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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

mnaypsoxwer hat die Diskussion gestartet


Ich gehöre zwar auch zu den Leuten, die nur sehr selten krankheitsbedingt am Arbeitsplatz fehlen.

Dennoch halte ich es für unangebracht, wenn solche Mitarbeiter besonders hervorgehoben und gelobt werden, wie es in manchen Firmen geschieht.

Denn nicht krank zu sein ist eigentlich etwas ganz Normales (oder sollte es zumindest sein) und wer krank ist, hat sich das bestimmt nicht ausgesucht. Wenn es einen mal erwischt hat, dann kann man ja nichts dafür, aber man wäre sicher lieber gesund und in der Arbeit, als krank zu Hause.

Und unterstellen, daß manche Leute "krank machen", darf und will man ja unterschwellig wohl auch nicht.

Somit sehe ich keinen besonderen "Verdienst" bei Mitarbeitern, die nie oder nur selten durch Krankheit fehlen.

Und wer wirklich krank ist und sich trotzdem in die Arbeit schleppt, nur um zu "glänzen" und seine Fehltage möglichst niedrig zu halten, der ist schlichtweg dumm.

Wer nie fehlt, wird zwar vielleicht irgendwann mal besonders gelobt.

Aber wer arbeitet, obwohl er krank oder noch nicht richtig auskuriert ist und dadurch seine Gesundheit möglicherweise schädigt, der erfährt i.d.R. weder Mitleid, noch einen besonderen Dank dafür, noch bekommt er irgendwas geschenkt.

Da kräht dann nämlich kein Hahn mehr danach und seine Gesundheit kann ihm auch niemand mehr zurückgeben.

Daher finde ich dieses besondere Loben von Mitarbeitern, die nie krankheitsbedingt gefehlt haben, eben nicht angebracht.

Niemand soll ein schlechtes Gewissen haben müssen, wenn er mal zuhause bleibt, weil er sich nicht gut fühlt.

Und von schlimmeren Krankheiten will ich ja gar nicht reden.

Wie seht ihr das?

Antworten
M?arc.87


Ich finde sowas auch daneben, weil ich bisher nie erlebt habe das ein Mitarbeiter, der nie oder selten krank ist – mehr Geld dadurch verdient, als ein Kollege der öfters krank ist.

Die Gesundheit ist das wichtigste im Leben und wieso sollte man das für die Arbeit aufs Spiel setzen. Ich habe aber auch genug Leute kennengelernt die sich gern mal "krank" schreiben lassen, ob das so die feine Art ist darüber lässt sich streiten.

msaypOowexr


Ich finde sowas auch daneben, weil ich bisher nie erlebt habe das ein Mitarbeiter, der nie oder selten krank ist – mehr Geld dadurch verdient, als ein Kollege der öfters krank ist.

Wäre ja auch ungerecht.

Ich habe aber auch genug Leute kennengelernt die sich gern mal "krank" schreiben lassen, ob das so die feine Art ist darüber lässt sich streiten.

Darüber läßt sich eigentlich nicht streiten, denn sowas ist eindeutig auch daneben bzw. nichts anderes als Betrug.

Allein nur wegen solcher Leute kann es überhaupt erst soweit kommen, daß andere gelobt werden, wenn sie nie krank sind bzw. daß wirklich Kranke ein schlechtes Gewissen haben.

Ansonsten gäbe es dazu wie gesagt ja keinen Anlass.

Die Logik ist nämlich für mich eindeutig:

Jedes Lob an Mitarbeiter, die nie krank sind, hat einen Beigeschmack.

Denn damit wird potentiell allen anderen unterstellt, daß sie auch mal nur vorgeben, krank zu sein, um zuhause bleiben zu können.

Denn wer will wirklich kranken Menschen schon einen Vorwurf machen, wenn sie nicht zur Arbeit erscheinen?

ASiyaBnax89


Jedes Lob an Mitarbeiter, die nie krank sind, hat einen Beigeschmack.

Denn damit wird potentiell allen anderen unterstellt, daß sie auch mal nur vorgeben, krank zu sein, um zuhause bleiben zu können.

Das geht ja noch. Viel besser sind die Firmen, wo einem das konkret unterstellt wird und man ausgefragt wird bzw. hinter dem Rücken alle zu tuscheln beginnen und einen ausgrenzen, weil man sich erlaubt hat 3 Tage zu fehlen, weil man nicht mal 2 m ohne Schmerzen laufen konnte. Unnötig zu erwähnen, dass es in diesem Betrieb natürlich diese Prämien gab für "Nie krank sein".

Was die Arbeitgeber leider nicht begreifen: Wenn man Mitarbeiter so behandelt, haben sie tatsächlich irgendwann kein schlechtes Gewissen mehr sich auch mal länger als nötig krank zu schreiben. Es wird einem eh nicht gedankt... es ist einfach die einzige Form für einen Mitarbeiter etwas Gerechtigkeit reinzubringen. Und schlechtes Gewisssen gegenüber anderen Kollegen weil Personalmangel herrscht? Nein.. nicht wenn der Personalmangel aus Geiz entstanden ist. Das ist das Problem vom Chef.

Wenn ich in einem Betrieb hingegen normal behandelt werde, dann komme ich auch gerne zu Arbeit und dann stehe ich auch loyal hinter dem Unternehmen und schreibe mich nicht so einfach krank, wenn ich mal eine Erkältung hab.

A7iyanax89


Nachtrag: In diesem Betrieb ging der Stolz von vielen Kollegen um die Prämie zu erhalten / Lob vom Chef sogar so weit, dass sie sich damit gebrüstet haben mit Krankheit xy sogar arbeiten zu können. Bis jemand kam, um das noch zu überbieten. Magen-Darm-Grippe etc. (In der Küche in der Gastronomie!!! Das ist fahrlässig!)

m&ayp%owxer


Viel besser sind die Firmen, wo einem das konkret unterstellt wird und man ausgefragt wird bzw. hinter dem Rücken alle zu tuscheln beginnen und einen ausgrenzen, weil man sich erlaubt hat 3 Tage zu fehlen, weil man nicht mal 2 m ohne Schmerzen laufen konnte. Unnötig zu erwähnen, dass es in diesem Betrieb natürlich diese Prämien gab für "Nie krank sein".

Das ist ja regelrecht dreist und ich bin mir gar nicht mal sicher, ob solche Prämien nicht sogar sittenwidrig sind, da sie eine ungerechtfertigte Besserstellung bedeuten.

Man kann Prämien für besondere Leistungen auszahlen, aber nur gesund zu sein, ist keine besondere Leistung. Noch dazu keine, auf die man immer selbst einen Einfluß hat.

Eine sehr riskante und ungesunde Lebensweise kann zwar das Risiko erhöhen, früher oder später mal zu erkranken. Aber dennoch darf jeder sein Leben so leben, wie er möchte.

Und was, wenn man z.B. unverschuldet in einen Unfall verwickelt und somit dann auch krank wird?

Ist dann die Prämie futsch?

Oder findet eine Selektion zwischen verschuldet und unverschuldet krank statt?

Und wer entscheidet dies?

Abgesehen davon kann es einfach jeden mal erwischen und krank zu sein bedeutet nicht, eine "schlechte" Arbeitsleistung zu erbringen, weil sich das niemand aussucht.

Auf Nachfragen zu meiner Krankheit oder eventuellen Gründen dafür ect. würde ich mich daher gar nicht erst einlassen.

Wer mir nicht glaubt, kann sich gerne an meinen Arzt wenden, der aber im Übrigen der Schweigepflicht unterliegt und Auskünfte über meine Krankheit weder erteilen darf noch muß.

Es geht den Chef also im Grunde rein gar nichts an, was man hatte und warum und wieso.

Und niemand muß sich rechtfertigen, weil er mal krank ist.

Aber es ist schon haarsträubend, was sich sowohl manche Arbeitgeber herausnehmen und wie aber auch manche Arbeitnehmer den Bogen überspannen.

Beides ist zwar irgendwie miteinander verkoppelt, aber beide Parteien dürfen nicht das normale Maß aus den Augen verlieren.

u4nkomplvizierxt


Öffentlich loben hallte ich auch nicht gerade toll. Aber krank und krank sein wird je nach Person doch unterschiedlich bewertet. Bsp. Fuß gebrochen - der eine ist 6 Wochen krank geschrieben, der andere humpelt nach 10 Tagen mit Krücken im Büro rum oder leiht sich sogar einen Rollstuhl

i#rgendFwie_vandenrxs


Das ist ja regelrecht dreist und ich bin mir gar nicht mal sicher, ob solche Prämien nicht sogar sittenwidrig sind, da sie eine ungerechtfertigte Besserstellung bedeuten.

Es ist jedenfalls ohne weiteres möglich, Gratifikationen pro Krankheitstag anteilig zu kürzen und ich kenne auch Unternehmen, in denen das genau so praktiziert wird. Ich glaube dazu findet man in §4a EFZG was.

Da kann man halt drüber diskutieren... Es gibt halt tatsächlich Leute, die für verhältnismäßig eher geringe "Leiden" verhältnismäßig oft und lange arbeitsunfähig sind... Da empfinde ich das auch als durchaus gerecht.

Wenn es dann halt aber auch die jenigen trifft, die nach 5 Jahren mal eine Woche (richtig) krank sind und sonst immer hohe Einsatzbereitschaft zeigen, ist das natürlich nicht so schön.

Aber das ist ein heikles Thema da zu differenzieren...

H(ol.zStrVeich


Natürlich ist ein Lob für wenige Fehltage angebracht/nicht übertrieben, nicht vor der ganzen Abteilung aber in einem 4 Augen Gespräch aufjedenfall.

Gerade in größeren Firmen ist es in den Augen vieler völlig normal sich im Jahr paar Wochen extra "Urlaub" zu verschreiben, wenn die Firma da nicht zumindest etwas gegensteuert (bei uns gibt es Gutscheine und Geschenke, je länger man nicht krank war umso teurer werden die Geschenke) werden sich so manche der übrigen Angestellten ebenfalls mit der Zeit fragen warum Sie voll durcharbeiten sollen wenn die Kollegen mit paar Wochen weniger Arbeit im Jahr das gleiche verdienen.

m'ayppow3er


der eine ist 6 Wochen krank geschrieben, der andere humpelt nach 10 Tagen mit Krücken im Büro rum oder leiht sich sogar einen Rollstuhl

Derjenige, der nicht ins Büro humpelt, ist deswegen aber auch kein "schlechterer" Mitarbeiter, denn jeder hat das Recht, seine Krankheit richtig auszukurieren.

Daraus darf niemandem ein Strick gedreht werden.

Es ist jedenfalls ohne weiteres möglich, Gratifikationen pro Krankheitstag anteilig zu kürzen und ich kenne auch Unternehmen, in denen das genau so praktiziert wird. Ich glaube dazu findet man in §4a EFZG was.

Finde ich wie gesagt nicht in Ordnung.

Aber Kürzen ist das Eine, doch auch noch extra Prämien auszuzahlen für Mitarbeiter, die nie krankheitsbedingt fehlen, das geht mir eindeutig zu weit.

Wenn es dann halt aber auch die jenigen trifft, die nach 5 Jahren mal eine Woche (richtig) krank sind und sonst immer hohe Einsatzbereitschaft zeigen, ist das natürlich nicht so schön.

Aber das ist ein heikles Thema da zu differenzieren...

Das ist nicht nur "nicht schön", sondern in hohem Maße ungerecht.

Und weil Differenzieren in solchen Fällen nunmal sehr schwierig ist, sollten Kürzungen, Prämien ect. grundsätzlich unterbleiben, um zu vermeiden, daß man mit dieser "Keule" auch diejenigen erschlägt, die wirklich krank sind.

Und ich denke auch, daß solche Auswüchse nur in Unternehmen ohne Betriebsrat möglich sind.

Der würde den Chefs da nämlich ansonsten schon etwas auf die Finger klopfen.

Natürlich ist ein Lob für wenige Fehltage angebracht/nicht übertrieben, nicht vor der ganzen Abteilung aber in einem 4 Augen Gespräch aufjedenfall.

Das bleibt sicher jedem Chef unbenommen, aber wie du richtig sagst, sollte dies dann zumindest so ablaufen, daß es andere nicht mitbekommen.

Ist auch für den Mitarbeiter selbst besser, denn wer gilt schon gerne als Schleimer oder "Liebling" des Chefs?

Gerade in größeren Firmen ist es in den Augen vieler völlig normal sich im Jahr paar Wochen extra "Urlaub" zu verschreiben

In den Augen vieler? Ich denke, jetzt übertreibst du ein wenig.

Das, was du schilderst, sind Extrembeispiele, die ich so bisher noch in keiner Firma erlebt habe.

Sowas machen eher die Allerwenigsten, denn sonst würden solche Firmen ja gar nicht mehr richtig funktionieren.

Und in Firmen, die trotz ständig kranker Mitarbeiter dennoch rund laufen, sollten sich die Chefs vielleicht mal fragen, ob bestimmte Stellen überhaupt notwendig sind und nicht gestrichen werden könnten.

Wenn es ohne diese "Mitarbeiter" auch geht, wozu braucht man sie dann überhaupt?

H(ol&zStreixch


Die Abteilung in der ich arbeite und die Abteilungen in der Nähe haben im Schnitt so 10-15 Mitarbeiter, darunter gibts in jeder Abteilung so 2-3 Leute bei denen das Standard ist im Jahr paar Wochen "krank" zu machen. Gut "vieler" ist jetzt meine persönliche Einschätzung dazu, 2-3 von 10-15 Mitarbeitern ist viel für mich aber da wird wohl jeder eine andere Definition für sich selbst haben.

Die sind halt schon fast alle seit 2 Jahrzehnten in der Firma, verstehen sich teilweise auch gut mit dem Meister oder Abteilungsleiter und da wird dann halt schonmal ein Auge zugedrückt bzw. nicht so genau hinterfragt. Die Arbeit bleibt ja nicht liegen, die Abteilungen sind generell überbesetzt da ja immer genug Leute da sein müssen damit jeder mal in Urlaub kann oder fallls halt einer krank wird.

Ab einer bestimmten Betriebsgröße haben solche Leute halt den Vorteil der anonymität bzw. nur einer von vielen zu sein. In einem kleineren Betrieb würde es natürlich sofort ins Auge stechen bzw. zu Gesprächen kommen aber bei Tausenden von Arbeitern kommt das Thema immer nur kurz bei der nächsten Betriebsversammlung zu Tisch.

Ein Freund von mir arbeitet ebenfalls in einer sehr großen Firma und hat mir ähnliche Zustände beschrieben.

Gut ich weiss jetzt natürlich nicht wie es in anderen Betrieben ähnlicher Größe zugeht aber ich kann mir nicht vorstellen dass diese 2 Betriebe sowas besonderes sind :=o

E*hemaligner Nutzer (x#325731)


Denn nicht krank zu sein ist eigentlich etwas ganz Normales (oder sollte es zumindest sein) und wer krank ist, hat sich das bestimmt nicht ausgesucht

Ja?? Ich habe bei 50% meiner Kollegen eher das Gefühl das es zum guten Ton gehört mindestens einmal im Monat einen Schein einzureichen.

Es sind auch immer die selben und auch immer zur selben Zeit: nach dem Wochenende, vor dem Wochenende, nach dem Urlaub, vor dem Urlaub, zwischen freuen Tagen ...

Ein Schelm wer böses dabei denkt ... :=o

Und vor allem, die meinen alle immer das es nicht auffällt ]:D

Iosabeqlxl


unkompliziert

Aber krank und krank sein wird je nach Person doch unterschiedlich bewertet. Bsp. Fuß gebrochen – der eine ist 6 Wochen krank geschrieben, der andere humpelt nach 10 Tagen mit Krücken im Büro rum oder leiht sich sogar einen Rollstuhl

Sowas kann auch schwer nach hinten losgehen:

Verbrennung am Bein – zweiten und teilweise dritten Grades, Krankschreibung vom Arzt für 2 Wochen mit der klaren Anweisung: Bein hochlegen, jeden zweiten Tag Verbandswechsel.

Tja, nach drei Tagen: "Tut nicht weh, ich gehe wieder arbeiten" (kaufmännische Ausbildung) – weitere drei Tage später Einlieferung in die Klinik, die Wunde hatte sich schwer entzündet, es drohte sogar Transplantation. Schmerzen beim Aufstechen der entstandenen Entzündungsbrandblasen, da eine lokale Betäubung nicht möglich (hätte ebenso wehgetan), da waren die Geburten meiner Töchter schmerzlich gesehen ein Witz dagegen.

Resultat: weitere 4 Wochen strenge Ruhe, nur liegen, nicht sitzen, knapp an einem ebensolangen KH-Aufenthalt vorbei – nur weil ich hoch und heilig versprach mich dran zu halten.

Desweiteren war ich mehrmals mit schwerer Erkältung arbeiten, ein Mal mit Gips (Sehnscheidentzüdung), obwohl meine Hauptarbeit aus Tippen bestand bin ich trotzdem hin – habe dann 3 Wochen gefehlt wegen einer Gallenblasenentfernung....

Das waren dann also insgesamt ca. 7 Wochen Fehlzeit in 2,5 Jahren, die Zeiten während meiner Erkältungen und dem Gips (2 Wochen) nicht dazugezählt, ich war ja auch da.

Was sagte mein oberster Chef beim Gespräch nach meiner Ausbildung zu mir:

Ich hätte ja öfter mal gefehlt, das wäre auch verständlich da ich ja alleinerziehende Mutter sei – aber ich solle mir bewußt machen, dass ich nicht jedesmal einen auf "krank machen könne" wenn es um das Kind geht....

Er hatte KEINE Ahnung was wirklich los war, hat auch erst gar nicht danach gefragt, sondern ist gleich davon ausgegangen.

Obwohl es fast 20 Jahre her ist, ärgert mich das immer noch. >:(

Auch in meiner Kellnerzeit: Hatte mir einen Bänderriss zugezogen = Gips. Bin trotzdem am nächsten Morgen hin und habe meiner Kollegin die für mich eingesprungen ist (ich mußte mich sogar selbst um diesen Ersatz kümmern) auf Krücken so gut es ging geholfen....dann bekam ich nach 2 Wochen so eine Plastikschiene und habe Rosenmontag von Morgens um 8 bis Abends um 21 Uhr gearbeitet obwohl ich krankgeschrieben war.....der Dank? Als ich mich dann danach hinsetze und noch ein Bier trank, bekam ich am nächsten Tag Mecker von der Chefin, dass ich trotz Krankschreibung privat da sitzen würde und Bier trinken.....

Nein – es lohnt sich wirklich nicht wenn man krank ist sich den Ar.... aufzureißen ;-D

y1oshin24x2


wer krank zur Arbeit kommt ist selbst schuld. denn einerseits dankt es einem niemand, man steckt eventuell noch Kollegen an und macht die Arbeit nicht richtig da man keine 100% geben kann.

ich war auch oft genug schon krank (Fieber, Nasennebenhöhlenentzündung, Grippe und was weiss ich noch) im Geschäft rumgerannt (Restaurant und Hotel) ja ich weiss Gäste anstecken aber wenn man weiss das die Arbeit schon kaum zuschaffen ist wenn alle (zu knappe personalplanung wie in jedem gastro betrieb) da sind traut man sich es nicht krank 'zumachen' denn man weiss die Kollegen werden voll im Dreck sein. manche wird das nicht bocken aber mich (leider) schon.

mittlerweile hab ich einen Bürojob wo es nicht wirklich drauf ankommt ob die Papiere noch paar Tage liegen bleiben oder eben auf die Kollegen aufgeteilt wird. wenn ich krank bin bin ich krank. klar gehe ich mit schnupfen ins Geschäft aber wenn ich nachts schon zum kotzen aufstehe werd ich sicher nicht 8 stunden im Büro hocken.

war mal in nem Betrieb der hat eine 500€ Prämie gezahlt wenn man das ganze Jahr nicht krank war, manche haben sich dann eben Urlaub genommen um die Prämie nicht verfallen zu lassen. in nem anderen Betrieb haben die Kollegen auch Krankenscheine ausm Urlaub gebracht (teils sogar aus ner fremden Stadt). Paar wurden zufällig immer vor und/oder nachem Urlaub krank... Es wird immer welche geben die sich voll reinhängen in den Job und andere die ausnutzen was geht.

Vielleicht bin ich egoistischer geworden oder denke einfach mehr an MEINE Gesundheit, denn was bringt mir der nette Händedruck und das Lob vom Chef wenn sich aus meiner eigentlich kurzzeit Krankheit was chronisches entwickelt?

yToshi-24x2


ah ja loben sollte man eher den Einsatz eines Angestellten.

Denn es gibt die, die nie krank sind aber die zB nicht einspringen können/wollen, länger bleiben/früher kommen, eben nicht um Punkt 8 kommen erst ma Kaffee holen, eine rauchen, vom Vortag erzählen, dann mal den PC anmachen und schon ne halbe Stunde vor Feierabend rumräumen dass man ja um Punkt 17.00 draussen ist. Nich bei jeder Sonder- oder Mehrarbeit mit den Augen rollt und sich denkt "Das ist aber nicht meine Aufgabe"

mir wäre es lieber wenn meine Angestellten effektiv und mit Freude arbeiten und dann halt auch mal krank sind (passiert!) als einer der zwar immer anwesend ist aber nur das Minimum leistet. Eigene Ideen, sich einbringen SO WAS sollte gelobt und anerkannt werden.

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