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Wurde des Mobbing beschuldigt, kann ich dagegen vorgehen?

DEschu-kDschxu


Entschuldigung, ich meinte natürlich "Interpretationen IHRERseits"! |-o

C arol/ina8x6


@ Dschu-Dschu:

Es geht mir auch darum zu signalisieren, dass ich sowas einfach nicht einfach so "hinnehme". Ich wurde in der Schule oft gehänselt, geärgert und gemobbt (Schwamm ins Gesicht werfen, zerbrochene Stifte, pieksen, Gerüchte streuen usw.). Ich habe mit meinen Eltern darüber gesprochen - sie meinten ich solle die Angriffe ignorieren, versuchen mich mit den betreffenden Leuten anzufreunden und dann würden sie schon irgendwann aufhören. Sie gaben mir immer wieder den gleichen Rat - ignorieren und nichts tun, denn wenn man sich wehrt dann verursacht man nur Ärger bei der Schule. Tja, wie soll ich sagen: ich musste es fast bis zum Abitur ertragen und es ist trotz ignorieren NICHT besser geworden!

Und deshalb ist es mir so zuwider so eine situation wieder einfach nur hinzunehmen und wieder einfach nichts zu tun. Ich möchte nicht dass jemals wieder jeamnd einfach so auf mir rumtrampeln kann und mich für irgendwas beschuldigen kann und ich sitze dann einfach da, ignorier es und soll mich noch um ein gutes Verhältnis zu den Leuten bemühen die für mein "Leid" (mir fällt gerade kein anderes Wort dazu ein) verantwortlich sind. Am Ende werde ich gerade wegen solchen falschen Anschuldigungen dann bei der nächsten Beförderung nicht berücksichtigt. Und wenn dann irgendwann wieder eine Befröderungsmöglichkeit ebsteht wo ich zum Zug kommen könnte, dann denkt sich vielleicht wieder jemand "och, die wurde da doch mal wegen mobbing beschuldigt. wenn ich das jetzt auch behaupte, dann glaubt man mir das sofort, ich habe eine Konkrentin weniger und die macht ja eh nix".

T@abe:a6[6=6


@ Dschu-Dschu:

Ist ist es nicht Veleumdung und üble Nachrede wenn man fälschlicherweise jemand wegen Mobbing beschuldigt? Ansonsten könnte jeder ja ungestraft behaupten was er will um eventl. Konkurrenten auszuschalten.

Ich finde schon, dass ich solche Anschuldigungen nicht einfach so hinnehmen muss. Genaus gut könnte ich jetzt doch sagen, dass die Kollegin mich mobbt weil sie solche Gerüchte und Anschuldigungen in die Welt setzt und so meinen guten Ruf in der Birma zerstört!

VNevod,kyne


Genaus gut könnte ich jetzt doch sagen, dass die Kollegin mich mobbt

Das hast du gestern ja offenbar als Carolina86 bereits gefragt, wenn ich das richtig verstehe:

[[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/670810/ Ist das Mobbing?]]

":/

TVabeax666


Ich werde nun warten bis die Kollegin aus dem Urlaub zurück ist und dann das direkte Gespräch mit ihr suchen und ihr dabei auch vorschlagen dass wir uns mit dem Chef zu einem Gespräch zusammensetzen um die Fronten zu klären.

Ganz unabhängig bom Ergebnis überlege ich ernsthaft sie wegen übler Nachrede o.ä. anzuzeigen und mich bei meinem Anwalt über die Möglichkeiten informieren. Mag für manche etwas drastisch sein, aber ich will NIE wieder der Fußabtreter sein. Ich will auch beruflich vorankommen und meine Arbeit normal machen können und will es nicht einfach so hinnehmen wenn mir Leute übel mitspielen und mich zu Unrecht wegen irgendwas beschuldigen. Mobbing ist kein Kavaliersdelikt und ob man jemanden beschuldigt sollte man sich gut überlegen! Auch der Beschuldigte muss sich doch irgendwie wehren können...

W&ate'rlix2


Ich würde Dir raten den Chef um ein Gespräch zu dritt zu bitten.

Find ich eine sehr gute Idee. Und achte dabei darauf, zu der Kollegin nett zu sein und vielleicht "versöhnlich" zu wirken, auch wenn du vielleicht wegen der Anschuldigungen sauer bist.

Ich verstehe aber nicht ganz, wie man sich gemobbt fühlen kann, wenn gar nichts vorgefallen ist. Andererseits muss Mobbing nicht immer in Beleidigungen und Geschrei ausarten. Auch jemanden ausschließen, ständig persönlich werden etc. kann so rüberkommen. Aber naja, "klassisches" Mobbing ist doch irgendwie, wenn man morgens kommt und mit "Guckt mal, da ist wieder die Behinderte!" oder sowas begrüßt wird... ":/ Das wirst du ja kaum getan haben, nehm ich mal an...

Mobbing ist in D kein Strafbestand, nur einzelne Handlungen, die aber schon strafrechtliche Relevanz haben müssten.

Ich find schon, dass einzelne Strafbare Handlungen schon gewissermaßen das Mobbing ausmachen. Zum Beispiel wie grade schon erwähnt die Beleidigung, dann auch sexuelle Belästigung, Nötigung, Bedrohung, Diebstahl bis hin zu Körperverletzung.

Das sind alles ein paar Dinge, die ich bei meinem "Mobbing" damals erlebt hab:

- sich beim nach Hause gehen in den Weg stellen und einen festhalten

- Federmappe klauen und verstecken

- mit Gewalt bedrohen, wenn man nicht die Hausaufgaben abschreiben lässt

- angrabschen, festhalten etc.

- immer über einen lästern, und zwar so, dass es der Betroffene hört und mit beleidigenden und erniedrigenden Worten... mit hinterm Rücken tratschen hat Mobbing meines Erachtens gar nichts zu tun... nein, da wird einem direkt ins Gesicht "gelästert"... :=o

- Hose runterziehen und lachen; in der Umkleide neben einen stellen und das Aussehen kommentieren etc.

Ohne sowas ist meiner Meinung nach noch alles recht harmlos und man sollte vielleicht nicht direkt von unerträglichem Mobbing sprechen. ":/

TCaYb}ea6x66


@ vevodkyne:

Nein. Muss wohl den falschen Faden genommen haben ;-) Aber ich erkenne mich da voll wieder! Ich habe mir ihren Faden auch gerade durchgelesen und sehe da sehr viele Parallelen - nur mit dem Unterschied, dass ich beschuldigt wurde und mich beim Chef rechtfertigen musste und bei mir so richtig die Kacke am dampfen ist! Sowas wünsche ich niemandem!

Ich war in der Schule schon ebenfalls eher der "Opfertyp". Ruhig, únscheinbar, schüchtern, aber fleißig. Fürs Hausaufgaben ascbhreiben war ich gut genug und da war man richtig nett zu mir. Ansnsten wurde ich im Utnerricht von hinten getrete, Papierkügelchen an den Kopf geworfen, ausgelacht, usw. Das war wirklich nicht schön. Und da ich so gut weiß wie man unter so einer Behandlung leidet würde es mir nicht im Traum einfallen jemanden zu mobben! Ich könnte mir niemals verzeihen wenn wegen mir jemand psyhcisch krank wird o.ä. Deswegen haben mich solche Beschuldigungen auch heute sehr tief getroffen.

TWabIea6?66


@ Waterli2:

OMG! Ich erinnere mich noch genau an solche Sachen während der Schulzeit! Sowas ist echt fürchterlich und kann einem jeden Spaß an der Schule und am Leben nehmen. Ich für meinen Teil habe die schule gerade wegen solchenständigen Sticheleiten gehasst - gelernt habe ich gerne. Noch heute verstehe ich nicht wie manche Kids und Jugendliche einzelne Personen so demütigen und fertig machen können und dann nach auch noch ruhig schlafen können. :(v

Das merkwürdige war ja, dass gerde die Mobber immer die beliebtesten in der Klasse waren. Selbst meine Freundinnen fanden ihn damals toll und schwärmten für ihn, obwohl sie tagtäglich sahen wie ich getrietzt wurde. Unglaublich dass ich sowas habe mit mir machen lassen...

Tdabea6x66


@ Waterli2:

Vielleicht bin ich gerade wegen den Erfahrungen in der Schulzeit so empfindlich und will auf jeden Fall dieses Mal nicht einfach nur wegsehen und es "hinnehmen". Ich finde es wichtig dass man sich wehrt, denn ansonsten denken manche Leute wirklich sie könnten alles mit einem machen und treieben es immer wieder. Am Ende erzählt irgendeine Kollegin oder irgendein Kollege ich hätte sie/ihn sexuell belästigt, wäre besoffen zur Arbeit gekommen, hätte während der Dienstzeit das Firmengelände verlassen ohne auszustempeln o.ä. Aus de rSchulzeit weiß ich: es gibt so Leute!

Deswegen will ich mich auch wehren!

w!i|ntersoXnne 0x1


Hallo Tabea,

das mit dem Anwalt würde ich sein lassen... das kostet dich eine Menge Geld (bei jedem Brief den er schreibt.. da kommen schnell tausende zusammen und er NAwalt wird dich anstacheln, ist ja sein Verdienst) und geht meist aus, wie das Hornberger schießen.

Ich würde auch auf ein 3 Personen Gespräch drängen und eindeutig nachfragen, was denn Mobbing gewesen sein soll und dann verlangen, dass sie diesen Vorwurf zurück nimmt, da er ja in der Tat rufschädigend ist.

Dann kannst du ja hinterher in der Firma rumerzählen, dass ihr euch geeinigt habt und dass von Mobbing nicht die Rede sein konnte sondern von einfachem "sich manchmal nicht verstehen"

Ich persönlich habe auch mal so etwas erlebt... wurde auch "angeklagt", obwohl ich sogar eine e- mail hatte, wo 2 Wo vorher sich diese Person noch wegen der guten Zusammenarbeit bedankte.... sie hat den Vorwurf dann zurückgenommen. Geholfen hat es mir dann nicht viel, da ich mit ihr (da sie sich unwohl fühlte, mangelndes Selbstbewusstsein etc.) dann eine Mediation machen musste.. wochenlang, echt nervig , gebracht hat es nichts und ganz ehrlich ich bin heute noch 2 Jahre danach stink sauer und halte viel Abstand.

Aber weist du, der Chef muss dich ansprechen , aber wirklich klären kann es meist keiner, will auch keiner, weil es jeden nervt...

Vielleicht hast du ja aber einen Chef, der mal Klartext spricht und Stellung bezieht und sagt: Frau A... das dürfen sie nicht behaupten, wenn sie keine Beweise haben...

wahrscheinlicher ist aber, dass er sagt: ach vertragt euch.. blabla, er wird keine von seinen Mitarbeiterinnen vor den Kopf stoßen wollen und so auf allgemeines: "kommt seit verträglich" miteinander machen.

Ich würde ihn aber da nicht außen vor lassen, damit er sieht, dass du nicht gemobbt hast: würdest du nichts mehr unternehmen, könnte es schnell so wirken, wie: na da war doch was...

DLsqchuG-Dscxhu


@ Waterli2

Und hast du gegen diese Dinge etwas unternommen?

Tabea

Dann mach das doch am besten so über deinen Anwalt. Ich dachte, weil du hier nachgefragt hast, dass du zögerlicher dem gegenüberstehen würdest, ich hatte dich so verstanden.

w.inteerson<ne 0x1


Dann mach das doch am besten so über deinen Anwalt

halte ich für übertrieben.... und wenn, dann frage vorher, was es kostet... echt, du setzt dich sonst auf den Hintern ":/

was willst du erreichen: du willst sagen, ich lasse mich nicht zu Unrecht beschuldigen, das lasse ich mir nicht bieten... das kannst du alles in dem 3 Personen Gespräch mit dem Chef erreichen ... kommt dich billiger und ist angemessener. Ein sozusagen gelassener Umgang, nach dem Motto:

"Bälle ins Aus gehen lassen" ist manchmal wirksamer als gleich zu große Geschütze aufzufahren. Denn das kann dann schnell so wirken, wie: "getroffene Hunde bellen".

T'abyea66x6


@ Dschu-Dschu:

Am Anfang stand ich dem schon zöglerlicher gegenüber - ich war in dem Moemnt etwas überfordert von der Situation und wusste auch nicht genau was ich überhaupt für Möglichkeiten habe um mich zu "wehren". Deshalb hier der Faden.

Wehren werde ich mich auf jeden Fall - es ist nur die Frage wie genau. Aber einfach hinnehmen dass jemand sowas behauptet werde ich nicht. Auch wenn man nach dem eventl. Gespräch mit dem Chef dann sagen kann dass es kein Mobbing war - ein Beigeschmack bleibt bei so einer Geschichte immer.

Drsch|u~-Dsxchu


Dann mach das doch am besten so über deinen Anwalt

halte ich für übertrieben....

Ich doch auch! Aber Tabea hat ja noch mal bekräftigt, dass sie es anders sieht. Und dann sollte man das vielleicht durchziehen und seine Erfahrungen machen.

Dfsc`hu-Dsxchu


Hat sich mit deiner Antwort, Tabea, gerade gekreuzt.

Ich verstehe schon dein Entsetzen. Ich selbst bin so gestrickt, dass ich ganz genau bei mir hingucken würde, was die Kollegin zu so etwas veranlasst haben könnte, und wenn ich nicht drauf käme, würde ich sie fragen.

Vorher würde ich nichts weiter unternehmen, denn stell dir vor, es beruht tatsächlich auf Missverständnissen – wie käme dann eine Anzeige?

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