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Ab wann ist zu viel zu viel?

a[utuNmn-clikxe


Geld rettet nicht alles ;-) Probieren kannst du es. Du willst dich sowieso weiterhin wegbewerben.

b*urgfra@eul`eixn


gerade gabs den erwarteten anruf. allerdings nicht vom headhunter, sonderm vom junior-chef persönlich: 'burgfraeulein, wir finden dich toll und wollen dich gerne einstellen.' muaha! ;-D am liebsten hätte er es gehabt, wenn ich sofort ja gesagt hätte, aber ich werde ihm morgen bescheid geben und noch eine nacht drüber schlafen. und morgen früh mein gespräch mit cheffe führen wie gehabt :=o

es gab auch noch keine gehaltsverhandlung beim potentiellen neuen arbeitgeber, er hat mir am telefon eindeutig zu wenig dafür angeboten, dass ich zukünftig 80km am tag pendeln und das ja auch bezahlen muss. wenn mein derzeitiger chef sich morgen nicht lumpen lässt und ich finanziell am ende bei +/- null rumkommen würde, muss ich ganz spontan fix abwägen, was das geringere übel ist. entscheiden muss ich schnell, aber bis die kündigungsfrist dann rum ist, geht noch zeit ins land :-|

will ich das, will ich so weit pendeln und vielleicht vom regen in die traufe kommen? wenn es dort genauso wäre, würde ich kurzentschlossen nach hause zurückkehren – in die stadt, die mir am herzen liegt und für meinen job prädestiniert ist. bloß ist sie sauteuer und ich müsste den aufwand eines umzugs über die entfernung wieder in kauf nehmen. nie kann es einfach sein :-/

f=ilos\ofxia


Glückwunsch zur Zusage!

Deine Bedenken kann ich schon verstehen. Andererseits: Die Pendelei hat mit dem Gehalt nichts zu tun, das ist also eher dein Problem. In dem neuen Job hättest du wenigestens die Chance, von Anfang an Grenzen zu ziehen und somit letzten Endes doch bessere Bedingungen zu haben als bei deinen momentanen Chefs.

b2urgZfraeul\eixn


also eigentlich habe ich morgen nach dem gespräch mit meinem chef eine gute verhandlungsbasis für den junior-chef. wenn der dann mit seinem angebot nicht ein paar 100€ höher liegt, wären alle pro-argumente nichts 'handfestes'. es kommt noch der entscheidende punkt der tatsächlichen arbeit hinzu: meine momentane arbeit macht mir sehr viel spaß, es stören nur die art der geschäftsführung und die verteilung der zuständigkeitsbereiche. im potentiellen neuen job hingegen hätte ich ein paar beeindruckende stichpunkte im lebenslauf, dafür ist es vermutlich recht... langweilige arbeit in einem sehr eng gesteckten rahmen. auf der einen seite könnte es mir gut tun, auch diese seite meines berufs kennenzulernen, auf der anderen ist genau das in letzter zeit ein ewiger streitpunkt zwischen mir und meinem chef: ich will mich mehr selbst einbringen und nicht bloß seine meinung vertreten – im übertragenen sinne – und das könnte ein problem sein, wenn ich zukünftig nur ganz behutsam und vorsichtig sein darf und nur in genau definierten und vorgegeben richtlinien. schwer ":/ ich habe jedenfalls noch keine entscheidung getroffen :-X ;-D

b`urg"fraexulein


update:

cheffe hat es geschafft, mich selbst bei den miesesten erwartungen noch völlig aus dem konzept zu bringen. quintessenz des ganzen: ich wäre eine enttäuschung, er hätte sich in meinen fähigkeiten geirrt und mich überschätzt. sprich, es bleibt alles, wie es ist, kein mehr gehalt, keine beförderung. vielleicht in 6 monaten oder einem jahr.

selbst als ich mir die ganze zeit vorgesagt habe 'der alte sack kann mich mal am arsch lecken' :-X musste ich mich echt arg zusammenreißen, um nicht loszuheulen :°( genial fand ich ja, als er meinte: 'siehst ja angepisst aus' – mit genau den worten! – und ich ihm auch geantwortet habe: klar, wenn man so behandelt wird.

potentieller neuer chef dagegen will sich auch nicht auf das vom headhunter festgelegte gehalt einlassen, er bietet 300€ weniger. das sind zwar knapp 400€ mehr als jetzt, dafür gehen aber mindestens 150€ fürs pendeln drauf, was effektiv dann bei weniger freizeit und mehr rumgegurke in der weltgeschichte kaum einen unterschied zu jetzt machen würde.

ich glaube, ich ziehe entweder unter eine brücke, wo ich keine miete zahlen muss, oder ich such mir einen armen mann, der mich durchfüttern muss ]:D es kann doch einfach nicht sein, dass alle mir erzählen, wie wertlos ich bin und niemand das bezahlen will, was man als angemessenes gehalt betrachtet angesichts meiner arbeitszeiten :°(

dJanaBe87


Ich würd den neuen Job nehmen. Weniger Freizeit ist kaum möglich, Gel dkommt etwa aufs gleiche raus und wenn der Job da dann doch passt kannst du immernoch umziehen.

fKilosoxfia


Ich stimmt danae87 zu!!!

Dein alter Chef versucht doch nur, dich klein zu halten. Vielleicht riecht er auch, dass du dich gerade wegbewirbst und versucht dir weiszumachen, dass du keine Chancen hast.

Irgendwie wäre es doch recht hilfreich, wenn du mal verraten würdest, in welcher Branche du arbeitest. So könnte man sich noch besser ein Bild machen und dir vielleicht auch leichter Ratschläge geben.

fNiHloso.fxia


stimmt= stimme…

bturgfraneaul/ein


Ich würd den neuen Job nehmen.

hab ich auch getan. und ich würde liiiiiiiebend gerne das gesicht meines chefs sehen, wenn er nächste woche meine kündigung auf dem tisch hat :=o ]:D

Irgendwie wäre es doch recht hilfreich, wenn du mal verraten würdest, in welcher Branche du arbeitest.

ich weiß, nur habe ich es ja absichtlich nicht getan. ich hätte auch in einem forum extra für diese berufs-sparte schreiben können, aber ich wollte gerne völlig unbeteiligte, vorurteilsfreie ratschläge bekommen. das es nicht um das bankwesen oder eine behörde geht, ist aber vielleicht durchgekommen ;-D es ist die kreativ-branche. aber wie ich schon auf der 1. seite schrieb: ich habe absolut nichts mit werbung am hut

mein vertrag wird heute fertiggemacht und geht dann spätestens morgen raus. ich hatte die wahl zwischen 2 gehaltsmodellen – mit weniger einsteigen und nach der probezeit um 200€ erhöhen oder gleich mit 100€ mehr, dafür bleibt es erstmal konstant – und habe mich vom schlimmsten ausgehend für letzteres entschieden. wenn es nicht klappt, ich wirklich nicht gut genug bin, es mir nicht gefällt etc. pp., ich also jedenfalls die probezeit nicht überstehe, war es das zumindest 'wert' :-X ich habe im moment nichts zu verlieren, und so gering, wie meine erwartungen jetzt erstmal sind, kann es sich eigentlich nur gut entwickeln. nur ganz ohne job sollte ich dann nicht dastehen, wenn es nicht klappt :-o *toi toi toi* ich bin ein bisschen desillusioniert, was die arbeitswelt betrifft, aber vielleicht – hoffentlich – fängt sich das wieder.

also vielen lieben dank für eure anteilnahme und aufmunterung @:)

dCanare87


Ich wünsch dir viel Erfolg und Glück und würde mich freuen zu hören wie es im neuen Laden ist. ;-)

f!ixl'osofia


Na dann herzlichen Glückwunsch! :)^

bXurgffra#e~ulexin


vielen dank! :)_

arbeitsvertrag ist tatsächlich heute schon angekommen, dann kann er morgen gleich unterschrieben zurück. und kündigung habe ich ebenfalls gerade verfasst, allerdings überreiche ich die meinem chef erst am montag. ich soll es persönlich tun, sagt mein 'berater' :-o hab ja ein bisschen angst, gerade auch weil wir montags meist direkt vormittags ein meeting haben, aber ich werde mich dieser angst stellen ]:D

und über den neuen laden halte ich euch gerne auf dem laufenden :)_ @:) ich wurde auch gleich schon zur weihnachtsfeier eingeladen, zum leute kennen lernen, obwohl der 1. februar ja noch ein weilchen hin ist.

S1tuhIlboe5in


und kündigung habe ich ebenfalls gerade verfasst, allerdings überreiche ich die meinem chef erst am montag. ich soll es persönlich tun, sagt mein 'berater'

Das gibt dir dann auch die Chance, das Gesicht deines Chefs zu sehen. Das hattest du dir doch gewünscht. :-D

Alles Gute! @:)

a3uturm)n,-l6ike


@ Burgfraeulein

Du hast richtig entschieden. Vom Chef hören zu müssen, dass man eine Enttäuschung ist, ist heftig. Ähnlich wie bei mir damals, als mir die Chefs auch nach meinem Hörsturz wegen Überarbeitung keine Unterstützung geben wollten. Hier fasste ich den Entschluss zu kündigen. Das Fass kam bei mir zum Überlaufen. Man weiß zwar nie, wie es im nächsten Job wird. Aber: Ich habe hier liebe Kollegen gelernt, wir hatten eine tolle Gemeinschaft, ich erfuhr viele Schicksale. Auch, wenn ich danach wechseln musste, weil ich mit dem cholerischen Chef nicht zurecht kam. Bereut habe ich den Wechsel nie. Ich durfte wieder Mensch sein. :-)

Dein Chef – wenn er ist wie meine Chefs, dann lassen sie sich nichts wegen der Kündigung anmerken. Mein interner Vorgesetzter war von meiner Kündigung nicht begeistert, aber ich konnte es mir nicht verkneifen, ihm zu sagen, dass er damit hatte rechnen müssen.

Mein letzter Chef war zwar cholerisch, hatte aber auch menschliche Seiten an sich. Das hatten die Chefs in der langjährigen Firma nie. Faule Kollegen war hier eindeutig mehr angesehen und andere durften sich aufarbeiten.

Alles Gute im neuen Job und wir denken am Montag an dich wegen der Kündigung ;-)

f[ilosobfia


Wie war es denn nun, dem Chef die Kündigung mitzuteilen?

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