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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

S~ilbQer'mon\dauxge


Wie verhält es sich mit solchen Prämien oder Kürzungen, wenn man durch Fremdeinwirkung krank ist? Angenommen, man wird als Fußgänger von einem Auto angefahren und liegt dann ein paar Wochen mit Gips im Krankenhaus.

Entfällt dann die Prämie auch?

In dem Fall wäre das fies denn der Arbeitgeber kann sich die Kosten für Lohnfortzahlung von der Haftpflichtversicherung des Autofahrers wieder holen !

N|andxana


Es heißt dann: ich seid soundsoviel Nasen und dafür gibt es die entsprechende Arbeitsmenge. Und ich muss sagen: die Menge der Arbeit passt bei uns schon auf die Menge der Nasen, blos mit der Verteilung hapert es.

Wie wahr, wie wahr! Deswegen: Leistungs- und krankheitsabhängiges Gehalts-Plus zusätzlich zum Grundgehalt.

Aus meiner Erfahrung her ist bei bekannten ernsthaften Erkrankungen das Verständniss durchaus da, bei Verdacht auf Protestkrank bzw. Blaumachen natürlich nicht. Von dem Gesichtspunkt her kann ich schon empfehlen zu sagen, was los ist (wenn man wirklich krank war, und wenn es nicht etwas total peinliches war).

So sehe ich das auch. Und wenn es was wirklich Peinliches ist und man nicht drüber reden möchte, dann kann man auch das freundlich formulieren: "Du, sei mir bitte nicht böse, aber dazu möchte ich nichts Genaueres sagen. Aber danke für deine Anteilnahme." Das klingt schon gleich anders als "Das muß ich keinem sagen!".

was hindert dann den Chef daran, diesen mal zu einem Vertrauensarzt zu schicken oder einen Privatdetektiv zu beauftragen?

Juristisch gar nichts, aber das sind schon sehr drastische Maßnahmen, die im Betriebsklima zu ordentlicher Erschütterung führen werden. Ein Chef, der keinen anderen Weg sieht, als seinen Mitarbeitern einen Detektiv nachzuschicken (selbst wenn am Ende rauskommt, daß der Verdacht berechtigt war!), wird dadurch sicher nicht das Vertrauen der anderen Mitarbeiter fördern. Da wird jeder Chef abwägen, ob er einen Blaumacher zähneknirschend mitschleift, oder ob er ganz offen Stasi-Methoden einführen und damit allgemeines Mißtrauen schüren will.

NLand[anxa


12.01.14 11:25

Wie verhält es sich mit solchen Prämien oder Kürzungen, wenn man durch Fremdeinwirkung krank ist? Angenommen, man wird als Fußgänger von einem Auto angefahren und liegt dann ein paar Wochen mit Gips im Krankenhaus.

Entfällt dann die Prämie auch?

In dem Fall wäre das fies denn der Arbeitgeber kann sich die Kosten für Lohnfortzahlung von der Haftpflichtversicherung des Autofahrers wieder holen !

Es geht bei der Prämie NICHT um die Lohnfortzahlung, sondern um etwas ZUSÄTZLICHES! Eine Prämienzahlung kann man sich nicht von der Haftpflicht des Verursachers wiederholen.

w/mtoxni


Hi

Ich denemal im Grunde geht es wohl auch nicht um 2 – 3 Tage über das Jahr .

Als ich vor ein paar Jahren diesen Arbeitsplatz gefunden hatte , habe ich meinem Chef im zweiten oder dritten Gespräch gesagt , das ich wegen eines Leidens das mich nicht in der Arbeitskraft einschränkt , aber unter Beobachtung steht , turnusmässig 2 mal im Jahr zur Untersuchung zum Arzt muss und deshalb jedes Jahr somit mindestens 2 Ausfalltage wegen Facharztbesuche habe.

er nahm es zur Kenntniss und man verblieb , das ich meine Termine nicht gerade zur Haupturlaubszeit legen sollte ....und gut war.

Der "Vogel" von dem ich 3 Beiträge weiter oben berichtete ist nicht mehr in unserer Firma beschäftigt , mehr Details möchte ich aber aus Schweigepflichtgründen gegenüber dem Arbeitgeber nicht preisgeben

gruss

Toni

SZilbe\rmo6nxdauge


ich meinte damit dass der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung von der Haftpflicht wieder holen kann und es deshalb fies (wenn auch durchaus möglich) wäre wenn er auch dann die Prämie streichen würde – er hatte in dem fall ja keine einbußen dadurch dass der Arbeitnehmer krank war

(mal abgesehen davon dass ich solche "anwesenheitsprämien" an sich nicht ok finde, auch damals nicht als ich davon profitierte)

_IP%arLvaxti_


ich meinte damit dass der Arbeitgeber die Lohnfortzahlung von der Haftpflicht wieder holen kann und es deshalb fies (wenn auch durchaus möglich) wäre wenn er auch dann die Prämie streichen würde – er hatte in dem fall ja keine einbußen dadurch dass der Arbeitnehmer krank war

Aber die Arbeitskraft fehlte, was ja im Grunde auch eine Einbuße ist. Ich wüsste auch nicht, warum man jemanden, der einen unverschuldeten Unfall hatte, nicht so behandeln sollte wie einen andernweitig Erkrankten, in Bezug auf die Prämie. Dass man dann als Verunfallter eventuell keine Prämie bekommt, würde ich schon unter allgemeinen Lebensrisiko verbuchen.

R4afa8x8


Diejenigen, die freimütig jedem der es nicht wissen will, von ihrer angeblichen Magen-Darm-Grippe erzählen, fallen Dir damit natürlich in den Rücken. Wenn das Getratsche über das Privatleben zur Firmenkultur gehört, wirst Du es mit Deiner Haltung schwer haben. Was im Gesetz steht, ist dann ganz egal, leider.

Ich wünsche mir mehr Professionalität in der Arbeitswelt.

Das muss ich nicht verstehen, bei uns in der Firma gibt es einen lockeres Verhältnis und es wird auch mal gern getratscht. Doch wo soll das Problem sein wenn ich meinen Kollegen sage es geht sie nixs an wieso ich krank bin oder war, ich mach das meist nicht sondern erzähle halt wieso damit keine Gerüchte gestreut werden, auch wenn ich nicht immer die Wahrheit sage. Man muss da einen Mittelweg finden.

Leider ist das nicht ganz so einfach. Ich hab schon krank geschriebene Leute auf Parties gesehen oder sie kamen braungebrannt von der AU zurück.... dann warens halt Depressionen oder irgendwas in die Richtung und der Party- oder Freibadbesuch war dann genau das richtige zwecks Genesung. Oder der kleine Finger war geprellt und damit kann man nicht arbeiten aber Sonnenbaden geht natürlich schon.

Ja solche Leute soll es geben, ich habe schon welche gesehen die mit Krankenschein zum joggen waren, aber angeblich eine Gürtelrose hatten ... .

Viele der Krankmeldungen sind auch unter "Kurzkrank" zu verbuchen (also maximal drei Tage und ohne Attest) und bei sowas leichtem dann nachzuweisen, dass nix war.... Oder es werden Beschwerden vorgeschoben, die nach Abklingen keine Spuren hinterlassen wie Kopfweh etc.

Sowas gibt es bei uns nicht, bei uns muss schon am 1. Tag eine AU ausgestellt werden, das lockt natürlich die "kranken" dazu sich statt 2 oder 3 Tage gleich eine komplette Woche sich krankschreiben zulassen weil sich sonst der Arzbesuch nicht lohnt.

Aus meiner Erfahrung heraus muss ich sagen, es wird einen AN kaum gedankt wenn er im Jahr nie krank war, andernseits fordert man Leistungsbereitschaft über 100 Prozent, am besten noch Überstunden, teilweise sogar unbezahlt. Wenn da die Mitarbeiter öfters zum Arzt gehen, auch wegen kleiner weh-wehchen finde ich das legitim.

In meiner Firma ist das auch so, Überstunden und 10h Tage gehöhren zur Normalität, einige machen im Monat bei uns über 40 Überstunden, wenn da nach 2-3 Monaten der Riemen runter ist und man 2 Wochen sich krankschreiben lässt, ist der AG selbst schuld. Ich hatte mehrmals erbeten meine Überstunden lieber abzusetzen als vergütet zu bekommen, ohne Erfolg. Was nützten mir 300-400 € mehr im Monat wenn man nervlich und körperlich ausgebrannt ist.

a!lles_w~ird_xgut


@ Rafa88

In meiner Firma ist das auch so, Überstunden und 10h Tage gehöhren zur Normalität, einige machen im Monat bei uns über 40 Überstunden, wenn da nach 2-3 Monaten der Riemen runter ist und man 2 Wochen sich krankschreiben lässt, ist der AG selbst schuld. Ich hatte mehrmals erbeten meine Überstunden lieber abzusetzen als vergütet zu bekommen, ohne Erfolg. Was nützten mir 300-400 € mehr im Monat wenn man nervlich und körperlich ausgebrannt ist.

Ehrlich gesagt, da würde ich micht nicht krankschreiben lassen, sondern gleich was anderes suchen.

Ja solche Leute soll es geben, ich habe schon welche gesehen die mit Krankenschein zum joggen waren, aber angeblich eine Gürtelrose hatten ... .

Das ist echt dreist, zumal man ja die Pusteln davon noch ein Weilchen lang sieht, wenn das schon abgeheilt ist. Also da könnte man schon gegebenenfalls beweisen, dass nichts war.

dsanQaex87


Nandana

Oh, ich hab den Eindruck das viele AGs sich sehr wohl mehr Angestellte leisten könnten, wenn sie wollten. Die Gewinnspanne wäre dann nicht ganz so hübsch anzusehen, aber sie könnten auch dann noch weiter leben. Meiner Meinung nach ist die Kalkulation eines Betriebs überarbeitungswürdig wenn sich ein Konzept nur trägt wenn zu wenig Menschen eingestellt sind und aus Angst um ihren Job ständig zuviel arbeiten. Gerade in den ganz großen Betrieben wird da gerne immer etwas mehr gekürzt um zu sehen ob da nicht doch noch etwas mehr aus den Mitarbeitern rauszuholen ist, sowie bei der deutschen Bahn geschehen. Solange die Angestellten immer wieder bereit sind durch persönlichen Einsatz rauszureißen was da in der Planung verbockt wird wird das auch ausgenutzt werden. Zum Wohle der Aktionäre. :-|

Wenn jemand so offensichtlich blau macht kann ich ir übrigens nicht vorstellen das die Kollegen wirklich böse darüber sind wenn der Chef den dann zum Amtsarzt schickt oder von genau dieser Person nun ein Atest ab dem ersten Fehltag veralngt, was er ja dürfte. Köntne eher zum entspannen des Betriebsklimas beitragen.

Was die Angabe von Krankheiten angeht bin ich auch vorsichtig. Ich würde meinem chef von einigen Sachen auch nichts erzählen, immerhin will ich ja vielleicht auch nochmal befördert werden, wenn der dann im Kopf hat das man "irgendwas mit der Galle" oder "irgendwas mit der Psyche" hat oder so landet man schnell im toten Eck weil niemand ein Risiko eingehen möchte.

a:llesn_wi-rLd_xgut


@ danae87

um zu sehen ob da nicht doch noch etwas mehr aus den Mitarbeitern rauszuholen ist

Glaub mir, bei uns ist bei etlichen ohne weiteres noch was rauszuholen, ohne dass die dann wirklich viel tun müssen.. aber das sind die die am lautesten jammern, wenn man ihnen mehr Arbeit gibt ;-) .

Mehr Gedanken mach ich mir um die, die nie jammern und die Arbeit derer, die fehlen, oder die es gerne ruhig angehen lassen, mitmachen.

M<onikVa6U5


Mehr Gedanken mach ich mir um die, die nie jammern und die Arbeit derer, die fehlen, oder die es gerne ruhig angehen lassen, mitmachen.

Deshalb wäre und ist das in meinen Augen durchaus eine Form von Wertschätzung dieser Mitarbeiter, wenn sie einen Bonus dafür bekommen. Ich sehe da auch keinerlei Benachteiligung derer, die ab und zu oder häufiger krank sind. Benachteiligung wäre es dann, wenn man ihnen das Gehalt kürzen würde.

drana.e8J7


alles_wird_gut

Ich meine mich zu erinnern das bei dir eh eine besondere Situation in der Abteilung vorherrschte oder? ;-)

aKllesd_wi'rd_cgut


@ danae87

:)z

Es ist jetzt etwas besser geworden. Aber Idealzustand ist trotzdem anders ;-)

d9aKnae8x7


Na immerhin gehts aufwärts. :)= Freut mich für dich. @:)

w~ho_maode_w,ho


Glaub mir, bei uns ist bei etlichen ohne weiteres noch was rauszuholen, ohne dass die dann wirklich viel tun müssen.. aber das sind die die am lautesten jammern, wenn man ihnen mehr Arbeit gibt

Ja, da gehen die Meinungen der Mitarbeiter und Arbeitgeber sicherlich aufgrund der unterschiedlichen Interessen auseinander. ;-)

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