» »

Arbeit stresst mich - wie richtig entspannen?

A|n?i2x6 hat die Diskussion gestartet


Hi!

Ich hatte nun 1 Woche am Stück frei und fühle mich keineswegs irgendwie erholt :-( Ich habe die meiste Zeit der Feiertage/des Urlaubs über die Arbeit nachgedacht, was noch zu tun ist, was für Probleme noch gelöst werden müssen usw. Das geht schon einige Wochen so und ich habe öfter als üblich Verspannungen in Nacken/Schulter/Rücken und Kofpweh. Eigendlich habe ich gedacht dass ich in der 1 Woche mal ein bisschen abschalten kann.

Heute sitz ich total fertig im Büro - dass ich gerade erst ne Woche frei hatte merke ich überhaupt nicht. Ich bin total müde (habe letzte Nacht schlecht geschlafen und bin mehrmals aufgewacht) und - aus welchem Grund auch immer - total angespannt.

Habt ihr für mich irgendwelche Tipps wie ich mich am kommenden Wochenende mal richtig ausspannen kann? Termine usw. habe ich keine, aber die hatte ich die letzten Tag auch nicht.

Antworten
lWoolNaxa


Liebe Ani,

dein Beitrag hätte von mir sein können. Mir geht es genau so wie dir. Leider habe ich auch nichts dagegen gefunde. Habe mit entspannung, ablenken und sonst wie alles versucht....aber es klappt nicht. Habe mir zugstehen müssen; meine Arbeit macht mir kein spass. Bin seit 6 Monaten in einer anderen Abteilung, wo die Stimmung furchtbar ist. Ich wurde immer wieder krank und habe innere unruhe bekommen. Jetzt habe ich gekündigt und muss bis ende des Monats arbeiten. Ich habe keine Lust bis ende des Monats hier zu qäulen. Nach den Feidertagen ist heute mein 1.ter Arbeitstag und was ist....ich habe Kopfschmerzen, alles verspannt, meine Stimmung ist im Keller :(

Obwohl ich mir die Kündigung nicht leisten kann, habe ich die richtige entscheidung für mich getroffen. Bevor ich in die Abteilung kam, war ich total entspannt und fröhlich....leider ist heute nichts davon übrig geblieben :((

Wünsche dir viel kraft das du dein Weg findest

LG

cdhnoxpf


- Nicht das gleiche machen wie im Arbeitsalltag. Wenn du also im Büro den ganzen Tag vor dem PC sitzt, versuch' das in der Freizeit zu vermeiden.

- Autogenes Training lernen

- Progressive Muskelrelaxation

- Kurse zum Stressmanagement besuchen

- Wenn du schlecht schläfst: Zu Beginn mal "Schlafhygiene" googlen und das alles umsetzen.

- Sport, Sport, Sport!

AWnix26


chnopf:

Ich mache schon relativ viel Sport: 2x in der Woche ins Studio (Geräte und 1 x Kurs Yoga und 1 x Kurs Pilates), 1x in der Woche ins Schwimmbad.

Meistens lege ich am Wochenende einen Beauty-Tag ein - u.a. ein langes Schaumbad nehmen, gemütlich ein Buch lesen usw. Da geht es mir dann auch ganz gut. Wenn ich dann aber wieder im Büro bin: :-( :-( :-( Und es liegt nicht mal an der eigentlichen Arbeit, denn die macht mir Spaß! Ich vermute dass es daran liegt, dass ich einfahc überfordert damit bin die Arbeit für 2 Personen zu machen. Über einen begrenzten Zeitrau mist das ja in Ordnung, aber das geht ja nun schon 1 Jahr so!!! Angeblich soll in diesem Jahr jemand neues kommen und ich wäre dann entlastet, aber das ist alles andere als sicher. Und es würde nicht meine aktuelle Situation ändern.

Amnie26


@ loolaa:

Leider liegt es bei mir nicht an der eigentlichen Arbeit, denn die mache ich wie gesagt gerne. Nur die Menge ist es halt...denke ich zumindest, da mir ständig die ganzen Sachen durch den Kopf gehen die ich noch machen muss, die jetzt dann anstehen usw.

Ich habe auch mal bei meinem Chef nach einer Aushilfe gefragt, aber er meint nur dass ja bald wieder jemand Neues kommt und er deshalb niemand neues einstellen kann und will. Das hofft er wohl genau wie ich, aber sooo sicher ist das halt alles nicht. Und selbst wenn jemand kommen sollte, dann frühestens im Mai.

cIhnoxpf


Dann liegts nicht daran, dass du nicht genug entspannst, sondern dass die Arbeit übermässig stressig ist, seh' ich das richtig?

Ist dein Chef auf dich angewiesen oder wärst du einfach "ersetzbar"? Bei ersterem würde ich noch etwas mehr Druck machen...

AZnix26


@ chnopf:

Das kann ich ehrlich gesagt schlecht beurteilen ob ich nun ersetzbar bin oder nicht. Da ich die einzige bin die sich in dem Bereich richtig gut auskennt für 2 Bereiche auch ganz alleine zuständig ist (das wären u.a. auch Arbeiten des langfristig erkrankten Arbeitskollegen) würde ich schon sagen, dass er irgendwie auf mich angewiesen ist...

Ich habe ihn schon 2mal auf eine Aushilkfe angesprochen: er geht ganz fest davon aus, dass bald jemand Neues kommt. Tja, abe wie gesagt wäre sowas frühestens im Mai.

A{ni726


@ chnopf:

Also ich kenen ich in einem Bereich wohl am besten aus da ich am längsten hier bin. Die beiden Berieche wo NUR ich zuständig bin sind - sagen wir mal - "Unterbereiche" und das mache ich ganz alleine... Ist etwas kompliziert ":/

Agni2x6


Ich war soeben bei meinem Allgemeinarzt wo ich seit 2 Jahren bin und in der Zeit vielleicht 3-4 mal dort war (das letzte Mal vor 6 Monaten). Ich bin grundsätzlich auch sehr zufrieden mit ihm.

Ich teilte ihm mit, dass ich mich die letzte Zeit total erschöpft und fertig fühle, dass ich nicht mehr wirklich von der Arbeit abschalten kann und selbst an Feiertagen und am Wochenende über die Arbeit nachdenke (was noch zu tun ist, was bis wann zu tun ist, welche Probleme eventl. entstehen könnten usw.). Ich habe ihm gesagt, dass ich seit 1 Jahr für 2 arbeiten muss und außerdem auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen muss die eigentlich nicht ich sondern jemand "höher bezahltes der Firma" tun sollte. aber diese Person ist ja nicht da und deshalb muss nun ich das machen... Ich habe ihm auch gesagt dass ich wegen dem ständigen Sitzen und der Anspannung oft Rücken- und Nackenschmerzen habe und das dann Kopfschmerzen auftreten.

Ich habe gehofft dass er mich 1-2 Wochen krank schriebt damit ich mal richtig abschalten kann oder dass er mir irgendwas zur Entspannung verschreibt (vielelicht Massagen, Krankengymnastik, Akkupunktur o.ä. gegen die Verspannungen und Kopfschmerzen).

Stattdessen kam nur ein "ruhen sie sich am Wochenende mal richtig aus" von ihm. Ich glaube er hat mich für eine Simulatin gehalten :-(

C}alrlalxoo


Liebe Ani, ich kann das nur zu gut nachvollziehen! Mir ging es in 2013 ähnlich und ich habe viel Herzblut in ein Projekt gesteckt, bin trotz Krankheit (die nichts mit dem Job zu tun hat) arbeiten gekommen und habe mich erst krank gemeldet, als das Projekt durch war (dann allerdings richtig, weil nix mehr ging). Als Dankeschön werde ich jetzt dank Umorganisation in eine andere Abteilung versetzt und muss meine Kollegen jetzt in mein Projekt einarbeiten, welches in 2014 fortgeführt werden soll.

Erst war ich sauer! Richtig sauer! Aber jetzt im Nachhinein bin ich aus verschiedenen Gründen sogar froh darüber in eine neue Abteilung zu kommen (vor allem in ein Team mit Leuten die ich bereits kenne und auf die ich mich echt freue!!!!).

Lange Rede kurzer Unsinn.. ich habe durch diesen Schlag in's Gesicht (der aber im Grunde positiv für mich ist, trotzdem tat es erstmal weh) eins gelernt.. Nämlich meine Einstellung zu verändern.

Ich würde es eine gesunde "LMAA-Einstellung" nennen! Ich habe während des letzten Jahres nicht auf mich geachtet, nicht auf mich gehört und selbst als ich krank zu Hause war, habe ich versucht das Nötigste zu tun, um das Projekt am Laufen zu halten und die Hypercare zu betreuen. Das alles hat meine Krankheit nicht ausgelöst, aber es hat sie neben anderen Faktoren natürlich nicht besser gemacht.

Heute denke ich an MICH! Ich leiste, was ich körperlich und geistig zu leisten in der Lage bin, mehr nicht! Und zwar wirklich nur soviel wie ich leisten kann, ohne das es mich geistig oder körperlich überfordert. D. h. nicht, dass ich hier Däumchen drehe, aber ich sage NEIN wenn etwas nicht mehr geht und ich bin da auch absolut konsequent. Ich habe mir das schon ewig lange vorgenommen und darauf hingearbeite, es aber nie durchgezogen. Ich habe mich nicht getraut, für mich selbst einzustehen. Aber inzwischen habe ich gemerkt, dass sich niemand um mich selbst kümmert, wenn ich es eben nicht selbst mache!

Deinen Fall sehe ich so: Du arbeitest für 2 und ich gehe davon aus, der Laden läuft mit dir und deinem Arbeitseinsatz ganz gut. Die Chefs haben also absolut keinen Grund sich damit zu beeilen jemand einzustellen. Das freut die Chefs, denn sie sparen ne Menge Geld, aber es geht auf deine Knochen! Erst wenn du NEIN sagst und dich nicht mehr überforderst und an deine Gesundheit denkst, wird da etwas passieren. Und dann ist es eigentlich auch egal ob jemand eingestellt wird, oder die Arbeit einfach liegenbleibt. Wichtig ist, dass du kein schlechtes Gewissen dabei hast denn du bist nicht Schuld daran, dass euch eine Kraft fehlt und du kannst nicht dauerhaft für 2 arbeiten! Es geht einfach nicht! Das geht mal in einer Urlaubsvertretung, aber über Monate führt das ganz totsicher zum Burnout und davon scheinst du nicht sooo weit entfernt zu sein. Also.. denke an dich! Wenn du es nicht tust, tut es keiner! @:)

Afni2x6


@ Callaloo:

Danke! Obwohl ich heute schon ein bisschen ein schlechtes Gewissen hatte bin ich zum Arzt gegangen - auch auf die "Gefahr" hin, dass er mich mal 2 Wochen aus em Verkehr ziehen könnte und somit im Büro erst einmal alles liegen bleibt. Ich merke einfach selber dass ich aktuell einfach nicht mehr kann - ich bin total urlaubsreif, aber Urlaub bekomme ich bis April/Mai nicht, da bereits jetzt ewig viele Termine anstehen. Nur wenn ich krank wäre, würden sie verlegt werden, wenn ich Urlaub will nicht :-(

Es ist nicht so, dass mein Chef das Problem nicht akzeptieren und sehen würde - ich glaube er sieht es schon dass ich überlastet bin und deshalb unbedingt die Stelle besetzt werden sollte. Er bemüht sich ja auch und schreibt immer wieder das Jobangebot aus. Das Problem ist halt eher jemand Geeignetes zu finden! Er hofft wohl so wie ich dass bald endlich jemand Geeignetes kommt und will deshalb keine Aushilfe einstellen. Man kann es so und so sehen - wenn ich wüsste dass länger Zeit die Stelle nicht besetzt wird, dann würde es mich entlasten wenn die Aushilfe kommt, aber wenn mittelfristig die STelle besetzt wird dann würde eine Aushilfe wohl eher noch mehr Arbeit machen und mich zusätzlich belasten (Einarbeitung, Kontrolle der Arbeiten; eventl. Korrektur der Fehler usw.). Aus dieser Sicht kann ich verstehen dass mein Chef sagt "wir warten und hoffen dass bald jemand Geeigentes sich bewirbt".

C2alUlayloo


Ani, finde ich gut das du nochmal beim Arzt warst und dir eine Auszeit nimmst. Hat er dich denn jetzt krankgeschrieben? War es ein neuer Arzt, oder noch der "alte" Hausarzt?

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass manche Ärzte mit psychischen Dingen nicht soo gut umgehen können. Daraus mache ich niemandem einen Vorwurf, das ist einfach ganz wertfrei meine eigene Erfahrung. Meine Hausärztin ist z. B. super! Total korrekt, hört gut zu und scheut sich nicht mal zu überweisen und auch mal tiefergehend zu untersuchen wenn es auch nur annähernd nötig sein könnte. Aber bei psychischen Dingen gehe ich besser woanders hin.

Ich drücke die Daumen, dass ihr bald jemand findet, der auf die freie Stelle passt. Ist doch paradox.. da gibt es soviele Arbeitslose und trotzdem Stellen die nicht besetzt werden, weil keiner drauf passt. Verkehrte Welt irgendwie..

hbeelix= poqmatsia


auch auf die "Gefahr" hin, dass er mich mal 2 Wochen aus em Verkehr ziehen könnte und somit im Büro erst einmal alles liegen bleibt.

Das wird aber dauerhaft nichts verändern. Danach wird es genauso weiter gehen.

Er hofft wohl so wie ich dass bald endlich jemand Geeignetes kommt und will deshalb keine Aushilfe einstellen.

tja, und so wird noch ein weiteres Jahr vergehen.

Es ist nicht so, dass mein Chef das Problem nicht akzeptieren und sehen würde

Naja, solange es jemanden gibt, der für zwei arbeitet, ist der Druck eben noch nicht groß genug.

Aeni2x6


@ Callaloo:

Mein "alter" Hausarzt hat mich nicht krank geschrieben - er meinte ja nur, dass ich mich am Wochenende mal richtig ausruhen sollte... ":/

Ob es was bringt mir jetzt einen komplett neuen Allgemeinarzt zu suchen bei dem ich noch nie war, bezweifle ich. Am Ende kriege ich nur wieder das gleiche zu hören. Und jetzt alle Allgemeinärzte in der Stadt abzuklappern nur damit ich mal ein paar Tage krankgeschrieben werde ist mir irgendwie zu anstrengend.

Ja, ein bisschen komisch ist es schon. Es ist zwar ein anstrengender Job, aber so schwierig dass es dafür kaum qualifizierte Leute gibt ist er eigentlich auch nicht. Nur bewerben sich halt immer Leute auf die Stelle, die keinerlei Erfahrung auf dem Gebiet haben obwohl diese ausdrücklich gefordert wird und ich kann verstehen dass mein Chef jemand möchte der zumindest in einem "ähnlichen" Bereich (wobei er das ja schon sehr weit fasst) mal gearbeitet hat. Es geht ja immerhin um einen"Leitungsposten". Ich glaube ich werde nicht drumrum kommen noch ein paar Monate oder eventl. sogar das ganze Jahr so weiterzumachen.

A)niS2!6


@ helix pomatia:

Ändern würde es schon was, denn ich könnte endlich mal richtig abschalten und neue Energie tanken. Damit würde ich die folgenden Monate auf jeden Fall besser überstehen als so ausgebrannt weiterzumachen.

Am Montag habe ich noch einen Termin bei meinem Chef und so wie es aussieht wird entweder jemand Mitte des Jahres den Posten besetzen ODER (wenn wieder niemand dabei ist) ich bekomme endlich eine Aushilfe :-) Aber bis diese Stelle dann besetzt wird könnte es schon Oktober oder November werden. Immerhin ist das jetzt doch ein Hoffnungsschimmer, oder?!

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH