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Schlechtes Gewissen wegen Krankheit und Krankmeldung

kQulzlexr hat die Diskussion gestartet


Hallo! Ich bin im Moment total verzweifelt:Habe mich wegen einer Erklältung krank gemeldet. War heute Morgen beim Doc und der fragte "wie lange" und ich ohne zu Zögern gesagt "die nächste Woche". Jetzt sitzen ich hier auf der Couch, gucke TV und habe ein bohrendes schlechtes Gewissen, weil ich denke bis Dienstag oder Mittwoch hätte gereicht. Da bei uns Vertreter wochenweise geplant werden, kann ich nicht einfach montags anrufen und sagen, dass ich morgen wieder komme. Wäre vielleicht möglich einfach noch drei Tage Urlaub zu machen, aber wie sieht das denn aus? Ist von euch schonmal jemand im Krankenschein arbeiten gegangen? Ich habe auch Angst, dass mich mein Kontigent verspiele und somit zum peinlichen Krankengespräch.........ach es ist so doof.......wie sieht ihr das?

Gruß Kuller

Antworten
VUeggiqehexxe


Hab auch immer ein schlechtes gewissen wenn ich mich krank melde, aber krank ist eben krank. Wer trotzdem geht spielt mit der gesundheit. Wenn dein Arzt dich ne Woche krankschreibt liegt das in seinem ermessen. Wenn du dich fit fühlst könntest du auch früher wieder los aber wenn die Vertretung dann über ist und es nicht geht dann bleib einfach zu haus und kuriere dich richtig aus. Ist dein Chef denn sehr empfindlich was krankschreiben angeht? Und du hast dein krankkontingent damit für dieses Jahr sicher nicht verbraucht. Also erhol dich gut und mach dir keine sorgen.

k4ulleFr


Ja, danke für deine Antwort, ich denke einfach, dass ich mir was nähme was mir nicht zusteht. Wenn ich echt kaputt bin wie diese Tage habe ich ja auch keine Hemmungen. Ich falle aber fast jeden Winter für 1 bis2 Wochen aus;2013 bin ich aber komplett durchgekommen. Das peinliche Gespräch gibt es ab 19 Krankentage, wobei Wochenenden und Feiertage mitzählen.Ich habe im Schnitt nicht mehre Tage als die Kollegen, nur haben die meist (wir arbeiten körperlich) orthopädische Weh Wehchen, ich eher immer Infekte wie Mandelentzündung oder Bronchitis und so was eben.

Danke für eure Hilfe

Kuller

Wcate1rlix2


Was sind denn das für Krankengespräche? Du weißt aber schon, dass deinen AG deine Krankheit rein gar nichts angeht? ??? Also wenn orthopädische Wehwehchen weniger schlimm sind als Grippe, dann sag halt, du hattest Rückenschmerzen. Oder sag einfach "das geht dich nen feuchten an...". Denn das ist eigentlich die einzige Antwort, die dein Chef da erwarten darf.

Fjelis skilveFstrJixs


Erhol dich und mach dir kein schlechtes Gewissen. @:)

Zumal die Vertretung ja jetzt sowieso geregelt ist. Nächstes Mal springst eben du ein, das passt doch.

Solche Krankheitsgespräche gibt es hier auch, hatte ich zwar noch nie, aber da geht es um so Dinge wie: "Belastet die Arbeit Sie?". "Was können wir tun, dass es Ihnen bei der Arbeit besser geht?"

Sowas eben. Weniger darum, was man jetzt konkret hatte.

SkchmyiZdtix70


Ihr habt ein Kontingent? :-o

Ich hätte mich vielleicht nicht gleich ne Woche krankschreiben lassen, sondern erst mal geguckt, wie ich mich nach dem Wochenende fühle...und dann gegebenenfalls verlängert....

Ansonsten kannst du das nur für Dich beantworten, ob Du so krank bist, dass das die Zeit rechtfertigt. Zustehen tut Einem meiner Meinung nach die Zeit, die man braucht, um gesund zu werden. Das ist in meinen Augen unabhängig von der Krankheit und den Tagen an sich.

EYhemaligLer ?Nutzer x(;#4967x05)


Waterli:

Was sind denn das für Krankengespräche? Du weißt aber schon, dass deinen AG deine Krankheit rein gar nichts angeht?

Solche Gespräche gibt es bei uns in der Firma auch und dann wird so etwas gefragt, wie Felis schrieb:

aber da geht es um so Dinge wie: "Belastet die Arbeit Sie?". "Was können wir tun, dass es Ihnen bei der Arbeit besser geht?"

Sowas eben. Weniger darum, was man jetzt konkret hatte.

Alle Angaben diesbezüglich sind bei uns freiwillig.

Ich habe dieses Gespräch auch noch vor mir (Grippe, 2 Wochen krankgeschrieben).

Ich glaube, die fragen auch, was man hatte, muss man aber nicht preisgeben. Wäre ja noch schöner...

@ Kuller

Wenn Du krank bist, bist Du krank. Und wenn Dich der Arzt die komplette Woche krankschreibt, dann hat er seine Gründe.

Ist von euch schonmal jemand im Krankenschein arbeiten gegangen?

Nein. Und würde ich auch nicht.

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Mittlerweile gehen meine Kollegen (mind. 2!) wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt und werden krankgeschrieben. Ich sehe nicht ein, wieso ich verschnupft auf die Arbeit sollte. Klar, nur "Schnupfen". Aber der Körper ist nicht zu 100% einsatzfähig und Kollegen können auch angesteckt werden.

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Ich hatte auch eine Phase, in der ich mit Schnupfen, Husten und Halsschmerzen arbeiten gegangen bin, bis Kollegen mit regelrecht nach Hause geschickt haben Und ich das Verhalten anderer Kollegen kennenlernen durfte

MiissusqMixa


Mein Chef *will* uns nicht im Büro sehen, wenn wir noch krankgeschrieben sind und uns aber schon wieder besser fühlen. Er ist da aber zum Glück auch sowieso sehr "menschlich", wenn man es mal so ausdrücken will.

Er schickt uns eher nach Hause, als dass er uns einen oder zwei Krankheitstage mehr übelnehmen würde.

Vor allem hat "Arbeiten trotz Krankenschein" ja auch immer den versicherungstechnischen Aspekt. Wenn du krankgeschrieben bist, hast du im Büro nichts verloren. Wenn dann ein Unfall passiert, ist das ganz böse.

Sxtil&gaxr


Was sind denn das für Krankengespräche? Du weißt aber schon, dass deinen AG deine Krankheit rein gar nichts angeht?

ich vermute, das es s.g. BEM-gespräche (Betriebliches Eingliederungsmanagement) sind. der arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, mit den mitarbeitern diese art der gespräche zu führen...allerdings nur zwingend ab 30 tage krankheit im jahr....je nach vereinbarung gibt es die gespräche schon etwas eher, wenn davon auszugehen ist, dass es mehr werden....im endeffekt muss der arbeitgeber alles tun, um den arbeitnehmer zu entlasten...wobei diese gespräche immer freiwillig sind....

te

wem gegenüber hast du denn ein schlechtes gewissen ? deinem arbeitgeber oder deinen kollegen?

prinzipiell kannst du trotz krankschreibung wieder arbeiten gehen...ist ja nur eine empfehlung des arztes, und wenn du dich fit genug fühlst, kannst du durchaus arbeiten gehen....

S^tilygaxr


Vor allem hat "Arbeiten trotz Krankenschein" ja auch immer den versicherungstechnischen Aspekt. Wenn du krankgeschrieben bist, hast du im Büro nichts verloren. Wenn dann ein Unfall passiert, ist das ganz böse.

das ist leider ein ammenmärchen, dass sich hartnäckig hält...die krankschreibung wirkt sich nicht auf den versicherungsschutz aus.....

DqieKruEemi


Mhhh, ich kenne das alles nur zu gut, dieses schlechte Gewissen bei Krankmeldung. Bei mir wurde Ende Januar ein Aneurysma an einer Hirnaterie verschlossen-also eine etwas "größere Nummer" als ein Schnupfen. Und ich Idiotin war am 5. Februar das erste mal wieder arbeiten, obwohl die Krankmeldung bis Ende Februar ging.--das hat sich bitterlich gerächt, weil ich am Abend des Tages, an dem ich arbeiten war, elend dolle Kopfschmerzen hatte. In der darauf folgenden Woche war ich 2 halbe Tage arbeiten, das ging schon etwas besser--natürlich alles in Absprache mit dem Personalmanagement und meinem direkten Vorgesetzten. Also ja, wenn man sich arbeitsfähig fühlt, wieso nicht arbeiten gehen? -man sollte es nur nicht übertreiben ;-)

das ist leider ein ammenmärchen, dass sich hartnäckig hält...die krankschreibung wirkt sich nicht auf den versicherungsschutz aus.....

das sagte mit mein Versicherungsmensch auch :)^

PvraudaTeuOfxel


Ihr habt ein Krankenkontingent von 19 Tagen incl. Sonn- und Feiertagen ??? Krankenrückkehrgepräche sind so eine Sache... Es geht deinen Arbeitgeber schon einmal partout nichts an, weswegen du krankgeschrieben warst. Er kann mit dir lediglich mögliche betriebliche Ursachen für eine Erkrankung erörtern und schauen, ob der Betrieb dem entgegenwirken kann, damit deine Arbeitskraft künftig erhalten bleibt. Wenn du aber nicht aus betrieblichen Gründen krank geworden bist (z. B. Psychisch wegen Mobbing, oder körperlich wegen falschem Bürostuhl, oder fehlender Hebehilfe im Betrieb, oder oder oder) müsste ein Krankenrückkehrgespräch im Grunde etwa so aussehen:

Chef: Herr MeierMüller, schön, dass sie wieder da sind. Geht es Ihnen wieder gut?

MeierMüller: Ja, vielen Dank. Es geht mir wieder gut!

Chef: Was war denn los mit Ihnen, was hatten Sie denn?

MeierMüller: Ich war krank!

Chef: Ja, aber was genau hatten Sie denn?

MeierMüller: Das muss und möchte ich hier nicht besprechen. Ich war krank!

Fertig! Also.. man kann das natürlich netter formulieren, aber so in diesem Sinne hätte es zu laufen :-)

D;ieKrxuemi


ich vermute, das es s.g. BEM-gespräche (Betriebliches Eingliederungsmanagement) sind. der arbeitgeber ist gesetzlich dazu verpflichtet, mit den mitarbeitern diese art der gespräche zu führen...allerdings nur zwingend ab 30 tage krankheit im jahr....

wobei es da nicht ums Kalenderjahr sondern den Zeitraum von 12 Monaten geht. ich war jetzt ja wegen der OP eine Weile krank geschrieben, im letzten Herbst auch im Zusammenhang mit einem stationären Aufenthalt und so kamen in 12 Monaten 30 Tage zusammen und ich hatte dieses -sehr nette- Gespräch schon. Ist auch nichts Schlimmes, ich empfand es eher als angenehm.

P\r_adaTHeufel


Ist auch nichts Schlimmes, ich empfand es eher als angenehm.

So soll es auch sein und im Normalfall darf der Arbeitnehmer auch wählen, ob er z. B. einen Betriebsrat dabeihaben möchte, oder (falls vorhanden) einen Betriebsarzt. Dann ist alles in Butter und ich finde es gut, dass einige Firmen offenbar Gebrauch von BEM machen und das erfolgreich umsetzen :)^

D5ieKrxuemi


Wenn Du krank bist, bist Du krank. Und wenn Dich der Arzt die komplette Woche krankschreibt, dann hat er seine Gründe.

naja, es war ja kein "sie müssen sich eine Woche auskurieren" vom Arzt, sondern

Habe mich wegen einer Erklältung krank gemeldet. War heute Morgen beim Doc und der fragte "wie lange" und ich ohne zu Zögern gesagt "die nächste Woche".

und bei einer Erkältung von einer notwendigen Genesungszeit von 10 Tagen auszugehen, ist schon recht großzügig.

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