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Möglichst schlechtes Arbeitszeugnis

F:ia"lxle


Was blieb über?

Sekretariatsarbeiten. Das war unsere Sekretärin. Briefe und Emails verfassen (nach Vorlagen), Tabellen zusammenstellen, Hotels/Restaurants buchen, Dateien sortieren etc. Alles Dinge, die zwar einfach sind, aber viel Arbeit erfordern – und die wir in unserer eigenen Arbeitszeit erledigen mussten, obwohl wir extra für diese Aufgaben eine Sekretariatsstelle haben.

T5enjocht!itlaxn


@ Fialle

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du nicht in fremde Beiträge Dinge hineinlesen würdest, die nicht drin standen. 'Bedrängen' ist Deine Interpretation, davon war nie die Rede. Sie wurde gefragt, ob ein Pensum von 70% für sie in Ordnung ist oder ob sie lieber mehr oder weniger arbeiten möchte. Darauf hätte sie ohne Weiteres antworten können, dass sie weniger arbeiten möchte.

Eine Lüge diesbezüglich ist nicht schön. Hat aber trotzdem nichts mit ihrer Arbeitsleistung zutun.

Tkeno^chtixtlan


@ LilaLina

Dagegen kann dein Kumpel ja vorgehen.

Ähh, er wird aber trotzdem kein angemessenes Zeugnis bekommen, das seine Arbeit gerecht bewertet. Er wird ein weniger schlechtes bekommen – vielleicht ein befriedigendes – unabhängig davon, was er wirklich geleistet hat. Das ist doch absurd.

T[enoKchtwitlxan


@ Fialle

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn Du nicht in fremde Beiträge Dinge hineinlesen würdest, die nicht drin standen. 'Bedrängen' ist Deine Interpretation, davon war nie die Rede.

Ähh, ich habe geschrieben:

Wenn ihr sie bedrängt auf ihr Recht zu verzichten: dann ja.

Ich habe das Wort **Wenn* hervorgehoben. Der Satz war so gemeint, wie er dort steht: also wenn ihr sie bedrängt habt, dann finde ich es ok, wenn sie lügt, wenn ihr es nicht getan habt, dann finde ich es nicht in Ordnung. Da steht nirgendwo, dass ich euch unterstellt habe, sie bedrängt zu haben.

THimbatxuku


Ah ja, wieso wird mir dann entgegengehalten, ich solle mich mit genau dieser Aussage bitte nicht lächerlich machen, sodass ich erst entsprechende Quellen anbieten muss, um das Ganze zu untermauern? Verfolgst du einen Gesprächsverlauf unter Umständen auch mal zurück?

DoN_

DoN_, vergiss es! Was du aus mir unerklärlichen Gründen nicht kapieren willst: Selbst wenn es diesen Schadensersatzanspruch geben sollte – in der Theorie – ist das nebensächlich, denn um einen Schadensersatzanspruch in der Praxis durchzusetzen sind zwei Dinge vonnöten (ich wiederhole):

Zum einen muss der entstandene Schaden nachgewiesen und beziffert werden. Das dürfte dem neuen Arbeitgeber schon mal mächtig schwer fallen.

Zum anderen muss dem Schadensverursacher eine Schuld nachgewiesen werden. Das ist in dem Fall unmöglich, weil ein Zeugnis in weiten Teilen dem subjektiven Urteil der Verfassers anheim gestellt ist. Wenn ich ins Zeugnis schreibe, dass ich mit der Leistung von Frau Müller vollauf zufrieden war, dann war ich das, selbst wenn sie sich den lieben langen Tag nur die Nägel feilte. Es ist doch mein Bier, mit was ich zufrieden bin. Und wenn ich es toleriere, dass meine Mitarbeiter mal etwas später kommen, dann war Frau Müller für mich immer pünktlich, auch wenn sie ab und an erst um Viertel nach erschien. Hinzu kommt noch, woher der neue Arbeitgeber überhaupt wissen will, wie Frau Müller bei mir war. Nur weil sie bei ihm immer zu spät kommt muss sie das bei mir nicht auch schon gemacht haben.

Du kannst dich gerne weiter darüber aufregen, lieber DoN_, aber so ein Schadensersatzanspruch, sollte es ihn geben, ist in der Praxis nicht durchsetzbar.

EZhema;lig`er Nu6tzer, (#4r79013)


@ Timbatuku

DoN_, vergiss es! Was du aus mir unerklärlichen Gründen nicht kapieren willst: Selbst wenn es diesen Schadensersatzanspruch geben sollte – in der Theorie – ist das nebensächlich, denn um einen Schadensersatzanspruch in der Praxis durchzusetzen sind zwei Dinge vonnöten (ich wiederhole):

Zum einen muss der entstandene Schaden nachgewiesen und beziffert werden. Das dürfte dem neuen Arbeitgeber schon mal mächtig schwer fallen.

Was du offenbar nicht begreifen willst: Ungeachtet der fehlenden Praxisrelevanz – bedingt durch die kaum mögliche Nachweisbarkeit der Kausalität und Quantifizierbarkeit des Schadens – bleibt der theoretische Grundsatz weiterhin im Raum stehen. Es hat sich also durchaus jemand was dabei gedacht, warum sich ein Arbeitszeugnis möglichst nah an der tatsächlichen Arbeitsleistung orientieren sollte. Mir persönlich genügt das als ein Argument unter mehreren, warum ein schlechtes bis mittelmäßiges Arbeitszeugnis eben nicht zwangsläufig nur als "kleingeistige Rache für's Ego" dient. Worauf du hingegen deinen Schwerpunkt legst, war aus deinem Beitrag weder eindeutig zu entnehmen noch durch mich antizipierbar, da mich die Praxisrelevanz von vornherein nicht tangiert hat. Aber vielleicht hast du hier neuerdings die alleinige Deutungshoheit und mir ist das nur irgendwo entgangen...

mvnexf


Der TE macht sich unter Umständen sogar schadensersatzpflichtig gegenüber dem neuen Arbeitgeber, wenn er eine glatte 5 auf eine 2 hochhievt.

%:| Das sollte er wennschon nicht tun, um niemandem eine unerwartet katastrophale Arbeitskraft anzutun. Aber die Sache mit dem Schadensersatz ist sowas von fernab jeglicher noch so kleiner Wahrscheinlichkeit, dass das Gequatsche darüber hier nur noch nervig ist. Und da der TE offenbar nicht plant, sie in irgendeiner Form hochzuhieven, ist auch die Theorie hier absolut nicht gefragt.

AglicOeHargureaves


Arbeitszeugnis, zum ANPASSEN geeignet ?

1. Mail an Franz

meineAssistentin, die liebe Igitte, ist immer dabei,

eifrig ihre Arbeit zu tun, und das mit großer Umsicht, ohne jemals

ihre Zeit mit Schwätzchen mit ihren Kollegen zu verplempern. Nie

lehnt sie es ab, anderen zu helfen, und trotzdem

schafft sie ihr Arbeitspensum; und sehr oft bleibt sie länger

im Büro, um ihre Arbeit zu beenden. Manchmal arbeitet sie sogar

in der Mittagspause. Meine Assistentin ist jemand ohne

Überheblichkeit in Bezug auf ihre große Kompetenz und überragenden

Computerkenntnisse. Sie ist eine der Mitarbeiterinnen, auf die man

stolz sein kann und auf deren Arbeitskraft man nicht

gern verzichtet. Ich denke, dass es Zeit wird für sie,

endlich befördert zu werden, damit sie nicht auf den Gedanken kommt,

zu gehen. Die Firma kann davon nur profitieren.

2. E-Mail

=========

Lieber Franz,

als ich vorhin meine erste E-Mail an Sie geschrieben habe, hat meine

Assistentin, dieser Volltrottel, dummerweise neben mir gestanden.

Bitte lesen Sie meine erste Nachricht noch einmal –

aber diesmal nur jede zweite Zeile

für so eine kindische Aktion müsste man die Person schon sehr hassen und selbst, dann finde ich es gemein und selten dämlich :|N Man kann der Dame ja für die eigenen Akten um sein Mütchen zu kühlen so ein Zeugnis schreiben aber jemand so gemein den weiteren Weg zu verbauen ist schon heftiger als egal was die Dame in Mirolis Betrieb sich geleistet hat einfach nur bescheuert.

Sxaraa1x82


Sei doch froh die Person los zu sein, wenn sie so schrecklich war, aber ihr noch extra ein schlechtes Zeugnis aus Rachegefühlen zu schreiben finde ich irgendwie mies. Man weiß ja auch nichts über die Hintergründe.. und so ein Zeugnis kann einem ja schon viel verbauen..

Da würde ich meine Rachegefühle mal zurückstecken.

SWilbkerrmondaxuge


Silbermondauge

Verkehrte Welt…

Du sagst es… Man muss nicht arbeiten und lässt sich trotzdem bezahlen. Tolle Moral, vor allem gegenüber den ehrlich Arbeitenden! :(v

Ähm, so meinte ich das nicht. Reduktion der Arbeitszeit bedeutet ja auch Reduktion des Lohns. Es ging mir nur drum, ob man als potenzieller Arbeitnehmer nicht ehrlich sagen muss ob man 100 oder 80 oder 50% arbeiten will.

G;riesxuh1


Fr. xyz war in unserem Unternehmen vom ... bis ..... als .... mit einer ... % Stelle beschäftig.

Zu ihren Aufgaben zählte.............

Sie war stets bemüht die ihr übertragen Aufgaben zu unserer vollen Zufriedenheit zu erfüllen.

Die Ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie gewissenhaft im Rahmen der betrieblichen Vorgaben.

Sie zeigte ein kollegiales Verhalten, das Verhalten gegenüber Vorgesetzten war einwandfrei.

Fr. xyz scheidet zum yy.yy.yyyy auf eigenen Wunsch aus unserem Unternehmen aus.

Wir wünschen ihr auf dem weiteren beruflichem Weg alles gute.

t>opraxnk


anstelle des arbeitgebers würde ich das zeugnis sehr vorsichtig formulieren, außer natürlich der arbeitgeber hat sowenig arbeit das er kein problem damit hat sich noch länger zeit mit dem zeugnis seiner ehemaligen angestellten beschäftigen zu müssen... :=o

Tximbiatukxu


anstelle des arbeitgebers würde ich das zeugnis sehr vorsichtig formulieren, außer natürlich der arbeitgeber hat sowenig arbeit das er kein problem damit hat sich noch länger zeit mit dem zeugnis seiner ehemaligen angestellten beschäftigen zu müssen... :=o

toprank

So sieht's nämlich aus! Mir ist ein Fall bekannt, wo sich ein Arbeitnehmer mit einer Kündigungsschutzklage erfolgreich wehrte. Man einigte sich auf eine satte Abfindung für den Arbeitnehmer plus qualifiziertes Zeugnis. Nach dem Gerichtstermin äußerte sich die Personalchefin dann zum ausgeschiedenen Arbeitnehmer etwa in der Art, er möge das Zeugnis gemeinsam mit seinem Anwalt bitteschön selbst formulieren und sie unterschriebe es dann, sonst müsste sie es ja nachher dreimal schreiben, weil es beanstandet würde. So geht's natürlich auch.

Tgimb~atxuku


Sei doch froh die Person los zu sein, wenn sie so schrecklich war, aber ihr noch extra ein schlechtes Zeugnis aus Rachegefühlen zu schreiben finde ich irgendwie mies. Man weiß ja auch nichts über die Hintergründe.. und so ein Zeugnis kann einem ja schon viel verbauen..

Da würde ich meine Rachegefühle mal zurückstecken.

Saraa182

Wir sind uns da einig. Genau das versuche ich von Beginn an hier zu vermitteln, aber die Fraktion der Rachsüchtigen lässt sich auf nichts ein. Das sind dann vermutlich dieselben Leute, die im nächsten Hartz-IV-Faden am lautesten schreien, man soll den Langzeitarbeitslosen das Geld streichen, weil sie es nicht schaffen, eine Arbeit zu finden.

m-aumxa


@ TE

Du könntest Deiner ehemaligen MA ein einfaches Zeugnis ausstellen, in dem lediglich die Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses aufgeführt sind.

Sollte Deine MA wirklich so schlecht gewesen sein wie von Dir beschrieben, wird sie sich überlegen ob sie von ihrem Recht gebrauch macht ein qualifiziertes Zeugnis zu verlangen.

Mit den Kompetenzen eines Chefs, oder Menschen der MA führen soll, und dann in einem Forum um Zeugnisformolierungen bittet ist es meiner Meinung nach auch nicht so weit her.

Hm.... wieso musste sie denn kündigen, wenn sie so schlecht war? Wieso bist du ihr nicht zuvor gekommen?

Ich habe vier Monate versucht sie zu verbessern. Das wurde ihr dann wohl zu viel.

Welche Beweggründe hattest Du denn es so lange zu versuchen, und wie lange hättest Du es noch weiter versucht ?

Was steckt wirklich dahinter, eine angeblich schlechte MA so lange durchzuziehen, die ja scheinbar noch recht neu ist, wozu gibt es eine Probezeit, für beide Seiten.

Anmerken möchte ich auch noch das es Dir scheinbar nicht gelungen ist diese MA zu motivieren, könnte man jetzt auch als Dein Scheitern bewerten.

Für mich klingt das ganze auch ein wenig nach Rache

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