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Ich will nicht mehr arbeiten, habe keine Kraft mehr

sKchnueprchexn hat die Diskussion gestartet


Hallo :-)

Einige von euch kennen mich schon aus diversen Fäden über meine unsägliche Arbeitsstelle ]:D . Nun gut, also ich mache ein Jahrespraktikum in einem Kindergarten, arbeite Vollzeit, mache genau die gleichen Sachen, wie die Fachkräfte, bin mit der ganzen Gruppe über lange Zeit alleine, muss oft Überstunden machen. Das volle Programm. Die Fachkräfte machen sich auf meine Kosten ein lockeres Leben, gehen eher, machen stundenlang Pause und wälzen alle unangenehmen, körperlich anspruchsvollen Aufgaben auf mich ab.

Hinzu kommt, dass ich regelrecht gemobbt werde und man mir Steine in den Weg legt, wo man nur kann. Warum dies passiert weiß ich gar nicht, denn die Leute sagen immer, sie wüssten nicht, wie sie ohne mich klarkommen würden.

Ich halte diese ganze Situation nicht mehr aus, bin viel krank und rund um die Uhr kurz vorm Losheulen. Ich liebe den Job, aber nicht unter diesen Umständen. Zumal ich keinen Cent Vergütung bekomme.

Im August beginne ich eine Ausbildung zur Erzieherin, den Platz habe ich sicher. Eigentlich wollte ich die Zeit bis dahin überbrücken, erst mal einen Monat gar nichts machen, um mich zu erholen (bin, wie gesagt, gesundheitlich ziemlich angeschlagen) und dann Jobben. Hätte auch schon eine Stelle so gut wie sicher.

ABER: Meine Eltern (wohne bei ihnen, bin finanziell voll abhängig) verbieten mir diesen Weg, weil dann das Kindergeld gestrichen wird. Ich muss dieses Praktikum also noch bis Ende Juni durchziehen :°( . Alleine beim Gedanken daran bekomme ich Bauchschmerzen und mir wird speiübel. Ich schaffe das nicht.

Klar, ich könnte mir eine andere Praktikumsstelle suchen. Aber längst nicht alle Einrichtungen nehmen ungelernte Praktikanten auf und so viele Einrichtungen gibt es auch nicht. Bezahlte Stellen schon gar nicht und ich will nicht mehr so ausgebeutet werden. Für FSJ oder Bufdi ist es zu spät, die Bewerbungsfristen sind längst gelaufen. Habe mich da schon schlau gemacht, da besteht keine Chance.

Was soll ich nur machen? Mein ganzes Leben wird von diesem scheiß Praktikum versaut, ich kann mich nicht mal mehr auf meine langersehnte Urlaubsreise freuen, die bald ansteht.

Bitte helft mir.

Antworten
l>e san8g rexal


Klar, ich könnte mir eine andere Praktikumsstelle suchen

Schau doch einfach mal, ob du eine findest. Ansonsten würde ich beim "Arbeitgeber" aufschlagen und ihm sagen, dass du dich, wenn sich die "Bedingungen" nicht bessern, krankschreiben lässt.

B9ehind Tfhe Scenxes


Soll das ein Scherz sein? Deine Eltern sehen, dass es ihrer Tochter so richtig schlecht geht und die stellen sich an wegen lumpiger 184,00 EUR Kindergeld? Ist deinen Eltern voll bewußt, wie schlecht es dir geht?

Ich fasse es nicht. Wenn du meine Tochter wärest, würdest du ab morgen zu Hause bleiben. Es kann nicht sein, dass sich normale Angestellte ein laues Leben auf Kosten der Generation Praktikum machen.

B@ehOind Thhe GScenxes


wenn sich die "Bedingungen" nicht bessern, krankschreiben lässt.

Ich glaube, wenn man mit Krankschreibung "droht", kann das ernste Konsequenzen haben - zumindest in bezahlten Arbeitsverhältnissen. Und wie dann das Praktikumszeugnis aussehen wird, können wir uns bestimmt alle ausmalen.

l6e sazng rLeal


Naja, schon, aber sie kann ja nicht mehr so weitermachen. Einfach so krankschreiben lassen kommt auch nicht gut.

Weiß der Chef, was da abgeht?

DMie SCehexrin


das mit dem kindergeld muss so nicht stimmen. es gibt bestimmte "übergangs-/wartezeiten" die einem gewährt werden, wenn man die ausbildungsstelle schon zugesagt hat!

c) Übergangszeit

Kindergeld kann bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres des Kindes auch für eine Übergangszeit von bis zu vier Monaten z. B. zwischen Schulabschluss und Beginn der Berufsausbildung gewährt werden.

wenn du zwischendurch eine krankschreibung hast, ist das ja durchaus darstellbar!

LTiv:erpXool


Ich habe damals im März Abi gemacht und hatte meinen Ausbildungsvertrag bereits in der Tasche. Angefangen hat die Ausbildung erst im Oktober. Ich habe dies der Kindergeldkasse so mitgeteilt und weiterhin Kindergeld bekommen.

Ich habe in dieser Zeit auch nicht regelmäßig gearbeitet sondern hatte nur unregelmäßig stundenweise kleines Jobs und haben den Rest der Zeit mit reisen und Spaß haben verbracht.

Zumindest vor 5 Jahren war das kein Problem. Ich würde vorschlagen, du gehst einfach mal zum Amt und schilderst deine Situation.

Gleichzeitig schaust du dich nach einer neuen Praktikumsstelle um. Und nicht einfach vorher resignieren, sondern überall im Umkreis anrufen und fragen, was möglich ist. Wenn es nicht klappt, kannst du immer noch rumjammern.

Außerdem solltest du mit deinen Eltern mal Klartext reden, die Fakten auf den Tisch legen, ihnen sagen, dass es so nicht weitergeht und eine Lösung gefunden werden muss. Am besten hast du dich bereits vorher beim Amt informiert und kannst die Kindergeldfrage klären.

Mal davon abgesehen, könntest du ja mit jobben auch einiges verdienen und damit quasi die Lücke, die durch das Kindergeld entsteht, wieder füllen.

Das ist jetzt nicht böse gemeint, aber hört auf zu jammern, komm ausm Quark und mach was. Nur du selbst kannst an der Situation etwas ändern. Du bist ein erwachsener Mensch und solltest in der Lage sein, dein Leben in die Hand zu nehmen.

W*aUterlxi2


Wieviel Geld kriegst du denn bei dem Praktikum? Ruf mal am besten selbst die Kindergeldstelle an. Ich glaube, wenn man einen Ausbildungsplatz sicher hat und vorher für maximal 450€ jobben geht, dann kriegt man weiter Kindergeld. Man kriegt jedenfalls auch welches in der Übergangsphase von Abi zum Studium, wenn man die Studienbewerbung irgendwie nachweist. ":/

Wenn du beim Praktikum weniger als 450€ kriegst und die Kindergeldstelle dir sagt, dass du das Geld weiter kriegen würdest, dann würd ich sagen such dir schnell einen 450€-Job. Weiter ausnutzen lassen würde ich mich nicht, die Idee mit der Krankschreibung find ich super. :)^

WDavterlxi2


P.S. Wenn du Vollzeit jobben gehst, kannste dir doch das Kindergeld schenken. Sobald die Ausbildung losgeht kriegst du es ja wieder. Das kann man durchaus auch mal paar Monate aussetzen wegen zu hohem Verdienst, das ist gar kein Problem.

F%elisS silvxest`rxis


Zuallererst würde ich das mit dem Praktikum in der Form sein lassen. Ich würde dort mitteilen, dass ich nur noch für bestimmte Zeiten zur Verfügung stehe (was sollen sie machen, dich rauswerfen?) oder gar nicht mehr hingehen, das mit dem Kindergeld ist ja kein Problem, da du schon eine Ausbildungsstelle hast.

Und dann nach einer anderen Stelle suchen oder jobben. Vielleicht kannst du ja gleich mal bei deiner zukünftigen Ausbildungsstelle anfragen, ob du vorab vielleicht dort schonmal als Praktikantin arbeiten kannst für ein paar Stunden?

b,oonxe


Ansonsten würde ich beim "Arbeitgeber" aufschlagen und ihm sagen, dass du dich, wenn sich die "Bedingungen" nicht bessern, krankschreiben lässt.

Das ist krankmachen mit ansage. da wäre ich vorsichtig.

Lass dich einfach krankschreiben-nicht ankündigen...

Nsoxxy


Bei mir war die Familienkasse da immer sehr kulant. Nach der Ausbildung habe ich fünf Monate Vollzeit gearbeitet, danach zwei Monate "Urlaub" gemacht und anschließend die Berufsoberschule besucht. War gar kein Problem. Auch die Monate zwischen Abitur und Studium haben sie anstandslos gezahlt.

An deiner Stelle würde ich mich da auch noch mal informieren. Und selbst, wenn das heute nicht mehr so einfach sein sollte (bei mir ist das aber auch erst wenige Jahre her), solltest du dich nicht durch dein Praktikum quälen. Das ist eine unglaubliche Belastung, die teilweise noch sehr lange nachwirken kann. Ich habe die Vollzeitarbeit auch von geplanten sechs auf nur fünf Monate verkürzt, weil ich es einfach nicht mehr ausgehalten habe.

jQusUt_lvookoinxg?


Notfalls sieh dich mal um ob du nicht irgendwo Regale einräumen kannst oder sonst was. Da verdient man nämlich was und kann so das Kindergeld notfalls ersetzten.

Ich würde an deiner Stelle nicht so weiter machen, sonst bist du ja in 2, 3 Monaten komplett am Boden.

Pqfi:fferzlinxg


Wechsel diese verdammte Stelle, du hast da einen richtig beschissen Arbeitgeber erwischt! Fürs Kindergeld gibt es normalerweise einen Freibetrag, den man verdienen darf (als Kind), da müsstest du dich mal informieren, ob deine Eltern da nicht falsch informiert sind. Aber egal was du machst, geh endlich dort weg.

Rqigh7tNoSw


@ Pfifferling:

Dieser Freibetrag wurde 2011 schon abgeschafft.

Bis zum 31.12.2011 wurde z.B. ein volljähriges Kind in Schul- oder Berufsausbildung nur dann berücksichtigt, wenn es Einkünfte und Bezüge hatte, die den Grenzbetrag in Höhe von 8.004 Euro pro Jahr nicht überschritten haben.

Infolge des Steuervereinfachungsgesetzes 2011 ist diese Einkünfte- und Bezügegrenze ab 01.01.2012 jedoch entfallen. Eine Einkünfte- und Bezügeprüfung kommt somit nur noch in Betracht, wenn Kindergeld für Zeiträume vor 01.01.2012 beantragt wird.

[[http://www.arbeitsagentur.de/nn_26532/zentraler-Content/A09-Kindergeld/A091-steuerrechtliche-Leistungen/Allgemein/Einkommensgrenze-Grenzbetrag.html Quelle]]

Und wie Die Seherin schon schrieb gibt es Übergangszeiten in denen weiterhin Kindergeld gezahlt wird.

Die Eltern sind falsch informiert.

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