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Extrem introvertiert,kann einfach nicht mit Menschen arbeiten

S2ti$llesWRässerxlein hat die Diskussion gestartet


Ich bin 22 Jahre alt und hatte bisher schon 3 jobs. Im nachhinein scheiterte es immer daran das ich einfach nicht mit Menschen zusammenarbeiten kann. In meinem dritten Job bin ich zurzeit noch tätig,aber wie lange ich das noch aushalte weis ich nicht. Schon dieser Smalltalk macht mich fertig "Na,wie geht es dir,was hast du gestern noch gemacht?",da würde ich am liebsten schon wieder gehen,anfangen zu flennen und zu kotzen. Ich selber frage nie nach weil ich es nicht einsehe nachzufragen wenn es mich nicht wirklich interessiert. Und meine Chefin hat mir schon einmal klar gemacht das ich doch bitte an meiner Unterhaltungstaktik arbeiten soll. Ich selbst rede nur wenn ich wirklich muss,ansonsten ist mein Mund zu,also nichts mit "Wie gehts dir?". Meine Chefin stört das (muss dazu sagen das sie auch sehr neugierig ist und es scheint sie nochmal mehr zu stören das sie nichts von meinem Privatleben rausbekommt,die Kollegen sind nämlich sehr hemmungslos was das betrifft und plaudern mit ihr was das Zeug hält. Mein Privatleben geht sie aber nichts an und deswegen habe ich nochmal einen Grund mehr den Mund zu halten).

Mittlerweile ist es so schlimm,das ich schon Tränen in den Augen habe bevor ich die Tür öffne,schon anfangen möchte loszuweinen wenn ich noch nicht einmal auf dem Weg zur Arbeit bin.

Ich bin gerne alleine und war es auch schon als kleines Kind,es kommt also nicht wie aus dem nichts,es belastet mich nicht. Ich bin gerne in meinen eigenen 4 Wänden und bin froh wenn ich niemanden sehen muss. Sollte mein Handy mal an sein,gehe ich nie dran wenn jemand anruft und warte auf eine sms. Kommt jemand zu Besuch den ich mag,dann ist das in Ordnung aber ich freue mich trotzdem wenn derjenige wieder geht.

In meinem ersten Job war ich sogar viele Monate krank geschrieben,der Arzt sagte es seien Depressionen,ausgelöst durch meine damalige Arbeit. Auch dort kam ich mit den Leuten nicht klar. Es ist egal wie nett sie zu mir sind,ich kann einfach nicht mit Menschen zusammenarbeiten,es macht mich wahnsinnig und nach einer Weile will ich einfach nur weinen und muss weg. Meinen jetzigen Job habe ich seit Ende September. Nun habe ich noch frei bis Sonntag und dannach geht es wieder los und es wird dann nochmals schwerer für mich sein hinzugehen,grade weil ich eine Pause dazwischen hatte. Es ist jetzt schon dieser Druck in und auf mir. Wenn ich jetzt schon darüber nachdenke,weis ich das ich mit Tränen in den Augen rumlaufen werde. Ich weis nicht inwiefern ich mich den Rest meines Lebens durch Jobs kämpfen kann. Auch wenn es "erst" etwa 4 Jahre so geht,fühlt es sich doch an wie eine Ewigkeit...

Antworten
w*ien$er200x8


du klingst nach dieser sorte von kollegInnen, aus denen man nicht ganz schlau wird. bist du still, weil dich alle anderen wirklich nicht interessieren, oder weil du schüchtern bist?

A lWexa)ndrSaT


Ich würde Dir eine Therapie empfehlen. Denn erstens kann es so nicht weiter gehen – Du wirst so jeden Job nicht machen können. Konversation ist nun mal wichtig. Dabei musst Du nicht aus Deinem Privatleben plaudern. Aber es fördert schon etwas die Beziehung wenn man ab und an was preis gibt.

Ich weiss nicht ob Du schüchtern bist (und es als introvertiert ansiehst) oder ob sonst was los ist. Aber Du merkst ja selbst, dass es so nicht geht. Lass Dir helfen von Fachleuten. Du musst Dich nicht grundsätzlich verändern... aber einfach den Umgang mit den Mitmenschen lernen. Was Du dann in Deiner Freizeit machst ist Deine Sache.... nur denk dran... irgendwann wird aus der gesuchten Stille vielleicht unerträgliche Einsamkeit. Denn auch ein Partner möchte reden.

SLtillesIWässUerleixn


Ich bin still weil ich nichts zu sagen habe. Schüchtern bin ich ganz und gar nicht,ich kann schon feuern wenn es sein muss.

-OviKetna]mesinx-


Kommt mir sehr bekannt vor. Allerdings kommt es bei mir drauf an, wie ich mit den jeweiligen Menschen klarkomme. Nun ist es aber so das man sich diese nicht immer aussuchen kann..und dann ist es halt so, dass ich auch nicht mit jedem warm werde, was ja normal ist. Aber ich bin auch kein Smalltalk Typ, wenn ich mit den Menschen an sich nichts anfangen kann. Ich kann nicht mit jedem reden, dadurch entsteht dann der Eindruck ich sei entweder sehr schüchtern-was aber nicht stimmt oder ich sei arrogant.

Was du mit deinem Besuch meinst, geht mir absolut genauso..ich bin auch immer froh wenn der Besuch ankündigt das er gleich geht. Dann merke ich wie es in mir umschaltet. Ich finde diese Art nicht gut, dass sage ich gleich. In mein Reich-mein zuhause lasse ich nicht gerne andere Menschen, hier völlig ich mich geschützt, meine Tür ist nicht immer offen für andere. Bei manchen kann man immer kommen und gehen wann man will-sozusagen, dass wäre bei mir nicht denkbar.

Es stört mich einfach %:| .

Ich denke schon das ich nicht so normal bin, wenn Menschen sich mir nähern, dann merke ich das es mir unangenehm ist, ich wünsche mir dann das die Situation schnell vorbei ist. Man könnte fast sagen das es ne Art Sozialphobie ist, auch wei ich immer nachdenke was die anderen von mir denken, dasss ich nicht gut ankomme etc. gehts dir da genauso?

Meine Angst besteht immer darin von anderen bewertet zu werden, beobachtet etc.

ich weiss auch woher ich das habe, aus meiner Schulzeit. Ich wurde übelst gemobbt früher...das hat Spuren hinterlassen!

Damals in der Schule, ich war ungefähr 14-16 Jahre alt, wurde ich bewertet, egal was ich tat, den ganzen Schultag lang haben sie mich mit Kommentaren abgewertet und über mich gelacht-wenn ich an die Tafel musste, wenn ich mich gemeldet habe um etwas zu sagen..alles wurde blöd kommentiert von den anderen. es wurde getuschelt und dabei ich beäugt. Damals war ich immer die Starke, ich hab so getan als ignoriere ich das, was natürlich nicht geht. Dachte es wäre ne Taktik die anderen los zu werden, war es aber nicht.

Mit diesen Menschen will ich auch nichts zu tun haben, dass ist soweit, dass ich auch nicht zu Klassentreffen gehe, ich will auf dieses Mistpack nicht mehr treffen.

S6a"tinxe


Welchen Beruf hast du denn?

Ich weiß zwar nicht, ob es solche Berufe gibt, in denen man wenig mit Menschen zu tun hat, aber vielleicht informierst du dich mal auf Seiten des Arbeitsamtes, was es so gibt...

Auf Anhieb würde mir Schäferin oder Sennerin (auf der Alm) einfallen. Die Tiere wollen sicher keinen Small Talk machen. ;-)

kYratzktaetzdchexn


Konversation ist sehr wichtig. Es kann schon sein, dass deine Chefin besonders neugierigig ist. Aber ich kann sie etwas verstehen. Smalltalk fördert das Verständnis, aber auch das Vertrauen, da man eine Person dadurch besser einschätzen kann.

Dazu braucht man auch nicht detailliert vom Privatleben erzählen, aber so ein paar Randdaten: Interessen oder ähnliches.

Wenn es dir so unangenehm ist, dann such dir ein Thema aus, über das du reden magst. Ansonsten kannst du auch die Flucht nach vorn antreten und mal fragen, wie es geht.

s:porbtfaxn


Das kommt mir alles ziemlich bekannt vor. Ich rede auch nur, wenn ich gefragt werde. Auch in der Familie. Fühle mich allein am wohlsten. Schüchtern war ich schon immer, sehr nah am Wasser gebaut. Extrem nervös, wenn ich irgendwas tun muss, was nicht Standart ist. Oder telefonieren – ein Graus. Mit Fremden oder wenn ich nicht weiß, was mich am anderen Ende erwartet. Aber auch mit meinen Eltern telefoniere ich nur, wenn ich dringend was fragen muss. Und dann nur kurz. Ich weiß einfach nicht, was ich im Gespräch erzählen soll. Wenn ich in einer größeren Gruppe bin, halte ich den Mund. Zu zweit geht es etwas besser.

Aber naja, ich habe mich dran gewöhnt. Ich bin, wie ich bin und komme zurecht. ;-)

Jobmäßig (besonders bei Vorstellungsgesprächen) habe ich mich kommunikationsmäßig immer schwer getan, brauche sehr lange, bevor ich Kollegen gegenüber auftaue und mehr rede. Insofern ist mein jetziger Job genau richtig für mich: Selbstständig und allein für mich zu Hause ;-D

H~appKy BanVana


Wie ist es denn wen dich Familie oder Freunde anrufen oder sich ganz normal mit dir unterhalten wollen? Für mich klingt das sehr stark nach psychischen Problemen. Mir scheint du hat regelrecht Angst vor menschen. Das geht aber nicht. Du vereinsamt komplett. Und nicht auf Anrufe zu antworten geht gar nicht. damit bringst du dich über kurz oder lang in Teufels Küche. Oder stelle dir mal vor, deiner Mutter passiert was und die Polizei erreicht dich nicht.

Das klingt bei dir druchaus nach Depressionen. da kommt es einem oft so vorals würde Besuch einen unendlich viel Energie und Kraft kosten und man möchte es so schnell wie mögloch hinter sich bringen. Aber e kann therapiert werden, wenn du einsiehst das das eben keine normale Eigenart ist sondern eine starke psychische Beeinträchtigung.

Ich leide selbst unter Depressionen und zeige fast 1 zu 1 die gleichen Verhaltensmuter wie du.

S/till?esWäs-serxlein


wenn familie anruft ist das ok. wenn freunde anrufen ist das auch ok. nur wenn zum beispiel meine chefin anruft warte ich auf eine sms und gehe nicht ran. sie ruft mich zwar an und hat gründe mit mir reden zu wollen aber ich habe keinen und deswegen geh ich nicht ran.

ich glaube nicht das es psychische probleme sind. ich war schon immer sehr introvertiert. einsam fühle ich mich nicht wenn ich alleine bin. ich will es auch nicht wirklich ändern,mich mit leuten zu beschäftigen. ich will einfach meine ruhe haben.

besuch.. ist schon schön aber den ganzen tag und jeden tag muss es auch nicht sein. ich bin einfach gerne allein :)

H/appy9 Banxana


Weinst du viel, fühlst du dich manchmal total überfodert, einfach total geschlaucht und ausgelaugt? Die Aussage "Ich bin einfach gern allein" kenne ich so gut von mir, als ich noch nicht gmemerkt hatte das sich bei mir schwere Depresionen entwickeln. Und meine Eigenart allein sein zu wollen, ist einfach ein symptom dieser Schei** Erkrankung.

Sptsilleisv}s(serlein


Weinen tue ich kaum. in letzter zeit beschäftigt mich nur der gedanke oft "Wo geh ich im Leben hin,was mach ich draus,was arbeite ich,wo will ich leben?" und ja,diese fragen bereiten mir öfters kopfzerbrechen,aber weinen oder verzweifeln tu ich nicht dran.

Überfordert fühle ich mich nicht,auf der arbeit bin ich meistens nur genervt und möchte von den leuten weg oder wäre gerne alleine dort. Ich kann das am anfang auch gut verstecken und so tun als wäre nichts aber nach einer weile geht das nicht mehr und ich renne mit entsprechender miene rum. :-|

I5n-kKog] Nxito


Hi

Musstest du direkten augenkontakt extra trainieren? Faellt er dir schwer? Kannst du gut mit zeit umgehen? Also gut planen nach der uhr? Wie ist das mit anderen ,verstehst du immer, was sije von dir wollen?

MOolliNenCch en


Ich glaube ich habe ähnliche Gedanken wie In-Kog Nitoich ahne worauf Du hinaus willst

@ StillesWässerlein

Mittlerweile ist es so schlimm,das ich schon Tränen in den Augen habe bevor ich die Tür öffne,schon anfangen möchte loszuweinen wenn ich noch nicht einmal auf dem Weg zur Arbeit bin.

Was mich interessieren würde, was treibt Dir die Tränen in die Augen? Angst? Wovor? Die Erwartung der anderen (zu "smalltalken") nicht zu erfüllen? Wut dass sie Dich nicht einfach sein lassen, wie Du bist?

A3lex8a-nOdxraT


nur wenn zum beispiel meine chefin anruft warte ich auf eine sms und gehe nicht ran. sie ruft mich zwar an und hat gründe mit mir reden zu wollen aber ich habe keinen und deswegen geh ich nicht ran.

Wenn Du telefonisch erreichbar sein musst... dann könnten Dich solche Aktionen den Job kosten auf die Dauer.

Sich etwas zurück ziehen ist normal... aber bei Dir ist es irgendwie zuviel. Ich denke, dass Du durchaus mal Hilfe von aussen annehmen solltest.

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