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Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

M=i9RoLi hat die Diskussion gestartet


Eine meiner Mitarbeiterinnen hat gekündigt.

Sie war im wesentlichen unfähig, faul, unpünktlich und unzuverlässig, distanzlos und übergriffig.

Ihr Selbsteinschätzung war selbstredend eine völlig andere.

Wie mache ich denn daraus ein "wohlwollendes Arbeitszeugnis"?

Immer her mit den schlechten Vorschlägen ]:D

Antworten
Duer" klein<e4 Prxinz


Frau x war von ... bis ... als .... angestellt.

Sie gab sich große Mühe, Ihre Aufgaben zu erfüllen. Da sie den Arbeitsbeginn stets großzügig verschob, wollte sie wenigstens den Beginn des Feierarbends rechtzeitig starten und verließ deshalb ihren Platz immer etwas früher.

Ihrem neuen Chef wünschen wir viel Spaß mit Frau x.

Berumm`bauerchi


Hm.... wieso musste sie denn kündigen, wenn sie so schlecht war? Wieso bist du ihr nicht zuvor gekommen?

Ich kann dir da leider wenig Tipps geben.. ich kenne nur die Standardformulierungen, die man auch googlen kann – und das wird sie dann dementsprechend auch hinbekommen und das Arbeitszeugnis nicht akzeptieren.

Sie gab sich große Mühe, Ihre Aufgaben zu erfüllen.

Das wäre z.B. so ein Standardsatz. Ich kenne ihn zwar etwas ausformulierter, aber schlecht ist der Satz auf jeden Fall ;-D

Da sie den Arbeitsbeginn stets großzügig verschob, wollte sie wenigstens den Beginn des Feierarbends rechtzeitig starten und verließ deshalb ihren Platz immer etwas früher.

;-D ;-D ;-D

Euhema2liger Nnutzer #(#47901x3)


@ Der kleine Prinz

So ein Quatsch. Ein Arbeitszeugnis muss immer positiv und beschäftigungsfördernd formuliert sein. Was anderes als eine Steilvorlage für eine Klage ist das nicht, was du da vorschlägst.

@ MiRoLi

Schlussformel: "Wir wünschen Frau x für die Zukunft alles Gute, vor allem aber Erfolg."

Dann kannst du den Rest formulieren, wie du willst, denn das wird's dann nicht mehr herausreißen ]:D

sougsarlrovxe


Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt.

Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla

Frau Nachname verfügt über ein den Anforderungen entsprechendes Fachwissen. Sie hat sich in dem ihr gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet und die entscheidenden Aufgaben erledigt, dabei strebte Sie gute Ergebnisse an und bemühte sich, unseren Anforderungen zu entsprechen. Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war zufriedenstellend.

Frau Nachname verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Wir wünschen Frau Nachname für die Zukunft alles Gute.

txsTunami_xxe


Wenn der TE soetwas schreibt, dann hat er bestimmt keine ruhige sekunde mehr.

Ich würde so ein Zeugnis nicht akzeptieren, denke mal die Dame, die gegangen ist auch nicht.

Also wohlwollend formulieren und das ganze unter "dumm gelaufen" abhaken.

M!iRoxLi


Hm.... wieso musste sie denn kündigen, wenn sie so schlecht war? Wieso bist du ihr nicht zuvor gekommen?

Ich habe vier Monate versucht sie zu verbessern. Das wurde ihr dann wohl zu viel.

H\e\rr A,ngst


Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt.

Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla

Frau Nachname war stets bemüht, die Ihr übertragenen Aufgaben im Rahmen ihrer Möglichkeiten

zu unserer Zufriedenheit zu erledigen. Sie war stets pünktlich. Mit den neuen Kommunikationsmedien ist sie bestens vertraut und wusste auch, wie Sie die für Ihre Zwecke während der Arbeitszeit einsetzt. Das Verhalten gegenüber Mitarbeitern war einwandfrei. Zudem ist Frau Nachname sehr gesellig.

Frau Nachname verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch.

E9he3mal^iger Nsutze=r (#47x9013)


Das Verhalten gegenüber Mitarbeitern war einwandfrei.

Entweder so oder:

Das Verhalten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten war einwandfrei.

nicht:

Das Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war einwandfrei.

Sccarxo


@ Herr Angst

Der TE sagte, sie sei unpünktlich gewesen. Ich finde, für das was er beschreibt sind hier so gut wie alle Zeugnisse zu positiv. :|N

svugar3lQove


ich lese nicht einen positiven Satz aus dem von mir formulierten arbeitszeugnis heraus...

zcuen>dstioff


Meine Güte, wenn jemand eine derartige Null im Job war, dann muss man das doch auch zum Ausdruck bringen dürfen!

sUuga.rlovxe


Frau Vorname Nachname, geboren am TT.MM.JJJJ in XY, war vom TT.MM.JJJJ bis TT.MM.JJJJ als Mitarbeiter im Bereich XY in unserem Unternehmen beschäftigt. < – Pflicht

Ihr Aufgabengebiet umfasste: blablabla < – Pflicht

Frau Nachname verfügt über ein den Anforderungen entsprechendes Fachwissen < – schlecht. Sie hat sich in dem ihr gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet ungenügendund die entscheidenden Aufgaben erledigt, dabei strebte Sie gute Ergebnisse an< – superschlecht und bemühte sich, unseren Anforderungen zu entsprechen auch superschlecht. Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war zufriedenstellend.megaschlecht

Frau Nachname verlässt unser Unternehmen auf eigenen Wunsch.

Wir wünschen Frau Nachname für die Zukunft alles Gute.

@ Scaro:

was soll da noch zu gut dran sein? Eher ist es nen ticken zu schlecht (vor dem Arbeitsgericht evtl nicht haltbar, wenn sie denn klagt)

D\er kleqine Prxinz


So ein Quatsch. Ein Arbeitszeugnis muss immer positiv und beschäftigungsfördernd formuliert sein. Was anderes als eine Steilvorlage für eine Klage ist das nicht, was du da vorschlägst.

Es gibt tatsächlich einen, der das Ernst genommen hat. Unglaublich.

EehemaQlig-er Nutnzer (#47+90x13)


@ sugarlove

Am haltbarsten wäre wohl das ganze 17-Punkte-Programm mit Standardformulierungen, die überwiegend der Note 5 entsprechen.

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