(ate4rlix2


Ich finde, du solltest das "die Kollegin mag mich nicht" erstmal beiseite schieben. Es ist utopisch, dass diese Kollegin dich je "mögen" wird und du kannst auch darauf verzichten, dass sie dich "mag".

Aber sie muss ihre Arbeit ordentlich machen und deine nicht behindern und wenn das nicht funktioniert, solltest du natürlich zum Vorgesetzten gehen und im Hilfe bitten. :)z

SIilbermHondaiuge


Was meint ihr? Wie würdet ihr nun vorgehen? Wirklich direkt mit dem Problem direkt zum nächsten Vorgesetzten (jetzt Frimenleiter)?

Ja klar. Unter anderem damit er ihr auch mal klarmacht wo der "Bartl den Moscht holt" - sprich, dass ER ihr die Aufgabe/n nicht übertragen will und sie keinen Grund hat auf dich sauer zu sein.

Ausserdem hat sie deine Arbeit nicht zu sabotieren !

C<allgista2x6


@ Waterli2:

Im Prinzip behindert sie meine Arbeit nicht direkt. Zumindest meistens - leider haben wir auch immer wieder Projekte die wir zusammen durchführen MÜSSEN. Und bei den Sachen die sie halt auch wissen muss bzw. wissen sollte, teile ich ihr das immer im Vorfeld mit bzw. schicke ihr die Dinge im Vorfeld und gebe sie dann erst nach 2-3 Tagen (also wenn die Kollegin es gelesen hat und nichts zu ergänzen hatte) zum Leiter weiter. Komischerweise kommt sie mit ihren Vorwürfen und Bemängelungen dann immer erst, wenn ich die Sachen weitergeschickt habe. Wenn ich sie dann frage warum sie nichts gesagt hat, wenn ihr doch offensichtlich etwas nicht gepasst hat, dann meint sie nur ICH hätte doch mit ihr reden sollen ":/ :-o

Ja, ich glaube ich habe nun wirklich akzeptiert, dass die Kollegin mich nicht mag. Im Prinzip ist es mir ja auch wurscht ob sie mich persönlich leiden kann oder nicht - mich nervt es nur dass sie immer mit so an den Haaren herbeigezogenen Vorwürfen und komischen Anschuldigungen kommt und die Abstände dazwischen auch immer kürzer werden. Und ignorieren geht auf Dauer halt schlecht - sowas belastet mich mehr wie wenn ich sachlich darauf reagiere, das habe ich gemacht. Mich nervt es einfach tierisch dass ich mich ständig mit sowas auseinandersetzen muss. Kannst du das verstehen?

Cballpista2x6


@ Silbermondauge:

Er hat es so direkt zu mir gesagt und nicht zu ihr. Zu ihr konnte er es ja auch nicht sagen, da sie den Terminen mit ihm ja wohl aus dem Weg geht (sie war schon 3 mal nicht dabei, obwohl sie von den Terminen rechtzeitig wusste - und jedes Mal hat sie die Schuld dann mir zuschieben wolle. Siehe z.B. oben.). Ich habe ihr ja gesagt, dass sie gerne direkt mit dem Firmenleiter darüber sprechen soll wenn sie unbeidngt die Aufgabe mit übernehmen möchte und es nicht meine Aufgabe ist mich darum zu kümmern - tja, das hat sie bis heute nicht gemacht. :|N

Mir geht es nun einfach darum dass ich keinen Bock mehr auf die "Kämpfe" hier habe und mich als unkollegial darstellen zu lassen. Vorallem weil sie mir Dinge vorwirft und sich über ein Verhalten beschwert, dass eigentlich sie an den Tag legt (z.B. dass ich nicht mit ihr rede und ihr Infos vorenthalte - sie teilt mir nicht mit wenn sie Urlaub haben will obwohl ich ihre Vertretung bin, sie beantwortet keine Termineinladungen und fragt auch nicht nach sondern behauptet im Nachhinein nicht gewusst zu haben dass sie da mitgehen soll usw.)

C7allisWta26


Okay, ich muss zugeben: es beschäftigt mich doch immer noch. Ich versuche das zwar auszublenden aber irgendwie ertappe ich mich immer wieder dabei wie ich über die Kollegin nachdenke. Nicht unbedingt über die aktuelle Zickerei sondern vielmehr überlege ich was sie sich als nächstes überlegen könnte um mir eins reinzuwürgen, mich als die Böse hinzustellen usw. Ich denke wirklich teilweise: "biete ich der Kolelgin so eine Angriffsfläche?" So weit ist es nun schon gekommen...

Wenn ich ehrlich bin traue ich der Kollegin keinen Schritt mehr. Vielleicht ist es ja so ne Art Verfolgungswahn aber ich habe den Eindruck dass die Kollegin nur darauf wartet dass ich einen Fehler mache und sie mir dann so richtig an den Karren fahren kann. Und dann nicht nur unter uns beiden sondern inkl. Firmenleiter.

Ihr könnt euch vorstellen dass eine Zusammenarbeit nicht unbedingt die Beste ist wenn man sich gegenseitig so misstrauen muss, oder?

a!uhtumn-?like


So wie dir ging es mir mit einer Kollegin in der alten Firma auch. Würdest du Rückhalt von deinem Vorgesetzten bekommen?

Ich hatte gegen diese Kollegin Recht bekommen. Nur gebracht hatte es mir nichts. Im Gegenteil. Ab diesem Zeitpunkt, wo sie eine Niederlage erleiden musste, gab sie erst richtig Gas. Bei uns war es komplizierter, da sie fachlich nichts konnte und in der Firma ihre Lebensstellung hat, weil der Chef einen Narren an ihr gefressen hat. Sie war ständig von Neid zerfressen. Ihr Mann ging jeden Tag in die Gaststätte. Sie stürzte sich auf alle Kollegen, zog über alle her. Ich teilte mit ihr lange Zeit ein Büro und habe mit ihr dann nur noch beruflich gesprochen, weil sie ständig Lügen über mich verbreitete. Vielleicht ein Trost – meine Kollegin hat kein glückliches Leben. Für sie zählt nur Macht und Geld und sie ging schon immer über Leichen. Der Tratsch, das Gehetze gehört zu ihrem Leben. Ändern wirst du sie auch durch ein Gespräch mit dem Chef nicht. Bei mir kamen dann noch andere Punkte über Jahre hinzu und ich habe dann gekündigt. Bereut habe ich diesen Schritt nicht.

Sie zog über meine Trennung her. Ihr Pech war, dass ich kurz darauf meinen Freund kennen lernte. Ich bin glücklich – sie nicht. Sie hat mich gemobbt. Schecks in Belegen versteckt etc. Meine Kollegen wussten alle, dass sie eigentlich fehl am Platz ist, aber wegen dem Chef traute sich keiner gegen sie vorzugehen.

Du musst lernen hier nach der Arbeit einen Cut zu machen. Diese Kollegin ist keine Gedanken wert, auch keine negativen Gedanken. Durch deine Gedanken wird sie sich leider nicht anders verhalten. Du schadest dir nur selbst, wenn du ständig über ihr Verhalten grübelst. Ich spreche hier aus Erfahrung. Sie ist das nicht wert.

C[allizsrt a26


@ autumn-like:

Danke! Es ist nur so schwer es einfach zu ignorieren, denn im Grunde bin ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch. Und es fällt mir einfach schwer zu glauben dass ein Erwachsener sich dauerhaft so verhält und ich keinen Schimmer habe warum überhaupt. Sie beschuldigt mich, wirft mir Sachen vor, aber andererseits kann man genau diese Dinge bei ihrem Verhalten finden. Sie sagt z.B. ich würde nicht mit ihr reden und nicht mit ihr kommunzieren - sie gibt oft nur total einseilbige Antworten wenn ich ein Gespräch anfangen will und ignoriert mich manchmal auch, sie sagt nie etwas zu bestimmten Vorgängen und erst wenn die Vorgänge dann weitergegeben wurden lässt sie ihre Beschwerden los, sie meint mich würde es nichts angehen wenn sie sich krank meldet oder Urlaub nehmen will obwohl ich ihre VErtretung bin usw. Aber sie beschwert sich dann bei mir, dass ich nicht mit ihr reden würde. Wie heißt es so schön: wie es in den Wald reingerufen wird...

Ich habe sie immer über alles in Kenntnis gesetzt - ob mündlich, elektronisch usw. Ich habe ihr nie Infos vorenthalten oder erst verspätet zugeleitet. Ich habe ihr auch immer über whattsapp mitgeteilt wenn ich krank war und wie lange ich krank bin.

Mittlerweile bin ich halt auch nicht mehr bereit von meiner Seite ständig ihr alles mitzuteilen und sie überall mit einzubeziehen, aber sie tut dies nicht und macht mir dann noch Vorwürfe und stellt sich als Opfer hin. Wenn ich ihr dann den Spiegel vorhalte, schweigt sie nur beleidigt und 1-2 Tage später geht alles von vorne los...

Mich macht das alles einfach so sauer!

SGilbLermo}nd0augxe


Ja du bist ein harmoniebedürftiger Mensch und deine Kollegin merkt das

und es ist gut dass du ihr immer alles schriftlich mitgeteilt hast, so kann sie wenigstens nicht behaupten du hättest ihr infos vorenthalten

kCratxzkaetzcxhen


Ich würde an deiner Stelle wirklich mit dem Vorgesetzten reden.

Ansonsten würde ich bei gemeinsamen Arbeiten immer eine klare Ansage mitgeben, bis wann du von ihr Rückmeldung brauchst und wann du vorhast, das weiterzuschicken (rot und fett markieren).

Bei den Einladungen kannst du entweder einen Vermerk in die Einladung selbst oder noch eine Mail hinterherschicken und sie ausdrücklich um ihre Anwesenheit bitten.

Information solltest du wie gehabt immer schriftlich ihr mitteilen, auch wenn du es mündlich schon getan hast.

Ich kenne so ein Verhalten auch ein paar Leuten, mit denen ich zusammen arbeite. Die Fristen helfen mir, mich ihnen gegenüber zu rechtfertigen, warum ich nicht auf ihre Rückmeldung gewartet habe. Das funktioniert zum größten Teil echt gut.

kTraXtzkJaeZtzEchen


Ich habe ihr auch immer über whattsapp mitgeteilt wenn ich krank war und wie lange ich krank bin.

Mach das in Zukunft per Mail. Das hat doch einen offizielleren Charakter. Am besten in CC setzen, wenn du die Mail an den Chef oder wem du es sonst mitteilen musst, schickst.

C?all_istax26


@ kratzkaetzchen:

Gerade dass ich ihr Infos in Mails schreibe regt sie ja anscheinend auf. Aber ich schreibe ja nur Mails, wenn sie gerade abwesend ist und auch nur damit ich nicht vergesse ihr irgendwas mitzuteilen. Ich habe den Eindruck sie akzeptiert es schriftlich aber nicht bzw. ignoriert es und wartet darauf dass ich es mündlich auch nochmal alles sage. Aber mal ehrlich: wenn ich Leuten Mails schreibe und so Infos mitteile, dann ruf ich sie doch anschließend nicht auch noch an um ihnen dann am Telefon oder persönlich nochmal genau das Gleiche mitzuteilen, oder?! Wenn ich ihr die Mail geschickt habe dann ist das für mich ein "Info weitegegeben". Wenn von ihr dann keine Rückmeldung, Anregungen oder Rückfragen kommen, dann kann ich doch auch nichts dafür. Es ist nicht meine Aufgabe mich den ganzen Tag um die Kollegin zu kümmern und zu fragen ob das was ich mache für sie auch in Ordnung ist, ob sie sich auch wohl fühlt, ob sie denn noch irgendwelche Fragen zu der Mail hat, ob sie vielleicht darüber sprechen möchte was ich ihr geschickt habe usw. Es ist nicht meine Aufgabe ihr nachzurennen und mich um sie zu kümmern. Wenn ihr irgendwas nicht passt oder sie über ein Thema reden will bzw. sich bei irgendwas nicht sicher ist (wie bei der Termineinladung, wo ich aber davon überzeugt bin dass ihr durchaus kalr war dass sie mit sollte und absichtlich kurz vorher aus dem Büro gelaufen ist) dann muss SIE doch was sagen. Ich kann ja nicht ihre Gedanken lesen.

Cwalzlistax26


@ kratzkaetzchen:

Wenn ich ihr Termien für Rückmeldungen - also Fristen - setze, dann weiß ich jetzt schon dass sie da total an die Decke gehen wird. Sie ist ja der Meindung dass wir alles mündlich besprechen sollten da wir da im gleichen Büro sitzen. Ich habe ihr aber schon mal etwas mündlich mitgeteilt, wo sie nur 1 Woche später behauptet hat ich hätte es ihr nicht gesagt... Deshalb werde ich auch zukünftig auf die Mails nicht verzeichten wenn sie mal gerade abwesend ist. Auch wenn ihr das nicht passt.

Fristsetzungen und Termine für Rückmeldungen setzen wären für sie eine Art Kriegserklärung und da kann ich noch so vernünftig meine Argumente vorbringen. Die Fronten würden dann nur weiter verhärten.

k:ratRzka_etzchxen


Fristsetzungen und Termine für Rückmeldungen setzen wären für sie eine Art Kriegserklärung und da kann ich noch so vernünftig meine Argumente vorbringen. Die Fronten würden dann nur weiter verhärten.

Und? Es ist am Ende wichtig, dass du deine Arbeit erledigt hast und sie die Möglichkeit hatte sich einzubringen und sich informieren über das, was du gerade machst. Ich würde ihr das so auch ganz klar sagen und dann konsequent das Gespräch darüber für beendet erklären.

Es ist ihr Problem, sich davon persönlich angegriffen zu fühlen. Dein Problem ist es nachzuweisen, dass du ihr die Möglichkeiten gegeben hast.

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