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Keinen Plan mehr für mein weiteres Leben

cBhgaxot hat die Diskussion gestartet


Ich mache mir goße Sorgen für mein Weiteres Leben. Irgendwie ist alles schief gelaufen. Meine Krankheit beeinträchtigt mich sehr. In meinen Berufsleben habe ich einiges ausprobiert. Es hat mich jedesmal Frustriert. Der ständige Arbeitswechsel und ständig auf der suche sein zermirbt mich. Von seiten der Gesellschaft und der Behörden fühle ich mich auch sehr genötigt. Die Eiversucht gesunder Berufstätiger Menschen, welche meinen, ich mach mir ein Sorgloses gemütliches leben auf Kosten der Arbeitenden Bevölkerung, macht mich traurig. Ich habe immer versucht zu arbeiten. Meist waren die Arbeitsstellen nur befristet. Um meinen Lebensunterhalt zu decken, war ich früh am Morgen noch Zeitungaustragen, dann bin ich zur Arbeit gefahren. Um meine Situation zu verbessern habe ich am wochenende ein studium zum HP gemacht, wo ich auch mein Geld richtig angelegt gesehen habe. Aber leider überholte mich das burn out schneller als ich dachte. Ich wollte die Notbremse ziehen. Und Lies die Prühfung der HP erst mal bei Seite. DerJop war auch wieder vorrüber. Mit Ührlaub ist nix, wenn einen die Arge im Nacken sitzt.. Ich hab dan einen Teilzeitjop angenommen, wo ich dachte etwas Zeit für mich zu haben. Hier hatte ich keine geregelten Arbeeitszeiten, was in mir sehr viel Verwirung und Panik auslöst.. Letztendlich hatte ich den totalen Zusammenbruch. Ich arbeite zur Zeit nicht und fürchte mich sehr, wie es weitergehen soll. Wie habt ihr das gemeistert?

Antworten
E hema2liEger Nutzper (!#45+8871)


Meine Krankheit beeinträchtigt mich sehr. (...) Von seiten der Gesellschaft und der Behörden fühle ich mich auch sehr genötigt. Die Eiversucht gesunder Berufstätiger Menschen, welche meinen, ich mach mir ein Sorgloses gemütliches leben auf Kosten der Arbeitenden Bevölkerung, macht mich traurig.

Wenn Du krank bist, bist Du krank. Kranke koennen nunmal nicht so viel arbeiten wie Gesunde. So einfach ist das.

Die Eifersucht (!!) gesunder berufstaetiger Menschen sollte Dir am Popo vorbeigehen. Die koennen sich wahrscheinlich auch nicht vorstellen, wie es ist, laenger krank zu sein. Fuer die klingt das super. Ich bekomme auch Aggressionen, wenn ich sowas hoere wie "ach waer das schoen, mal wieder krank zu sein.. Fuesse hochlegen.."..

Allerdings ist es nicht zu unterschaetzen, wie wichtig Arbeit auch fuer die Psyche ist. Schon allein, weil man mit seinen Kollegen zusammen Zeit verbringt (mal angenommen, man mag sie). Gar nicht zu arbeiten sollte also immer die allerletzte Loesung sein, solange man einen Job hat und auch nur ein paar Stunden pro Woche packt.

Und Behoerden - mal im Ernst: Da wirst Du lange suchen muessen, bis jemand von erfreulichen Begegnungen berichtet...

Wie alt bist Du? Kannst Du mit Hilfe von Freunden und Verwandten versuchen herauszufinden, was Dich aus Deiner vermeintlich ausweglosen Situation herausbringt? Wenn Du sagst, Du leidest unter Burnout: Bist Du in psychotherapeutischer Behandlung?

wCeb@nxerd


Falls du in Hartz IV bist: Du brauchst nen Verein oder zumindest ein Internet-Forum, wo du gute Tipps bekommst und dir über deine Rechte klar wirst.

Außerdem jemand, der immer mit aufs Amt kommt als Zeuge. Dann sind die gleich viel korrekter als wenn du alleine da hockst.

Warst du schon bei einem guten Schilddrüsenspezialisten? Manches Burnout ist in Wirklichkeit Hashimoto, dann ist Ausruhen und Therapie nicht die Lösung.

cOhaoxt


Ich bin 38 Jahre. In Behandlung bin ich auch und meine Verwandten versuchen mich mitzuziehen. Oft haut es mich ann wieder für ein paar Tage um. Ich strebe eigentlich, auch von Seiten der Ärzte eine Reha an . Laut medizienischen Dienst der Arge sollte ich aber volle Erwerbsminderungsrente beantragen, weil eine Reha sowiso keinen sinn machen würde. Den Berufsleben bin ich einfach nicht mehr gewachsen. Ich hab den von der Arge jetzt geschrieben, dass schon der Rehaantrag läuft. Ich hoffe die akzeptieren dass auch so.

cShaoxt


Ich hatte als junger Mensch schon psychische Einschnitte nur waren die schneller Wieder ok. Meine Diagnose ist laur Ärzte sehr eindeutig Anankastische Persönlichkeitsstörung, generalisierte Angststörung, Agoraphobie, auch Zwangsgedanken je Gesundheitszustand unterschiedlich. Medikamentös nehme ich Duloxetin. Ich hatte die letzte woche irgendwie mal vergessen einzunehmen, weil ich sehr müde war, ist mir das auch nicht sofort aufgefallen. Daraufhin habe ich einen Tag durchgeschlafen so fehlten mir 2 Tage Einnahme. Mir war jegliches Gefühl von Zeit abhanden gekommen. Als ich mir wie gewohnt Cafee kochte merkte ich erst einmal, das es anstadt Morgen, früher Abend war. Ich bekam große Panik weil ich nich mehr wusste welcher tag tatsächlich war. Sofort hab ich meinen vater angerufen. Es war schon sehr eigenartig, weil sonst immer jemand aus der verwandschaft anruft. Am Tag zufor erschienen mir die menschen auch schon sehr Eigenartig, wie aus einer anderen wellt. Ich hatte dannn auch Durchfall und Starke Kopfschmerzen. Daraufhin habe ich die Medikamenteneinahme sofort vortgesetzt. Es ging mir aber noch ne Weile schlecht. Bin ständig eingeschlafen.

c+haoxt


Was ist, wenn eine großzahl der menschen, sich der immer schneller und verändernten Welt nicht mehr anpassen kann und krank wird? Wird es dann nurnoch eine Elite geben und die Anpassungsunfähigen Menschen werden nurnoch wie in einen Gehege gehalten zur Belustigung der Eliteklasse?

cwhao<t


Ist es normal, dass der nicht angepasste Mensch, durch Drogen aufgeputscht wird? Muß die Menschheit im Hüperaktiven Strudel vorrantreiben. Wird nicht viel zu viel produziert, was am Ende in den Müll landet? Zu viel Arbeit für die Tonne. Menschen schinden sich, damit die Eite ihre Unstillbare Habgier auskosten kann. Wo ist die Nächstenliebe geblieben? Neid stinkt aus allen Straßen und Gassen. Wo ist das Leben dabei geblieben? Wir überforden unsere eigenen Kinder, indem wir sie mit Dingen überfluten, was unsere unerfülten Wünsche befriedigen soll. Wer denkt da noch an das Kind, seine Neugier und Spieltrieb, der es vorrantreibt? Nein, wir überfluten sie mit Computerspielen , Handy und und und. Werden wir nicht zu realitäsfremden Zombis, nur im eigene Ego versunken?

EShema^lIiger Nu8tzer t(#4588x71)


Wo ist die Nächstenliebe geblieben? Neid stinkt aus allen Straßen und Gassen. Wo ist das Leben dabei geblieben? Wir überforden unsere eigenen Kinder, indem wir sie mit Dingen überfluten, was unsere unerfülten Wünsche befriedigen soll. Wer denkt da noch an das Kind, seine Neugier und Spieltrieb, der es vorrantreibt? Nein, wir überfluten sie mit Computerspielen , Handy und und und. Werden wir nicht zu realitäsfremden Zombis, nur im eigene Ego versunken?

Vielleicht ist das so, aber bringt Dich das weiter? Bevor Du die Welt veraendern willst, waere es vielleicht gut, beim eigenen Leben anzusetzen..

N%o}rdix84


Weltschmerz ?

Natürlich ist nicht alles gut, aber diese Verallgemeinerungen sind halt auch falsch, längst nicht jedes Kind wird zur Erziehung vorm Fernseher geparkt und längst nicht jeder 8jährige wird mit Multimedia Kram zugeschüttet. Längst nicht jeder Mensch ist gefühlskalt, neidisch und bösartig und längst nicht jeder Mensch schindet sich für "die da oben" zu Tode.

Ansonsten hat jule völlig recht, klar kann man sich darüber auslassen wie gemein und ungerecht und fies doch alles ist, aber was hat man davon ? Man kann nur bei sich selbst anfangen und das ändern, was einem im direkten eigenen Alltag nicht passt.

cthaoxt


Ich will mich Enschuldigen. Nehmt das bitte mal nicht so ernst, was ich geschrieben hatte. Mir ging es da nicht so besonders. Ich sehe dann sehr das Ngative. Auch weil ich Angst habe vor der Zukunft.

chhaoxt


Alles wird gut.

sLch%necke1x985


Chaot, ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir geht :)* :)* :)* :)*

Ich kann dir leider, leider nicht allzu viel sagen, wie es bei dir weitergehen soll. Ich trudle auch so durch mein Leben und habe jetzt wieder mein Studium angefangen, um irgendwie wieder ins Leben zu finden. Im Vergleich zu einem Vollzeitjob ist mein Studium ein Witz, aber ich bin so schon an meinen Grenzen.

Ich glaube, man hat im Leben nur ein bestimmtes Maß an Kraft und wenn diese Nerven aufgebraucht sind, dann wird es schwierig. Würde ich in einer perfekten Welt leben, wo Krankheit nicht Armut und soziale Ächtung bedeutet, wo ich mein Ding machen könnte, dann wäre ich wahrscheinlich "normal". Aber dem, was derzeit "normal" ist, kann ich auch nicht gerecht werden. Ich hoffe einfach das Beste und hab mich schon darauf eingestellt, arm zu bleiben. :-/

c@haxot


Es kommt darauf an, was der Mensh als arm empfindet. Ich habe keine hohen Ansprüche. Durch meinen Geiz bin ich nie in finanzielle Schwirigkeiten geraten. Mir fällt nur seh schwer, das Leben so zu genießen wie andere Menschen. Verschwendung ist fürmich ein Regelverstoß. Ich bekomme dann immer ein schlechts Gewissen. Viele Dinge empfinde ich als sinnlos. Ich kann sehr schwer mit Veränderungen umgehen. Das Einfache Leben ist leichter zu ertragen.

sRchneck:e198x5


Da ich nicht in Deutschland lebe, gibt's für mich kein Hartz IV, auf das ich zurückfallen könnte. Mein Plan B ist irgendwann wieder bei meinen Eltern zu stranden. Ohne Freunde, ohne Kontakt auf dem Kuhdorf. Nicht so tolle Aussichten :-/

c{hgaoxt


Schnecke Von was lebst du?

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