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WG und Rechte

t2uf;faxrmi


Also, wen es interessiert: Info vom Vermieter: Dauerbesuch ist nicht gestattet.

in meinem mietvertrag steht, wenn ich mich richtig erinnere, sogar explizit drin, dass die wohnung zur vermietung an eine person gedacht ist (1raum-wohnung). sollte hier jetzt mein freund einziehen, dann melde ich das meinem vermieter und der wird dann meine betriebskostenpauschale entsprechend anpassen (müll, abwasser etc.).

wenn mein freund nur zu besuch kommt, dann natürlich nicht.

[[http://www.finanzfrage.net/frage/darf-ein-vermieter-die-miete-erhoehen-wenn-eine-person-mehr-in-die-wohnung-einzieht]]

ganz so unverschämt u. frech wie der erste antworter in dem faden des links will ich mal nicht sein! ;-) ;-D

haaphWazard


Tuffarmi, du bringst was durcheinander. Besuch ist Besuch. Einzug ist Einzug!

sollte hier jetzt mein freund einziehen, dann melde ich das meinem vermieter und der wird dann meine betriebskostenpauschale entsprechend anpassen (müll, abwasser etc.).

twufYftarmi


ich bringe nichts durcheinander.

so, dann suche ich extra für dich jetzt mal die richtige info raus.

und zwar im vermieterforum – hier kannst du nachlesen, ab wann ein besuch kein besuch mehr ist, sondern quasi ein einzug! ;-)

[[http://www.vermieter-forum.com/schornsteinfeger/10509-lange-darf-mieterbesuch-haben-ohne-nebenkosten-neu-berechnen.html]]

Es ist herrschende Meinung, dass Aufenthalte, die über 6-8 Wochen hinausgehen, nicht mehr als Besuch angesehen werden können. Das darf – auch wenn es hier nicht das eigentliche Thema ist – nicht zum Umkehrschluss verleiten, dass ein Aufenthalt bis zum genannten Zeitraum immer ein Besuch wäre.

t:ufCfkarmxi


und bevor du mir jetzt nicht einseitigkeit vorwirfst, von wegen vermieterforum, hier nochmal was der mieterbund sagt:

Wenn der Besucher allerdings länger als 6 Wochen am Stück in der Mieterwohnung lebt, hat der Vermieter durchaus das Recht nachzufragen, ob der "Besucher" nicht tatsächlich schon Mitbewohner oder Untermieter geworden ist. In diesen Fällen müsste der Vermieter informiert und um Erlaubnis gefragt werden, der "Besucher" müsste unter Umständen in die Betriebskostenumlage mit einbezogen werden.

[[http://www.mieterbund.de/867.html]]

t"uffaZrm(i


streiche ein "nicht"

AKpfelqkuchenx007


@ tuffarmi

Das Forum ist genial , danke dir für die Links und die Infos :)z :)^ !!

h$aphazCard


Aus einem Vermieterforum... Und wenn du da den Faden mal durchliest, dann steht das fast immer ein NEIN, ES DARF NICHT KASSIERT WERDEN.

Hier mal ein Zitat von mir:

Maßgebend ist die tatsächliche Benutzung einer Wohnung, die melderechtliche Registrierung ist nicht relevant (BGH WuM 2008, 151). Besucher zählen nicht, auch wenn sie häufig anwesend sind (AG Ahaus WuM 1997, 232).

[[http://www.nebenkostenabrechnung.com/personenzahl-als-verteilerschluessel/ Quelle]]

hMaphfazarZd


hat der Vermieter durchaus das Recht nachzufragen, ob der "Besucher" nicht tatsächlich schon Mitbewohner oder Untermieter geworden ist.

Dass er fragen darf, habe ich nie bestritten. Er darf sogar nach der Haarfarbe des Besuchers fragen und nach dessen Schuhgröße!

tEuffa6rmi


Aus einem Vermieterforum…

daher mein folgender post vom mieterbund – also von der anderen seite. du musst schon alles lesen! ;-)

Dass er fragen darf, habe ich nie bestritten. Er darf sogar nach der Haarfarbe des Besuchers fragen und nach dessen Schuhgröße!

nein, das wiederum darf er nicht.

quelle wie gesagt: [[http://www.mieterbund.de/867.html]]

da steht alles drin! wichtig ist die zeitgrenze: ab 6 wochen muss der vermieter nicht mehr von einem besuch ausgehen, sondern kann nachfragen u. eine anpassung der betriebskostenpauschale vornehmen.

t=uf#fardmi


quelle: mieterbund

Stichworte zum Mietrecht

Besuch

(dmb) Mieter dürfen in ihrer Wohnung so oft und so viel Besuch empfangen, wie sie wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich hier um Herren- oder Damenbesuch handelt, wie lange der Besuch bleibt, ob er regelmäßig oder unregelmäßig kommt, all das geht den Vermieter nach Informationen des Deutschen Mieterbundes nichts an. Klauseln im Mietvertrag, die ein Besuchsverbot aussprechen oder Einschränkungen dieses Besuchsrechts vornehmen, sind regelmäßig unwirksam. Der Vermieter darf den Mieterbesuch auch nicht dadurch verhindern, dass er von seinem "vermeintlichem" Hausrecht Gebrauch macht und dem Besucher das Betreten des Hauses verbietet.

Gleichgültig, ob im Mietshaus ein Hundehaltungsverbot besteht oder nicht, der Mieter darf auch Besuch empfangen, der einen Hund mitbringt.

Nur ausnahmsweise kann der Vermieter "Hausverbot" für einen Besucher verhängen. Beispielsweise dann, wenn der Besucher in der Vergangenheit wiederholt Ruhestörungen begangen hat oder Gemeinschaftsräume wie Treppenhaus, Flur, Keller usw. beschädigt hat.

Besucher dürfen selbstverständlich auch in der Mieterwohnung übernachten. Sie dürfen auch über längere Zeit hinweg in der Mieterwohnung bleiben. Der Mieter kann seinem Besucher auch Haus- und Wohnungsschlüssel überlassen, und der Besucher darf sich auch bei Abwesenheit des Mieters in der Mietwohnung aufhalten.

Wenn der Besucher allerdings länger als 6 Wochen am Stück in der Mieterwohnung lebt, hat der Vermieter durchaus das Recht nachzufragen, ob der "Besucher" nicht tatsächlich schon Mitbewohner oder Untermieter geworden ist. In diesen Fällen müsste der Vermieter informiert und um Erlaubnis gefragt werden, der "Besucher" müsste unter Umständen in die Betriebskostenumlage mit einbezogen werden.

t~uf]fa8rmxi


bzw. nicht nur darf der vermieter nachfragen, sondern er muss um erlaubnis gefragt werden.

h-aphFazaxrd


Noch mal das Zitat:

Wenn der Besucher allerdings länger als 6 Wochen am Stück in der Mieterwohnung lebt, hat der Vermieter durchaus das Recht nachzufragen, ob der "Besucher" nicht tatsächlich schon Mitbewohner oder Untermieter geworden ist. In diesen Fällen (also im Fall, dass es sich um einen Mitbewohner oder Untermieter handelt) müsste der Vermieter informiert und um Erlaubnis gefragt werden, der "Besucher" müsste unter Umständen in die Betriebskostenumlage mit einbezogen werden.

tbuff9armi


unter Umständen

das muss dann der vermieter sehen u. entscheiden, welche umstände vorliegen. nicht der mieter.

tGuffwarmi


In diesen Fällen

im falle eines sogenannten dauerbesuchs, also eines besuches der länger als 6 wochen andauert.

genau das wollte Apfelkuchen007 wissen, ob es da regelungen gibt was den besuch und dessen dauer angeht.

t$uff<armqi


(also im Fall, dass es sich um einen Mitbewohner oder Untermieter handelt)

in dem abschnitt geht es darum, dass ein besucher nach 6 wochen kein besucher mehr ist, daher setzt ihn der mieterbund im text auch in ".

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