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Schlechtes Gewissen wegen Krankheit und Krankmeldung

DWieKruxemi


So soll es auch sein und im Normalfall darf der Arbeitnehmer auch wählen, ob er z. B. einen Betriebsrat dabeihaben möchte, oder (falls vorhanden) einen Betriebsarzt. Dann ist alles in Butter und ich finde es gut, dass einige Firmen offenbar Gebrauch von BEM machen und das erfolgreich umsetzen

eben! denn ich habe noch einen weiteren Eingriff an einem Aneurysma vor mir, werde dann auch wieder ausfallen, und ich wollte einfach diese Transparenz, falls mein direkter Chef die Krankentage gegen mich verwenden will. Ich habe das Gespräch mit einer Mitarbeiterin des Personalrates geführt und hatte durchweg das Gefühl, dass sie auf meiner Seite ist.

Sbtimlgxar


Chef: Herr MeierMüller, schön, dass sie wieder da sind. Geht es Ihnen wieder gut?

MeierMüller: Ja, vielen Dank. Es geht mir wieder gut!

Chef: Was war denn los mit Ihnen, was hatten Sie denn?

MeierMüller: Ich war krank!

Chef: Ja, aber was genau hatten Sie denn?

MeierMüller: Das muss und möchte ich hier nicht besprechen. Ich war krank!

Fertig! Also.. man kann das natürlich netter formulieren, aber so in diesem Sinne hätte es zu laufen

naja...zum einen werden diese gespräche ohne irgendwelche vorgestzten geführt...im normalfall ist in dem team (bem-team) ein vertreter des betriebsrates und der perso dabei...und diese haben absolute verschwiegenheit darüber zu wahren, was hier besprochen wird...so wird der arbeitgeber nicht erfahren, weswegen genau der mitarbeiter krank war...letztendlich ist es das gespräch des mitarbeiters und er selbst kann entscheiden, wie viel er preis gibt...wenn er nichts preis gibt, ist es halt etwas schwierig, an der situation, wenn es z.b. an einer überbelastung liegt, eine verbesserung und somit hilfe herbeizuführen.

ich begleite diese gespräche seitens des betriebsrates...und wenn das vertrauen erst mal da ist, habe ich die erfahrung gemacht, dass die mitarbeiter dieses gespräch auch ohne angst vor eventuellen nachteilen nutzen...mittlerweile sogar proaktiv....

S^til|gaxr


wobei es da nicht ums Kalenderjahr sondern den Zeitraum von 12 Monaten geht

das ist natürlich korrekt *:)

P#radTaTeu=fexl


Stilgar, ich geben dir Recht, wenn es sich um ein BEM – Gespräch handelt, muss der Vorgesetzte nicht dabei sein. Kann aber. Das entscheidet (so kenne ich es jedenfalls) der Arbeitnehmer, mit wem er das Gespräch führen möchte.

Es gibt aber leider auch genug Vorgesetzte, die solche Gespräche ausserhalb des BEM-Verfahrens führen, oder aber auch in BEM-Gesprächen geziehlt nach Erkrankungen fragen. Ich begleite solche Gespräche ebenfalls und hab da leider schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen...

Scchmidtti7x0


Der Arbeitgeber muss doch diese Gespräche nicht führen, sondern sie nur anbieten....

Bei uns kommt automatisch das Schreiben nach den 30 Tagen, aber ich habe die Gespräche nie geführt...das blieb mir überlassen und ich hätte angeben können, wen ich dabei haben möchte....

PlrFadaKTeufxel


Genau Schmidti, so ist es. Wenn (!!!) es ein Gespräch im Rahmen des BEM-Verfahrens ist, ist es ein Angebot für den Arbeitnehmer so ein Gespräch zu führen und du kannst wählen, wer dabei sein soll. Die Teilnehmer sind selbstverständlich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Man ist nicht verpflichtet das Gespräch wahr zu nehmen.

D+i7eKruexmi


vielleicht kommt es auch auf die Unternehmensgröße an. Ich arbeite in einem Haus mit 7000 Beschäftigten, ich konnte zwischen 5 Gesprächspartnern wählen, die in dem BEM-Team sind, mein direkter Vorgesetzte weiß bis heute nicht, das es dieses Gespräch überhaupt gegeben hat.

Satilxgar


Stilgar, ich geben dir Recht, wenn es sich um ein BEM – Gespräch handelt, muss der Vorgesetzte nicht dabei sein. Kann aber. Das entscheidet (so kenne ich es jedenfalls) der Arbeitnehmer, mit wem er das Gespräch führen möchte.

absolut richtig...der arbeitnehmer kann über die zusammensetzung selbst entscheiden...wir bieten die wahl zwischen drei betriebsräten und drei personaler an...darüber hinaus kann er natürlich alle möglichen leute dazu nehmen, allerdings muss das vorher besprochen werden...eventuell fallen ja zusätzliche kosten an, wenn er einen arzt oder psychologen dabei haben möchte...

Der Arbeitgeber muss doch diese Gespräche nicht führen, sondern sie nur anbieten....

Bei uns kommt automatisch das Schreiben nach den 30 Tagen, aber ich habe die Gespräche nie geführt...das blieb mir überlassen und ich hätte angeben können, wen ich dabei haben möchte....

ebenfalls richtig...er muss es anbieten, aber nicht selbst durchführen....

im zweifel kann es dem arbeitnehmer aber auch zum nachteil werden, wenn er das angebot ablehnt, und irgendwann mal eine krankheitsbedingte kündigung erhält...das gericht sieht es dann als negativ an, dass er sich nicht hat helfen lassen und solch ein gespräch ablehnt...das sind aber einzelfälle...nur leider werden die mitarbeiter selten darauf hingewiesen....

vielleicht kommt es auch auf die Unternehmensgröße an. Ich arbeite in einem Haus mit 7000 Beschäftigten, ich konnte zwischen 5 Gesprächspartnern wählen, die in dem BEM-Team sind, mein direkter Vorgesetzte weiß bis heute nicht, das es dieses Gespräch überhaupt gegeben hat.

ne, die größe ist egal...die vorgesetzten werden darüber auch nicht informiert....aber der mitarbeiter hätte theoretisch das recht, den vorgesetzten als vertrauensperson mitzunehmen...wird in der realität aber eher selten vorkommen....

te

was machst du denn jetzt ? bleibst daheim ?

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