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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

SGtildgxar


Das habe ich machen lassen und vorgestern war Gerichtstermin. Leider haben wir uns jedoch nicht einigen können

ui...dann bin ich ja mal gespannt, wie es ausgeht...halt uns da mal auf dem laufenden....ein arbeitgeber täte immer gut daran, in dem gütetermin, das war ja jetzt dein erster termin, sich irgendwie mit dem kläger zu einigen...jetzt gehts richtig vor gericht....

CAhevfylaxdy


Na ja ich hätte mich ja gerne geeinigt aber er ist der Meinung weniger zu zahlen müssen. Eine Wiedereinstellung möchte er auch nicht. Ich kann jetzt erst einmal nur abwarten. Er muss dem Gericht jetzt eine Begründung geben warum die Kündigung seiner Meinung nach rechtens ist.

gWwe!ndoxlynn


@ chevylady

Er muss dem Gericht jetzt eine Begründung geben warum die Kündigung seiner Meinung nach rechtens ist

Wieviel Mitarbeiter hat die Firma? Ich glaube, da gibt es einen Unterschied zwischen kleinen, mittelgroßen und großen Firmen bei "betriebsbedingten" Kündigungen.

Cthehvyla1dy


Wir sind ca. 23 Mitarbeiter. :)z Also heute habe ich es schriftlich erhalten. Er muß bis Anfang Februar angeben: Kündigungsgründe und die Sozialauswahl darzulegen.

E~hemaligaer Nu;tzerc (#45.8871x)


Bin ich froh, dass ich nicht mehr in Deutschland wohne. Da wuerde ich wohl jetzt von Hartz IV leben.

Ich habe mich vor gut vier Jahren wochenlang mit Pfeifferschem Druesenfieber zur Arbeit geschleppt. Dachte, es waere "nur" eine Erkaeltung. Seitdem bin ich nie wieder gesund geworden, habe mittlerweile die Diagnose CFS. Ich war teilzeit-krankgeschrieben, habe noch meine Doktorarbeit fertig geschrieben, danach war ich dann arbeitslos (Vertrag ausgelaufen). Trotzdem habe ich einen neuen Job gefunden, hatte im dritten Monat der Probezeit einen schweren Unfall, lag ein paar Wochen im Krankenhaus und konnte danach mehrere Monate lang nichtmal die Buerotuer alleine oeffnen (war also monatelang krankgeschrieben). Dank CFS kann ich auch jetzt nur 50% arbeiten und bin 50% krankgeschrieben. Das wird sicherlich noch einige Monate, wenn nicht Jahre, so sein. Ab dem Sommer bekomme ich dann kein Krankengeld mehr. Mein Vertrag ist jetzt unbefristet, die Probezeit vorbei. Und ja, ich schaffe in den vier Stunden am Tag mehr als einige andere Kollegen in acht Stunden, aber das tut nichts zur Sache, beruhigt mich nur selbst.

In Deutschland wohl undenkbar.

Bin ich jetzt ein schlechter, krankfeiernder, fauler Arbeitnehmer?

gqwen-dolyxnn


@ chevylady

Und, was ist nun dabei herausgekommen?

Mich hat es übrigens auch erwischt. Nach 5 Wochen Krankschreibung nach OP bekam ich am 1. Arbeitstag die Kündigung in die Hand gedrückt.

Nicht, dass ich jetzt unwahrscheinlich traurig darüber wäre. In den letzten Jahren war ich sowieso nur noch todundglücklich da. Aber dass man die Kündigung nach der Krankschreibung bekommt, war doch etwas überraschend.

Vielleicht habe ich da auch etwas zu naiv gedacht. Aber wie auch immer, deswegen sich nicht operieren lassen, wo der Arzt sagte, dass es unbedingt notwendig sei, wäre so oder so nicht in Frage gekommen.

C0he]vyladxy


@ gwendolynn

Das tut mir leid. Wie lange bist du in dem Unternehmen gewesen ??? Mir ging es ja ähnlich. Die wirkliche Lust hat schon lange gefehlt. ;-) Aber ich hoffe dir geht es nach OP gut – denn das ist das Wichtigste. :)z

Tja, ich weiß immer noch nicht mehr. Er hat ja bis Anfang Februar Zeit (sprich 5.2.) dem Gericht seine Stellungnahme zukommen zu lassen. Ich gehe davon aus, dass er es auf den letzten Drücker machen wird. Daher muß ich noch abwarten. Der nächste Termin auf Gericht ist ja Anfang März.

Ebhema0liger NDutZzer (#4K58871)


Es sind auch immer die selben und auch immer zur selben Zeit: nach dem Wochenende, vor dem Wochenende, nach dem Urlaub, vor dem Urlaub, zwischen freuen Tagen ...

Ich hatte vor Jahren mal (da war ich prinzipiell noch kerngesund) ueber Silvester eine fette Erkaeltung. Silvester war ich um 1 Uhr im Bett,.. :-/ Mein damaliger Freund meinte, es sei ja nun ein bisschen auffaellig, am 2. Januar nicht zur Arbeit zu gehen. Habe mich also hingeschleppt - die Erkaeltung bin ich im Maerz (!) endgueltig losgeworden. War voelliger Schwachsinn, mein AG hatte sicher nichts davon, dass ich da wochenlang halbkrank unproduktiv herumsass.

dAemtomjaxso


Es sind auch immer die selben und auch immer zur selben Zeit: nach dem Wochenende, vor dem Wochenende, nach dem Urlaub, vor dem Urlaub, zwischen freuen Tagen ...

Ein Schelm wer böses dabei denkt ...

Und vor allem, die meinen alle immer das es nicht auffällt

Die ahnen wahrscheinlich nicht, dass es Kollegen gibt, die nichts besseres zu tun haben als darüber Buch zu führen.

ghwen`d=oDlynn


@ chevylady

Wenn ich gehe, dann war ich auf den Tag genau 6 Jahre da. Braucht dir aber nicht leid zu tun, ich bin eigentlich froh, dass ich dort wegkomme ;-) ich habe hier einige Fäden dazu eröffnet, um mich über die Ungerechtigkeit dort auszukotzen. Ich glaube, die Firma wird mir nicht wirklich fehlen 8-) und ich denke auch nicht, dass ich bis zur Rente hätte dort bleiben können.

Ja, mir geht es gut - ich hätte es sowieso gesundheitlich nicht anders drehen können.

Hast du eigentlich wirklich Lust, wenn dein Chef sich geschlagen gibt, dort noch zu arbeiten? Für das Arbeitsklima stelle ich mir das auch nicht so prickelnd vor :-/

m$aypeowexr


Hast du eigentlich wirklich Lust, wenn dein Chef sich geschlagen gibt, dort noch zu arbeiten? Für das Arbeitsklima stelle ich mir das auch nicht so prickelnd vor

Kommt drauf an, wieviel einem an dem Job liegt.

Der Job besteht ja nicht nur aus dem Chef.

Es gibt da auch noch die Kollegen, mit denen man vielleicht gut auskommt oder die Arbeit selbst, die einem Spaß macht, die günstige Entfernung zum Wohnort ect.

Alles Dinge, die man möglicherweise nicht einfach so aufgeben will.

Auch stellt sich bei vielen nicht die Frage nach der "Lust", sondern es geht schlichtweg ums Geld und ums nackte Überleben.

Je nach dem, welchen Job in welcher Branche man hat, kann man nicht einfach mal eben kündigen und sich was Neues suchen. Heutzutage erst recht nicht.

Die Zeiten, in denen Arbeit im Überfluss vorhanden war und man nur anzuklopfen brauchte, um sofort eingestellt zu werden, sind schon lange vorbei.

Und wenn man sich schon einen Sieg vor dem Arbeitsgericht erstritten hat, warum sollte man dann kündigen? Dann hätte man sich das Ganze ja gleich sparen können.

Wer selbst kündigt, bekommt in den allermeisten Fällen zudem eine Sperrzeit beim Arbeitslosengeld aufgebrummt.

Man kann sich natürlich schon parallel dazu anderweitig bewerben, wenn man von dort weg will.

Aber einen Job einfach kündigen, ohne noch was Neues sicher zu haben, wäre ein großer Fehler, den sich bestimmt nicht jeder leisten kann.

Darum beißen Viele halt trotzdem die Zähne zusammen und versuchen, so lange wie möglich durchzuhalten.

Ist sicher nicht schön, aber wer auf das Geld angewiesen ist, wird kaum eine andere Wahl haben.

CFhevylxady


@ gwendolynn

Okay, mir tut es nicht leid ;-) Ich finde so etwas halt nur immer sehr ungerecht. Bei mir war es ja auch so, dass ich halt eigentlich immer arbeiten gegangen bin. Kollegen, die mit einem kleinen Schnüpfchen zuhause geblieben sind, sind halt noch da. Ich war jetzt wirklich mal krank in all den Jahren und dann so etwas.

Hast du eigentlich wirklich Lust, wenn dein Chef sich geschlagen gibt, dort noch zu arbeiten? Für das Arbeitsklima stelle ich mir das auch nicht so prickelnd vor

Na ja, ich gehe erst einmal davon aus, dass er dies eh nicht möchte. Dann würde er sein Gesicht verlieren und das würde er nie zulassen. Aber wenn es dann soweit kommen würde, ja, ich würde wieder hingehen. Ich bin nicht der Typ der sich geschlagen gibt und dann selber abhaut. Nein, alleine aus Trotz würde ich wieder dort arbeiten. Dem würde ich keinen Gefallen mehr tun. :|N Weißt du, er ist so ein armes Würstchen. Als ich auf Gericht war, bin ich vor Ihm dort gewesen. Als er kam, bin ich freundlich auf Ihn zugegangen und habe Ihn gegrüßt und Ihm die Hand gereicht. Die hat er noch genommen. Als wir fertig waren konnte er noch nicht einmal Tschüß sagen. Dieser Tage habe ich Ihn in meiner Stadt gesehen. Von weitem schon. Er hat mich auch gesehen. Ich habe gelächelt und was macht er: er geht in das einzige Geschäft was dort in der Straße vorhanden ist. Ein Schuhladen. Es war morgens um 9.00 Uhr. Ich finde das so erbärmlich. Irgendwie tut er mir sogar schon leid das er so wenig Rückgrad hat.

g#wend olynxn


@ maypower

Was für eine Predigt :)= Es ging ja gar nicht darum, selbst zu kündigen, sondern darum, ob man da noch Lust drauf hat. Stell dir vor, ich hatte 6 Jahre lang keine Lust, auf meine Arbeitsstelle zu fahren und dort zu arbeiten und hab es trotzdem gemacht, obwohl mir weder Chef noch Kollegen bis auf eine Ausnahme sonderlich zugesagt haben. Und ich hätte ohne was Neues auch nicht selbst gekündigt.

@ chevylady

Bei mir war es ja auch so, dass ich halt eigentlich immer arbeiten gegangen bin. Kollegen, die mit einem kleinen Schnüpfchen zuhause geblieben sind, sind halt noch da. Ich war jetzt wirklich mal krank in all den Jahren und dann so etwas.

Ja, das war bei mir auch so.

ራ䙈

g;wen!dotlynxn


Upps, sorry, da ist mir am Schluss ein komisches Zeichen reingerutscht, war keine Absicht.

C"he{vylWady


@ gwendolynn

:)= ;-) genau so ist es mir auch ergangen in den letzten Jahren ;-)

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