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Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

t$uffarxmi


Nach 4 Monaten wäre mir persönlich ein einfacher Tätigkeitsnachweis lieber, als ein schlechtes qualifiziertes Zeugnis.

würde ich an ihrer stelle so machen.

wahrscheinlich hat sie eh längst eine neue stelle, sonst hätte sie wahrscheinlich nicht gekündigt.

HFotMCh4ocolatxe


Stimmt, hätte ich vermutlich auch so gemacht.

T*enocRhtitWlaxn


@ Fialle

Dieselbe Person hatte beim Probezeitgespräch hoch und heilig versichert, dass sie ihre Arbeitszeiten nicht reduzieren wird, und einen Tag nach Ablauf der Probezeit (!) eine Reduktion um 20% beantragt (die uns anschließend an jeder Ecke fehlten).

Das ist doch ein gutes Beispiel dafür, dass Arbeitgeber meiner Meinung nach sehr zurückhaltend sein sollten, wenn es um schlechte Arbeitszeugnisse geht. Soweit ich weiss (kann mich auch irren) hat die Arbeitnehmerin in deinem Beispiel (im wesentlichen) ein Recht darauf ihre Arbeitszeit zu reduzieren. Warum sollte also die persönliche Enttäuschung darüber dass sie vorher versprochen hat von ihrem Recht nicht gebrauch zu machen, in eine "objektive Bewertung" ihrer Leistung einfliessen? Hier werden subjektive und objektive Gründe vermischt!

Meiner Meinung nach kann kaum ein Arbeitgeber rein objektiv und sachlich eine Leistungsbewertung abgeben, da auch ein Großteil massgeblich vom allgemeinem Arbeitsklima und persönlichen Sympathien beeinflusst wird. Natürlich sind viele Arbeitgeber trotzdem der Meinung, sie würden die Bewertung abgeben können (wie man hier leider im Faden liesst).

Zum Beispiel hat ein Kumpel von mir in einem Betrieb gearbeitet in dem der Chef die Arbeitnehmer pausenlos dazu genötigt hat das Arbeitsrecht zu brechen (z.B. 12 Stunden und länger pro Tag arbeiten ohne Pausen, unglaublich viele unbezahlte Überstunden, an dem "freien" Tag mussten spontan Sonderaufträge erledigt werden, etc). Zusätzlich war das Arbeitsklima einfach nur schlecht. Die Arbeitnehmer wollten aber nicht kündigen aus Angst vor schlechten Arbeitszeugnissen. Mein Bekannter hat es trotzdem getan (und Monate später haben auch andere dort gekündigt). Das Arbeitsamt hat alle Kündigungsgründe anerkannt und es wurden keine Sanktionen angeordnet, die er sonst gekriegt hätte bei einer eigenen Kündigung. Leider bleibt das beschissene Arbeitszeugnis. Moralisch finde ich das nicht in Ordnung.

F!ialxle


Tenochtitlan

Warum sollte also die persönliche Enttäuschung darüber dass sie vorher versprochen hat von ihrem Recht nicht gebrauch zu machen, in eine "objektive Bewertung" ihrer Leistung einfliessen?

Ähm – weil sie uns angelogen hat?.. In Deinen Augen ist es also ok, die Kollegen anzulügen, wenn man genau weiß, dass man 3 Tage später das Gegenteil beantragen wird?..

T!eRnochtitxlan


Wenn ihr sie bedrängt auf ihr Recht zu verzichten: dann ja.

TjenoRchtiwtlJan


Vor allem: Gerade diese Sachen wenn es darum geht, wer wann wie und wo und wen belogen hat, sind extrem subjektiv. Die weichen die Wahnehmungen davon was eigentlich passiert ist, häufig drastisch von der Realität ab.

Exhemkaliger NEut}zer ((#47u901x3)


@ Timbatuku

Jetzt mach dich aber nicht lächerlich, lieber DoN_. Ausgerechnet du, wo du doch gerne den mit allen Vorschriften und Gesetzen bestens vertrauten lebenserfahrenen Schlaumeier raushängen lässt, solltest dann doch wissen, dass für einen Schadensersatz der Nachweis eines entstandenen Schadens sowie der Nachweis einer Schuld unabdingbar ist. Der neue Arbeitgeber hätte bereits seine liebe Not, den Schaden zu beziffern. Dem TE eine "Schuld" nachzuweisen dürfte dagegen sogar unmöglich sein, da das Zeugnis immer auch eine subjektive Bewertung der Leistung darstellt.

Als Nichtjurist ist es schon mal gar nicht mein Ansinnen, "mit allen Vorschriften und Gesetzen" bestens vertraut zu sein oder das nach außen so darzustellen. Des Weiteren sind Rechtsdienstleistungen in diesem Forum untersagt und beim genaueren Lesen wäre dir unter Umständen aufgefallen, dass ich mich mit detaillierteren Aussagen in einem eng abgesteckten Bereich bewege, innerhalb dessen ich durch berufliche Tätigkeit entsprechende Routine habe und im Rahmen meines behördlichen Aufgaben- und Zuständigkeitsbereiches sogar Rechtsdienstleistungen erbringen darf – wenn auch nicht hier. Weiterhin bin ich selbstredend alles andere als unfehlbar. Sollte ich bei dir den Eindruck eines notorischen "Schlaumeiers" erweckt haben, so tut mir ja ausgesprochen Leid, aber ich hab nun mal eine schizoide Persönlichkeitsstörung mit entsprechender Affektverflachung, sodass du und ich überhaupt nicht dieselbe emotionale Sprache sprechen und du nur ein dir bekanntes Muster zu erkennen glaubst. Die Aussage mit dem Schadensersatz des neuen Arbeitgebers gegenüber dem alten stammt übrigens original von einem Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Arbeitsrecht (Dozent im Rahmen meines Studiums). Die sinngemäß gleiche Aussage findet man über Google auf der Website eines Fachanwalts für Arbeitsrecht. Den Link kann ich dir bei Bedarf gern per PN zukommen lassen.

Ganz abgesehen davon, dass ich von einem "Zeugnis mittlerer Qualität" sprach und das ist dann keine 2, sondern vielleicht eher eine 3-4.

Und was ändert das an dem Umstand, dass der TE schon allein aus Sorgfaltsgründen dazu angehalten ist, ein möglichst zutreffendes Arbeitszeugnis auszustellen? Ich hab pauschal 5 gesagt und du jetzt 4, wobei wir beide nicht die Einzelheiten kennen. Das ist doch schon fast als Konsens zu werten, oder nicht?

Oh, das Ansinnen des TE in seinem Eröffnungsbeitrag hatte aber einen ziemlich emotionalen Anstrich. Ich glaube kaum, dass irgendwer nicht den Eindruck erhalten konnte, dass es ihm darum geht, der scheidenen Mitarbeiterin noch was mit auf den Weg zu geben. Darum mein Beitrag. Ich bin wie du dafür, niedere Emotionen rauszuhalten. Dazu gehört nämlich auch, Rachegelüste nicht aufkommen zu lassen.

Die Beiträge des TEs haben regelmäßig diesen Anstrich, wenn ich mich recht entsinne, aber deswegen muss das Endprodukt ja nicht negativ davon beeinflusst sein. Gerade ein eher schlechtes Arbeitszeugnis sollte bombensicher formuliert sein und da würde sich der TE doch eher selbst ins Knie schießen, wenn er da im Freistil hantiert.

D{er kl[eine Pzrixnz


Die Aussage mit dem Schadensersatz des neuen Arbeitgebers gegenüber dem alten stammt übrigens original von einem Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Arbeitsrecht (Dozent im Rahmen meines Studiums).

Woher nimmst Du denn diese kecke Aussage?

Für einen AG ist das täglich Brot, ganz normales Alltagswissen. Dazu muss man weder RA sein noch einen befragen.

Mlatreqngo


@ MiRoLi

Arbeitszeugnis, zum ANPASSEN geeignet ?

1. Mail an Franz

meineAssistentin, die liebe Igitte, ist immer dabei,

eifrig ihre Arbeit zu tun, und das mit großer Umsicht, ohne jemals

ihre Zeit mit Schwätzchen mit ihren Kollegen zu verplempern. Nie

lehnt sie es ab, anderen zu helfen, und trotzdem

schafft sie ihr Arbeitspensum; und sehr oft bleibt sie länger

im Büro, um ihre Arbeit zu beenden. Manchmal arbeitet sie sogar

in der Mittagspause. Meine Assistentin ist jemand ohne

Überheblichkeit in Bezug auf ihre große Kompetenz und überragenden

Computerkenntnisse. Sie ist eine der Mitarbeiterinnen, auf die man

stolz sein kann und auf deren Arbeitskraft man nicht

gern verzichtet. Ich denke, dass es Zeit wird für sie,

endlich befördert zu werden, damit sie nicht auf den Gedanken kommt,

zu gehen. Die Firma kann davon nur profitieren.

2. E-Mail

=========

Lieber Franz,

als ich vorhin meine erste E-Mail an Sie geschrieben habe, hat meine

Assistentin, dieser Volltrottel, dummerweise neben mir gestanden.

Bitte lesen Sie meine erste Nachricht noch einmal –

aber diesmal nur jede zweite Zeile

L=ilaULixna


Leider bleibt das beschissene Arbeitszeugnis.

Dagegen kann dein Kumpel ja vorgehen.

SbilberEmOondauge


so nebenbei: wenn eine Frau wegen Schwangerschaft gefragt wird, darf sie lügen – weil es eine Benachteiligung wäre, weil Männer nicht schwanger werden können und eine schwangere Frau wohl eher nicht eingestellt würde.

Aber wenn es um die Arbeitszeit geht ? Ok ist es das Recht zu reduzieren (wenn es die betrieblichen Belange erlauben) aber wenn man ein paar Tage vorher beim Vorstellungsgespräch danach gefragt wird – da darf man dann lügen ? Verkehrte Welt...

Dxer kl*eine1 Prinxz


Marengo, perfekt :)^

EQhemali2ger Nutzear (#479x013)


@ Der kleine Prinz

Woher nimmst Du denn diese kecke Aussage?

Für einen AG ist das täglich Brot, ganz normales Alltagswissen. Dazu muss man weder RA sein noch einen befragen.

Ah ja, wieso wird mir dann entgegengehalten, ich solle mich mit genau dieser Aussage bitte nicht lächerlich machen, sodass ich erst entsprechende Quellen anbieten muss, um das Ganze zu untermauern? Verfolgst du einen Gesprächsverlauf unter Umständen auch mal zurück?

Fkiaille


Tenochtitlan

Wenn ihr sie bedrängt auf ihr Recht zu verzichten: dann ja.

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du nicht in fremde Beiträge Dinge hineinlesen würdest, die nicht drin standen. 'Bedrängen' ist Deine Interpretation, davon war nie die Rede. Sie wurde gefragt, ob ein Pensum von 70% für sie in Ordnung ist oder ob sie lieber mehr oder weniger arbeiten möchte. Darauf hätte sie ohne Weiteres antworten können, dass sie weniger arbeiten möchte.

Die Lügnerei war auch nicht ihr einziger Fehler, sondern v.a. die Tatsache, dass sie ihren Aufgaben nicht nachgekommen ist und meine Kollegin und ich deswegen sehr viel wertvolle Arbeitszeit verloren haben, indem wir das erledigen mussten, was sie liegen ließ oder trotz wiederholter Hinweise und Hilfestellung falsch machte.

Silbermondauge

Verkehrte Welt…

Du sagst es… Man muss nicht arbeiten und lässt sich trotzdem bezahlen. Tolle Moral, vor allem gegenüber den ehrlich Arbeitenden! :(v

D{eOr6_ AliaEs


Die Lügnerei war auch nicht ihr einziger Fehler, sondern v.a. die Tatsache, dass sie ihren Aufgaben nicht nachgekommen ist

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