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Frust über Kollegen an meinem letzten Arbeitstag als Erzieher

fhroggYyxxx


Nun aber ärgerst Du Dich über die "kalte" Verabschiedung, bzw., dass Du gar nicht richtig verabschiedet wurdest. Und hast zudem Angst, dass Dein Arbeitszeugnis schlecht ausfällt.

Ja, ich ärgere mich über die "Verabschiedung", weil ich die Art und Weise einfach scheiße finde ;-)

Ich habe von mir aus nicht geäußert, das ich Angst vor einem schlechten Arbeitszeugnis habe!

Und es gab nicht nur Bröckchen, es gab Brocken bei der Arbeit, die mich gestört haben. Und viele von diesen Brocken sind nicht auf meinem Mist gewachsen. Leitung und deren Stellvertretung haben ihr eigenes Süppchen gekocht und der Rest des Teams stand immer davor. In meinen viereinhalb Jahren haben/wurden 9 Leute gekündigt, also iwas ist da nicht in Ordnung. Und mein anderer Kollege geht parallel zu mir.

Und was die Aussagen solinger35 betreffen, dazu hab ich mich hinreichend geäußert!

Und was Du / Ihr dazu sagen sollt?

Das so ein Verhalten meiner Ex-Kolleginnen scheiße ist! ;-) Denn ich war nicht soo scheiße, das das so ein Verhalten gerechtfertigt.

Was sind das für Umgangsformen?

f7roggyxxx


Und mal so nebenbei:

Wie würdest Du Dich fühlen, wenn Du nach viereinhalb Jahren in einem Mini-Betrieb an Deinem letzten Arbeitstag wie ein Idiot stehengelassen wirst?

BZrumUmbaeGrchi


Also als ich meine Arbeisstellen verlassen habe, bin ich zu den Kollegen und habe mich verabschiedet. Mir ist da auch keiner hinterhergerannt, obwohl das Klima gut war.

Vielleicht haben sie das von dir auch erwartet? Sie werden sich ja nicht rausgeschlichen haben, oder?

f0riog2gyxx


Doch! Genau das haben die Leitung und deren Stellvertretung gemacht.

B-rummsb>aerchxi


Das ist dann natürlich nicht die feine englische Art, wenn nichts außergewöhnliches davor vorgefallen ist....

Uns ist es auch 1x passiert, dass wir uns von einer Auszubildenden nicht verabschiedet haben.. auf einmal war sie weg (allerdings nur in einer andren Abteilung) und wir hatten ihren letzten Tag bei uns leider total vergessen. |-o

f=roFggyxxx


Ich hab nicht erwartet, das mir der Arsch gepampert wird.

Es ging mir nur um einfachste Umgangsformen ... und ich finde nicht, das es mein Job ist, die Hausleitung darauf hinzuweisen, das ich meinen letzten Tag habe, bevor sie in den Urlaub geht.

Nrandaxna


Wenn da im Vorfeld solche Konflikte stattgefunden haben, daß du dich jetzt mit den Worten "habe mich im Team nicht mehr aufgehoben gefühlt" verabschiedest, dann kannst du wohl kaum einen freundlichen und wertschätzenden Abschied mit Geschenk erwarten. Das bedeutet doch nichts anderes, als daß dir zwischen dir und den Kollegen und Vorgesetzten keine gute Beziehung mehr herrschte. Wahrscheinlich waren die meisten einfach froh, daß es nun vorbei ist. Es war eben ein höfliches, aber unterkühltes Zusammenarbeiten bis zum Schluß. Es ist dir wohl anzurechnen, daß du am Ende keinen "Beleidigungs-Krankenschein" genommen, sondern deine Arbeit sachlich zum Ende geführt hast. Aber warmherzige Worte kannst du da nicht mehr erwarten. Sei froh, daß du nicht noch kritische Rückmeldungen bekommen hast, vielleicht sowas in Richtung "du hast dich ja auch immer mehr aus dem Team raus entwickelt, und darum ist deine Entscheidung wohl für alle das beste". Sicher ist das nach über 4 Jahren eine ernüchternde Bilanz, aber so ist es eben im Berufsleben – wer im Konflikt ausscheidet, dem weint man keine Träne nach.

s?ubixto43


Hallo froggyxx,

ich schließe mich jetzt mal Isabell an: "ich bin offen und ehrlich, habe mich nämlich entschlossen ein Mann zu sein" und will jetzt meine unmaßgebliche Meinung kundtun.

Und meine Begründung für die Kündigung (allen Kollegen gegenüber offen gemacht) war der Wunsch nach einer neuen Herausforderung und einem neuen Arbeitsfeld und das "ich mich hier nicht mehr so gut aufgehoben fühle". Aber ich habe das Gefühl, als würde diese Kündigung als persönliche Beleidigung aufgefasst und das ich meine Kollegen "im Stich lasse"...

Du mußt noch einiges lernen. Eine Begründung für eine Kündigung braucht es nicht. Die kann man abgeben, wenn sie absolut positiv gegenüber dem Unternehmen ist, dem man kündigt. Ansonsten gilt "Reden ist Mist, Schweigen ist Gold". Deine Begründung, daß "Du Dich in der aktuellen Umgebung nicht mehr gut aufgehoben fühlst" mag für Dich subjektiv richtig sein. Diese Begründung aber den Kollegen offen mitzuteilen, das ist grenzenlos dumm. Damit sagst Du doch "Das Betriebsklima hier ist Mist, ihr seid alle gegen mich, ich bin beleidigt und haue jetzt ab, dorthin, wo es besser ist". Gut, kann man so machen, aber die Wirkung ist katastrophal und das hast Du gerade erlebt. Wie sollen denn die Kollegen auf so eine Aussage reagieren? Bitte, ich möchte eine Antwort. (Ich denke, es gibt keine sinnvolle Antwort darauf.) Also fass Dich an die eigene Nase und mach es beim nächsten Mal besser.

Natürlich hast Du in Deinem speziellen Berufsumfeld einige Probleme, die Du in einem reinem oder vorwiegend von Männern besetztem Umfeld nicht hättest; Frauen reagieren selten rational, sondern eher gefühlsgesteuert. Von daher muß die Aussage "ich fühle mich hier nicht mehr gut aufgehoben" zur erlebten Reaktion führen. Willkommen in der realen Arbeitswelt.

Weder Leitung, deren Stellvertreterin noch die drittdienstälteste Kollegin haben sich weder "normal" von mir verabschiedet, noch "Frohe Weihnachten" gewünscht oder sich für die gemeinsame Zeit bedankt oder sich irgendwie anerkennend geäußert!

Dies Verhalten ist unprofessionell und hat Dir hoffentlich die Augen geöffnet, mit welchen Kleingeistern Du zusammengearbeitet hast.

Ja, ich ärgere mich über die "Verabschiedung", weil ich die Art und Weise einfach scheiße finde

Wer "scheiße" sagt, bei dem ist die Bildung im Arsch. ]:D Du hast recht, so ein Wegschleichen gehört sich nicht, das ist nicht negativ für Dich, wohl aber für Deine Kolleginnen.

froggyxx, ich wünsche Dir alles Gute für Deinen weiteren Berufsweg und sei nicht mehr so vertrauensselig. Guck Dir Dein Arbeitszeugnis genau an, die Idee, einen Anwalt für Arbeitsrecht drüber gucken zu lassen, ist sehr gut. Das wird Dich ein paar Euro kosten (die Rechtsschutzversicherung zahlt da wahrscheinlich nichts), aber die sind gut angelegt.

I&s=abelHl


Nandana

:)z – darauf wollte ich hinaus.

froggyxx

Natürlich finde ich grundsätzlich ein solches Verhalten bezüglich Deines Weggangs – > nicht zu verabschieden, nicht ok.

Aber wenn da – Deine Worte: "Brocken" – Dinge im Vorfeld gelaufen sind, die nicht ok waren, dann ist es was Anderes. Und dabei ist es egal wie Deine Wahrnehmung davon ist ("es waren die Anderen die sich falsch verhalten haben"), SIE sehen es ja nicht so, sonst hätte es ja keine Konflikte gegeben.

Ich werte damit nicht ob Du nun recht hast (also dass im Vorfeld ein Fehlverhalten oder blödes Verhalten seitens der Kolleginnen stattgefunden hat) oder nicht.

Mich wundert nur Deine Empörung über diesen "kalten" Abschied.

fdrogVgyxx


@ Nandana

Mit vielem was Du schreibst, hast Du wohl (leider) Recht!

Aber ein einfaches Davonstehlen und zum Auto rennen ist auch nicht okay. .

Lassen wir es hiermit mal gut sein

I+sabxell


subito

Ok, ich räume ein, bzw. stimme Dir zu:

Die Kollegen hätten wenigstens so professionell sein können und nochmal zum Abschied die Hand schütteln mit den Worten "Alles Gute für Ihren/Deinen weiteren Weg".

Aber für eine mehr oder weniger herzliche Verabschiedung sehe ich weiterhin keine Veranlassung.

Wie gesagt (aber da muß man gerade in schriftlichen Diskussionen über solch ein Thema immer aufpassen ;-) ):

Ich werte damit nicht die Dinge die im Vorfeld geschehen sind oder berühre damit irgendeine "Schuldfrage".

Wogegen ich höchstens was sage ist die Erwartung von froggy, dass die Kolleginnen hätten herzlicher verabschieden können.

Ijsabjelxl


froggy

Ich verstehe Deine Enttäuschung durchaus, so ist das nicht @:).

Nur solltest Du Dir da wirklich ein dickeres Fell zulegen. :)*

Ndasndaxna


Aber ein einfaches Davonstehlen und zum Auto rennen ist auch nicht okay.

Da gebe ich dir völlig recht, das hätte man trotz des kühlen Verhältnisses eine Spur anständiger lösen können.

"Alles Gute für dich und frohe Weihnachten" sollte man auch bei frostigen Abschieden noch über die Lippen kriegen.

f&rogYgyxx


@ subito

Deine Begründung, daß "Du Dich in der aktuellen Umgebung nicht mehr gut aufgehoben fühlst" mag für Dich subjektiv richtig sein. Diese Begründung aber den Kollegen offen mitzuteilen, das ist grenzenlos dumm. Damit sagst Du doch "Das Betriebsklima hier ist Mist, ihr seid alle gegen mich, ich bin beleidigt und haue jetzt ab, dorthin, wo es besser ist". Gut, kann man so machen, aber die Wirkung ist katastrophal und das hast Du gerade erlebt. Wie sollen denn die Kollegen auf so eine Aussage reagieren? Bitte, ich möchte eine Antwort.

Ich habe diese Aussagen in einer Supervision gemacht, in der es maßgeblich um Befindlichkeiten geht, das alles in einer Athmosphäre, in dem man in einem vermeintlich gesunden Team sagen kann und soll, wie es einem geht und wo man gemeinsam im Team erarbeitet, wie das Zusammenarbeiten besser funktionieren kann. In diesem Kontext habe ich o.g. gesagt, quasi ein Schutzraum, in dem man gegenseitig Kritik üben kann....und auch darf.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Supervision]]

Und wenn ich dort meine Befindlichkeiten (und auch Unzufriedenheiten) nicht äußern "darf", wo dann?

Ja, "Erzieherslang", aber so ist das bei uns! ;-D

aputumnE-likxe


Du darfst nicht immer dein eigenes Verhalten auf Andere übertragen ;-) Also erwarten, dass sie genau wie du handeln. Ich war 8 Jahre in einer Firma und wurde nicht verabschiedet – da man diese Firma eben nicht verlässt. Habe zwar trotzdem meine Abschiedsrunde gedreht und meinen Ausstand gegeben. Ich wollte mir nichts nachsagen lassen.

Der interne Chef war nicht anwesend, der Chef gab mir kurz notgedrungen die Hand. Ein Abschiedsgeschenk gab es auch nicht. Sonst verschenkt der Chef an fremde Leute Wein, aber hier...

Ich hatte in den Jahren zig Überstunden gemacht, nur für die Firma gelebt.

Heute arbeite ich anders. Diese Firma hat mich geprägt. So ausnutzen lasse ich mich nie wieder. Gesundheitlich war ich vor einem Jahr am Ende. Unterstützung bekam ich von dieser Firma nicht, obwohl es von der Überbelastung im Job kam. Gewisse Kollegen dagegen mussten so gut wie nichts arbeiten und hatten ein schönes Leben.

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