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Ohne Krankenversicherung Job annehmen?

VjictnorysVillaxge


Vielen Dank für eure Antwort. Das ist sehr nett von euch @:) @:)

Ich werde sie mal jetzt anrufen und das mal genau so schildern.

dXkesxt


So, jetzt habe doch noch was gefunden:

[[http://blog.awoka.de/2013/11/neu-in-der-gkv-obligatorische-anschlussversicherung/ Obligatorische Anschlussversicherung]]

Ich werde allerdings nie verstehe wie man so etwas essentielles wie eine Krankenversicherung einfach nicht beachtet und die Augen verschließt anstatt sich drum zu kümmern.

Evtl wäre eine Aufnahme in die Familienversicherung möglich gewesen, ob das im Nachhinein auch funktioniert weiß ich nicht.

t0uffa=rxmi


Wenn man den nicht ausfüllt, so bleibt man trotzdem automatisch dort weiter versichert, außer man kann die Anmeldebestätigung einer anderen Krankenkasse vorweisen.

das denke ich auch, daher sollte sie einfach die alte/bisherige krankenversicherung kontaktieren u. ihr die situation erklären.

die 3 monate wird sie dann nachzahlen müssen. "freiwillig versichert" ist eh der falsche ausdruck für etwas, zu dem man per gesetz gezwungen ist. in deutschland muss man sich, egal ob man arbeit hat oder nicht versichern, das nennt sich zwar manchmal "freiwillig versichert" aber mit freiwillig hat das nichts zu tun.

insofern: alte krankenkasse kontaktieren. dem neuen arbeitgeber sagen, dass man dort versichert ist. und der rest klärt sich dann (die 3 monate kann man wie gesagt auch per raten nachzahlen).

VrictIorysVilTlagxe


Also wenn ich's richtig verstanden habe ist sie jetzt seit 3 Monaten eigentlich versichert und muss sie bei inanspruchnahme einer Tätigkeit einfach zurückzahlen?

Ich verstehe nicht warum man ihr dann ein Schreiben aufsetzt a la "...ihr Versicherungsschutz endet mit Wirkung vom/ab dem 31.12.2013".

H]i'natxa


Das bedeutet nur, dass sie ab dem Zeitpunkt keinen Anspruch mehr auf Übernahme ihre Arztkosten hat.

Sollte sie in der Zeit zum Arzt gegangen sein, muss sie es selbst zahlen.

Wenn sie danach wieder in die KK geht, kann sie das einreichen und hoffen, dass es ihr zurückerstattet wird.

Bei Krankenkassengeschichten nicht aufpasse, kann ganz schön in die Hose gehen :-X

t=uffar0mi


Also wenn ich's richtig verstanden habe ist sie jetzt seit 3 Monaten eigentlich versichert und muss sie bei inanspruchnahme einer Tätigkeit einfach zurückzahlen?

sie war davor auch versichert, ihr ganzes leben lang.

nur vor drei monaten hätte sie sich eben freiwillig versichern müssen, was wie gesagt nur so heißt, aber eigentlich nichts mit freiwillig zu tun hat. die versicherung an sich läuft weiter, aber wie hinata sagt, dann hätte die krankenversicherung sicher keine kosten übernommen (oder nur notbehandlung) – das lässt sich wie gesagt leicht wieder beheben das "problem". sie meldet sich bei der krankenversicherung, sagt sie nimmt eine arbeit an und dann sagt ihr die krankenkasse eh von alleine, was mit den nicht gezahlten beiträgen der letzten 3 monate ist, und ob und wie sie die zu zahlen hat!

t!uWffarmxi


Ich verstehe nicht warum man ihr dann ein Schreiben aufsetzt a la "...ihr Versicherungsschutz endet mit Wirkung vom/ab dem 31.12.2013".

ähm, wenn man seinen versicheurngsbeitrag nicht zahlt, dann bekommt man eben auch keine leistung mehr. logisch, oder?!

V?ictotrpys9Vilxlage


Ah ok. Super. Jetzt habe ich das endlich verstanden.

Warum muss sie die Beiträge für die 3 Monate zurückzahlen wenn sie doch versichert ist und in den 3 Monaten keine Leistungen in Anspruch genommen hat?

tiuffPar)mi


es ist eigentlich schon beängstigend wie wenig sich viele mit der krankenkasse auskennen. wenigstens die eltern deiner freundin hätten ihr doch beratend zur seite stehen können, wenn sie von der materie nicht so viel versteht – oder hat sie kein gutes verhältnis?

toufzfarxmi


Warum muss sie die Beiträge für die 3 Monate zurückzahlen wenn sie doch versichert ist und in den 3 Monaten keine Leistungen in Anspruch genommen hat?

das ist das prinzip einer versicherung.

davon abgesehen besteht in deutschland versicherungspflicht.

tDuff!armi


Warum muss sie die Beiträge für die 3 Monate zurückzahlen wenn sie doch versichert ist und in den 3 Monaten keine Leistungen in Anspruch genommen hat?

ich zahle seit 20 jahren mein haftpflichtversicherung u. habe sie bislang noch nie in anspruch genommen. versicherungen funktioneren eben über einen monatlichen beitrag, und zwar eben auch und gerade dann, wenn man sie (noch) nicht in anspruch nimmt. was glaubst du was medizinische behandlungen kosten, sicher nicht nur den beitrag eines monats! ;-)

HiinaGtxa


Mal anders formulieren:

"Wozu brauch ich eine Haftpflicht versicherung bezahlen, wenn wir eh nichts passiert?"

"Warum muss ich eine Kasko-Versicherung bezahlen, wenn ich sicher fahre und keine Unfälle baue?"

Klingelts?

tuufflarxmi


sieh es mal positiv: deine freundin kann froh sein, dass sie nur 3 monate nachzahlen muss. es gibt genug menschen, die länger schon raus sind (aus welchen gründen auch immer). DAS wird dann schnell zum riesen finanziellen problem!

Hoin1ata


Ich hatte einen Apothekenkunden, der sich regelmäßig sein Ibuprofen für die Gürtelrosenschmerzen geholt hat. Er ist seit Jahrzehnten (!) nicht versicher und kann es sich deswegen nicht leisten, zum Arzt zu gehen und sich ordentliche Medikamente verschreiben zu lassen. Das hat einem echt zu denken gegeben.

VCictory&sVilla"gxe


Alles klar. Jetzt läutet's (endlich) :-)

Danke nochmals für die ausführlichen Ratschläge. Ihr habt uns damit einen großen Gefallen getan.

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