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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

NiaWnd`anxa


Auf der Krankmeldung steht drauf, wegen was der AN krank geschreiben wurde.

Nein, nicht auf dem Zettel für den AG. Nur auf dem für die Krankenkasse steht eine Diagnose.

Auch ist es wohl selbstverständlich ,das der AN bei der telefonischen Krankmeldung sagt, was mit ihm los ist und ob das vielleicht länger dauert.

Bei uns eigentlich auch, aber es gibt Einzelne, die das wirklich nicht sagen. Und sie haben juristisch auch das Recht dazu, obwohl es fürs Betriebsklima natürlich übel ist. Ernste Gespräche prallen an solchen Leuten einfach ab. :-(

nFeuh.ier#0R07


Was soll ich sagen?

Abfindung pro Anstellungsjahr ein halbes Monatsgehalt.. *:) *:) *:)

Bzamb/ixenxe


Klar erzählen manche Leute ihre Krankengeschichte ausgiebig herum. Nicht nur bei der Krankmeldung! Das müssen sie nicht tun.

Auch ich meine, dass auf den gelben Scheinen keine Diagnose steht.

Ich glaube es ist gut, Mitarbeiter für ihre Leistung generell zu loben und zu motivieren. Warum denn nicht mit einer Prämie weil sie belastbar sind und auf ihre Gesundheit achten?

Wenn jemand von Freitag bis Sonntag Nachts durch die Kneipen zieht, ist diese Person vieleicht nicht krank, aber arbeitsunfähig allemal.

Wenn man solche Mitarbeiter schon nicht offen auf den Verdacht ansprechen darf, weil es ja den Falschen treffen könnte und ja niemand verpflichtet ist, über seine Krankheit Auskunft zu geben – warum sollte man nicht wenigstens diejenigen positiv hervorheben, die die Last der anderen mittragen?

So sehe ich da auch! Die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wird doch davon nicht berührt.

RIafxa88


Auf der Krankmeldung steht drauf, wegen was der AN krank geschreiben wurde.

Auch ist es wohl selbstverständlich ,das der AN bei der telefonischen Krankmeldung sagt, was mit ihm los ist und ob das vielleicht länger dauert.

FALSCH. Dieser Krankenschein geht an deine Krankenkasse. Der Durchdruck ohne Diagnose geht zum Arbeitgeber. Du bist nicht verpflichtet deinen AG zu sagen wieso zu krankgeschrieben wurdest und die vorraussichtliche Ausfallslänge der Krankheit sieht er ebenso am Krankenschein.

Ich würde mich auch hüten spezielle Krankheiten den AG zu erzählen, gerade Psychische Erkrankungen.

meayjpowexr


Auf der Krankmeldung steht drauf, wegen was der AN krank geschreiben wurde.

Auf dem Abschnitt für die Krankenkasse schon, aber nicht auf der für den AG.

Sollte man als ein Vorgesetzter, der du wohl bist, eigentlich schon wissen.

Auch ist es wohl selbstverständlich ,das der AN bei der telefonischen Krankmeldung sagt, was mit ihm los ist und ob das vielleicht länger dauert.

Prognosen, wie lange man ungefähr krank sein wird, muß man als AN nicht machen.

Denn wird es dann vielleicht doch länger als man gesagt hat, dann heißt es womöglich "Aber Sie haben doch gesagt, dass sie nur ... Tage krank sein werden".

Solche Prognosen kann nur der Arzt machen und es steht auf der Krankmeldung ja drauf, wie lange der AN voraussichtlich arbeitsunfähig sein wird.

Und mal angenommen, es ist eine etwas delikatere Angelegenheit und hat mit Körperstellen zu tun, die unterhalb des Bauchnabels liegen, dann geht das ganz gewiss niemanden etwas an und dann muß das auch kein AN dem AG auf die Nase binden.

Die meisten werden sich dann sowieso irgendwas anderes einfallen lassen, das sie auf Nachfragen von Chef oder Kollegen sagen werden.

er sei krank und der Grund würde mich nichts angehen

Der genaue Befund geht dich tatsächlich nichts an.

Schon mal was von ärztlicher Schweigepflicht gehört?

Wenn schon der Arzt nichts sagen darf, warum sollte es dann der Patient müssen?

Und im Zweifel würdest du sowieso angelogen werden.

Der AG hat es also ohne Wenn und Aber zu respektieren, wenn der AN nicht über seinen Befund sprechen möchte.

Was soll ich sagen?

Abfindung pro Anstellungsjahr ein halbes Monatsgehalt..

Achso, du glaubst also, jemandem einfach kündigen zu können, nur weil er dir seinen Krankheitsbefund nicht mitteilt?

Na dann mal viel Spaß vorm Arbeitsgericht!

@ Rafa88

Genau so ist es!

wlho_m^ade_xwho


Das ist dann aber auch deren Mitschuld, wenn sie sich jahrelang derart ausbeuten lassen und sich nicht abgrenzen können oder den Job wechseln. Dann zu sagen "So lieber AG, du hast mich jahrelang überfordert, jetzt nutze ich mal meine Kollegen und den Luxus der Lohnfortzahlung aus, damit ich meine Erschöpfung pflegen kann" finde ich auch :|N .

Das mag ja alles sein, aber wird hier nicht ein wenig propagiert, dass man doch immer schön sehr viel Arbeitseinsatz zeigen soll?? Das widerspricht sich doch dann. Dann würde der Mitarbeiter ja in Euren Augen nicht leistungsbereit genug sein. Als abhängig Beschäftigter Grenzen zu setzen, ist ja nicht immer einfach und das wird wohl auch kaum jemand bestreiten.

Um mein Beispiel von heute nachmittag mal fortzuführen: Wo war denn die Solidarität des Arbeitgebers und der Kollegen mit dem jetzt nicht mehr Belastbaren, als man ihm zuviel aufgedrückt hat? Genau, nirgends, man hat das eben einfach für sich genutzt und war froh, dass die Aufgaben wem anders und nicht einem selbst gegeben wurden. Also haben auch die für sich einfache Lösungen gesucht und die Situation gerne so hingenommen.

mNon9d+slterne


Wie seht ihr das?

Die Leistungsträger unserer Gesellschaft müssen endlich das bekommen, was sie verdienen. Nämlich Lob, Anerkennung und eine Würdigung ihrer Leistung.

@ Nandana

sie haben juristisch auch das Recht dazu, obwohl es fürs Betriebsklima natürlich übel ist.

Es ist vor allem übel für das Betriebsklima, wenn man sich noch nicht mal an geltenedes Recht halten mag.

Wie wäre es, wenn Du einem Kollegen abpresst, dass er wegen einer Op im Genitalbereich krank geschrieben ist. Juristisch hast Du da kein Recht zu. Aber menschlich? Ist mir schon passiert

@ Rafa88

Ich würde mich auch hüten spezielle Krankheiten den AG zu erzählen, gerade Psychische Erkrankungen.

Diejenigen, die freimütig jedem der es nicht wissen will, von ihrer angeblichen Magen-Darm-Grippe erzählen, fallen Dir damit natürlich in den Rücken. Wenn das Getratsche über das Privatleben zur Firmenkultur gehört, wirst Du es mit Deiner Haltung schwer haben. Was im Gesetz steht, ist dann ganz egal, leider.

Ich wünsche mir mehr Professionalität in der Arbeitswelt.

aPlles_^wirdQ_gVut


Wo war denn die Solidarität des Arbeitgebers und der Kollegen mit dem jetzt nicht mehr Belastbaren, als man ihm zuviel aufgedrückt hat?

Wenn ich als Vorgesetzte oder Kollegin von der Personalabteilung eine Person für eine bestimmte Aufgabe zugewiesen bekomme, dann gehe ich einfach davon aus, dass er oder sie dafür geeignet ist, und das auch in einem aktzeptablen Tempo tun kann. Ich habe ja auch klar formuliert, welche Arbeiten getan werden sollen.

Wenn das dann doch nicht klappt weil er oder sie einfach zu wenig leistungsfähig ist, dann müssen die anderen Kollegen den Job mitmachen, da die Arbeit getan werden muss. Es heißt dann: ich seid soundsoviel Nasen und dafür gibt es die entsprechende Arbeitsmenge. Und ich muss sagen: die Menge der Arbeit passt bei uns schon auf die Menge der Nasen, blos mit der Verteilung hapert es.

In der Praxis ist es dann so: ein drittel der Abteilung hält sich wirklich kräftig ran, ein weiteres Drittel macht normal seine Arbeit und das letzte Drittel läßt es schleifen oder ist krank.

Dass der Vorgesetzte dann natürlich primär die Person antreibt, die den Job eigentlich tun soll, ist verständlich, man hat die Person ja genau dafür bekommen. Wenn die Person dann noch dazu oft fehlt (speziell wenns viel zu tun gibt, ja das kenne ich sehr gut) dann werden die Kollegen, die dafür einspringen müssen, irgenwann mal pampig. Wenn dann auch nicht nachzuvollziehen ist, warum der Kollege fehlt, dann ist das dem Miteinander nicht förderlich.

Aus meiner Erfahrung her ist bei bekannten ernsthaften Erkrankungen das Verständniss durchaus da, bei Verdacht auf Protestkrank bzw. Blaumachen natürlich nicht. Von dem Gesichtspunkt her kann ich schon empfehlen zu sagen, was los ist (wenn man wirklich krank war, und wenn es nicht etwas total peinliches war).

Ich lobe Mitarbeiter, die selten fehlen weil sie die Arbeit der fehlenden mitmachen. Allerdings gebe ich das Lob nicht vor den anderen (denen die oft fehlen), sowas kann dann schnell Ärger geben, wenn die anderen sich "benachteiligt" fühlen.

m%a.ypo=wer


Wenn das Getratsche über das Privatleben zur Firmenkultur gehört

...muß man trotzdem nicht mitmachen und sich daran beteiligen.

Es kann einem das Arbeitsleben unnötig schwer machen, wenn man zu viel über sich und sein Privatleben preisgibt.

Es ist besser, überwiegend nur Smalltalk zu betreiben, nur über eher belanglose Dinge zu sprechen und nicht zu viele Details zu erzählen.

Irgendwo gibt es einfach gewisse Grenzen, welche andere akzeptieren müssen.

fzroggoyxx


Ich hatte auch mal so eine ach-so-fleißige-unabkömmliche Kollegin, die in 10 Jahren nur so um die 2 oder 3 Tage krank war.

Ich würd ihr am liebsten ein Ei dafür braten

......wenn ich noch dort im Betrieb wäre....

Mehr fällt mir zu solchen Leuten nicht ein! ]:D

Mach Dir um solche keinen Kopp! ;-)

m2a5yp6owexr


Ich hatte auch mal so eine ach-so-fleißige-unabkömmliche Kollegin, die in 10 Jahren nur so um die 2 oder 3 Tage krank war.

Das sind sowieso immer die Besten, die glauben, sie wären unersetzbar und ohne sie würde es nicht gehen.

Jeder ist ersetzbar, dessen sollte man sich bewußt sein und das bekommt man auch immer wieder hautnah verdeutlicht.

wimtQonxi


Hi

ich muss mal eben meinen Senf dazu geben.

Eine Idee eines Chefs kommt nicht von ungefähr , wenn ein Firmenchef meint er müsse Belobigungen schreiben wenn jemand nicht krank war , oder sogar ein Sonderbonus zum Urlaubsgeld bezahlen ( gibt es tatsächlich , eine Ex Partnerin hatte das mal , das Urlaubsgeld richtete sich nach den Fehltagen des letzten Jahres ) , hat es wohl im Vorfeld entsprechende Ereignisse gegeben , welche zu diesen Gedankengängen geführt haben.

In der Firma in der ich arbeite , gab es auch mal einen Kollegen , der war immer dann krank , wenn er einen Urlaub nicht genehmigt bekommen hatte und fehlte oft Montags .

wenn das einmal passiert , ärgert man sich und denkt blöder Zufall , aber wenn sich das über 4 Jahre zieht und beim letzten mal ein anderer Kollege aus dem Urlaub zurückgepfiffen werden musste , weil der kranke Kollege noch nicht einmal mehr telefonisch erreichbar war damit die Baustelle fertig gemacht werden konnte , dann ist das nicht schon wieder ein seltsamer Zufall das die Krankmeldung genau so lange dauert wie seinerzeits der Urlaubsantrag der nicht genehmigt wurde , da die 2 Kollegen die sich gegenseitig vertreten gleichzeitig Urlaub beantragt hatten und der Chef eben nur einen genehmigen konnte.

Ich nehme mal an , der Threaderöffner sprach so im Unterton von solchen "Vögeln" die diesen Unsinn von Chef's im grunde verursachen .

seit diesem "Vogel" ist mein Chef nicht mehr wirklich gut auf Krankmeldungen zu sprechen.... wer mag ihm das verdenken.

gruss

Toni

m.ayp owexr


aber wenn sich das über 4 Jahre zieht

Wieso schaut man sich das als Chef dann so lange an?

Wenn es wirklich erhebliche und berechtigte Zweifel an der Krankheit eines Mitarbeiters gibt, sich solche "Zufälle" über 4 Jahre (!) hinweg immer mehr häufen und es sich auch um einen (wohl gut bezahlten) Mitarbeiter in einer Schlüsselposition handelt, wie ich vermute, was hindert dann den Chef daran, diesen mal zu einem Vertrauensarzt zu schicken oder einen Privatdetektiv zu beauftragen?

Bei solch offensichtlichen Trotz-Krankmeldungen wäre es dann doch wohl ein Leichtes, den Mitarbeiter zu überführen und ihn auf diese Weise loszuwerden.

Aber wenn man als Chef da nur zähneknirschend zuschaut, ohne was dagegen zu unternehmen, dann ist man selber schuld.

dann ist das nicht schon wieder ein seltsamer Zufall das die Krankmeldung genau so lange dauert wie seinerzeits der Urlaubsantrag der nicht genehmigt wurde

Naja, sowas ist ja dann offensichtlich.

da die 2 Kollegen die sich gegenseitig vertreten gleichzeitig Urlaub beantragt hatten und der Chef eben nur einen genehmigen konnte.

Da würde ich als Chef die beiden zu mir zitieren und sagen:

Ok, ihr wollt beide gleichzeitig Urlaub und ihr wisst, daß das nicht geht.

Sprecht euch untereinander ab und findet eine Lösung, die ihr mir dann präsentiert, ansonsten bekommt keiner von euch beiden Urlaub.

da die 2 Kollegen die sich gegenseitig vertreten gleichzeitig Urlaub beantragt hatten und der Chef eben nur einen genehmigen konnte.

Natürlich spielt das auch eine Rolle, ganz klar.

a`ll7eNs_wiTrd_guxt


Wenn es wirklich erhebliche und berechtigte Zweifel an der Krankheit eines Mitarbeiters gibt, sich solche "Zufälle" über 4 Jahre (!) hinweg immer mehr häufen und es sich auch um einen (wohl gut bezahlten) Mitarbeiter in einer Schlüsselposition handelt, wie ich vermute, was hindert dann den Chef daran, diesen mal zu einem Vertrauensarzt zu schicken oder einen Privatdetektiv zu beauftragen?

Bei solch offensichtlichen Trotz-Krankmeldungen wäre es dann doch wohl ein Leichtes, den Mitarbeiter zu überführen und ihn auf diese Weise loszuwerden.

Aber wenn man als Chef da nur zähneknirschend zuschaut, ohne was dagegen zu unternehmen, dann ist man selber schuld.

Leider ist das nicht ganz so einfach. Ich hab schon krank geschriebene Leute auf Parties gesehen oder sie kamen braungebrannt von der AU zurück.... dann warens halt Depressionen oder irgendwas in die Richtung und der Party- oder Freibadbesuch war dann genau das richtige zwecks Genesung. Oder der kleine Finger war geprellt und damit kann man nicht arbeiten aber Sonnenbaden geht natürlich schon.

Viele der Krankmeldungen sind auch unter "Kurzkrank" zu verbuchen (also maximal drei Tage und ohne Attest) und bei sowas leichtem dann nachzuweisen, dass nix war.... Oder es werden Beschwerden vorgeschoben, die nach Abklingen keine Spuren hinterlassen wie Kopfweh etc.

Meiner Erfahrung nach ist es auch einfach, sich krankschreiben zu lassen. Ich war schon ein paar mal beim Arzt wegen eher nicht so schweren Sachen (wollte eigentlich nur eine Medizin die es halt nicht ohne Rezept gibt) und dann kam gleich: "Ich schreib Sie mal bis Ende der Woche krank..." Bei der Art der Beschwerden, die ich hatte, wäre so was ok gewesen, wenn ich auf einer Baustelle im Freien körperliche Arbeit machen würde. Aber als Büromalocher... nö ;-)

Allerdings: Krankmacher kommen bei mir nicht in gutbezahlte Schlüsselfunktionen. Solche Jobs bekommen die zuverlässigen Leute.

S&ilberm6ondvaugxe


Bei uns im Betrieb gab es früher so eine Prämie: 360 DM wer das ganze Jahr nicht krank war. 30 DM wurden abgezogen für jeden Krankheitstag. Wer 2 Jahre lang nicht krank war bekam 460 DM bei 3 Jahren 560 usw. Man konnte zum Jahresende auch Urlaub statt krank eintragen, machten diejenigen, die 2 oder 3 Tage lang krank waren.

Wurde dann abgeschafft weil angeblich verboten.

Dann hatten wir in den 90ern eine Bundesregierung, da war dann erlaubt dass die Betriebe im Krankheitsfall nur 80% Gehalt zahlten ! Weiß (bei uns) irgendwie keiner mehr...

Momentan habe ich eine Kollegin die kommt grundsätzlich auch wenn sie "halbtot" ist, jammert mir dann was vor "ich fühle mich so schwach" "ich habe solche Kopfschmerzen" "nein ich mache nicht krank wie sieht das aus"

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