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Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

dhkexst


Na ja, wenn ich so ein Zeugnis kriegen würde, wäre ich total glücklich

Ohoh ]:D

Ansonsten finde ich die Vorschläge von sugarlove super!

Was viele hier wohl nicht verstehen: Ein Zeugnis muss wohlwollend formuliert sein, das heißt aber nicht dass es nicht "schlecht" sein darf.

Es darf also nicht drinstehen "Ihre Arbeitsergebnisse waren katrastophal" sondern "Sie bemühte sich um gute Ergebnisse"

dWkexst


Auch gibts noch viele andere Möglichkeiten als bei allen Formulierungen die schlechteste zu wählen.

Zb sowas wie:

"Besonders hervorzuheben ist Ihre Pünktlichkeit"

Eyhem:aliger (Nutz?er (#47901&3)


@ Herr Angst

Kein Thema, das mit den "neuen Medien" kannte ich zum Beispiel noch gar nicht, aber man lernt nie aus. Am Ende schreibt man mir das vielleicht noch mal rein, weil ich immer erste Anlaufstelle für niederschwellige Computerprobleme bin :-o

T>im0ba{tuxku


Eine meiner Mitarbeiterinnen hat gekündigt.

Sie war im wesentlichen unfähig, faul, unpünktlich und unzuverlässig, distanzlos und übergriffig.

Ihr Selbsteinschätzung war selbstredend eine völlig andere.

Wie mache ich denn daraus ein "wohlwollendes Arbeitszeugnis"?

Immer her mit den schlechten Vorschlägen ]:D

MiRoLi

Dass du dich über sie geärgert hast, kann ich ja nachvollziehen. Auch dass du froh bist, sie los zu sein. Aber was bringt es dir, ihr den weiteren Weg zu vermasseln? Geht dir dabei einer ab? Brauchst du diese kleingeistige Rache für dein Ego, oder was? Ich an deiner Stelle würde den Mantel des Vergessens über die Sache breiten und ihr zum Abschied ein normales Zeugnis mittlerer Qualität mitgeben. Schade, dass du diese Größe nicht besitzt.

C$or`nueliax59


Damit der nächste Arbeitgeber sie einstellt und dann der Gelackmeierte ist? Da würde ich mich als Folge-Arbeitgeber aber bedanken!

Ich denke, man sollte vielleicht doch versuchen, das eine oder andere Gute an ihr zu finden und das mit ins Zeugnis zu schreiben, aber die Negativpunkte eben auch, wenn auch in typischer Zeugnissprache.

E2hema@livger /Nu~tze3r (#:479r013)


@ Timbatuku

Dass du dich über sie geärgert hast, kann ich ja nachvollziehen. Auch dass du froh bist, sie los zu sein. Aber was bringt es dir, ihr den weiteren Weg zu vermasseln? Geht dir dabei einer ab? Brauchst du diese kleingeistige Rache für dein Ego, oder was? Ich an deiner Stelle würde den Mantel des Vergessens über die Sache breiten und ihr zum Abschied ein normales Zeugnis mittlerer Qualität mitgeben. Schade, dass du diese Größe nicht besitzt.

Der TE macht sich unter Umständen sogar schadensersatzpflichtig gegenüber dem neuen Arbeitgeber, wenn er eine glatte 5 auf eine 2 hochhievt.

Man sollte auch in Betracht ziehen, dass eine schlechte Arbeitskraft nicht nur auf Kosten des Arbeitgebers, sondern auch auf Kosten der anderen Mitarbeiter geht - schlecht oder gar nicht gemachte Arbeit löst sich schließlich nicht in Rauch auf, sondern muss von jemand anderem mitgetragen werden.

Das ist primär keine Frage niederer Emotionen, die man unbedingt ausleben muss, und insbesondere solche "sozialen" Absichten erfordern ein erhöhtes Maß an Verantwortungsbewusstsein, denn den unlauteren Vorteil, den man jemanden auf diese Weise zuschanzt, nimmt man unweigerlich bei jemand anderem weg, z. B. demjenigen, der einen Arbeitsplatz anstelle dieser Person dann eben nicht bekommt, obwohl er eigentlich die besseren Voraussetzungen mitbringt.

t?uffaErmxi


Man sollte auch in Betracht ziehen, dass eine schlechte Arbeitskraft nicht nur auf Kosten des Arbeitgebers, sondern auch auf Kosten der anderen Mitarbeiter geht – schlecht oder gar nicht gemachte Arbeit löst sich schließlich nicht in Rauch auf, sondern muss von jemand anderem mitgetragen werden.

man sollte aber auch in betracht ziehen, dass es manchmal einfach nicht passt (arbeitsklima, chemie zwischen chef und angestellter, job an sich) – dieselbe angestellte kann im nächsten job ganz super passen.

leinuxxman


Ich dächte mal irgendwo in einem Kurs gehört zu haben, dass eine glatte 4/5 im Arbeitszeugnis vor Gerichten nur unter ganz besonderen Umständen (z.B. Großbetrieb, alle Mitarbeiter einhellig der gleichen Meinung etc) nicht von den Richtern angezweifelt werden. Keiner, der einen Job will, verhält sich so, dass er eine durchgehende 4 oder 5 bekommt. Alerdings ist und war Arbeitsrecht nicht grade meine Lieblingsrichtung. zzz

Ich persönlich würde prinzipiell alles mit 3 bewerten und 2-3 Punkte mit einer 4 oder 5 versehen (Bsp. würde ich das Verhalten trotz großmäuligkeit mit 3 bewerten; der neue Chef sieht im Bewerbungsgespräch bzw. in der Probezeit schon selbst das Verhalten).

Man darf auch nicht vergessen: mit einem solchen Arbeitszeugnis wird es verdammt schwer, eine neue Arbeitsstelle zu finden, und das wissen auch die Richter und stellen damit dem alten Chef eine extreme Nachweispflicht entgegen! Und insbesondere beim Verhalten oder nicht protokollierbarer Arbeit werden entsprechende Zeugnisse immer beanstandet. Auch brauch keine 5 Mann-Bude mit solchen Zeugnissen ankommen. Es gibt viele Chefs, welche eher am äußersten Rand des rechtlichen Bereichs handeln und auch das wissen die Richter. Beispiel: "XYZ ist gegangen. Wenn jemand positiv über ihn berichtet fliegt der". Das muss ein Chef nichtmal aussprechen (was dann eine Straftat wäre) sondern das Wissen die MA... ich habe in einer solchen Buchte mal gearbeitet.

dEke`st


Auch ist grade dieses "gib ihr ein normales Zeugnis und sei froh dass sie weg ist" genau die Haltung, die Zeugnisse immer weniger aussagekräftig macht.

Weil sich wohl viele Chefs gerade nicht auf diese Konfrontation einlassen wollen sondern einfach ein normales Zeugnis ausstellen und froh sind das Problem erledigt zu haben.

Die "Gelackmeierten" sind so auch die die tatsächlich eine "normale" Arbeitsleistung erbracht haben und am Ende mit dem gleichen Zeugnis dastehen.

Daher finde ich es gut dass der TE tatsächlich die Leistungen der AN auch dementsprechend bewerten will.

E7hemalikger $Nutzejr (#147901x3)


@ tuffarmi

man sollte aber auch in betracht ziehen, dass es manchmal einfach nicht passt (arbeitsklima, chemie zwischen chef und angestellter, job an sich) – dieselbe angestellte kann im nächsten job ganz super passen.

Hast du schon mal in irgendeinem Kontext ein gutes Zeugnis auf Vorschuss bekommen? Liefe dem Sinn und Zweck eines Zeugnisses wahrscheinlich zuwider, oder?

Die Ganze generiert genauso einen unlauteren Vorteil gegenüber einen Arbeitskraft, die sich in ihrem vorherigen Arbeitsverhältnis schon super gemacht hat und erneut super machen würde.

EUhemali7ger Nuxtzer <(#4790'1x3)


Vertippt %-|

Das Ganze generiert genauso einen unlauteren Vorteil gegenüber einer Arbeitskraft, die sich in ihrem vorherigen Arbeitsverhältnis schon super gemacht hat und erneut super machen würde.

t2ufhfa=rmi


Hast du schon mal in irgendeinem Kontext ein gutes Zeugnis auf Vorschuss bekommen? Liefe dem Sinn und Zweck eines Zeugnisses wahrscheinlich zuwider, oder?

ich habe nicht geschrieben, dass er ihr nun ein top-zeugnis ausstellen soll. darüber hinaus finde ich in der tat, dass man sich dieses zeugnis-geschreibe fast sparen kann – diesen ganzen pseudofloskeln, das ist irgendwie doch recht lächerlich, zumal sich nicht mal jeder chef damit auskennt u. so vielleicht ausversehen etwas ganz anderes ausdrückt als er wollte! ;-)

H~err Anxgst


@ tuffarmi

dieselbe angestellte kann im nächsten job ganz super passen.

Kann – muss aber nicht. Meistens ist es so, dass es schlechten Mitarbeitern an der Einstellung zur Arbeit fehlt, sie den AG nur als Brötchenlieferant verstehen und nicht kapieren, dass der AG keine soziale Einrichtung, sondern (meist) ein Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht ist, dass den Mitarbeiter nur beschäftigt, um Arbeiten zu erledigen.

tguffasrm3i


Hast du schon mal in irgendeinem Kontext ein gutes Zeugnis auf Vorschuss bekommen?

ja als praktikant in einem kulturinstitut. da gab es nur einen vordruck (sehr gutes zeugnis), und jeder praktikant bekam dasselbe. fand ich aber nur fair, wenn man schon ohne bezahlung arbeitet, dann wenigstens ein top-zeugnis! ;-D

C{allDalxoo


Jeder Arbeitnehmer hat gesetzlichen Anspruch auf ein Arbeitszeugnis, welches min. der Note "befriedigend" entspricht.

In manchen Fällen muss man da als Arbeitgeber wohl oder übel die Faust in der Tasche machen und es unter "dumm gelaufen" abhaken. Man kann natürlich versuchen ein schlechteres Zeugnis auszustellen. Die Frage ist nur, ob man sich damit nicht selbst "einen reinwürgt", wenn die ehem. Angestellte damit vor Gericht geht...

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