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Lohnsteuererklätung als Werkstudent?

E*rdbeermmond hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

Ich hoffe, ihr könnt mir bei meiner Frage helfen. Ich habe 2013 bis Ende März eine Ausbildung gemacht und im April zu studieren begonnen. Seit Mai arbeite ich nebenbei als studentische Hilfskraft (ca 170€) und seit Juli zusätzlich als Werkstudentin (700-2000€, je nach Stundenanzahl). Bei der zweiten Tätigkeit zahle ich, wie auch in der Ausbildung, Lohnsteuer.

Macht es nun Sinn, eine Lohnsteuererklärung zu machen oder eher nicht? Auf was muss ich achten? Alle Tipps sind herzlich willkommen - immerhin hab ich sowas noch nie gemacht

Vielen Lieben Dank schon mal an alle, die mir irgendwie weiterhelfen können. :)*

Antworten
S>u7npflowferx_73


Hilfreich ist auf jeden Fall gute Software (z.B. WISO-Sparbuch). Grundsätzlich kann man diverse Dinge absetzen, so dass es sich durchaus lohnen kann. Setzt z.T. aber voraus, dass Du entsprechende Belege über Anschaffungen etc. hast.

dkkesxt


Ich denke das ist relativ einfach:

Wird dein Einkommen des gesamten Jahres unter dem Steuerfreibetrag liegen?

Dann lohnt es sich eine Lohnsteuererklärung zu machen um sich die abgezogene Lohnsteuer wieder zu holen.

Falls nicht denke, dann nicht. :-)

Ansonsten wundern mich deine Angaben n bisschen? Selbst dein geringster Lohn (700 Euro) plus die Hilfskraft-Stelle, da musst du doch über den 20 Stunden pro Woche liegen oder?

Oder hast du nen mega Stundenlohn? ;-D

BVlu7eBl|ueSxky


Höchstwahrscheinlich ist es sehr sinnvoll, ja. Du kannst ja vermutlich deinen Gehaltsabrechnungen entnehmen, wieviel Steuern du bezahlt hast. Dann gib mal in einen Brutto-Netto-Rechner ein, wieviel du im gesamten Jahr verdient hast und schau, wieviel Steuern das wären – es dürfte einen nennenswerten Unterschied geben.

Außerdem zahlst du als Studentin wohl deine Krankenversicherung selbst – du dürftest bei den Beträgen ja nicht familienversichert sein. Die Beträge kannst du noch zusätzlich absetzen.

ESrdbeeFrmxond


@ sunflower

Danke, das hilft mir schon mal - du meinst sowas wie Bücher fürs Studium, etc?

@ dkest

Da ich in meinem Ausbildungsberuf tätig bin, habe ich schon einen ganz netten Stundenlohn ;-) zusätzlich mache ich viele Nachtdienste und Wochenenddienste, da gibt es auch noch Zulagen und ich darf mehr als die 20h machen und werde trotzdem als Werksstudentin eingestellt

@ Bluebluesky

Danke, auch das hilft mir schon mal. Ja, ich zahle meine Versicherung selbst.

Suunflodwexr_73


Bücher für's Studium, Bewerbungskosten, Büromaterialien, Medikamentenzuzahlungen, best. Versicherungen, Fahrtkosten zur Arbeit, Semestergebühren, Fotokopien, ggf. best. Teile der Mietnebenkosten (Hausmeister, Winterdienst,...).

Da ist unendlich viel möglich. Wichtig ist halt: Man muss Belege haben – und schauen, ob man den Freibetrag überschreitet. Und es ist halt nicht wenig Arbeit, gerade am Anfang. Bei mir gehen da immer einige Sonntag bei drauf mit Belege sortieren etc.

d/kexst


Genau, Absetzen kannst du viel :-)

Aber ich würde eben erstmal sehen wie viel Steuern dir überhaupt abgezogen werden und ob sichs lohnt!

Zu deiner Werkstudenten-Geschichte: Wieso darfst du denn mehr als 20 Stunden machen?

Mir wären da keine Ausnahmen bekannt.....?

Außer natürlich die "normalen" Ausnahmen, ich habs jetzt nicht genau im Kopf, aber während der Semesterferien darf man sowieso vollzeit und unterm Semester darf man die 20 Stunden auch n paar mal überschreiten.

Wenn du aber regelmäßig mehr als 20 Stunden machst, dann wird sich irgendwann schon die Krankenkasse melden dass das so nicht funktioniert, denn der Arbeitgeber oder sonstwer kann nicht bestimmen dass du mehr machen darfst?

Das würde ich im Auge behalten......

LG

Z^ambgara]mba


das mit den mehr als 20 Stunden würde mich auch interessieren, wie das funktioniert? dann musst du doch deine KV selbst bezahlen?

dtkesxt


Und außerdem sollten dann die Grundlagen für die Versicherungsfreiheit zB in der Arbeitslosenversicherung nicht mehr gegeben sein.....

EYrdbeeirm&ond


Meine Krankenversicherung zahle ich auch selbst. Die 80€ im Monat sind es wert, dass ich dafür umso mehr verdienen darf.

Zu den 20h:

Arbeiten in der vorlesungsfreien Zeit: Übt der Student seine Dauerbeschäftigung ausschließlich in der vorlesungsfreien Zeit aus, also vor allem nachts oder am Wochenende, können Sie ihn als Werkstudent einstufen, auch wenn er mehr als 20 Stunden arbeitet. Das gilt zum Beispiel für Nachtwachen oder Portiers.

[[http://www.tk.de/tk/versicherung-und-beitraege/besondere-personengruppen/studenten/234592Quelle]]

Und ich arbeite entweder unter der Woche nachts oder Tag bzw Nachts am Wochenende. Von dem her ist das kein Problem.

Evrdb.eermzond


Korrektur: das ist die Quelle

[[http://www.tk.de/tk/versicherung-und-beitraege/besondere-personengruppen/studenten/234592 Quelle]]

Zoa_mba9ra#mbxa


danke!! stimmt da gab es Ausnahmen *:)

dwkesxt


Das ist natürlich cool dass das klappt bei dir :-)

Bei den meisten Werkstudentenstellen wirds natürlich schwierig nachts oder am Wochenende zu arbeiten :-)

Wie gesagt dann würd ich erstmal schauen um wieviel Lohnsteuer gehts eigtl, also lohnt es sich überhaupt die ganze Arbeit anzugehen.

Falls es ein größerer Betrag ist, würde ich mal überschlagen wieviel du circa im Jahr verdient hast.

Steuerfreies Einkommen ist ca 8000 Euro plus 1000 Euro Werbungspauschale.

Falls du also unter ca 9000 Euro liegst im Jahr, dann sollte die Steuererklärung relativ simpel sein weil du keinerlei Belege brauchst (die 1000 Euro Pausch gibts praktisch automatisch).

Falls du über 9000 Euro verdient hast wirds komplizierter, dann wird sich Belege sammeln, Absetzmöglichkeiten finden usw lohnen.

W^ateNrxli2


Macht es nun Sinn, eine Lohnsteuererklärung zu machen oder eher nicht? Auf was muss ich achten? Alle Tipps sind herzlich willkommen – immerhin hab ich sowas noch nie gemacht

Ja, du kriegst nämlich alles, was die Werbungskosten von ca. 1000€ unterschreitet zurück. Dafür musst du nur einen Zettel füllen mit Name, Adresse und dass du Studentin bist. Der Aufwand ist lächerlich und einige Zeit später hast du Geld auf dem Konto.

Wenn du über die Werbungskostenpauschale hinaus Steuern gezahlt hast, musst du scheinbar genau angeben, was du für Ausgaben hattest. Alle Ausgaben für Arbeit und Studium (Schreibwaren, Kleidung, Fahrtkosten, Bücher etc.) kannst du angeben und kriegst dann entsprechend mehr Steuern wieder.

Also wenn man Steuern zahlt, sollte man diese Erklärung machen. Ich hab z.B. mal einen Monat nen 1000er verdient und 180€ Steuern bezahlt. Ich füllte den einen Zettel aus und bekam schwupp di wupp 180€ zurück. :)z Irgendein Kollege hatte es auch mal so, dass er gleich von vornherein einen Freibetrag hatte, dem wurden die Steuern gar nicht erst abgezogen... das geht als Student auch irgendwie. ":/

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