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Wurde des Mobbing beschuldigt, kann ich dagegen vorgehen?

w2inUterzsonnxe 01


ja das siehst du richtig...würde ich auch laut sagen dass du dich von ihr gemobbt fühlst und so

in der Regel ist es aber nicht so, dass andere jetzt dir das gleiche antun, denn das wirkt ja auch sehr unglaubwürdig. Du sagst, du bist ja eher ein ruhiger Typ. Da glaubt doch kein Mensch, dass so jemand in der Firma rumläuft und alle mobbt. :|N

Mache einfach im Gespräch klar, dass Mobbing was ganz anderes ist und das heutzutage schnell mal Mobbing geschrien wird, wenn sich zwei nicht mögen/verstehen

mqari]posxa


Ihr könnt euch das so vorstellen: A kommt morgens ins Büro und hat mal keine gute Laune, weil sie mit dem falschen Fuß aufgestanden ist. B sagt "Guten Morgen" und "Kann ich mit dir mal über XYZ reden?". A entgegenet "Bitte nicht jetzt – brauche erst einmal einen Kaffee" und B denkt sich "oh, sie will nicht mit mir zusammenarbeiten und kann mich nicht ausstehen".

Ich sehe in dem Beispiel keinen Hinweis auf Mobbing.

Allerdings hätte ich große Schwierigkeiten mit der Kollegin A, denn ich erwarte, dass die bei Arbeitsbeginn 'einsatzbereit' ist und nicht erst ihre Befindlichkeiten pflegt. Und frühstücken und Kaffee trinken soll sie doch bitte schön zu Hause.

DYsch'u-Dscxhu


Vor allem, wenn so etwas laufend passiert – dann kann Kollegin B das schon gegen sich gemünzt sehen. "Mobbing" im klassischen Sinn ist das jedoch nicht.

Das meinte ich übrigens mit dem Schuss, der nach hinten losgehen kann: Eine Anzeige aufgrund solcher Vorkommnisse – … ???

FClameBchen


Die Anzeige richtet sich doch dann nicht gegen diese Vorfälle, sondern gegen die Unterstellung des mobbings.

TzaYbe\ax666


@ Dschu-Dschu:

Bitte immer den Beitrag auch ganz lesen. Bei dem Beispiel habe ich geschrieben dass sowas nicht laufend vorkommt. Vielleicht alle 2 Moanten mal an nem Morgen wenn ich z.b. privat Stress hatte und mal nicht so gut drauf bin.

Außerdem kommt es weitaus öfter vor, dass die Kolelgin mir nicht mal auf mein "Guten Morgen" morgends antwortet - das finde ich weitaus unhöflicher und trotzdem fühlte ich mich nicht gleich persönlich angegriffen sondern habe mir gedacht "okay, sie ist heute nicht gut drauf".

Dus_chu-Doschu


Die Anzeige richtet sich doch dann nicht gegen diese Vorfälle, sondern gegen die Unterstellung des mobbings.

Flamechen

Weiß ich doch.

Tabea

Ich habe den Beitrag von Mariposa aufgegriffen. Mir ist klar, dass das von dir ein Beispiel war, das die Vorgänge illustrieren sollte. Auch war es eben nichts, das den Vorwurf des Mobbings rechtfertigt, aber häufiger vorkommend KÖNNTE es so gewertet werden.

Es ist halt ganz schwierig, sich darüber ein Urteil zu bilden. Du kannst es schon kaum, wie sollen wir es hier können?

m(aripoksxa


[[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/670869/2/]]

@ vevodkyne:

Nein. Muss wohl den falschen Faden genommen haben ;-)

Willst Du uns eigentlich hier für dumm verkaufen?


Abgesehen davon frage ich mich, was Du mit einer Anzeige eigentlich bewirken willst? Glaubst Du im Ernst, dass das eine souveräne Reaktion ist, die Deine Position im Unternehmen festigt?

Ich lese da einiges an Zickereien und Empfindlichkeiten heraus, aber wie will Deine Kollegin Mobbing beweisen und wie willst Du beweisen, dass der Mobbing-Vorwurf üble Nachrede ist? Welches konkrete Ergebnis erwartest Du nach einer Anzeige?

mVaripoxsa


Bei dem Beispiel habe ich geschrieben dass sowas nicht laufend vorkommt. Vielleicht alle 2 Moanten mal an nem Morgen wenn ich z.b. privat Stress hatte und mal nicht so gut drauf bin.

Ich komme nochmal auf das Zitat von weiter oben zurück: Siehst Du eigentlich nicht die Gefahr, dass Dein Verhalten ebenfalls in die Diskussion gerät und man Dich nicht für sehr professionell hält? Denn ich nehme an, dass Du (u.a.) die Kollegin A bist, von der es schnell heißen kann, dass mit ihr morgens nicht gut Kirschen essen ist. :=o

Ich wäre sehr vorsichtig mit Anschuldigungen, aber auch mit Rechtfertigungen. Je schneller Gras über die Sache wächst, desto besser.

DBschu-DTschu


Genau das, was Mariposa schreibt, meinte ich auch mit meinem Rat zur Vorsicht.

Und da ich mir jetzt noch den größten Teil deines Fadens als Carolina86 durchgelesen habe, bin ich sicher, dass deine Kollegin für sich ebenso sicher ist, von dir gemobbt zu werden, wie du es bist, dass sie dich ungerecht behandelt.

kdlei9ner_dra?chensEtern


Ich finde es erschreckend, bei was inzwischen alles "Mobbing" geschrien wird, das ist eine Verhöhnung echter Mobbingopfer. Wenn die Kollegin mit diesen Geschichten (sofern das alle sind, sprich ohne konkrete Vorfälle) zu mir in meiner Position als Vorgesetzte käme würde ich sie freundlich vor die Türe setzen und ihr sagen, dass "üble Nachrede" ganz böse Folgen haben kann. Für mich klingt das Ganze nach klassischem Bürogezicke, bei dem nun aber eine Grenze überschritten wurde.

Scheint aber gerade "in" zu sein, nachdem ja jeder gleich "Mobbing" schreit, z.B. auch nach berechtigter Kritik an der Arbeitsweise, wird auch der Mobbingvorwurf leider sehr oft erhoben, genau so wie jeder "Burn Out" hat, wenn er von der Arbeit erschöpft ist :-X .

Wie gesagt ich empfinde das als Verhöhnung aller wirklichen Mobbingopfer (und auch wirklich an Burn Out Erkrankten) und reagiere auf meiner Arbeitssstelle sehr stark auf solche Vorwürfe, sowohl auf die berechtigten (findet man meist schnell raus) als auch auf die unberechtigten (ist oft schwerer). Mobber bekommen Abmahnungen, im Notfall auch eine fristlose Kündigung, unberechtigte Ankläger aber auch. Ist auch mit dem Personalrat und weiteren Gremien so abgesprochen und hat den Betreibsfrieden erheblich verbessert ]:D

d5kesxt


Theoretisch könnte ich doch nun auch sagen dass sie mich mobbt, ode sehe ich das falsch?

Davon würde ich aber Abstand nehmen.

Überleg dir mal, ganz gleich welche Anschuldigungen nun stimmen, wie das dann wirken würde?

Da würde der Chef mit Sicherheit die Augen verdrehen und das nicht wirklich ernst nehmen.

Ich kann nur dazu raten jetzt erstmal keine Schnellschüsse zu produzieren, sondern auf ein 3er-Gespräch mit dem Chef gleich am ersten Tag der Rückkehr der Kollegin setzen und dann erstmal genau anhören was sie zu sagen hat.

Ich denke du kannst auch auf ein Mitglied des Betriebsrates bestehen (falls du das möchtest), wenn dieses nicht sowieso eingeladen wird.

nteuhierB007


@ kleiner_drachenstern:

:)=

tEufffarRmi


Ich versuche es wirklich, aber ich verstehe es nicht.

ich habe noch nicht alle seiten gelesen, man möge verzeihen, wenn mein gedanke schon gefallen ist.

mir kam halt in den sinn, dass es durchaus auch möglich ist, dass nicht sie sondern in dem fall du opfer von mobbing bist. deine kollegin ist einfach auf angriff gegangen, jetzt wo sie auch noch einen monat im urlaub ist war ein günstiger moment, um die anschuldigungen in den raum zu werfen.

das kann muss nicht so sein, undenkbar ist es nicht – alles schon dagewesen.

seid ihr beide in ähnlicher position? gibt es konkurrenz um beförderungen o.ä.?

t"uffafrmi


Theoretisch könnte ich doch nun auch sagen dass sie mich mobbt, ode sehe ich das falsch?

:)z

t=uffarxmi


wenn sie es ist, die mobbt, dann musst du allerdings jetzt mit bedacht vorgehen. du kannst es zudem nicht nachweisen. demzufolge würde ich eben auf das dreier-gespräch mit chef hoffen und da in ruhiger form erklären, dass es sich um missverständnisse handeln muss. alles andere lässt die situation nur mehr eskalieren – immer abwägen, was eine aktion oder ein vorwurf bringt und wie er dir möglicherweise auch eher schaden kann.

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