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Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

E,hemaligter Nu&tzer x(#479013)


@ Der kleine Prinz

Es gibt tatsächlich einen, der das Ernst genommen hat. Unglaublich.

Oder jemand, der in dem Zusammenhang keinen Spaß versteht und sich dementsprechend nicht auf Ironie einlässt. Jeder zweite Vorschlag hier basiert sowieso nur auf gefährlichem Halbwissen und ob du von der Materie Ahnung hast, erschließt sich mir aus deinem ach so konstruktiven Beitrag bisher auch nicht.

gQwenDdo&lyxnn


Zudem ist Frau Nachname sehr gesellig

Davon hat der TE bei allen negativen Aufzählungen nichts geschrieben.

S}caxro


Frau Nachname verfügt über ein den Anforderungen entsprechendes Fachwissen < – schlecht. Sie hat sich in dem ihr gestellten Aufgabenbereich eingearbeitet ungenügendund die entscheidenden Aufgaben erledigt, dabei strebte Sie gute Ergebnisse an< – superschlecht und bemühte sich, unseren Anforderungen zu entsprechen auch superschlecht. Ihr Verhalten gegenüber Kollegen und Vorgesetzten war zufriedenstellend.megaschlecht

Na ja, wenn ich so ein Zeugnis kriegen würde, wäre ich total glücklich... Weil ich das entsprechende Fachwissen besitze, mich eingearbeitet habe, gute Ergebnisse erzielt habe... Nur das mit dem Bemühen, den Anforderungen zu entsprechen klingt etwas nach "sie hats aber nicht geschaft". Wenn ich jemanden zufriedenstellen kann, bin ich immer zufrieden. :)_

Was ich damit sagen möchte – ich WEISS natürlich, dass es diese Richtlinien gibt und man damit herauslesen kann, welcher "Note" das Ganze entspricht. Aber ich finde es traurig, dass das Zeugnis dadurch weniger ehrlich klingt. Wenn man über diese Hintergründe nichts weiß, klingt das Zeugnis jedenfalls nicht so, als hätte man gar nichts gekonnt. Man hält es in der Hand und denkt sich "das hört sich gut an".

Und dann finde ich diese 0-8-15-Formulierungen irgendwie unfair und heuchlerisch, weil sie ohne das zugrundegelegte Wissen über diese Phasen doch in Ordnung klingen.

Und ich wünsche mir, dass ich irgendwann ein individuelleres Zeugnis in der Hand halte und keines, wo ich die Phrasen bei Google eingebe und mir einen Notendurchschnitt ausrechnen kann... :-|

D2er Bkleitne Prinz


... keinen Spaß versteht ...

Wie wahr ... 8-)

sHugparl}ove


hm wobei auch das volle 17 Punkte Programm mit überall ner 5 bei nem Prozess sicher nicht haltbar ist. Ein paar Punkte würde sie gewinnen, einige MiRoLi...

Wäre ich MiRoLi würde ich wohl ein einfaches Arbeitszeugnis ausstellen und hoffen, dass die Mitarbeiterin kein qualifiziertes Arbeitszeugnis verlangt...

LWilaLixna


@ Scaro:

Na ja, wenn ich so ein Zeugnis kriegen würde, wäre ich total glücklich

Weil du dich nicht mit Zeugnisssprache auskennst.

Wenn ein personaler dieses Zeugnis sieht, versteht er sofort, was mit den Formulierungen gemeint ist. Und die sind eben durchgängig nicht gut.

Ein Zeugnis muss eben wohlwollend sein, es darf z.B. nicht enthalten sein, dass die Mitarbeiterin unpünktlich war.

EIhemal3iger# Nutzer" (#4790x13)


@ sugarlove

Überall auf jeden Fall nicht, da stimme ich dir zu. Aber ausgehend von den Informationen des TEs käme man im überwiegenden Teil der wesentlichen Punkte schon auf ein entsprechend negatives Ergebnis, welches man dann so rechtfertigen könnte. Und der Rest sind bekanntlich Tätigkeitsbeschreibung, Dankes-/Bedauerns-/Grußfloskeln usw.

Insgesamt vermittelt der TE ja schon den Eindruck, dass er gern ein "Stealth-Zeugnis" mit einer zumindest augenscheinlich positiven Leistungsbeurteilung hätte.

Hrer2r Angst


@ Scaro

Der TE sagte, sie sei unpünktlich gewesen. Ich finde, für das was er beschreibt sind hier so gut wie alle Zeugnisse zu positiv.

Also wenn du sagst, sie war stets pünktlich, meinst du damit, dass sie auch Abends punktum weg ist. Unpünktlichkeit darfst du nicht so ins Arbeitszeugnis schreiben. Der Rest des Zeugnisses besagt, dass Sie permanent am quatschen ist (gesellig), dass sie nur geegnüber mitarbeitern sich gut verhalten hat, allerdings nicht gegenüber Vorgesetzten. Dass Sie sich mit den neuen Medien gut auskennt und die für Ihre Zwecke benutzt heisst, sie surft den ganzen Tag im Netz. Dass Sie die Aufgaben im rahmen ihrer Möglichkeiten versucht, zur Zufriedenheit des AG zu erfüllen, heisst, dass sie es nicht schafft. Und wenn du ihr nicht alles gute wünschst und ihr Weggehen bedauerst, dann heisst das, dass du froh bist, sie endlich los zu sein!

SbcUa0ro


@ LilaLina

Wenn ein personaler dieses Zeugnis sieht, versteht er sofort, was mit den Formulierungen gemeint ist. Und die sind eben durchgängig nicht gut.

Wäre es nicht besser, es so zu formulieren, dass es auch der Arbeitnehmer versteht, ohne sich vorher andernorts Wissen darüber einzuholen? Diese Konventionen sind für mich einfach schrecklich. Man selbst liest ein Zeugnis, das okay klingt, während mein alter und mein neuer Arbeitgeber sich in Geheimsprache verständigen (über dieses Zeugnis) und sich negativ über mich auslassen.

Ein Zeugnis muss eben wohlwollend sein, es darf z.B. nicht enthalten sein, dass die Mitarbeiterin unpünktlich war.

Allerdings ist es doch auch eine Lüge, zu schreiben, dass sie pünktlich war, wenn sie unpünktlich war. Dann sollte man den Teil lieber komplett rauslassen... Wohlwollend hin oder her, aber ich würde mich als neuer Arbeitgeber verarscht fühlen, wenn im Zeugnis etwas drinsteht, was meine Angestellte einfach nie geleistet hat und ich dann von selbst hinterkomme(n muss).

ELhVemali8ger Nutzer{ (#47W93013)


@ Herr Angst

Also wenn du sagst, sie war stets pünktlich, meinst du damit, dass sie auch Abends punktum weg ist. Unpünktlichkeit darfst du nicht so ins Arbeitszeugnis schreiben.

Jein, die Erwähnung einer Selbstverständlichkeit wie Pünktlichkeit deutet in der Zeugnissprache automatisch auch auf Unpünktlichkeit hin.

Der Rest des Zeugnisses besagt, dass Sie permanent am quatschen ist (gesellig), dass sie nur geegnüber mitarbeitern sich gut verhalten hat, allerdings nicht gegenüber Vorgesetzten.

"Geselligkeit" steht für übertriebenen Alkoholgenuss. Das ist schon mit entsprechenden Anhaltspunkten grenzwertig, aber hier gibt's nicht mal welche.

HHerr Aungsxt


@ DoN_

"Geselligkeit" steht für übertriebenen Alkoholgenuss. Das ist schon mit entsprechenden Anhaltspunkten grenzwertig, aber hier gibt's nicht mal welche.

Du hast Recht. Statt geselligkeit müsste es eher heissen, dass sie bei den Kollegen sehr beliebt war. Hab mich vertan, sorry...

Sycarxo


Jein, die Erwähnung einer Selbstverständlichkeit wie Pünktlichkeit deutet in der Zeugnissprache automatisch auch auf Unpünktlichkeit hin.

Echt schade... Da denkt man, es würde einfach nur eine positive Eigenschaft an der Person aufgezählt und in Wahrheit heißt es nur schlechtes. :(

"Geselligkeit" steht für übertriebenen Alkoholgenuss. Das ist schon mit entsprechenden Anhaltspunkten grenzwertig, aber hier gibt's nicht mal welche.

Genauso. Wobei das Wort "Geselligkeit" keineswegs ein negativer Begriff ist. Die meisten Menschen verstehen darunter doch, dass der Mensch sich leicht tut, soziale Kontakte zu knüpfen, sich ins Unternehmen zu integrieren, sich mit allen gut versteht etc. Ich werde vielleicht nie verstehen, warum es nötig ist, sich ansonsten positiv verstandene Worte zu greifen und sie dann in einem "Zeugniswortspiegel" mit einer negativen Bedeutung zu besetzen. Wenn alle das im Internet oder sonst wo eh nachlesen können und es ein FAKT ist, dass der Mitarbeiter damit in schlechtes Licht gerückt wird, wozu dann überhaupt die Mühe. Man muss es ja nicht graderaus und beleidigend schreiben, um eine Anklage zu provozieren. Aber ein bisschen weniger hochtrabend und "pseudolobend", wenn angeblich damit sowieso klar ist, wie schlecht die Mitarbeiterin war.

L+il-aL/ina


Wäre es nicht besser, es so zu formulieren, dass es auch der Arbeitnehmer versteht, ohne sich vorher andernorts Wissen darüber einzuholen?

Das ist halt Zeugnissprache. Wenn es unverblümt geschrieben wird, ist es eben nicht mehr wohlwollend, daher diese komischen Klauseln, die i.d.R. aber jeder, der Personal einstellt, kennt.

kWleinexr_drMach3enstexrn


Wir hatten vor kurzem genau das gleiche Problem, auch mein Mitarbeiter hat gekündigt, das liegt aber daran, dass man in unserem Bereich (Tochterfirma ÖD) genau so schwer gekjündigt werden kann wie im ÖD :(v

Das Arbeitszeugniss muss den Anforderungen entsprechen, darf aber alle negativen Formulierungen enthalten, die zulässig sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Klage dagegen Erfolg hat ist sehr gering wurde mir mitgeteilt.

Ich finde das aber auch total daneben. Schülern darf man das komplette Leben versauen, indem man sie durchfallen lässt und mit 5 oder 6 bewertet. Arbeitnehmer aber dürfen den letzten Scheiss bauen, aber man darf nicht sagen, dass derjenige das Allerletzte ist. >:( :-X

H`err }Angxst


In der Regel sollte man sowieso immer den ehemaligen AG anrufen und nachfragen. Wenn jemand im ungekündigten Verhältnis steht, kann man immer noch einen etwaigen vorherigen AG anrufen oder den Mitarbeiter in spe bitten, eine Referenz zu nennen, bei der man sich erkundigen kann.

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