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Jung, gut ausgebildet, kinderlos, engagiert - will Teilzeit

jhust_lYooki%ngx?


Ich bin dieses Jahr auch 2 mal am Wochenende herumgeflogen. War ganz nett, aber jetzt, weit weg von Urlaub, nein, da würde mir die Energie fehlen. Daher würde mir das Geld für diese Dinge nicht fehlen. Wenn, dann eher woanders, aber nicht beim Wochenendtrip.

Abugusxtus


Das war ja nur ein Beispiel.

Dazu kommen dann noch so Dinge wie Haushaltshilfe usw. dann soare ich dadurch ja auch Zeit und muss auch keine Aufgaben erledigen, die mir sowieso nicht soviel Spaß machen.

Hobbies hab ich natürlich auch fast nur solche, die auch entsprechend ins Geld gehen :=o. Ich hab da schonmal in einem Jahr fast 5 stellig allein dafür ausgegeben ...

Aber wie ich sagte, ich verstehe auch Leute die das nicht wollen. Ich zB würde auch keine Arbeit annehmen, wo ich früh aufstehen muss. Geht gar nicht, suche ich mir was anderes. Ich arbeite sehr lange – ja – dafür aber flexibel. Mir machts aber auch Spaß ...

GMajrou478


Meiner Frau geht es ganz ähnlich, wie Euch auch. Auch Sie hat studiert und arbeitet jetzt nur 30 Stunden in der Woche. In Ihrem Job (sozialer Bereich) ist es normal, dass man in der Regel nur 30 Stunden in der Woche arbeitet.

Mir macht es nichts aus, da ich (36 Jahre) seit knapp 3 Jahren in der vollen Erwerbsminderungsrente bin. Da meine Frau auch gleichzeitig meine "Hauptpflegeperson" ist, hat Sie immer ein unschlagbares Argument bei eventuellen Gesprächen mit Ihren Vorgesetzten.

E/llamgant


Ich bin seit einem Jahr im Beruf (nach Studium) und in Teilzeit. Direkt mit Teilzeit eingestiegen. Dazu hab ich noch einen 450€-Job und seit ein paar Monaten noch 2 Nachhilfe-Jobs. Teilzeit = 27 Std (mal mehr, mal weniger, je nach Arbeitsbelastung), 450€ = 5,5Std (der Chef zahlt seeehr gut sodass ich wirklich auf 450€ komme). Hat am Ende des Monats nicht viel Geld ausgemacht, weil ich bei der Teilzeitstelle eigentlich nicht viel verdiene. Aber ich war nie in Geldnot. Und ich wohne alleine+Auto. Aber: zum Sparen war nicht wirklich viel Puffer, also hab ich die Nachhilfejobs angenommen. Wenn ich erzähle was/wo/wie ich arbeite fragt dann jeder: "Willst du nicht mal was Echtes arbeiten?" – Nein ;-D 40 Stunden...8 Stunden 5 Tage die Woche im gleichen Büro, die gleichen Leute. Das will ich nicht. Das würde mich langweilen. Ich mag die Abwechslung. Ich weiß Mittwoch, Donnerstag und Freitag hab ich Nachhilfe, da freu ich mich auch drauf weil ich die Kinder mag. Donnerstag ist der 450€ Job und freitags eigentlich immer frei :-) Also bis auf die Nachhilfe. Ich find's total schön so. Muss nur leider grad nen neuen Job suchen weil ich Elternzeitvertretung war und ich hoffe ich finde wieder was ähnliches. Aber es darf ruhig besser bezahlt sein ;-D

j5ust_plook7i[ng?


Ellagant, so ähnlich hab ichs 2 Jahre lang gemacht. Nach dem Studium aber vor "echtem" Job. Ist nicht wirklich schlecht.

é#pinBe


Welche Argumentationen habt ihr, die Teilzeit "ohne Grund" arbeiten, denn beim AG verwendet?

Ich wette, mir würde da einfach mangelnde Leistungsfähigkeit unterstellt.

Klar, ich kann für mich sagen, warum ich das wünsche – aber ich bin mir recht sicher (obwohl ich im sozialen Bereich arbeite und viele Leute mit Kindern Teilzeit arbeiten), dass mir da kein Verständnis entgegengebracht würde. Dazu noch ständiger Personalmangel... Sofern also nicht bei uns Stellenabbau droht und ich "großzügig" 10% Reduzierung anbieten könnte so haben es zwei meiner kinderlosen Kollegen vor vielen Jahren gemacht und keiner hat wieder auf 100% aufgestockt , fiele mir da nichts Stichhaltiges ein... :-|

W*eid8enfexe


Ich hab es mit meinem Ehrenamt begründet und wurde zum Glück von Seiten meines Arbeitgebers sehr in meinem Vorhaben unterstützt :)^

AKpfelkjuchevn007


Würdet ihr Teilzeit arbeiten, auch finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, für mehr Freizeit und Lebensqualität? Gibt es noch andere da draußen, denen Zeit für sich mehr Wert ist ...

Definitiv JAA! Ich möchte genug Freizeit in meinem Leben haen, um das zu tun was ich tun möchte und nicht nur leben um zu arbeiten. Ich muss zugeben, dass es bei mir eine Lebenseinstellung ist. Ich will nämlich im JETZT leben und nicht irgendwann in Rente mit 70 ( wenn ich denn bis dahin noch da bin...). Und außerdem kann man auch schon morgen sterben. Ich will meine Träume halt nicht bis sonst wann aufschieben und bin daher auch mehr risikobereit. Herausforderungen angehen, was Neues probieren, Menschen kennenlernen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und und und. Ich will Ideen umsetzen und etwas probieren, auch mit dem Risiko, dass es schief gehen könnte. Es ist wahnsinnig spannend von Null anzufangen und dann nach und nach etwas Schönes aufzubauen und zu merken, dass es funktioniert! Da spürt man das Leben und dass man am Leben ist. Daher sind so eingefahrene, normale, sichere Jobs nichts meins, ich würde da eingehen und verwelken wie eine austrocknende Pflanze. Andere Menschen, die mehr auf Sicherheit aus sind, die würden so einen Lebensstil nicht tolerieren. Mir ist es auch ziemlich egal was Andere von mir denken könnten, daher ist es mir wurscht, ob jemand damit klarkommt wie ich lebe und arbeite oder nicht. Es kann auch gelästert, getuschelt, geredet werden, ist mir wurscht. Menschen brauchen (Laber-)Beschäftigung ]:D . Habe also auf jeden Fall Kanten zu bieten. Aber es ist wie es ist. Hab mich dafür entschieden und mache ich es so wie es für richtig halte. Mir ist es wichtiger, glücklich im Leben gewesen zu sein als zig Tausende aufm Konto zu haben. Ich finde auch Leute super interessant , die in der künstlerischen Schiene beschäftigt sind und wenig bis gar keinen Wert auf das Materielle legen, Trampler Aussteiger, Backpacker usw.. Respekt :)^ , auch für den Mut! Und allgemein Menschen, die sich für einen anderen Lebensstil als der Mainstream entschieden haben. Von denen kann ich immer was lernen. Super spannend zu sehen wie diese Leute strahlen und nicht desinteressiert und öde dreinblicken. Für mich wäre es auch kein Problem mich beruflich umzuorientieren und was Neues zu lernen. Ich liebe das Neue und Unbekannte! Ein Job mit Reisen wäre ein Traum! Immer nur reisen, eine Leidenschaft von mir würde zum Beruf werden, wäre ja wie im Himmel ;-D

D ie Al7lerschZürfsxte


[[http://www.markuscerenak.com/liste-job-kuendigen.html das]] hier hab ich gerade gelesen und musste an diesen faden denken.

s/ensibe_lman


Daher hier meine Fragen an euch: Würdet ihr Teilzeit arbeiten, auch finanzielle Einbußen in Kauf nehmen, für mehr Freizeit und Lebensqualität?

Ja, auf jeden Fall. Wenn mein Geldbedarf geringer ist (vor allem wegen der Ausbildungen meiner Kinder), werde ich auch auf Teilzeitarbeit gehen.

DIer_ !Alias


(vor allem wegen der Ausbildungen meiner Kinder)

]:D ]:D ]:D ]:D

M;eis>ter%_GlKanxz


Bei uns ist das in der Regel kein Problem. Im Team selber haben wir drei Leute, die 80 oder 90% arbeiten, alle kinderlos. Ab Februar kriegen wir noch eine mit 60%.

Selber möchte ich das nicht. Es kommt einfach nicht genug Geld rein mit einem geringeren Pensum. Und ich fühl mich an sich in der Lage, mehr als 100% zu arbeiten (was wohl daran liegt, dass ich auch mit 100% noch genug Kapazitäten habe, nebenher was für mich zu machen, weil wir eher schubweise Arbeit kriegen) und möchte darum gar nicht reduzieren. Ginge auch nicht, die Wohnung und meine Interessen bezahlen sich nicht von alleine. Ich finds aber wichtig und richtig, dass Leuten, die das möchten, Teilzeit ermöglicht wird.

Falls es, wie schon oft erwähnt im Thema hier, die Arbeit zulässt.

Obwohl es mir natürlich auch lieber ist, wenn alle immer da sind. ;-) Oder zumindest nicht alle am selben Tag frei haben ... aber sowas wie vernünftige Arbeitsplanung ist halt Wunschdenken.

Duer_2 Alxias


Obwohl es mir natürlich auch lieber ist, wenn alle immer da sind.

Was ist das für eine Arbeit?

Leider ist es heute so das hochqualifizierte Vollzeitkräfte mit Überstunden so wenig verdienen das die magere Freizeit nicht willentlich genutzt wird.

MheisteLr_Glxanz


Nennen wirs "im Medienbereich".

W!aterlgi2


Ich würd auch Teilzeit arbeiten, wenn es dann noch zum Leben reicht. Und so 1500€ netto würden mir eigentlich reichen. ;-)

Ich würde in der gewonnenen Freizeit eine Menge Dinge mit mir anfangen. :)z Wenn ich mal ehrlich bin, bin ich kein Mensch, der fürs "Arbeiten" gemacht ist. Ich beschäftige mich gern mit Dingen, die sich nicht 1 zu 1 in Geld umrechnen lassen und hasse "normale Jobs", also alles, was irgendwie in Richtung Marketing, Verkauf, Kundenberatung etc. geht, was ja so die üblichen Verdächtigen sind. Mit Medizin kann ich auch nix anfangen, Mathe kapier ich nicht und naja... meist gefällt mir der Arbeitsalltag gar nicht. Ich hatte schon so viele Nebenjobs, durch die ich einfach nur traumatisiert bin. ":/

Ich könnte mir vorstellen, wenn ich dann mal Lehrerin bin, nur Teilzeit zu arbeiten und vielleicht auch nur eins meiner beiden Fächer zu unterrichten, weil ich das andere doch nicht so doll mag. ;-) Und in der übrigen Zeit würde ich dann was anderes machen, z.B. eine Doktorarbeit schreiben oder einfach mal Bücher lesen zum Spaß oder faul in der Sonne liegen und mich von den Kinderchen erholen. ]:D Eine entspannte Lehrerin käme sicherlich auch der Unterrichtsqualität zugute. Notfalls hätte man auch mal mehr Planungszeit, um einfach besseren Unterricht zu machen oder man hätte die Möglichkeit, sich wirklich vertieft zu bilden, damit man wirklich weiß, was man da so lehrt und man müsste nicht wie bei Vollzeit so "Schwellenpädagogik" (=Unterrichtsplanung auf der Türschwelle zum Klassenraum vornehmen ;-)) machen, damit man überhaupt nochmal irgendwann sowas wie Freizeit hat. ":/

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