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Länger krank, schlechtes Gewissen

E4hemal,iger nNutz\er (#1x5)


Von dem Gedanken, dass es einem gedankt wird wenn man trotz Krankschreibung arbeiten geht muß man sich ganz schnell verabschieden.

Ich bin direkt nach einem Bänderriss als ich die Kunstoffschiene bekam (mit der man ja so ganz gut laufen kann) gleich in eine extrem stressige 15-Stunden-Schicht zum Kellnern gegangen – ebenso mit einer Kunstoffschiene nach einem Karpaltunnelsyndrom als ich als Schreibkraft arbeitete (da mußte ich dann gleich 100 Umzugskartons von A nach B schleppen, obwohl das auch zig Andere hätten tun können)....ich hätte noch einige andere Beispiele die ich kürzlich auch in einem Parallelfaden gepostet habe.....

.....ich habe es gemacht, weil ich ebenso eine Einstellung habe wie der hiesige TE, also Du, Rafa88.

Ich glaube die allgemeine Denke ist: "Naja, wenn er/sie schon arbeiten will oder sich zur Verfügung stellt, dann kann es ja SO schlimm auch nicht sein....".

bPiele$feldxer79


Ich hätte auch ein schlechtes Gewissen wenn ich mich krank schreiben lassen würde , besonders wenn es über ein Dienst WE geht. Ich bin immer zur Arbeit gegangen egal wie krank ich war und konnte manchmal wegen extremen Knieschmerzen kaum laufen. Wenn ich ein "gelben Schein " abgegeben würde hätte ich ein schlechtes gewissen wenn einer aus seinen Freien WE für mich arbeiten müsste.

Aber andere sind dauernd krank und ich muss jedes mal für die einspringen.

S2chmidxti70


Ich kann aber auch ehrlich gesagt diese Märtyrerhaltung nicht leiden....

Nur weil man selbst krank zur Arbeit geht, müssen Andere das doch nicht auch tun....Und sich darüber zu beklagen finde ich seltsam....

Ich bleibe auch nicht mit einem Schnupfen zu Hause, aber wenn ich krank bin, dann tut mir das zwar leid für meine Kollegen, aber das ist dann so....Und im Normalfall (bis auf einige ganz robuste Exemplare) gleicht sich das ja auch aus...wenn man nicht gerade mit Blaumachern zusammenarbeitet....

E7he|malUiger Nxutze#r (#1x5)


Schmidti

Ich kann aber auch ehrlich gesagt diese Märtyrerhaltung nicht leiden....

Nur weil man selbst krank zur Arbeit geht, müssen Andere das doch nicht auch tun....Und sich darüber zu beklagen finde ich seltsam....

Es geht nicht um eine Märtyrerhaltung – "schaut mal her wie ich leide und ich opfere mich trotzdem für Euch" {:( ]:D

Es geht um ein Kranksein bei dem man sich eigentlich gar nicht so richtig krank fühlt. Der TE schreibt ja auch:

Nun plagt mich doch wieder ein schlechtes Gewissen, weil im Grunde geht es mir jetzt nach einer "Wechseldusche" wieder ganz gut und ich bin mir sicher das ich wieder auf Arbeit hätte gehen können.

an dieser Stelle taucht dann das schlechte Gewissen auf. Es gibt ein Kranksein bei dem man sich zwar schonen soll, sich aber nun mal nicht so fühlt.

SochmRidt+i70


@ Isabell

Ich bezog mich eher auf den Beitrag von bielefelder79, die immer arbeiten geht/ ging, die Kollegen das aber nie tun...Und DAS nervt mich eben auch...

R8afax88


Ich habe mich letzte Woche nun endlich an meiner Galle operieren lassen und bin gestern nach einer Woche KH wieder nach Hause gekommen, war dann beim Doc der mir den Krankenschein ausgestellt hat und mich vorläufig erstmal bis Mitte März Krankgeschrieben hat. Eigentlich darf ich 6 Wochen nicht schwer heben, da es in meinem Job durchaus üblich ist das man über 20 kg heben muss kann es also sein das ich noch 1-2 Wochen länger Krankgeschrieben werde.

Jedenfalls habe ich auf Arbeit angerufen und wollte meinen Kollegen Bescheid sagen für wie lange ich ausfalle. Dann kam erstmal großes Entgeistern das ich solange Krankgeschrieben bin (Hallo, ich habe 4 Löcher im Bauch >:( >:( >:( >:( ), gute Besserung oder die Frage ob die OP gut verlaufen ist kam nicht von meinem netten Kollegen. Aber dann kam noch ein Satz wo ich echt nochmal schlucken musste, "der Stellvertretende Betriebsleiter will dich eh nochmal anrufen". Ich kann mir ja schon denken wieso er mich anrufen will, sicherlich wegen den vielen Krankheitstagen. Ich war dieses Jahr schonmal 2 Wochen krankgeschrieben und jetzt halt nochmal 4-6 Wochen – doch wieso muss man da noch seine Mitarbeiter anrufen und hinterfragen wieso und weshalb ? Noch habe ich den Anruf nicht bekommen, aber ich bin jetzt schon auf 180 Puls.

S<t+ilgDar


vermutlich wird er hinterfragen wollen, was passiert ist, und ob du wirklich so lange ausfällst...ich würd mir da ehrlich gesagt keinen zu großen kopf drum machen...dir kann eigentlich nicht viel passieren...so lange du dich nicht gerade in der probezeit befindest....

was ich persönlich etwas befremdlich finde, dass du dich nicht bei deinem arbeitgeber krank meldest, sondern bei deinen kollegen...du bist eigentlich dazu verpflichtet, dem arbeitgeber zu melden, wie lange du ausfällst....da wäre ich etwas vorsichtig in zukunft....nicht dass dir da mal jemand nen strick draus dreht, wenn man es darauf anlegt...das ist nicht sauber, auch wenn es so in der regel gehandhabt wird...

R(afxa88


was ich persönlich etwas befremdlich finde, dass du dich nicht bei deinem arbeitgeber krank meldest, sondern bei deinen kollegen...du bist eigentlich dazu verpflichtet, dem arbeitgeber zu melden, wie lange du ausfällst....da wäre ich etwas vorsichtig in zukunft....nicht dass dir da mal jemand nen strick draus dreht, wenn man es darauf anlegt...das ist nicht sauber, auch wenn es so in der regel gehandhabt wird...

Das ist bei uns so üblich. Ich habe dem Kollegen ja gesagt er soll es dem Teamleiter "ausrichten" weil er gerade nicht am Platz war. Den K-schein habe ich natürlich auch umgehend hingeschickt.

Wcater?li2


Bei uns sind einige länger krank gewesen. Eine Kollegin hatte irgendeinen Unfall und war wohl ca. 2 Monate krank und gar nichts war, sie ist sogar jetzt aufgestiegen. ;-)

Ne andere ebenfalls Unfall und wochenlang krank und mein Vorgesetzter war neulich auch 4-5 Wochen krank, erst erkältet und dann ne OP oder so.

Da passiert gar nichts. Die eine Kollegin war gleich am Anfang die Wochen krank und ist jetzt im 6ten Jahr dort angestellt.

Notfalls wenn sie dich wg. krank kündigen, verklag sie. Das geht nämlich so auch nicht. :|N

Ich hab auch immer das Gefühl, man könnte denken, ich sei nicht richtig krank. Man hört ja auch manchmal, es wurden Leute gekündigt, weil sie krank "gefeiert" haben. Aber naja, andererseits geht den AG das nichtmal was an, was man hat. Also wenn man z.B. mit der Psyche was hat und es zum Heilungsprozess gehört, sich in die pralle Sonne zu legen und die Seele baumeln zu lassen, dann ist das eben so. Solange man den gelben Zettel hat, kann der AG einem ja eigentlich gar nix. ":/

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