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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

mGay2poxwer


Wer wirklich richtig schwer krank ist, sodaß er nicht mehr aus dem Bett kommt oder nur noch kotzen muß, der macht sich auch keine Gedanken mehr über komische Rückfragen oder Prämien. Der ist froh, wenn er einfach liegen kann. Alle anderen dürfen ihr Krankmeldeverhalten ruhig einmal hinterfragen.

Achso, ist man in deinen Augen also nur dann krank und darf berechtigterweise daheim bleiben, wenn man nicht mehr aus dem Bett kommt und nur noch kotzen muß?

Man kann auch noch aus dem Bett kommen und sich trotzdem sehr unwohl fühlen, weil man vielleicht eine Grippe und Schüttelfrost, Fieber, Halsschmerzen, Kopfweh ect. hat.

Du glaubst nicht im Ernst, daß ich in einem solchen Zustand auch nur einen Gedanken daran verschwenden würde, mich in die Firma zu schleppen.

Auch wenn ich noch aus dem Bett komme und nicht halb im Sterben liege.

Und ich sag es ganz offen:

Wer sich trotz Krankheit in die Firma schleppt, nur um zu "glänzen" und sagen zu können "Seht her, wie tapfer und engagiert ich bin", ist für mich ein A...loch!

Ja was denn nun? Da widersprichst du dir ja schon innerhalb eines Beitrages selbst.

Ein Widerspruch ist es vielleicht auf den ersten Blick, aber ich meinte es so:

Klar wird man von manchen Chefs gelobt, wenn man nie krank ist.

Wenn man dadurch aber seine Gesundheit aufs Spiel setzt (indem man sich z.B. trotz Krankheit reinschleppt), dann kann man sich von diesem Lob auch nichts kaufen, von einer intakten Gesundheit ganz zu schweigen.

Es gibt wirklich Betriebe die Prämien zahlen wenn man nicht krank ist?? Und es gibt Betriebe die das Weihnachtsgeld kürzen wenn man krank ist?

Wow, hab ich noch nie gehört.. Gibts bei uns auch nicht.

Ich lese das hier auch zum ersten Mal und hätte es eigentlich ins Reich der Märchen verbannt, wenn mir das einfach so mal jemand erzählt hätte. Aber scheinbar gibt es sowas tatsächlich.

Eine Frage bleibt da aber nach wie vor für mich offen:

Wie verhält es sich mit solchen Prämien oder Kürzungen, wenn man durch Fremdeinwirkung krank ist? Angenommen, man wird als Fußgänger von einem Auto angefahren und liegt dann ein paar Wochen mit Gips im Krankenhaus.

Entfällt dann die Prämie auch?

aflle/s_w~ird7_gut


@ maypower

Wie verhält es sich mit solchen Prämien oder Kürzungen, wenn man durch Fremdeinwirkung krank ist? Angenommen, man wird als Fußgänger von einem Auto angefahren und liegt dann ein paar Wochen mit Gips im Krankenhaus.

Entfällt dann die Prämie auch?

Mit der Problematik sollte man dann zum Anwalt, der kann das Geld dann evt. vom Unfallverursacher einklagen.

Nqandxana


Wie verhält es sich mit solchen Prämien oder Kürzungen, wenn man durch Fremdeinwirkung krank ist? Angenommen, man wird als Fußgänger von einem Auto angefahren und liegt dann ein paar Wochen mit Gips im Krankenhaus.

Entfällt dann die Prämie auch?

Ja, dann entfällt die Prämie leider auch. Das scheint zwar gemein zu sein, aber die Firma kann ja auch nichts dafür, wenn solche unglücke passieren. Es geht der Firma ja nicht darum, verschuldetes oder unverschuldetes Kranksein zu beurteilen. Sondern darum, die Mitarbeiter, die die Mehrarbeit für die Kranken mit erledigen, besser zu stellen als die Abwesenden. Nochmal zur Erinnerung: Wer krank ist, erhält ja dennoch seinen vollen Lohn. Die Prämie ist nur ein MEHR für die, die auch mehr gearbeitet haben.

Ob jetzt die Anwesenden wirklich immer die Leistungsträger sind, das kann im Einzelfall sicher diskutiert werden. In der Regel ist es aber schon so, daß die, die sich stark im Beruf engagieren, auch eher mal die Zähne zusammenbeißen ud trotzdem kommen. Daß es im Einzelfall mal wirklich den Falschen trifft, kann natürlich passieren und ist in keinem System ausgeschlossen.

dOanoaex87


Nandana

Wir lebena ber doch, zumindest dem Namen nach, in iener Solidargemeinschaft oder? Wenn man nun mal davon ausgeht das man motivierte Mitarbeiter hat die nur krank zu Hause bleiben wenn sie krank sind dann dürfte sich das über die Jahre ausgleichen. Der eine mag mehrmals mit einer Grippe zu Hause liegen während der andere in mehreren Jahren nur einen schweren Unfall hatte, dann aber gleich über WOchen ausfiel oder so. Ich denke das man, über Jahre gerechnet, schon auch ohne finanziellen Ausgleich auf eine gewisse Gerechtigkeit kommt. Und ehrlich gesagt bin ich lieber gesund auf Arbeit als krank im Bett oder überm Klo. Bin da nicht so richtig neidisch wenn ich dann für Kollegen einspringe...

Klar gibt es welche die sich darauf ausruhen und das ausnutzen, aber da liegt es dann ja im Interesse des ganzen Betriebs so jemanden langfristig nicht zu behalten. Ich weiß das es nicht so einfach ist jemanden zu kündigen der schon lange dabei ist oder so, aber wenn jemand zum Blau-machen neigt dann erkentn man das ja in der Regel nicht erst nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit.

neuhier007

Nun, die Gefühle die man für einen Arbeitgeber hegt der einen ständig Doppelschichten arbeiten lässt und das zu einem Lohn unter 6,00 Netto die Stunde um seine Mitarbeiter dann noch in einer Tour anzupampen... Da ist das schlechte Gewissen einfach schnell passé und man denkt sich eben auch mit leichteren Kopfschmerzen mal: "Mach dienen Scheiß doch alleine, für die Bezahlung quäl ich mich da nun nicht hin."

Nua(nd>ana


Wir lebena ber doch, zumindest dem Namen nach, in iener Solidargemeinschaft oder? Wenn man nun mal davon ausgeht das man motivierte Mitarbeiter hat die nur krank zu Hause bleiben wenn sie krank sind dann dürfte sich das über die Jahre ausgleichen.

Ja, wenn man davon ausgeht, hast du sicher recht. Leider zeigt die Erfahrung etwas anderes. Solidargemeinschaft bedeutet auch, daß sich Kranke solidarisch verhalten, indem sie abwägen, ob es mit etwas gutem Willen und einer Kopfschmerztablette nicht doch gehen würde. Komischerweise wird die Solidarität immer nur von den Gesunden gegenüber den Kranken gefordert. Ist es so unerhört, den Gedanken auch mal umzudrehen? Warum muss jemand, der für einen Beruf offenbar nicht leistungsfähig genug ist, diese Stelle jahrelang auf Kosten der anderen besetzen und sich auf der schwierigen Kündbarkeit ausruhen?

Nun, die Gefühle die man für einen Arbeitgeber hegt der einen ständig Doppelschichten arbeiten lässt und das zu einem Lohn unter 6,00 Netto die Stunde um seine Mitarbeiter dann noch in einer Tour anzupampen... Da ist das schlechte Gewissen einfach schnell passé und man denkt sich eben auch mit leichteren Kopfschmerzen mal: "Mach dienen Scheiß doch alleine, für die Bezahlung quäl ich mich da nun nicht hin."

Niemand wird gezwungen, unter solchen Bedingungen an einem Arbeitsplatz zu bleiben. Man kann kündigen und sich anderwo etwas suchen. Die Schlußfolgerung "Mach deinen Scheiß doch alleine" sehe ich als kurzfristige Reaktion noch ein, auf Dauer aber ergibt sich doch daraus, daß man da weggehen sollte. Beleidigtes Krankfeiern kann ja wohl keine Dauerlösung sein.

d5anaAe8x7


Solidargemeinschaft bedeutet auch, daß sich Kranke solidarisch verhalten, indem sie abwägen, ob es mit etwas gutem Willen und einer Kopfschmerztablette nicht doch gehen würde. Komischerweise wird die Solidarität immer nur von den Gesunden gegenüber den Kranken gefordert. Ist es so unerhört, den Gedanken auch mal umzudrehen? Warum muss jemand, der für einen Beruf offenbar nicht leistungsfähig genug ist, diese Stelle jahrelang auf Kosten der anderen besetzen und sich auf der schwierigen Kündbarkeit ausruhen?

Sehe ich auch so und in den meisten Betrieben in denen ich war sind die Leute auch mit Kopfschmerzen zur Arbeit gekommen, schon um die Kollegen nicht hängen zu lassen. Es gab immer ein zwei die aus der Reihe fielen, aber die blieben dann meist nicht lange sondern wurden eben gekündigt. Dauerte manchmal ein wenig bis man sie los war, aber los wurde man sie doch.

Niemand wird gezwungen, unter solchen Bedingungen an einem Arbeitsplatz zu bleiben.

Das ist nicht richtig. Das derzeitige Sozialsystem zwingt einen sehr wohl solche Jobs anzunehmen. Defacto ist es so das die derzeitige Gesetzgebung solche Jobs (bei denen man in aller Regel am Ende aufstocken muss) sogar einer Unterstützung zwecks Umschulng oder neuer Ausbildung vorzieht. Will heißen: wenn du eine Ausbildungsstelle kriegen könntest und dann drei Jahre Hilfe bräuchtest (auch in Form eines Kredits oder so) musst du diese Stelle zugunsten eines solchen Aushilfsjobs ablehnen. den Aushilfsjob musst du dann aber natürlich machen weil dir sonst der H4-Satz gekürzt wird.

Der einzige der davon am Ende profitiert ist der schlecht zahlende AG. Das System trägt ihm Angestellte zu, der Steuerzahler zahlt via Aufstockung den Rest des Lohnes den es zum Leben braucht und er hat nen Porsche mehr.

M[oniBka6x5


Nochmal zur Erinnerung: Wer krank ist, erhält ja dennoch seinen vollen Lohn. Die Prämie ist nur ein MEHR für die, die auch mehr gearbeitet haben.

Find ich absolut in Ordnung. Wobei man die Fehltage dafür nicht bei Null ansetzen sollte, je nach Betrieb auch gestaffelt nach Anzahl der Arbeitstage. Jemand der 2 mal in der Woche arbeitet, hat natürlich höhere Chancen ohne Fehltage zu arbeiten als eine Vollzeitkraft. In meinem Job bedeutet Krankheit automatisch Mehrarbeit für andere, bzw. "einspringen". Jemand, der häufig krank ist, wird irgendwann auch nicht mehr positiv wahrgenommen von den Kollegen bzw. ist regelrecht nicht tragbar im Grunde. Da ist es noch einfacher, wenn jemand wochenlang fehlt, weil dafür ja kurzfristig Ersatz eingestellt werden kann, falls man jemanden findet.

Warum muss jemand, der für einen Beruf offenbar nicht leistungsfähig genug ist, diese Stelle jahrelang auf Kosten der anderen besetzen und sich auf der schwierigen Kündbarkeit ausruhen?

Das sehe ich genauso. Individuell betrachtet trifft es sicher nicht immer zu, aber körperliche oder seelische, nervliche Belastbarkeit sind in einigen Berufen so essentiell, dass man echt umsatteln erwägen sollte, wenn das gar nicht mehr klappt.

wYho_madeT_who


Individuell betrachtet trifft es sicher nicht immer zu, aber körperliche oder seelische, nervliche Belastbarkeit sind in einigen Berufen so essentiell, dass man echt umsatteln erwägen sollte, wenn das gar nicht mehr klappt.

Ich sehe das grundsätzlich auch so, aber versetzen wir uns doch mal in die Lage eines nicht Belastbaren: Der weiß natürlich auch, dass Umschulung, neue Jobsuche, das sich auf neue Kollegen und Aufgaben Einstellen auch sehr stressig sein kann. Ist aus seiner Sicht doch vollkommen logisch, dass der dann lieber in der alten Position bleibt, wo es eine gewisse Routine gibt und wo er die Kollegen und das Umfeld kennt, als sich noch mal diesem (für ihn) Stress der Umstellung auszusetzen. So hat der zumindest die Sicherheit der Lohnfortzahlung von 6 Wochen, also sozusagen ein Gehalt für 0 Arbeit erst mal in der Tasche.

Inwieweit das jetzt zu verurteilen ist oder nicht, kann ich nicht sagen.

w3ho_ma,deH_whxo


Ach so, und viele haben ihre Belastbarkeit vielleicht auch dadurch eingebüßt, dass ihnen vielleicht in der Vergangenheit zu viele Aufgaben aufgebürdet wurden.

Wenn sie sich was Neues suchen, dann fangen sie da ja schlimmstenfalls auch wieder bei Null an und bekommen, weil sie ja neu sind, auch erst mal wieder den ganzen Mist aufs Auge gedrückt. Kann in so einem Fall gut verstehen, dass sich da einige nicht in der Lage sehen, das zu leisten. Dann ist es ja nur rational aus deren eigener Sicht (für Kollegen und AG natürlich nicht), dort zu bleiben.

NlandPanxa


Das derzeitige Sozialsystem zwingt einen sehr wohl solche Jobs anzunehmen. Defacto ist es so das die derzeitige Gesetzgebung solche Jobs (bei denen man in aller Regel am Ende aufstocken muss) sogar einer Unterstützung zwecks Umschulng oder neuer Ausbildung vorzieht. Will heißen: wenn du eine Ausbildungsstelle kriegen könntest und dann drei Jahre Hilfe bräuchtest (auch in Form eines Kredits oder so) musst du diese Stelle zugunsten eines solchen Aushilfsjobs ablehnen. den Aushilfsjob musst du dann aber natürlich machen weil dir sonst der H4-Satz gekürzt wird.

Das ist natürlich ein Beispiel, wie es nicht sein sollte. Da hab ich gerade auch keine Idee zu. ":/

Ich sehe das grundsätzlich auch so, aber versetzen wir uns doch mal in die Lage eines nicht Belastbaren: Der weiß natürlich auch, dass Umschulung, neue Jobsuche, das sich auf neue Kollegen und Aufgaben Einstellen auch sehr stressig sein kann. Ist aus seiner Sicht doch vollkommen logisch, dass der dann lieber in der alten Position bleibt, wo es eine gewisse Routine gibt und wo er die Kollegen und das Umfeld kennt, als sich noch mal diesem (für ihn) Stress der Umstellung auszusetzen. So hat der zumindest die Sicherheit der Lohnfortzahlung von 6 Wochen, also sozusagen ein Gehalt für 0 Arbeit erst mal in der Tasche.

Aus Sicht des nicht Belastbaren völlig verständlich! Aber eben nicht solidarisch, wie ja hier immer gefordert wird. Und da der Mensch offenbar nicht von sich aus solidarisch ist, sondern erst mal den eigenen Vorteil sucht, müssen eben Anreize geschaffen werden. Und andererseits darf mit einem dauerhaft nicht Belastbaren, der die Stelle besetzt, seinen Kollegen dauerhaft Mehrarbeit aufbürdet und seinem AG keine ausreichende Gegenleistung für das Gehalt liefert, ruhig mal Tacheles geredet werden. Die Firma ist nämlich ein gewinnorientiertes Unternehmen und hat auch berechtigte Interessen. Die beschäftigen die Leute da ja nicht aus Nächstenliebe.

Ach so, und viele haben ihre Belastbarkeit vielleicht auch dadurch eingebüßt, dass ihnen vielleicht in der Vergangenheit zu viele Aufgaben aufgebürdet wurden.

Das ist dann aber auch deren Mitschuld, wenn sie sich jahrelang derart ausbeuten lassen und sich nicht abgrenzen können oder den Job wechseln. Dann zu sagen "So lieber AG, du hast mich jahrelang überfordert, jetzt nutze ich mal meine Kollegen und den Luxus der Lohnfortzahlung aus, damit ich meine Erschöpfung pflegen kann" finde ich auch :|N .

dVawnaxe87


Nandana

Die Regel aht sogar die Sachbearbeiterin im Amt als absolut hirnrissig tituliert, aber leider besteht sie so. Für uns alle zum Nachteil, wie ich meine. Und wenn man so in einen Job gezwungen wird der einen noch dazu ständig zum Amt zwingt ann ich verstehen das man da nicht auch noch bereit ist wahnsinnig fiele Opfer zu bringen. Ich hab in so einen Betrieb als Studentenjob gearbeitet. Da war das zwar schon mies, aber noch irgendwie tragbar. Aber für all diejenigen die durch solche und ähnliche Regeln festsaßen war es schon ätzend. Und selbst DA kamen die meisten mit Kopfschmerzen etc. einfach um die Kollegen nicht hängen zu lassen.

Daher glaube ich das die meisten Menschen eigentlich gerne arbeiten und die vergleichsweise wenigen schlechten Beispiele oft nur viel stärker wirken als all die netten und zuverlässigen Kollegen. Jemand sprach hier von einem großen Betrieb mit TEams von 10-20 Mann bei denen etwa 2-3 jeweils dabei waren die es wohl ausgenutzt haben (wobei wir ja bei Isabell lesen konnten das da auch durchaus falsche Annahmen dabei sein können). Ich finde so eine Quote eigentlich nicht besonders viel. Ärgerlich, aber so wie ich neulich schon zu jemandem der sich über die "Türken" der Umgebung aufregte: "Zähl doch mal für jeden der dich dumm anmacht zugleich diejenigen die es nicht tun und frage dich am Ende wer die größere Gruppe stellt."

Njandvanja


Du magst recht haben. Dennoch empfinde ich die Mehrbelastung ziemlich stark. Wahrscheinlich deshalb, weil in meiner Firma ein einziger Ausfall gleich eine ganze Latte an Vertretungen nach sich zieht, was sich gleich auf die Arbeitsorganisation mehrerer anderer Kollegen mit auswirkt. Und auch sofort zu großer Unzufriedenheit bei den Kunden führt. Wenn es dann 2 oder 3 Ausfälle sind, wird es richtig eng. Und mal eben eine Aushilfskraft einarbeiten geht in diesem Bereich (individuelle Betreuung sehr anspruchsvoller Kunden, die an zeitnahe "Bedienung" gewöhnt sind auch gern ihren vertrauten Berater verfügbar haben wollen) einfach nicht schnell genug, als daß solche Krisen damit auffangbar wären.

Eigentlich ein Unding, daß es in diesem Bereich überhaupt Mitarbeiter gibt, denen das so egal ist. Aber es gibt sie, und es ist in der Praxis offenbar nicht leicht, sie loszuwerden. Ist ja nicht so, daß die Firma die rechtlichen Möglichkeiten nicht ausschöpfen möchte, aber es scheint im Einzelfall wirklich schwer zu sein (Schwerbehinderung und so...) :-/

d{anae887


Nandana

Das ist wirklich ziemlich ätzend. Ist vielleicht die Personaldecke grundsätzlich etwas dünn? Wenn da immer mit 98% Anwesenheit der Mitarbeiter geplant wird ist das natürlich gerade in solchen Bereichen einfach ungünstig.

Welches Bundesland war das noch bei dem man sagte man habe ja genug Polizisten und eine recht anständige Zahl nannte? Da kam dann hinten rum raus das man irgendwie vergessen hatte mit einzuplanen das einige von denen auch mal krank werden, Urlaub ahben oder in den Mutterschutz gehen. Nachdem man diese durchschnittlichen AUsfälle rausgerechnet hatte blieben zuwenig Leute über um auch nur jede Schicht zu besetzten ohen Überstunden einzuplanen. Sowas ist meiner Meinung nach dann ein sicherer Weg zu Frust und eben auch Unmut kranken Kollegen gegenüber... Auch die Bahn hat da ja gerade erst bewiesen wie ein Unternehmen da planen kann. Spitz auf Knopf und wenn dann Leute berechtigt ausfallen geht gleich alles unter. :|N

Ndandwa-na


Sicher ist die Personaldecke dünn. Welche Firma kann sich denn noch einen satten Puffer leisten? Wenn aber ein Kollege nun wegen einer wirklich schweren Erkrankung oder unfallbedingt längere Zeit ausfällt, ersetzen die anderen das ohne Murren. Ärger entsteht dann, wenn der Verdacht besteht, daß jemand hier und da mal Freizeit nimmt, gern dann, wenn sowieso gerade viel zu tun ist. Und gerade diese Kollegen tun dann auch wenig dafür, solche Verdachtsmomente auszuräumen, und ziehen sich auf die Position "Ich muss ja niemandem sagen, was ich habe – krank ist krank – gelber Zettel muß genügen!" zurück. Das sorgt eben nicht für eine Atmosphäre, in der die Gesunden sich motiviert fühlen, den Krankgeschriebenen zu unterstützen.

Auch bei der dünnen Personaldecke würde es gut gehen, wenn wirklich jeder seine AU gründlich abwägen würde. Und diejenigen, die der Tätigkeit dauerhaft nicht gewachsen sind, die Firma verlassen würden. Die Ausfälle, die dann wirklich nicht zu vermeiden sind, könnten wir stemmen.

nyeu9hFieqr00x7


@ Nandana :

Auf der Krankmeldung steht drauf, wegen was der AN krank geschreiben wurde.

Auch ist es wohl selbstverständlich ,das der AN bei der telefonischen Krankmeldung sagt, was mit ihm los ist und ob das vielleicht länger dauert.

Wenn mich einer meiner Kollegen anruft und mir sagen würde, er sei krank und der Grund würde mich nichts angehen, hätte er auf sicher nach seinem Genesen ein ernstes Gespräch mit mir.

Letzten Endes kristallisieren sich die "Krankmacher" ohnehin schnell heraus und es sollte im Bestreben eines jeden Vorgesetzten liegen, hier für Klärung zu sorgen.... :)z

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