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Ohne Krankenversicherung Job annehmen?

dGkest


Zwei Dinge:

Ja, es gibt die Versicherungspflichtig Beschäftigten – das habe ich ja geschrieben....

Aber: wer nicht beschäftigt ist, hat keine gesetzliche Verpflichtung, sich zu versichern....

Das stimmt nicht. Es gibt die Krankenversicherungspflicht. Verstehe gar nicht wie man drauf kommen kann dass das anders sein sollte.

Praktisch ist das mittlerweile auch geregelt, siehe meinen Link auf der vorherigen Seite.

Wenn dein vermeintliches Versicherungsverhältnis endet (bspw 25 bei Familienversicherung oder wie hier Kündigung) dann ist man automatisch "freiwilliges" Mitglied.

Was denkst du *grübel* wie viele Leute in Deutschland nicht versichert wären, wenn es dein Modell gäbe.

Viele Nichtverdiener ("kann ich mir nicht leisten") und viele Vielverdiener ("will ich mir nicht leisten").

Oder wie stellt ihr euch das vor, wenn sich jemand keine Versicherung leisten kann und auf einmal schwer krank wird? (Bsp Herzinfarkt)

Soll er dann keine Behandlung bekommen? Amerikanische Verhältnisse?

klar, wenn du ein aussteiger bist u. nie wieder medizinisch betreut werden willst, oder aber stinkreich u. eh alles auf rechnung selbst bezahlst, dann kann dir die krankenversicherung egal sein.

Übrigens selbst dann kann man nicht einfach aussteigen. Die einzige Möglichkeit ist bei Überschreiten der [[http://de.wikipedia.org/wiki/Versicherungspflichtgrenze Versicherungspflichtgrenze]] das Abschließen einer PKV. Aber erst nach Vorlage dieses Abschlusses wird man aus der GKV entlassen und "einfach so".

tmuf}faVrmi


Übrigens selbst dann kann man nicht einfach aussteigen.

man kann vielleicht nicht offiziell aussteige, aber es gibt ja genug beispiele, dass man gut und gerne jahrzehnte keine beiträge zahlen. solange man keine leistung einfordert, eh keiner sozialversicherungspflichtigen arbeit nachgeht kann das schon funktionieren.

t"uf}farmxi


es ist spät, ich gehe besser schlafen als hier noch mehr buchstabensalat zu produzieren – sorry für die vielen fehler! ;-)

G,ri9esuxh1


Lange Rede kurzer Sinn:

Sie nimmt den Job an.

Vorher stellt sie bei der Kasse ihrer Wahl einen Mitgliedsantrag, in dem sie angibt dass sie ab dem xx.xx.xxxx einen neuen Arbeitgeber hat. Sie bekommt dann von der Kasse eine Mitgliedsbescheinigung. Die Beitragszahlungen ab dem Beschäftigungsbeginn gehen dann vom AG aus.

Übrigens war es von ihr sehr nachlässig nicht auf das Schreiben ihrer Kasse zu reagieren.

Es gibt und gab auch die Möglichkeit eine Beitragsstundung bzw. eine Beitragsfreistellung zu beantragen.

Gzriegsu?h1


tuffarmi, deine Aussage sie muss dem arbeitgeber auch nichts von einer kk vorweisen, sie muss ihm nur sagen, wie die versicherung heißt,

stimmt nicht.

Jeder Arbeitgeber benötigt eine Mitgliedsbescheinigung, bei Einstellung eines neuen AN, von der Kasse bei der Arbeitnehmer versichert ist.

Denn wie soll er sonst die Beiträge zahlen können ohne Angabe von einer KV. Nr. ??? ??? ?

SOtGilgxar


hmmm...jetzt muss ich aus meiner persönlichen erfahrungen auch mal das ein oder andere mit einwerfen....

dann wird die kasse die 3 monate wahrscheinlich in rechnung stellen,

hier habe ich die erfahrung gemacht, dass keine beiträge nachgefordert werden....auch ich war einmal in der situation, dass ich drei monate lang keine kk hatte...da ich nicht arbeitslos gemeldet war, wurde diese auch nicht vom amt bezahlt....war für die kasse nie ein problem....

wenn du keine kk hast, kann man das auch so seinem arbeitgeber sagen...meiner hatte mich damals einfach bei einer angemeldet, die er für richtig hielt...das hat auch keinen interessiert...

das risiko einer fehlenden kk sollte jedem bekannt sein...

Sie hat kein Anspruch auf ALG 1 und auch kein ALG 2, da es laut JobCenter heißt, dass die Eltern bis 25 für ihr Kind aufkommen müssen.

muss ein anspruch hier nicht extrig geprüft werden ? mein neffe, der noch zu hause lebt, ist 21 jahre alt, und erhält hartz 4, ohne dass er zuvor gearbeitet hat...bzw. bekommt meine schwester das geld...somit müssten doch die einkommensverhältnisse der eltern geprüft werden, bevor das amt eine solche aussage treffen kann...oder machen sie es sich hier einfach wieder mal zu leicht ?

t!uffa;rmxi


Jeder Arbeitgeber benötigt eine Mitgliedsbescheinigung, bei Einstellung eines neuen AN, von der Kasse bei der Arbeitnehmer versichert ist.

ist schon klar, dass man dem arbeitgeber nicht nur den namen, sondern im zweifel auch die krankenversicherungssnummer gibt.

aber das ist kein nachweis. das sind einfach nur fakten/daten, die man weiter gibt. im notfall findet einen die krankenkasse auch nur mit namen+geburtsdatum, also ohne mitgliedsnummer.

man muss keine mitgliedschaft in dem sinne oder irgendwelche zahlungen nachweisen – darum ging es glaube ich dem fadenstarter.

tfuffqarxmi


hier habe ich die erfahrung gemacht, dass keine beiträge nachgefordert werden….

um so besser für die freundin, wenn sie nicht nachgefordert werden.

das kann man aber nicht mit sicherheit vorher sagen.

t0uf5farmxi


mein neffe, der noch zu hause lebt, ist 21 jahre alt, und erhält hartz 4, ohne dass er zuvor gearbeitet hat...bzw. bekommt meine schwester das geld

wenn deine schwester, die mutter, das geld bekommt, heißt das, dass sie auch alg2-empfängt? also für sich+erwachsenem kind?

wenn die eltern genug verdienen, dann ist es nämlich unwahrscheinlich, dass an einen 21jährigen, der dort zu hause lebt, irgendwelche leistungen gezahlt werden.

Sntilgaxr


das kann man aber nicht mit sicherheit vorher sagen.

nein, dass kann man nicht...ist ja nur die erfahrung, welche ich gemacht habe...somit rechtlich nicht bindend....

wenn deine schwester, die mutter, das geld bekommt, heißt das, dass sie auch alg2-empfängt? also für sich+erwachsenem kind?

wenn die eltern genug verdienen, dann ist es nämlich unwahrscheinlich, dass an einen 21jährigen, der dort zu hause lebt, irgendwelche leistungen gezahlt werden.

meine schwester ist mit vier kindern alleinerziehend, und das einkommen reicht nicht aus, deshalb erhält sie zusätzlich harzt 4....aber im falle der freundin des te's müsste das amt ja einen etwaigen anspruch erst prüfen und nicht pauschal sagen, das es Keinen anspruch gibt, da es eltern gibt....

GVr/ies=uh1


Doch tuffarmi, ein Arbeitgeber benötigt eine Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse in der der Arbeitnehmer Mitglied ist.

Schaust du einmal hier:

[[http://www.aok-business.de/nordost/fachthemen/sozialversicherungsrecht/versicherung/krankenkassenzustaendigkeit/]]

t'uff~armi


meine schwester ist mit vier kindern alleinerziehend, und das einkommen reicht nicht aus, deshalb erhält sie zusätzlich harzt 4…

in dem fall bekommt sie für ihre kinder alg2, einfach weil sie für diese unterhaltspflichtig ist, aber eben ihr einkommen nicht ausreicht. das ist aber ein anderer fall. hier liegt die bedürftigkeit bei der mutter, und daraus erwächst der anspruch ihrerseits auch für den 21järhigen sohn.

die mutter hat den antrag gestellt beim jobcenter.

prüfen kann die freundin natürlich, aber wenn die eltern über dem alg2-satz liegen, dann dürften sie unterhaltspflichtig sein.

t$ufffarmxi


Doch tuffarmi, ein Arbeitgeber benötigt eine Mitgliedsbescheinigung der Krankenkasse in der der Arbeitnehmer Mitglied ist.

aus meinen arbeitserfahrungen,kann ich sagen, dass dies nicht immer verlangt wird. und wenn, dann ist es eh nur ein nachweis à la "herr/frau xyz ist bei uns versichert". was meinst du genau mit mitgliedsbescheinigung?

das macht hier im grunde für die freundin aber auch null unterschied. denn sie wird ja eh bei ihrer versicherung noch gemeldet sein, hat 3 monate ihren freiwilligen beitrag nicht gezahlt, ist ergo momentan ohne versicherungsschutz – das kann sie schnell klären u. dann kann sie, wenn es denn gefragt wird, auch dem neuen arbeitgeber eine schriftliche erklärung der krankenkasse vorlegen.

ist doch eigentlich nicht soooo kompliziert! ;-)

tVuffQa!rxmi


Die neue Kasse stellt dem Arbeitnehmer eine Mitgliedsbescheinigung aus, die dieser seinem Arbeitgeber spätestens bis zwei Wochen nach Beginn der Mitgliedschaft vorlegen muss.

hier scheint es darum zu gehen, wenn man die kasse wechselt. da ist die rede "die neue kasse". logisch, dass man einem arbeitgeber einen wechsel schrifltich mitteilt – zur aok würde ich persönlich übrigens nie wechseln, aber das nur am rande! ]:D ;-)

G\rieisuh1


Was eine Mitgliedsbescheinigung ist tuffarmi, geht aus dem Text der AOK und den anderen Texten eindeutig hervor.

Die AOK war nur ein Beispiel. Das ist bei allen anderen Kassen auch so.

Wechselt ein AN den Arbeitsplatz so ist dem neuen AG eine Mitgliedsbescheinigung vorzulegen.

(Das hat sozialrechtliche Gründe)

Schaue hier:

[[http://www.helpster.de/mitgliedsbescheinigung-der-krankenkasse-ausstellen-lassen-so-geht-s_36389#anleitung]]

oder hier:

[[http://www.haufe.de/personal/personal-office-premium/krankenkassenwahl-4-mitgliedsbescheinigungen-und-kuendigungsbestaetigungen-der-krankenkasse_idesk_PI10413_HI664580.html]]

oder liest du hier: [[http://www.darmstadt.ihk.de/recht_und_fair_play/Arbeitsrecht/Sozialversicherung/503026/Meldepflichten.html]]

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