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Ab wann ist zu viel zu viel?

bmur&gfrLaeulexin


Das bringt nie was. Aber bis man das mal verinnerlicht hat, dass es einem sowieso nicht gedankt wird und man es deswegen auch gleich bleiben lassen kann, dauert es ein Weilchen.

hätte ich die wahl, würde ich um punkt 18h den sprichwörtlichen stift fallen lassen und in den feierabend abrauschen ;-D leider habe ich die nicht – wenn was fertig gemacht werden muss, muss es fertig gemacht werden. aber das mit dem überschäumenden enthusiasmus lass ich jetzt erstmal wirklich bleiben und mache nur noch das nötigste.

mein bevorzugter 'berater' in jobfragen allerdings in einer völlig anderen branche tätig hat mir jetzt auch nahegelegt, meinem chef morgen noch mal mitzuteilen, dass ich so nicht sehr zufrieden bin mit der erhöhung. chef hat mir aber auch angeboten 'in absehbarer zeit' wieder neu über das gehalt zu verhandeln – also werde ich fragen, wann denn damit zu rechnen ist. eine wahl habe ich ja sowieso nicht und die erhöhung so ist immerhin besser als gar nichts – und wenn ihm ein paar monate vorschweben, wäre das halbwegs akzeptabel. da könnte er mich dann schon offiziell befördern, dass sich auch mein 'titel' ändert ]:D

Bei mir zumindest würde es genau das bewirken, dass es mir ab sofort immer egaler werden würde, was er sagt.

ich hatte schon sorge, dass ich irgendwie abnormal bin, wenn es diese wirkung bei mir hat. das beruhigt mich jetzt, wenn es anderen auch so geht @:) ;-D ich höre meinen chef dann jetzt schon sagen: deine mangelnde motivation... :-X ;-D

W<aterRplranet


ich kann übrigens keine überstunden anhäufen. die werden weder erfasst noch bezahlt noch hab ich irgendwas davon außer weniger freizeit. es wird viel mehr nahezu erwartet, dass ich jeden tag frühestens eine stunde nach feierabend gehe.

wenn was fertig gemacht werden muss, muss es fertig gemacht werden.

Also verdienst Du im Hinblick auf Deine tatsächlich geleisteten Stunden noch weniger, als in Deinem Vertrag steht...

Diese "erwarteten" unbezahlten Überstunden und Wochenenden würde ich sofort mal sein lassen. Ihr habt ein Gehalt X für Y Stunden ausgehandelt. Wenn es mehr Stunden werden, sind diese zu bezahlen. Will Cheffe dies nicht bezahlen, soll er seinen Kram doch selber fertig machen, wenn es doch so dringend und wichtig ist. Oder mehr Leute einstellen.

Es gibt immer zwei Seiten: denjenigen, der es macht, und denjenigen, der es mit sich machen lässt. Wenn Du an Cheffes Stelle wärst und hättest eine Mitarbeiterin, die zwar mault, aber trotzdem brav weiterschuftet – würde Dich das noch sonderlich beeindrucken?

NKord7i84


Mehrarbeit muss vom Chef angewiesen werden, ansonsten muss er auch nichts ausgleichen (durch Freizeit oder Bezahlung). Noch dazu hast du einen Vertrag in dem x Wochenstunden oder eine Arbeitszeit von 8 bis 16 Uhr o.ä. steht. Und genau für diese Zeit wirst du bezahlt, alles was drüber hinaus geht ist Privatvergnügen. Wenn du das runterschraubst dann ist das nur gut für dich. Es heißt ja nicht, das du jeden Tag pünktlich gehen musst, Ausnahmen, z.B. wenn ein großes Projekt noch ne halbe Stunde braucht um fertig zu werden, kann man ja einschieben. Es darf nur nicht die Regel werden.

Du solltest dich innerlich halt auf die Reaktionen vorbereiten: Auf der einen Seite wird es blöde Sprüche von den Kollegen geben ("Ah, halber Tag Urlaub ?" o.ä.) und auf der anderen wird der Chef versuchen Druck zu machen ("Unter diesen Bedingungen müssen wir prüfen, ob eine Zusammenarbeit überhaupt noch tragbar ist" o.ä.). Darauf muss man vorbereitet sein und ruhig bleiben, jeder Aufreger macht die Sache nur schwieriger. Kündigen kann er dich nicht, bloß weil du das machst, was im Vertrag steht. Und wenn deine übrige Arbeit gut ist, dann wird er sich auch keinen anderen Grund suchen. Und die Kollegen ? Die sind selbst Schuld wenn sie 10-12 Stunden Tage einlegen.

Oene[LXifxe


Wie halten es eigentlich die anderen Kolleginnen und Kollegen mit dem Chef ? Lassen die sich auch so "ausnutzen" ? Ist es bei euch in der Firma die Normalität, dass von jedem Mitarbeiter Überstunden erwartet werden ? Hast du dich mit denen mal ausgetauscht, wie sie die Situation sehen, womit ich sowohl die Arbeit meine, die man in 8h nicht schaffen kann, inkl. Wochenendarbeit, wie auch der Verdienst, der eurer geleisteten Arbeit ja wohl mehr als unangepasst ist. Gibt es niemanden bei euch, der dem Chef gegenüber mal den Mund aufmacht ?

Ich denke, du hast es schon mal geschafft, für eine Arbeitsstelle 500km umzuziehen und neu anzufangen.

Warum solltest du es nicht nochmal schaffen ?

Denk dran, es gibt auch ein Leben nach der Arbeit, aber das findet bei dir praktisch nicht statt, weil du Tagein Tagaus nur für die Arbeit lebst. Es ist wichtig, nach der Arbeit auch mal abschalten zu können, sonst ist ein Burnout selbst in deinen jungen Jahren schon vorprogrammiert %-|

Ich wünsche Dir alles Gute und dass du für dich die richtigen Schlüsse aus deiner verzwickten Situation ziehst *:)

H{anNnaxhWe


Liebes Burgfräulein,

pass auf dich auf - überschäumender Einsatz und Motivation bei gleichzeitiger ungenügender Wertschätzung (monetär und verbal!) deiner Arbeit führt auf lange Sicht in den Burnout - man merkt es meist erst wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Hast du neben/nach der Arbeit noch Zeit für ein Privatleben, gehst du deinen Hobbies nach, pflegst du Freundschaften außerhalb der Arbeit?

Wie die anderen hier richtig bemerkt haben hast du eigentlich nur zwei Möglichkeiten:

1. Du akzeptierst deine (in deinen Augen zu kleine) Gehaltserhöhung von 200 Euro, und dämmst deine "Motivation" entsprechend ein. Das kann aber auf Dauer dazu führen das deine Motivation komplett flöten geht, weil du deine Arbeit nicht gerecht entlohnt empfindest und nicht genügend Anerkennung bekommst.

2. Du suchst dir eine neue Stelle.

ich bin echt geneigt, es darauf ankommen zu lassen... leisten kann ich mir das natürlich auf keine art und weise. und auf irgendwelchen ärger damit bin ich auch nicht sehr scharf. aber ich mag einfach nicht hinnehmen, wie ich dort behandelt werde >:(

Wenn du mit Kündigung drohst (auch indirekt, also im Sinne von "eine Gehaltserhöhung von mindestens 300 Euro ist für mich das absolute Minimum und nicht verhandelbar"), musst du es auch durchziehen. Du untergräbst deine eigene Glaubwürdigkeit wenn du "ein Fass aufmachst", aber nicht bereit bist, deine Konsequenzen draus zu ziehen. Drohe nicht, wenn du nicht bereit bist, wirklich zu kündigen, sonst machst du dich lächerlich.

Ich persönlich glaube das das "Fass" bei dir noch nicht voll ist. Du bist noch nicht bereit, wirklich zu gehen, dafür sind die Arbeitsbedingungen für dich (außer der Sache mit dem Gehalt) noch nicht schlecht genug.

Was das Thema Überstunden und "Einsatzbereitschaft" angeht kann ich nur aus eigener leidvoller Erfahrung berichten, dass Chefs meistens alles aus dir ausquetschen, was rauszuquetschen ist - es wird nie genug sein, du wirst nie zu hören kriegen "Mensch, jetzt hast du aber mal genug gemacht für diese Woche, geh mal früher nach Hause heute". DU musst dir selbst über DEINE Grenzen klar werden- wie viele Überstunden bin ich bereit zu machen? Wie viele kann ich gesundheitlich vertragen?

Und dann den Kollegen und dem Chef diese Grenzen aufzeigen- und wenn sie diese nicht akzeptieren können- gehen.

b)urhgfraHeuleixn


weitere nette menschen, die mein 'leid' mit mir teilen – vielen dank ;-D

Waterplanet und Nordi84

Ihr habt ein Gehalt X für Y Stunden ausgehandelt. Wenn es mehr Stunden werden, sind diese zu bezahlen.

leider arbeite ich in einer branche, in der ausnahmslos alle verträge so aussehen:

'Ein Anspruch auf Weihnachtsgratifikation und sonstige Zuwendungen besteht nicht. Mit dieser Vergütung ist auch die im Rahmen des Arbeitsgebietes üblicherweise anfallende Mehrarbeit abgegolten. Abtretungen von Gehalts- und Lohnforderungen sind ausgeschlossen. (...) Sonnabend, Sonntag und gesetzliche Feiertage sind in der Regel arbeitsfrei. In branchenbedingten Ausnahmefällen sind auch Termine außerhalb der regulären Arbeitszeit wahrzunehmen.'

man könnte sagen, ich hab ordentlich die a*schkarte gezogen mit meiner berufswahl :-X mein doppelt so alter arbeitskollege sagt immer, in seinem freundeskreis ist er das arme schwein, in jeder hinsicht. und er würde nicht noch einmal diesen beruflichen weg einschlagen.

Es gibt immer zwei Seiten: denjenigen, der es macht, und denjenigen, der es mit sich machen lässt. Wenn Du an Cheffes Stelle wärst und hättest eine Mitarbeiterin, die zwar mault, aber trotzdem brav weiterschuftet – würde Dich das noch sonderlich beeindrucken?

deswegen suche ich hier – und an anderen stellen auch – rat, wie ich mit der situation am besten umgehen soll. ich mache den job wirklich gern und bin mir der 'branchenbedingten' dinge bewusst – aber trotzdem muss es doch einen mittelweg geben zwischen sich ausnutzen lassen und sich einen anderen beruf suchen. gemault habe ich, damit ihm auch wirklich klar ist, wie scheiße die arbeitsbedingungen bei ihm sind >:( immerhin habe ich den mund aufgemacht – nur was ich davon habe, ist mir noch nicht ganz klar ":/ ;-D

OneLife

ich danke dir für deine sehr lieben und aufbauenden worte! ich bin auch eigentlich recht durchsetzungsfähig und nicht so schnell unterzukriegen. die arbeit lässt mich nur manchmal daran und an meinem verstand zweifeln ;-D

Wie halten es eigentlich die anderen Kolleginnen und Kollegen mit dem Chef ? Lassen die sich auch so "ausnutzen" ? Ist es bei euch in der Firma die Normalität, dass von jedem Mitarbeiter Überstunden erwartet werden ? Hast du dich mit denen mal ausgetauscht, wie sie die Situation sehen, womit ich sowohl die Arbeit meine, die man in 8h nicht schaffen kann, inkl. Wochenendarbeit, wie auch der Verdienst, der eurer geleisteten Arbeit ja wohl mehr als unangepasst ist. Gibt es niemanden bei euch, der dem Chef gegenüber mal den Mund aufmacht ?

die beste antwort darauf ist ein gag bei der arbeit: wenn wir mal pünktlich um 18h feierabend machen müssen, weil man später noch irgendwas vor hat, sagen alle: ich muss heute früher gehen.

ich habe eine überschaubare anzahl an kollegen: einen deutlich älteren, der bereits resigniert hat und dem das mittlerweile meist einfach egal ist, und 2 praktikanten. achja, und eine 'neue', die einen anderen job macht als ich und für die daher scheinbar andere regeln gelten als für uns, daher nehme ich sie insofern nicht als 'mitleidende' wahr. oh, es gibt noch eine kollegin. das ist die schwester der chefin, die 300km entfernt 'homeoffice' betreibt. nehme ich also die ersten drei genannten, dann ja. wir alle arbeiten unter den gleichen bedingungen und leiden unter der situation. am ehesten könnte der kollege was bewirken, und gerade vor ein paar tagen hat er sich beschwert – ändern wird sich aber nichts. die chefs sind so von sich überzeugt, dass kritik an ihnen völlig abprallt. mein armer kollege pendelt jeden tag anderthalb stunden – eine fahrt! – mit öffentlichen verkehrsmitteln. außer schlafen tut der zuhause nichts mehr, eigentlich braucht er seine wohnung also nicht. und ich habe jeden tag vor augen, wie meine nächsten 40 jahre vielleicht aussehen könnten. bei unseren überstunden geht es nicht mal darum, ob man die arbeit des tages geschafft hat oder nicht, sie werden einfach gemacht, weil es so 'üblich' ist. meine chefs haben offenbar kein privatleben bzw. sind sie ein paar, sodass sie ihre zeit wohl gern ausschließlich bei der arbeit verbringen und das von allen anderen auch erwarten.

Es ist wichtig, nach der Arbeit auch mal abschalten zu können, sonst ist ein Burnout selbst in deinen jungen Jahren schon vorprogrammiert

das muss ich wahrlich nicht haben. manchmal träume ich sogar von der arbeit, dann ist es wirklich übel.

b#urgfr^aeuleixn


HannahWe

Hast du neben/nach der Arbeit noch Zeit für ein Privatleben, gehst du deinen Hobbies nach, pflegst du Freundschaften außerhalb der Arbeit?

ich arbeite dran. ich bin für den job umgezogen und hatte sowieso eine plötzliche trennung zu verkraften, sodass ich hinter mir fast alle brücken abgebrochen habe. soziale kontakte beschränken sich fast nur auf die – sehr netten – kollegen, mit denen ich auch privat manchmal was mache. ich gehe aber fein zum sport und wollte mich auch nach vereinen umschauen. habe nur leider nach feierabend nicht immer lust, noch viel zu machen :-| die hobbys lebe ich ansonsten bei der arbeit aus, deswegen mache ich den job so gern. allerdings klingt das wirklich armselig, wie ich es gerade beschrieben habe :-o

Wenn du mit Kündigung drohst (auch indirekt, also im Sinne von "eine Gehaltserhöhung von mindestens 300 Euro ist für mich das absolute Minimum und nicht verhandelbar"), musst du es auch durchziehen. Du untergräbst deine eigene Glaubwürdigkeit wenn du "ein Fass aufmachst", aber nicht bereit bist, deine Konsequenzen draus zu ziehen. Drohe nicht, wenn du nicht bereit bist, wirklich zu kündigen, sonst machst du dich lächerlich.

natürlich muss man konsequent sein, wenn man so etwas vorhat – also bleibt mir eigentlich nur klein beigeben. ich fand es in dem moment aber wichtig ihm mitzuteilen, dass ich seine erhöhung nicht angebracht finde. es hat mich schon ein wenig überwindung gekostet, das überhaupt so zusagen. er saß mir süffisant grinsend gegenüber und hat sich köstlich darüber amüsiert, dass ich nicht einverstanden war, im prinzip aber nichts dagegen tun konnte. aber ich konnte zumindest irgendwas sagen und nicht einfach nur still dasitzen.

Ich persönlich glaube das das "Fass" bei dir noch nicht voll ist. Du bist noch nicht bereit, wirklich zu gehen, dafür sind die Arbeitsbedingungen für dich (außer der Sache mit dem Gehalt) noch nicht schlecht genug.

du hast recht. aber ich merke eben, dass es langsam bedenklich wird, und suche vorher nach einem anderen ausweg. es will mir einfach nicht in den kopf, dass diese chefs so... borniert sind. ob es woanders wirklich besser wäre, ist auch eine andere frage. egal, wo ich gearbeitet habe – über den chef wurde immer gejammert und irgendwas hat immer gestört. hier ist es aber die gesamte persönlichkeit aller chefs, die eigentlich untragbar ist.

bis jetzt geht es mir zum glück gesundlich gut und es schlägt auch (noch) nicht ernsthaft auf die psyche. sollte ich tatsächlich dauerhaft krank werden, ist das absolut ein alarmzeichen. ich habe übrigens von dozenten im studium öfter zu hören bekommen, dass wir in diesem beruf mindestens einmal depressiv werden. welch rosige aussichten ]:D

k+ami/kazxe


Muss man allerdings auch geschickt ausdrücken, sonst kann der Chef das als Erpressung werten. Und zudem sollte man halt echt bereit sein auch Konsequenzen zu ziehen wenn der Chef sagt "Ist mir egal, dann geh doch".

Also es war so: ich wollte aufstocken und eine gehaltserhöhung, er machte ein reisentheater und stimmte irgendwann der Aufstockung zu, die gehaltserhöhung ließ er noch offen (das waren mehrere sehr unschöne gespräche, der typ ist ein absoluter Choleriker). Kurz danach legte er mir eine Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag auf den Tisch mit der Aufstockung unter hochrechnung des bisherigen gehalts (also keine Erhöhung). Als ich ihm diese zurückgab mit dem Satz "Mache ich so nicht, lohnt sich nicht, lassen wir einfach alles beim Alten" fing er an rumzubrüllen, dass wirs dann ja auch gleich beenden könnten, da ich mir dann ja eh was neues suchen würde. ich meinte dann, er könne mir ja kündigen und bin gegangen. Danach war 3 Wochen Ruhe, letztendlich hat er dann nachgegeben.

Ich wäre gegangen, das hat er genau gemerkt.

g:wen\doqlynn


leider arbeite ich in einer branche, in der ausnahmslos alle verträge so aussehen:

'Ein Anspruch auf Weihnachtsgratifikation und sonstige Zuwendungen besteht nicht. Mit dieser Vergütung ist auch die im Rahmen des Arbeitsgebietes üblicherweise anfallende Mehrarbeit abgegolten. Abtretungen von Gehalts- und Lohnforderungen sind ausgeschlossen. (...) Sonnabend, Sonntag und gesetzliche Feiertage sind in der Regel arbeitsfrei. In branchenbedingten Ausnahmefällen sind auch Termine außerhalb der regulären Arbeitszeit wahrzunehmen.'

Ich glaube nicht, dass diese Klauseln "branchenabhängig", sondern eher "chefabhängig" sind. Solch einen Vertrag sollte ich nämlich auch mal unterschreiben. Habe ich nicht gemacht und bin gegangen (war noch Probezeit).

Mich wundert allerdings, dass diese Klausel

Mit dieser Vergütung ist auch die im Rahmen des Arbeitsgebietes üblicherweise anfallende Mehrarbeit abgegolten

überhaupt zulässig ist.

NNord;i8x4


[[http://www.focus.de/finanzen/karriere/arbeitsrecht/urteilsspruch-zur-mehrarbeit-klauseln-zu-ueberstunden-sind-oft-unwirksam_aid_976632.html]]

Ist oft unwirksam, aber eben nicht immer. Grundsätzlich würde ich solche Klauseln aber erstmal kritisch sehen und versuchen die aus meinem Vertrag zu bekommen.

Klar das Chefs darauf stehen, wenn die Arbeitnehmer sich schön brav dran halten und nix sagen bzw. machen dann spart er nen Haufen Geld.

bYurgfr]aeuxlexin


es ist mal wieder soweit, dass ich mich zu dem thema hier abreagieren muss... @:)

im moment ist sehr sehr sehr viel zutun, mit pünktlich – also 'normal' – feierabend machen ist nichts. man könnte theoretisch jeden tag bis 22h sitzen, weniger werden würde es trotzdem nicht. es ist ein kampf gegen windmühlen im moment :°(

und um dem ganzen die krone aufzusetzen: zum einen wurde das wort 'urlaubssperre' für den sommer von den chefs in den raum geworfen :-o und zum anderen gab es quasi eine indirekt fast alle mitarbeiter betreffende rüge. wenn man 'halt bis um 20h noch nicht viel weggeschafft habe, dann müsse man eben noch länger bleiben, um das alles aufzuarbeiten'. damit nicht ein langer langer rattenschwanz übrig bleibt. sprach die chefin und entschwand in den feierabend.

oh, das absolute i-tüpfelchen berichtete meine kollegin mir heute. wir gehen gern zusammen, allerdings macht sie einen anderen job als ich. bei ihr ist es wichtig, dass sie hochkonzentriert arbeitet und alles doppelt und dreifach überprüft, damit keine fehler entstehen. somit gilt für sie überstunden machen nur bedingt, denn wenn ihre konzentration nachlässt, hat keiner was davon. wenn ich 'fehler' mache, ist das nicht so schlimm, da sie ja noch danach kommt und das dann sehen sollte. zudem müssen eilige, große und aufwendige sachen von mir gemacht werden, das übersteigt ihre kompetenzen. diese kollegin also wurde heute morgen vom chef angesprochen, sie solle mich doch bitte nicht fragen, ob ich mit ihr zusammen feierabend mache, dass würde mich verleiten, früher zu gehen :-o 'früher' bedeutet in diesem fall ca. eine halbe stunde nach feierabend. sie hat mich auch darum gebeten, das für mich zu behalten und nicht in irgendeiner form darauf zu reagieren – was ich auch nicht vorhabe. wenn ich dem chef zu früh gehe, dann sollte er das mir gegenüber direkt ansprechen und auch begründen. oder?

ach man, manchmal frage ich mich, warum ich das alles mitmache. ist das normal, was ich so tagtäglich bei der arbeit erlebe?

c)haxoxt


Überstunden sind nie Normal. Das kann mal vorkommen, sollte aber nicht die Regel sein. Hoffentlich werden dir die Überstunden auch gezahlt. Es liegt auch an dir ob du länger so mit dir umgehen lässt. :°_ :)_ @:)

bhurgUf0raeulexin


nein, chaot, das werden sie nicht. ich verbringe quasi meine gesamte zeit von montag bis freitag – außer nachts, da schlafe ich zuhause ;-D – bei der arbeit hin und wieder auch schon den sonntag gezwungenermaßen,, und zwar für ein gehalt, das vorne und hinten gar nicht geht für das, was geleistet wird.

außer kündigen habe ich keine wahl, und das ist kein arbeitgeberspezifisches problem, sondern liegt generell am job. in diesem unternehmen werde ich nur besonders ausgenutzt und weiß einfach nicht, was außen eben kündigen ich noch für möglichkeiten habe, mich dagegen zu wehren :-| das schlimme ist, dass ich auch noch ein schlechtes gewissen eingeredet bekomme und (indirekt) gerügt werde, wenn ich es wage, eine stunde NACH feierabend dann nach hause zu gehen :°(

c\haoxt


Hast du dich nicht mal nach anderer Arbeit umgeschaut? Solch ein zustand macht einen Menschen auf Dauer Kaput. Ein schlechtes gewissen brauchst du dir keineswegs zu machen. Das müssen sich eher deine Arbeitgeber machen, wenn sie dich nicht gerecht entlohnen.

b|urg{frae6ulleixn


ich mache meinen job gerne und ich mache ihn gut |-o da wäre ein bisschen lob – gerne auch in finanzieller form ;-D – schon mehr als angebracht.

das es mir auf dauer schaden wird, ist mir bewusst. daher nutze ich den faden hier gerne mal, um ein bisschen dampf abzulassen, danach geht es dann wieder ein wenig. bei meinen kollegen sieht es übrigens genauso aus, es leiden alle unter der situation. genau genommen ist im moment sogar der richtige zeitpunkt, um sich mal massiv bei den chefs zu beschweren: es ist so viel zutun, dass sie zwar gestresst sind – aber fristlos kündigen können sie sich absolut nicht erlauben, und auch mit den üblichen fristen wären sie am a****. eine bessere lage für uns angestellte wird es wohl nicht geben – aber trauen wird sich vermutlich auch keiner :|N obwohl wir heute wieder mal darüber gesprochen haben in der mittagspause außer haus. es ist zum aus-der-haut-fahren. ich allein kann aber nichts tun, dann werde ich von oben herab behandelt und als dummes, kleines gör dargestellt, dass nichts kann und von nichts eine ahnung hat >:(

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