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Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

Tcapxs


Wenn mich einer meiner Kollegen anruft und mir sagen würde, er sei krank und der Grund würde mich nichts angehen, hätte er auf sicher nach seinem Genesen ein ernstes Gespräch mit mir.

Natürlich ist es legitim, nach einer voraussichtlichen Dauer des Ausfalls zu fragen. Aber warum deine Mitarbeiter krank sind, geht dich nichts an. Wenn Du berechtigte Zweifel hast, kannst Du ja die entsprechenden Wege beschreiten.

Wenn mein Arbeitgeber nach der Art der Krankheit fragen würde, hätte er den Betriebsrat am Hals. Davon abgesehen, die direkten Kollegen wissen in der Regel schon, worum es geht.

Außerdem kann sich ein Arbeitgeber die Art der Krankheit ja meist selbst zusammenreimen: Station eines Krankenhausaufenthalts, Name und Fachgebiet auf dem Stempel der AU, "Zustand" der Person vor der AU…

Ich finde solch ein Bonussystem schon etwas fragwürdig. Krankheit ist etwas, an dem man oft gar keinen Einfluss hat.

Etwas? Die, die so was aushecken hat es sicher noch nie erwischt. Mein Mann hat sich früher nie krank schreiben lassen. Aber jetzt kommt es doch hin und wieder vor. Warum? Weil es bei einen Arbeitsweg von 250 km pro Tag unverantwortlich wäre, unter Medikamenteneinfluss zu fahren.

Thapws


Aber wenn Leute ständig fehlen und dann noch dazu jammern, dass sie was tun müssen wenn sie wieder da sind

Da bei uns Stellen bei Weggang (z.B. Rente) nicht wieder besetzt werden, gibt es schon lange keine Vertretungen mehr – weder bei Urlaub noch bei Krankheit. Es ist jedem sein Problem, wie er die eigenen Aufgaben, die mit jedem Jahr mehr werden, noch schafft. Wenn ich krank bin, bleibt die Arbeit liegen und ich kann zusehen, wie ich sie termingerecht erledige. Belohnungen für Nichtkranke wären völlig daneben.

a@utu`mn-lxike


Da bei uns Stellen bei Weggang (z.B. Rente) nicht wieder besetzt werden, gibt es schon lange keine Vertretungen mehr – weder bei Urlaub noch bei Krankheit. Es ist jedem sein Problem, wie er die eigenen Aufgaben, die mit jedem Jahr mehr werden, noch schafft. Wenn ich krank bin, bleibt die Arbeit liegen und ich kann zusehen, wie ich sie termingerecht erledige. Belohnungen für Nichtkranke wären völlig daneben.

Genau das hat bei mir jahrelang dazu geführt, dass ich wegen der Arbeit auf meinen Urlaub verzichtet habe, weil es nicht möglich war z.B. 2 Wochen nachzuarbeiten. Meine Gesundheit musste darunter leiden. Zum Glück habe ich nach Jahren endlich den Arbeitgeber gewechselt. Krank war ich in den Jahren natürlich nie. Die Arbeit ging vor und so schleppte man sich immer ins Büro. Heute sehe ich es mit anderen Augen. Ich habe daraus gelernt.

R4afa8x8


Aber Du hast eine guten Mittelweg gefunden, um Dich in Deiner Firma durchzumogeln, ohne dass man Dir daraus einen Vorwurf machen kann.

Was soll das heißen ? Nur weil ich meinen AG gegebenfalls meine Krankheit verschweigen würde oder wenn er fragt eine andere nennen würde – mogele ich mich durch die Firma ?

Ist mir bisher 2 mal passiert, das ich nervlich einfach eine Auszeit gebraucht habe. Laut Doc war ich auf dem besten Weg zum Burn Out. Was hätte es bedeutet wenn dies mein AG erfahren hätte – auf länger Sicht hätte man mich versucht loszuwerden da ich mit "schwachen" Nerven einfach nicht produktiv genug wäre. Dieses Fall gab es übrigends in meiner Firma schon einmal.

g#wendholynRn


Mir selbst fällt uns ungeheuer schwer, mich krank zu melden in dem Wissen, dass es auf jeden Fall Auswirkungen auf meine Kollegen hat.

Mir ist meine Gesundheit wichtiger als irgendwelche Auswirkungen auf die Kollegen oder die Firma. Wenn der Arzt findet, dass ich (noch) nicht wieder arbeiten gehen kann, wird er es besser wissen als ich.

Loben von Mitarbeitern, die nie krank sind

Bei uns wird überhaupt niemand gelobt. Wo kämen wir denn da hin .... schließlich soll man ja dankbar dafür sein, dass man überhaupt einen Job hat, nicht wahr ..... was muss man da denn noch gelobt werden, ob gesund oder krank?

*Ironie off*

Ich war selbst jahrelang keinen einzigen Tag krankgeschrieben, dann erwischte es mich gleich mit Krankenhaus und Intensivstation vorletztes Jahr. Anstatt mich hinterher auszukurieren, ging ich so schnell wie möglich wieder arbeiten, obwohl es mir noch ziemlich schlecht ging. Der "Dank" bestand darin, mich schon in der ersten Woche wieder anzumotzen. Und ich hab mir geschworen "DAS passiert mir nie wieder".

Geht schließlich um meine Gesundheit, die gibt mir auch keiner wieder zurück, wenn sie erstmal endgültig im Eimer ist.

Falls aber jemand einen Bonus dafür erhält, weil er "nie" krank war, okay, von mir aus, mir wäre es egal, wenn das eingeführt werden würde.

m1ondp+sterxne


@ Rafa88

Nur weil ich meinen AG gegebenfalls meine Krankheit verschweigen würde oder wenn er fragt eine andere nennen würde – mogele ich mich durch die Firma ?

Das mit dem durchmogeln ist vielleicht etwas streng formuliert, aber mir fällt kein besseres Wort ein. Wie würdest Du es nennen, wenn Du zum Lügen genötigt wirst? "Einen Mittelweg gehen" finde ich da etwas beschönigend.

Wie auch immer Du es nennen magst, ich wünsche Dir weiterhin viel Erfolg dabei und gute Gesundheit. @:)

MXoni8kax65


gwendolyn

Mir ist meine Gesundheit wichtiger als irgendwelche Auswirkungen auf die Kollegen oder die Firma. Wenn der Arzt findet, dass ich (noch) nicht wieder arbeiten gehen kann, wird er es besser wissen als ich.

Im Kontext von deinem weiteren Text kann ich das echt nur bejahen, aber ich meinte jetzt eher so Bagatellgeschichten wie grippale Infekte.. also das Zeug, bei dem man keinen Arzt aufsucht.

CRhev,y=lxady


Also ich würde es auch nie mehr so machen wie bisher bloß schnell wieder arbeiten. :|N Ich habe das Nachsehen. Ich wurde im August an der Bandscheibe operiert und bin nach 6 Wochen bereits wieder mit Wiedereingliederung arbeiten gegangen. Der Dank war, Ende November gab es die Kündigung. Meine Mitstreiter aus dem Krankenhaus fangen erst jetzt langsam wieder an. Auch die ich jetzt in der Reha kennengelernt habe, wurden alle um die gleiche Zeit operiert. Keiner arbeitet schon. Also einen DANK gibt es nie – ganz im Gegenteil. :-/

MLoni(ka65


Habe heute wieder das Vergnügen einzuspringen...

MRon1i[kaK6x5


Also einen DANK gibt es nie – ganz im Gegenteil.

Hattest du das echt erwartet? Meistens bekommen nicht mal die irgendeinen Dank, die so gut wie nie fehlen. Sag ich aus eigener Erfahrung.

T%imbyatuxku


Hattest du das echt erwartet?

Monika65

Natürlich erwartet man einen Dank, wenn man einem anderen etwas schenkt (in diesem Fall die Mehrleistung). Gleichzeitig weiß man aber auch durch Erfahrung, dass man vergeblich darauf warten wird. Nur diese schlechte Erfahrung bedeutet doch nicht, dass man keinen Dank mehr erwartet für das, was man (mehr oder weniger) freiwillig mehr tut. Ganz selten gibt es das übrigens noch. Ich kannte mal einen Chef, der losfuhr und für alle Essen holte, wenn mal außergewöhnliche Überstunden anfielen.

C/he*vylady


Hattest du das echt erwartet?

Na ja, einen Dank nicht – aber zumindest keine Kündigung nur weil man halt fehlt. Es war ja auch nicht wegen einem Schnupfen das ich zuhause geblieben bin.

P;rfadaTxeufel


Ich kenne Firmen die zahlen jährliche Prämien an ihre Mitarbeiter, angepasst an die Fehltage durch Krankheit. Wer gar nicht krank war, bekommt 100% Prämie, wer krank war bekommt entsprechend der Höhe der Fehlzeiten entsprechend weniger Prämie. Das ist aus meiner Sicht absolut daneben. Eine der Firmen ist ziemlich groß und deutschlandweit vertreten, hat einige hundert Mitarbeiter und auch einen Betriebsrat, der da nichts unternimmt. Verstehe ich einfach nicht!

Ich selbst bin in der glücklichen Lage in einer großen Firma zu arbeiten, in der betriebsbedingte Kündigungen (zumindest noch) ausgeschlossen sind. Wenn man hier Mitarbeiter loswerden will, muss man schon ganze Geschäftsteile veräussern. Das passiert natürlich äusserst selten.

Aber ich kann natürlich Mitarbeiter in kleineren Firmen gut verstehen, die in der heutigen Zeit auch mit dem Kopf unter'm Arm zur Arbeit gehen, weil sie um ihren Job fürchten. Ich hab's leider im Freundes- und Bekanntenkreis oft genug erlebt, dass befristete Verträge nicht verlängert wurden, weil man zu oft krank war. Wobei das Thema "zu oft" ganz klar Ansichtssache ist. Und in der heutigen Zeit sind Zeitverträge ja absolut in Mode. Unbefristete Verträge bekommt doch bei einer Neueinstellung heute kaum einer mehr.

Eine Freundin wurde in der Probezeit gekündigt, weil sie wegen eines Eingriffs unter Vollnarkose für einen (EINEN) Tag krankgeschrieben war. Der Eingriff war nicht aufschiebbar und sie hat sich drumherum krank zum Job geschleppt, um die Probezeit zu packen. Gesagt hat das offiziell keiner, aber hinter vorgehaltener Hand hat man ihr nagegelegt, sich während einer Probezeit nicht mehr krank zu melden.. Da weis man doch Bescheid.

SDtVilagar


ehrlich gesagt finde ich solche "bonusmodelle" sehr kritisch, und auch kein vernünftig arbeitender betriebsrat, sollte einer vorhanden sein, würde solch einem modell zustimmen...im übrigen empfinde ich das selbe bei den bonusmodellen bei den krankenkassen, bei denen man geld zurück bekommt, wenn man z.b. nur max. 2x im jahr beim arzt war....

wenn jemand krank ist, sollte er zum arzt gehen, oder zu hause bleiben sollen, ohne, dass er monitäre nachteile dadurch hat...es kann nicht sein, dass ich dann hadere, geh ich nun, oder geh ich nicht....im zweifel geht er lieber nicht, damit er ein paar euro mehr in der tasche hat, kurzfristig, aber dafür mit seiner gesundheit bezahlt....

ein bonus sollte immer ein leistungsbonus sein...und die vereinbarten ziele MÜSSEN erreichbar und vor allem beeinflussbar...ob ich nun krank werde oder auch nicht, darauf hat man in der regel kaum einfluss....ich wage sogar zu bezweifeln, ob solch ein bonus rechtlich überhaupt haltbar wäre...

S]tRil{gaxr


oder zu hause bleiben sollen

bleiben können...

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