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Ich kann nicht mehr, mein Beruf als Erzieherin macht mich krank

M#oni=kaZ6x5


Es gibt Ohrstöpsel für praktische alle Gelegenheiten und Einsatzorte. Die gibt es auch für dich, so dass du zwar die KInder noch verstehst, aber bestimmte Frequenzen abgeschirmt werden. Also nicht einfach Nullachtfünfzehn-Dinger kaufen, sondern gezielt. Die größte Auswahl gibts im Internet, besser als bei jedem Hörgeräteakustiker. Das würde zumindest dein Ohrproblem lindern, wobei dein Hörsturz vermutlich stressbedingt war?

An deiner Stelle würde ich alle Möglichkeiten in Betracht ziehen, umzuschulen. Einschließlich Teilzeitarbeit (vielleicht auch einfach als JOb, nicht in diesem Beruf). Manche Umschulungen kann man auch Teilzeit absolvieren, kommt darauf an, was du machen wolltest.

Was ja mit deiner Ausbildung passen würde, wäre Heilerziehungspflege, da musst du gar nicht umschulen. Du könntest mit erwachsenen Behinderten arbeiten, man wird auch als Erzieher als Fachkraft eingestellt.

s&ensiTb[eYlman


ruhig ist die Arbeit mit Kindern nie

Doch, bei Gehörlosen/Sprachlosen ]:D

Nwagidee


Hab ich auch erst gedacht, bis ich mal in einer Schule gearbeitet habe, in die auch Gehörlose gingen.

F{lam8echexn


und die können auch sehr laut sein ;-)

Was mich interessieren würde,wäre, was die TE zur Berufswahl bewegt hat.

Ich meine, man erkundigt, informiert man sich ja normalerweise vorher, macht Praktikas oä. Viele Bundesländern verlangen sogar ein ganzes Jahr praktische Erfahrungen im Rahmen eines freiweillig sozialen Jahres...

Da weiß man doch i.d.R., was einen erwartet. Das soll jetzt um Gottes Willen kein Vorwurf sein, ich möchte nur gerne verstehen, warum sie jetzt so reagiert.

Es wäre ja wirklich schade, wenn auch absolut OK und kein Untergang, wenn die Ausbildung umsonst gewesen sein soll (ich habe selbst Erzieherin gelernt und dann mit 22 eine neue – komplett andere Ausbildung gemacht....aber das hatte andere Gründe außer Lautstärke und Krakheitskeime)

A gen|t29


Zitat:

"Wenn du eine Stunde lang glücklich sein willst, schlafe. Wenn du einen Tag glücklich sein willst, geh fischen. Wenn du ein Jahr lang glücklich sein willst, habe ein Vermögen. Wenn du ein Leben lang glücklich sein willst, liebe deine Arbeit."

Du musst wissen was du willst. Wenn dir deine Arbeit keine Freude bereitet musst du was ändern.

W!ate;rlix2


Also ich würd euch empfehlen, etwas für die Abwehr zu tun. Actimel trinken, Wechselduschen, Obst essen, evtl. auch sowas wie Echinacea nehmen? Soll die Abwehr stärken.

Und ich habe jetzt Wick erste abwehr, das hiflt Erkältungen zu verhindern, wenn sie grade anfängt. Aber man muss es echt beim ersten Schnupfen/Halskratzen nehmen. Hat bei mir einmal super gewirkt, diesmal aber nicht weil ich über Nacht den Schnupfen abgewartet hab. Es sorgt außerdem bei schn vorhandener Erkältung für einen leichteren Verlauf.

Ansonsten: mit Kleinkindern könnte ich auch nicht, der Lärm ist wirklich unerträglich. :|N Wie mein Prof mal irgendeinen antiken Schriftsteller zitierte: Es wäre schön, wenn die Blagen mit 5 Jahren fertig auf die Welt kämen. Man hätte kein Geschrei zu ertragen. ;-) (jedenfalls nicht mehr so viel... :-X )

T|his Twili~ght tGarden


Die Arbeit mit den Kind (Lautstärke etc. ) macht mich so fertig.

dann ist der erzieherjob wohl nicht der richtige. dein posting liest sich eher so, als ob der job der sozialarbeiterin was für dich wäre...

H;appy_ Banxana


Vielleicht wäre eine Umschulung zur Betreuerin etwas für dich. Nach dieser Weiterbildung könntest du als gerichtlich bestellte Betreuerin arbeiu. Allerdings ist dieser Job äußerst Zeit aufwendig und das Klientel in der Regel psychisch krank. Also nicht total balla balla (obwohl es solche natürlich auch gibt. Oft sind es Menschen die starke Depressionen und andere psychische Erkrankungen haben. und diese benötigen dann oft professionelle Betreuung um wieder auf die Beine zu kommen. Du unterstützt und begleitest sie quasi über einen Zeitraum von max. 3 Jahren zurück ins Leben.

Ansonsten kannst du auch bei allen möglichen Vereinen die Familien- und Erziehungshilfe anbieten arbeiten, aber auch beim Jugendamt.

E8h?emaliger XNutzer, (#393x910)


Eine Umschulung zu bekommen wird schwierig, da bei Dir ja die Möglichkeit besteht in anderen Einrichtungen zu arbeiten.

Kinderheim

betreute Wohngruppe für Jugendliche

Behindertenbereich

etc

aJvan9txi


Eine Umschulung zu bekommen wird schwierig, da bei Dir ja die Möglichkeit besteht in anderen Einrichtungen zu arbeiten.

eine Umschulung zu bekommen wird unmöglich, weil du die gesetzlichen Voraussetzungen nicht erfüllst.

kNeinsLteixn


Ich kenne 4 Erzieherinnen, die alle genau dasselbe beschreiben wie du. Eine ist mittlerweile arbeitsunfähig geschrieben, die andere hat 30% Gehörverlust und die dritte hat Depressionen entwickelt (sehr viel Arbeit, wenig Anerkennung, Geld reicht für nichts trotz 40 Stunden Woche).

Ein Wechsel erscheint mir sehr angebracht, wenn du unzufrieden bist. Ich würde da nicht länger zögern.

g^re-enguajrdixan


Ich kann Dich sehr gut verstehen!

Habe 8 Jahre in diversen Einrichtungen für Kinder von 2-14 gearbeitet.

Zuletzt war ich in einer Einrichtung mit 90% Ausländeranteil. Alles liebe Kinder. Nur alle total laut und hektisch und temperamentvoll und fordernd. Manche schaffen das, bei mir war da leider die Grenze erreicht. Krank war ich auch dauernd, weil die Kinder krank in die Kita geschickt wurden, da die Eltern zur Arbeit müssen und die Kollegen sind krank in die Arbeit gekommen, weil die Chefin Druck gemacht hat... so haben wir uns alle immer gegenseitig angesteckt. Und mit diesen Kindern hat alles so viel länger gedauert, sodass wir eigentlich immer im Stress waren, den Tagesablauf einzuhalten. 8 Jahre war ich glücklich in dem Beruf und dort dachte ich dann, ich wäre total ungeeignet dafür. Aber wir waren alle kaputt und fertig und es war nur noch ein runterarbeiten der Stunden. In der Mittagspause war ich schon so fertig, dass ich mich in einem Kammerl am Boden zusammengerollt habe und eine Stunde geschlafen habe. Wir hatten einfach zu viele Kinder, zu wenig Platz und zu wenigige Möglichkeiten, sich kurz zurückzuziehen, das galt für die Kinder und das Personal, so war der ganze Tag nur angespannt.

Ich kenn Dich nicht, daher kann ich Dir nicht sagen, ob einfach nur eine andere Einrichtung besser ist oder wenn Du die Berufssparte etwas änderst... zb, wie schon erwähnt wurde: Sozialhilfe.

Das ständige Kranksein muss nicht nur körperliche Ursachen haben. Es kann auch seelische Ursachen haben. zb. die Ohrenprobleme: "ich will/kann das nicht mehr hören". usw...

Alles Gute!

A'hor:nblaxtt


WEnn ich das so lese, läuft auch bei mir der Film ab, dass sich am gesamten Bild dieses Berufes nichts ändern wird. Es werden immer zu wenig Erzieher da sein, es wird immer Stress da sein. Völlig schnurz, ob nun als Praktikant oder fertig ausebildete Kraft.

Oder gehst Du davon aus, ausgebildet eine Praktikantin zu haben, bei der Du alles stressige abladen kannst?

Ich glaube, die Berufswahl sollte aber noch mal ganz intensiv überdacht werden.

Wer jetzt schon überfordert ist als junger Mensch, wie soll das mit 40 aussehen, wo man auch noch Mann und vielleicht 3 Kinder nebenbei zu wuppen hat?

d{evi=lindisxguise


Zwei Dinge sind mir dazu spontan eingefallen:

Meine Tochter geht in einen Waldorfkindergarten und es geht dort ziemlich anders zu als in den meisten anderen Kindergärten. Vor allen Dingen fällt mir immer auf, daß es viel ruhiger ist. "Kein sinnloses Kreischen und Brüllen" gehört dort zu den festen Regeln, die die Erzieherinnen vom Kleinkindalter an deutlich machen. Lebhaft spielen ist erlaubt, aber eben nicht dieses "Lautsein als Programm", das dann auch schnell zur Spirale wird (die Kinder sind auch durch den Lärm gestreßt, müssen sich abreagieren und tun das mit noch mehr Lautstärke und Getobe). Die Erzieherinnen machen auch einen ausgeglicheneren Eindruck als andere, die ich so erlebt habe (das haben mir auch Eltern erzählt, die genau deshalb den KiGa gewechselt haben, weil der Umgangston im "normalen" KiGa so schroff war, der Streß an die Kinder weitergereicht wurde und die reichen ihn natürlich an die Erzieherinnen zurück!).

Also: Vielleicht könntest du dich an einem Kindergarten mit einem besonderen Konzept bewerben? Es gibt ja nicht nur Waldorfeinrichtungen, vielleicht käme z.B. ein Waldkindergarten oder ein Montessorikindergarten o.Ä. in Frage.

Zweitens: Obwohl dein Eingangspost eher kurz ist, erwähnst du darin den Tanzunterricht und zwar ziemlich zu Angfang (glaube ich). Das scheint dir sehr wichtig zu sein. Könntest du ganz aufs Tanzen umsatteln? Vielleicht auch kombinieren: Tanzen mit Kindern? Ich weiß ja nicht, in welchem Rahmen du jetzt Tanzunterricht gibst und wo das stattfindet. Aber außer Tanzschulen gäbe es z.B. noch Sportvereine, Volkshochschule, Musikschulen, UND es gibt die Möglichkeit, einen geeigneten Raum stundenweise zu mieten und verschiedene Tanzkurse selber anzubieten. Auch Verwandtes, wozu du als Erzieherin bestimmt gut geeignet wärest und die jew. Ausbildung weder lang noch teuer ist, etwa Musikgarten, PEKiP... Auf Honorarbasis oder selbständig.

Hier bei uns hat sich jemand selbständig gemacht ursprünglich als "Notbetreuung", ergänzt um die Organisation von Geburtstagsfeiern (wohl eher nichts für dich...), jetzt sind noch Krabbelgruppen, Musik und Tanz für Kinder, Bastelstunden, Elternfrühstück... dazugekommen und es scheint ganz gut zu laufen. Die Räumlichkeiten sind nichts Großartiges, ein ehemaliges Ladenlokal in einem preisgünstigen Viertel.

SKchrHo?edixne


Ich wollte Dir gerade einen Waldkindergarten als Alternative vorschlagen, dort sind die Kinder immer draußen und es gibt kaum Lärmbelästigung für die Erzieherinnen. Aber das hat devilindisguise schon gemacht.

Allerdings wirst Du in so einem privaten Kindergarten kaum Kinder aus sozial schwachen Familien antreffen.

An Deiner Stelle würde ich mich weiterbilden, evtl. das Montessori Diplom machen, die Waldorfausbildung, die Waldindergartenweiterbildung.... Das kannst Du beneb dem Beruf her machen und hast dann eine Perspektive.

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