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Der Bald-haben-wir-es-geschafft-Faden für Studenten

BKlack7Tonxi


So ein Zufall aber auch. Ich brüte auch über meiner BA. Ich bin scheinfrei und hab keine Prüfungen mehr zu schreiben =)

Ich dachte eigentich die Diplomstudiengänge sind schon ausgestorben oder habt ihr euer Studium verlängert?

Ich schreibe meine Arbeit nicht an der Uni sondern extern und dort ist der Institutsleiter wahrscheinlich der Ansicht, wo ich doch schon mal da wäre könnte ich noch dies und jenes nebenher erledigen. Wenn ich wichtige Infos brauche, dann muss ich einen Termin mit ihm vereinbaren in dem er mich dann vertröstet und mir mitteilt, er kümmere sich noch darum, dass ich die Infos bekomme. Wenn man da nicht ständig hinterher läuft, bekommt man nichts!

Ich bin noch ziemlich am Anfang meiner Arbeit, aber hab das Gefühl an 1000 Baustellen geichzeitig zu arbeiten. Eine Masterstudentin kam noch hinzu, sie macht mit dem Projekt weiter wo ich angefangen habe. Jetzt muss ich sie und ihre Betreuerin (Doktorandin) in dieses Projekt einweisen. Man hat ja sonst nichts zu tun. Zum Glück kann ich meine Arbeit im Institut schreiben, zu Hause hab ich ja überhaupt keine Motivation und Disziplin auch nur ein Paper auszudrucken und zu lesen...

W ateGrlix2


Ich dachte eigentich die Diplomstudiengänge sind schon ausgestorben oder habt ihr euer Studium verlängert?

Also mein Studium war laaaaaaaaaaaaaaaaang....

Ich dachte im ersten Semester, meine Eltern zahlen, war aber dann nich, also musste ich IMMER mind. 300€ dazuverdienen. Tja, mit Studium is dann nich mehr viel teilweise.. %-| Ich sehe das wirklich als Grund an. Zum Studienende ist es ja normal, aber wenn man im ersten Semester schon direkt 20 Stunden nebenbei arbeiten muss, da muss man ja quasi VOLL studieren und das kann man dann vergessen, das geht nicht. Ich halte nicht 5 Jahre eine 60-Stunden-Woche durch, also wurden es viel mehr als 5 Jahre.

Ehrlich gesagt ist das auch völlig egal, wie lange man studiert. Ich studiere Geisteswissenschaften. Wer nach 5 Jahren da die Uni verlässt, weiß eigentlich immer noch genau gar nichts... man kann noch sooo viel lernen. Man bräuchte unendlich Zeit. Jedenfalls verstehe ich Studium so und nicht als "abarbeiten des Modulplans". ;-)

Eahem[alige r Nmutzer (#4314%99)


Ich bin auch mal wieder hier ... also ich seh schon, ich bin nicht die Einzige, die sich nicht motivieren kann. :-D Heute ging's bei mir aber echt gut, hab mein To-Do für heute schon erledigt, also schick ich euch ein bisschen Motivation von mir! @:)

Hab ja im Sommer angefangen zu arbeiten, war echt zuversichtlich, dass ich neben 40h arbeiten noch einiges schaffe. Musste mich jetzt kopfmäßig umstellen, dass ich meine Arbeit mache, aber halt nicht megaviele Überstunden und dass ich mich auf meine Masterarbeit fokussiere. Klingt blöd, wenn ich sage, dass ich "nebenbei" arbeite, aber im Grunde geht's bei mir ja drum, dass ich das Studium fertig bekomme und dann weitermachen kann. Dieser Prozess hat ein bisschen gedauert, da mir die Arbeit echt voll gut gefällt und ich darin wirklich aufblühe. Aber wichtiger ist die Masterarbeit! (1000 Rufezeichen für mich :D)

Also hab ich mir einen Plan geschrieben, an welchem Tag ich wie viele Texte lese und zusammenfasse und es läuft bis jetzt ganz gut. Hab's zwar erst eine Woche hinter mir, aber ich war echt fleißig und hab sogar mehr zusammengefasst als nötig. Heut war ich auch schon um 06.00 Uhr im Büro – das wird natürlich nicht immer sein, da ich ab und zu auch mal abends länger aufbleibe oder in der Früh eine halbe Stunde länger schlafen möchte, aber momentan passt's so wie es ist.

So, jetzt dürft ihr ruhig kotzen, weil ich normalerweise so "Ich mach alles so gut und bin so durchgeplant und schaff das ohne Probleme"-Leute auch nicht immer packe :D

Aber es ist nicht immer alles supertoll mhhhhhhhhh

S[micllix2


@ Waterli

War dein Studium lang oder ist es noch lang?

Ich bin da ganz eigentlich voll bei dir. So durchs Studium durchmaschieren, nicht rechts, nicht links schauen – das verstehe ich auch nicht unter einem Studium und habe auch das Gefühl, dass das Wissen leidet.

Allerdings sollte man schon auch ein bisschen gucken, dass man den Absprung schafft. Leider zählt im Arbeitsleben bzw. bei der Jobsuche nachher nicht die Tatsache, dass man ja soooo viel studiert hat und richtig viel weiß: Hier kommt es dann besonders beim Einstieg auf erste Berufserfahrung an. Und wenn du dann halt schon älter bist und nur einen universitären Abschluss aber sonst nicht sonderlich viel vorweisen kannst, wird es schwierig. und ich musste leider feststellen, dass nebenher arbeiten (um zu überleben) quasi als Null Berufserfahrung gewertet wird

W5eixrd


Gerade mitm Studium begonnen und meine Fresse, ist schon krass... Bei mir also nix mit bald vorbei, aber es ist so genial. :) Viel besser als das Arbeiten von früher auch wenn ich etwa doppelt soviel zu tun habe.

Nähme mich mal wunder, was ihr so fürn Aufwand habt. Zur Zeit lerne ich eigentlich non stop, und ich bin in der 5. Woche. Also auf meine 70 Stunden mit allem komme ich locker in der Woche. Im Prinzip 4 Tage "Schule" + 2.5 Tage lernen. Wobei noch viel draufgeht da ich zur Zeit zu unorganisiert bin... Muss das noch steigern um wieder bissl auszugleichen...

Aber ich bin top motiviert :P Mein Problem ist eher, dass ich langsam an die Grenze komme. (Tut mir aber wohl ganz gut, das erste mal im Leben wo mich etwas mal wirklich fordert)

BJlac!kTVoni


Ich denke es gibt nahezu kein Studium, für das man nicht ein halbes Leben lang an einer Hochschule eingeschrieben sein könnte, weil es einfach zu viel gibt, was man lernen könnte. Ich (Ingenieurwissenschaft) persönlich freue mich schon, mein Wissen nutzbringend endlich mal in die Praxis umzusetzten, zu wissen wozu ich das alles mal lernen musste und wie das in der Realität aussieht. Im Praxismodul stellte ich dann auch fest, dass ein einziges Modul meines Studiums ausreicht um daraus ein eigenständiges Studium zu machen! Erst in der Praxis lernt man, was man vom Studium überhaupt brauchen kann und da ist einiges dabei, was man ganz getrost in die Tonne kloppen kann. Ich kann das jetzt allerdings nur von Natur- und Ingenieurwissenschaften sagen, von Geistes-, Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften habe ich keine Ahnung! Wobei ich mir nicht vorstellen kann, das man nach so einem Studium in der Arbeit ALLES braucht, was man dort mal gelernt hat. In der Kinder- und Jugendarbeit brauche ich anderes Fachwissen als in der Erwachsenenbildung oder Geriatrie.

@ Waterli2

Da mir meine Eltern mein Studium finanzieren, möchte ich nicht länger als unbedingt notwendig studieren. Ich studiere eine Ingenieurwissenschaft und auch ich kann mir nicht vorstellen eine 60 Stunden Woche zu haben, allerdings sind 50 Stunden durchaus nichts Ungewöhnliches. Ich war nur überrascht wegen der Diplomstudiengänge, weil ich zwar einige Absolventen kenne, die haben allerdings auch schon den Master (Natur- oder Ingenieurwissenschaften) gemacht.

Wwateerli2


War dein Studium lang oder ist es noch lang?

Es war lang, in ca. 4 Monaten hat es sich dann erledigt. Letztversuch der letzten Prüfung wäre dann und wenn ich den nicht bestehe, bin ich mit diesem Studium auch fertig, aber ich hoffe ja ich bestehe das dann. ^^

Wenn ich nicht bestehe hoffe ich, dass ich über Anrechnungen zumindest sofort einen Bachelor hab und auch dann wäre ich erstmal fertig mit einem Studium. ;-)

Ich studiere eine Ingenieurwissenschaft

Na da hast du ja nicht wirklich Zeit, nebenbei noch zu arbeiten. Das ist so schon ziemlich hart. Bei mir gehts ja auch mal, dass man ne Hausarbeit an 2 Tagen schreibt... :=o

Aber naja, ich werd sowieso fachfremd arbeiten bzw. nicht mehr viel machen von dem, was mir Spaß gemacht hat beim Studium, also kann ich die Zeit auch so lange noch genießen.

Ich gehe ja ins Lehramt, also ich muss eh erstmal noch eine "Ausbildung" machen. Und ob ich danach nicht doch wieder was anderes mache, weiß ich doch nicht. Ob ich einen Job finde. Aber ich weiß auch nicht, ob ich bessere Chancen hätte, wenn ich kürzer studiert hätte. Die sind glaub ich eh schlecht. Und wenn ich eh wieder im Callcenter oder bei Hartz4 lande, ist sowieso egal, wie der Lebenslauf aussieht.

Selbständig machen kann man sich auch noch, da muss man sich bei keinem bewerben...

@ esotica:

Bei 40h Arbeiten bin ich mir eigentlich sicher, dass ich da kein Leben mehr hab. Ich müsste dann aber schon einen sehr gut bezahlten Teilzeitjob finden, um weiter Teilzeit zu machen. ;-) Wenn ich allerdings Vollzeit gehe, dann möchte ich da auch mehr als knapp 1000€ verdienen, wie es wäre, wenn ich erstmal meinen Nebenjob behalte... so wenig für 40h Lebenszeit pro Woche sehe ich irgendwie nicht ein und ich würde auch wirklich gerne mal an Berufserfahrung arbeiten, also lieber mal doch schonmal unterrichten, bis ich nen Refplatz hab. Leider reicht so ein Gehalt für Nachhilfe etc. nicht zum Leben aus, nichtmal als Student, deshalb hatte ich immer einen "08/15 Job", aber mit festen Zeiten und festem Stundenlohn. Aber wenn das Studium vorbei ist, ließe sich das vielleicht kombinieren, nur mein AG wird da nicht mitmachen, weil die sich affig haben... :=o Haben halt selbst zeitweise soviel Arbeit und so wenige Leute wollen im Callcenter arbeiten.... ]:D

E1hemyaligZer wNutze8r+ (#4314i99)


Ja Callcenter arbeiten ist wohl wieder ein eigenes Kapitel. Und muss man auch mögen!

Hast du denn noch viele Kurse? Bei mir ists halt gut, dass ich keine Kurse mehr hab, nur noch Prüfungen und die Masterarbeit. Jetzt konzentriere ich mich auf die Masterarbeit und dann so nach und nach halt die Prüfungen, zerreißen kann ich mich auch nicht, aber ich verdien endlich Geld, hab dann Berufserfahrung (möchte später in diesem Bereich auch bleiben) und kann vl. sogar eine Ausbildung im Rahmen dieses Jobs machen.

Jap also knapp €1000,00 ist für 40h schon wenig. Ich wollt ja vorher ein Praktikum für ein halbes Jahr, hätte in Deutschland was bekommen, aber knapp € 690, – brutto für 40h – nein danke.

Ich weiß noch immer nicht genau wie bei euch das mit dem Referendariat abläuft. Bin ja aus Österreich und hier ist das anders, was ich weiß...

@ all

gestern hab ich mit einem Kollegen geredet und ich bin echt geschockt. Wird doch tatsächlich von vielen Studenten Ritalin genommen, um sich zu pushen, um besser lernen zu können etc. Ich find das so arg :-o

BqlackTxoni


Haha... das mit dem Ritalin überrascht dich wirklich?!?! ":/

Die Leute wissen eigentlich gar nicht was sie ihrem Körper damit antun, aber gut, was macht man nicht alles um dem Leistungsdruck der Gesellschaft standzuhalten.

Da gibts da auch noch Leute die literweise Energydrinks, Kaffee oder Mate-Tee konsumieren. Von den Medikamenten her kenne ich ß-Blocker oder diverse Antidepressiva zur Beruhigung und zur Leistungssteigerung Amphetamine wie Ritalin.

Ich persönlich bevorzuge ausreichend Schlaf und den Austausch mit Kommilitonen.

W*at\erlxi2


Ja Callcenter arbeiten ist wohl wieder ein eigenes Kapitel. Und muss man auch mögen!

Ich finde nicht, dass man das mögen muss und ich finde, es gibt niemanden, der das mag. Also ich kenne keinen einzigen Kollegen, der es "mag". Es ist ein Weg, leicht, zu flexiblen Zeiten Geld zu verdienen, auch wenns nicht viel ist. Ich finde es nur gut, weil man nicht in der Kälte rumstehen muss, man bei gaaanz doofen Kunden eben doch einfach mit einem Klick "abhauen" kann und den nächsten Kunden und weil man im Grunde stinkend faul sein kann, weil eh keiner den Job wegschnappt (also man muss die Sachen schon korrekt und schnell machen, aber man muss sich nicht wirklich "bemühen") ;-) und weil es egal ist, ob man 8-12 oder 17-20 Uhr arbeiten kann.

Jap also knapp €1000,00 ist für 40h schon wenig. Ich wollt ja vorher ein Praktikum für ein halbes Jahr, hätte in Deutschland was bekommen, aber knapp € 690, – brutto für 40h – nein danke.

Das ist schon mies bezahlt, aber be einem Praktikum, was mir wirklich was bringt, würde ich das noch nehmen, weil ich davon leben könnte. Es ist ja nichtmal leicht, ein Praktikum zu kriegen, was überhaupt bezahlt ist. So ein Praktikum wäre halt im Lebenslauf besser als "irgendwas" zum Geld verdienen, aber meine Freundin hat z.B. 350€ für Ihr Praktikum bekommen, das geht halt dann nicht, außer man hat wie sie nen Partner, der währenddessen "richtig" arbeitet und sie mitfinanziert.

Referendariat wird einfach nach Note und Wartezeit zugeteilt. Angeblich gibts in NRW keine Beschränkungen grade, aber ich muss erstmal das Zeugnis haben... %-| Man kann sich ja schon wegen dem Zeitpunkt der Zeugnisvergabe erst fast 1 Jahr nach dem Studium so einen Platz suchen, weil man sich vorher ohne Zeugnis noch nicht bewerben kann, die Fristen sind total blöd. Wenn ich im März Klausur schreibe krieg ich im Juni mein Zeugnis und bewerbe mich dann zum Februar 2016... Oder wenns gibt zum November 2015 oder so, aber zum August wird es schon knapp wegen der Zeugnisfristen... %-|

Energydrinks hab ich auch mal getrunken in der letzten Prüfungspahse, weil sonst nach 6-Stunden-Callcenter einfach so gut wie kein Lernen mehr möglich war wg. Müdigkeit. Aber da ich abnehmen will mach ich das jetzt nicht mehr. Ich muss sagen, seit ich etwas abgenommen habe, bin ich auch schon fitter. Herumlaufen etc. strengt viel weniger an und umso weniger k.o. bin ich. ;-D

EGhemal\iger >Nuitzer (#4x31499)


@ blacktoni

dass sie es tun, weiß ich ja. Ich glaub einfach, dass die Zahl der Konsumenten erschreckend hoch ist. Und ich frag mich halt – warum? Klar, pushen hin und her, versteh ich ja, bin ja nicht doof (und auch nicht naiv ^^). Aber meine Ansicht ist halt: was auf normalem Wege nicht geht, das geht einfach nicht. Aber vl bin auch ich da einfach nicht mehr zeitgemäß, who knows.

@ Waterli

ja, das war falsch formuliert. Aber bevor ICH beispielsweise im Callcenter arbeiten würd, würd ich mir irgendeinen Bürojob holen. Ich mag wirklich ungern telefonieren ich muss jetzt dann bald mit Akquise anfangen, voll nervig und da würd ich viele Jobs bevorzugen. Aber klar, da hast dann wahrscheinlich die Flexibilität nicht. Aber Hauptsache Geld, oder? Auch wenn's dir für dein Fach nichts bringt, aber man sieht trotzdem, dass du nicht auf der faulen Haut gelegen bist ;-)

Ja ich könnte auch davon leben, ich hab dann aber in Ö einen Vollzeitjob angeboten bekommen, mir wurde viel mehr Gehalt geboten und sonst noch einiges, da war für mich die Entscheidung nicht schwierig. Jap, da hast du Recht. Sehr selten, dass ein Praktikum bezahlt wird und noch viel seltener, dass es gut bezahlt wird :) .. wenn man einen Freund hat, kann man sichs vl für diese Zeitspanne ausmachen. Ich würd trotzdem gern unabhängig bleiben *g*

Oh, voll nervig! Weißt du denn schon, wann du dich definitiv bewerben kannst? Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück!

Und dann unterrichtest du? Ihr habt dann ja auch noch Staatsexamen, oder?

BXlac2kTonxi


@ Waterli2

Ohh nein, für naiv oder doof würde ich dich nicht halten. Es klang für mich nur so überraschend von deiner Seite her. Ich denke es gibt die Sorte Studenten, die sich selbst sehr unter Druck setzten um ihren eigenen Leistungen gerecht zu werden und diejenigen, die das alles etwas entspannter sehen. Der Konkurrenzkampf um zukünftige Arbeitsplätze beginnt bereits im Studium, wer die besseren Noten hat, kann auch begehrte Masterstudienplätze ergattern.

Ein kurzer Exkurs zu meinem Studium:

Wenn ich mich für Praktika vorbereiten soll und Protokolle fristgerecht abgeben muss; halbwegs geistig in Vorlesungen anwesend sein soll und noch Mathe, Physik und Chemie Aufgaben bis zum nächsten Seminar durchrechnen muss, kann man durchaus ein bisschen am Wahnsinn vorbeischrammen. Kommt dann noch hinzu, dass die Testate bzw. Kolloquien bestanden werden müssen um am Praktikum teilzunehmen, da man ansonsten ein Jahr warten muss bis für das nächste Matrikel diese Praktika angeboten werden, wird man nervös. Außerdem werden die Protokolle nicht unbedingt gleich anerkannt, dann ist es gut möglich, dass man die 3-4x abgibt und dafür viel Zeit und Nerven investiert. Von der Nacharbeitung der Vorlesung brauche ich gar nicht zu reden.

Das sind alles Gründe die man anführen könnte um zu erklären, warum so manch einer mit dem Stress nicht so ganz klar kommt. Sicher kann man Prüfungen und Praktika schieben, aber weniger wirds nach oben hin nicht und das Studium verlängern kann leider auch nicht jeder so einfach. In meinem Studium haben ca. 60% abgebrochen. Ich persönlich kenne einige die physische und psychische Probleme bekommen haben, aber auch ein paar die scheinbar mühelos durchs Studium spazieren.

W.ate|rlix2


@ esotica

Aber bevor ICH beispielsweise im Callcenter arbeiten würd, würd ich mir irgendeinen Bürojob holen. Ich mag wirklich ungern telefonieren ich muss jetzt dann bald mit Akquise anfangen, voll nervig und da würd ich viele Jobs bevorzugen.

Aquise finde ich auch total blöd, sowas mache ich überhaupt nicht mehr, das wäre für mich wirklich ein Grund, einen Job zu verweigern. Telefonaquise ist soweiso ganz klar illegal, außer bei Bestandskunden oder wenn die Leute sowas zugestimmt haben.Und selbst, wenn das der Fall ist, finde ich, dass das gemessen an dem Aufwand null Effekt hat, also die Tätigkeit kommt mir immer sinnlos und wie eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme vor, was mich ehrlich gesagt unglücklich macht... >

Einen Bürojob hab ich ja, die Hälfte der Zeit schreibe ich nur E-Mails. ;-D Ich finde das auch nicht viel besser, als mit Leuten am Telefon zu reden. Ist so oder so immer der gleiche Mist und über unfreundliche Leute am Telefon ärgert man sich genauso, wie über unfreundliche Mails. :-/

Hmm ja, wir haben dann nochmal Staatsexamen... bisschen nervig. Und unterrichten. Aber das ist auch wieder cool, halbe Zeit zuhause arbeiten und sonst mit den Kindern, das ist bestimt nicht so schlimm. Bisher bin ich jedenfalls immer gern morgens hingegangen, im Praktikum. Mache ich bei meinem jetzigen Job wirklich NIE! :|N

@ BlackToni:

Der Konkurrenzkampf um zukünftige Arbeitsplätze beginnt bereits im Studium, wer die besseren Noten hat, kann auch begehrte Masterstudienplätze ergattern.

Das musste ich halt nie. :-D Und der Arbeitsplatz heißt Schule, viel mehr ist da ja nicht. außer der Promotion, die ich gerne nochmal machen würd, wenn ich erstmal wüsste, worüber... wenn ich nichts finde, lass ichs halt ^^

Ich hab nen Kollegen, der Maschinenbau oder sowas studiert, der schreibt manchmal 12 Klausuren im Semester. Bei mir waren das damals mal 2 Klausuren pro Semester...

Das dicke Ende kommt jetzt eben, mit dem Stoff für meine Mittelalterklausur bin ich schon leicht überfordert... :=o aber werde nun doch nochmal mit dem Prof absprechen versuchen (mit dem "bösen..." siehe weiter vorne...) und bin auch nochmal in der Vorlesung... dann wird das schon.... :=o Ich kann mich sogar mit zwei Kommilitonen austauschen, die ich auch von der Arbeit schon kenne und die zufällig auch in der Vorlesung sind, wenn sie nicht irgendwann anfangen zu schwänzen... ;-)

LhilHaKropkus


@ BlackToni

Ich dachte eigentlich die Diplomstudiengänge sind schon ausgestorben oder habt ihr euer Studium verlängert?

Nein, bin aus Österreich und da wurde mein Studium erst letztes Jahr auf BA/MA umgestellt ;-)

Zum Glück kann ich meine Arbeit im Institut schreiben, zu Hause hab ich ja überhaupt keine Motivation und Disziplin auch nur ein Paper auszudrucken und zu lesen...

So geht's mir auch. Ich mach zwar zu Hause auch ab und an was, aber fahre meistens in die Unibibliothek, weil ich da einfach motivierter und vor allem disziplinierter (dank weniger Ablenkungen) bin :-)

Außerdem ist es ganz nett dort, weil ich immer wieder mal Leute treffe, mit denen ich kurz Kaffeepause machen kann. Das geht alleine Zuhause in meinem Kuhdorf nicht wirklich :-D

@Waterli

Also mein Studium war laaaaaaaaaaaaaaaaang....

Ich dachte im ersten Semester, meine Eltern zahlen, war aber dann nich, also musste ich IMMER mind. 300€ dazuverdienen. Tja, mit Studium is dann nich mehr viel teilweise.. %-|

Meine Eltern haben mich gsd. mein ganzes Studiumlang finanziert, ansonsten würde ich wohl noch Jahre brauchen. Hab echt einen heiden Respekt vor Leuten wie dir, die das beides schaffen! Ist ja nicht nur die Doppelbelastung, sondern man braucht da ja auch echtes Durchhaltevermögen, damit man nicht auf halber Strecke doch noch alles hinschmeißt, weils zu lange dauert.

Referendariat wird einfach nach Note und Wartezeit zugeteilt. Angeblich gibts in NRW keine Beschränkungen grade, aber ich muss erstmal das Zeugnis haben... %-| Man kann sich ja schon wegen dem Zeitpunkt der Zeugnisvergabe erst fast 1 Jahr nach dem Studium so einen Platz suchen, weil man sich vorher ohne Zeugnis noch nicht bewerben kann, die Fristen sind total blöd. Wenn ich im März Klausur schreibe krieg ich im Juni mein Zeugnis und bewerbe mich dann zum Februar 2016... Oder wenns gibt zum November 2015 oder so, aber zum August wird es schon knapp wegen der Zeugnisfristen... %-|

Das Problem hab ich auch, haben in Ö. nur 1x/ Jahr die Möglichkeit uns fürs Ref. anzumelden: Ende Juli muss ich das erledigt haben, d.h. ich muss spätestens Mitte Juli alle meine restlichen 6 Prüfungen abgeschlossen haben und, da Voraussetzung für diese, bereits etwa 4 Monate vorher meine Diplomarbeit fertig haben.

@ esotica

Also hab ich mir einen Plan geschrieben, an welchem Tag ich wie viele Texte lese und zusammenfasse und es läuft bis jetzt ganz gut. Hab's zwar erst eine Woche hinter mir, aber ich war echt fleißig und hab sogar mehr zusammengefasst als nötig.

Das mach ich auch immer so :-D ohne Plan hab ich das Gefühl, dass ich einen riesigen Berg Arbeit vor mir habe und den Überblick verliere und dann sowieso nichts hinbekomme und schieb dann so Panik, dass ich garnix mach %-|

gestern hab ich mit einem Kollegen geredet und ich bin echt geschockt. Wird doch tatsächlich von vielen Studenten Ritalin genommen, um sich zu pushen, um besser lernen zu können etc. Ich find das so arg :-o

Ich find das ehrlich gesagt auch total unfair. Da wunderts mich nicht, wenn mir manche Leute erzählen sie würden 300 Seiten in 2-3 Tagen fast auswendig lernen. Und ich denk dann immer ich bin zu blöd fürs Studium, dabei weiß man ja wirklich nicht, ob das Ausnahme-Überflieger sind oder ob die was eingeworfen haben.

@ alle

Hab in 3 Wochen meine erste Abschlussprüfung und werde nun langsam nervös :-/ Hab überhaupt keine Lust mehr zu lernen und für meine Diplomarbeit soll ich mir bis nächste Woche aber auch noch verbindlich einen empirischen Teil überlegen.. Irgendwie ja schön, wenn das Studienende naht, aber etwas mehr Zeit dafür wäre nicht schlecht ]:D

LZila,KroQkuxs


@ Weird

Nähme mich mal wunder, was ihr so fürn Aufwand habt. Zur Zeit lerne ich eigentlich non stop, und ich bin in der 5. Woche. Also auf meine 70 Stunden mit allem komme ich locker in der Woche. Im Prinzip 4 Tage "Schule" + 2.5 Tage lernen. Wobei noch viel draufgeht da ich zur Zeit zu unorganisiert bin... Muss das noch steigern um wieder bissl auszugleichen...

Aber ich bin top motiviert :P Mein Problem ist eher, dass ich langsam an die Grenze komme. (Tut mir aber wohl ganz gut, das erste mal im Leben wo mich etwas mal wirklich fordert)

Kann dir nur den Tipp geben, es nicht zu übertreiben, denn du brauchst ja bis zum Ende deine Energie und wenn du jetzt nach 5 Wochen schon an deine Grenzen kommst, würde ich an deiner Stelle versuchen einen Gang zurückzuschalten.

Nicht so einfach, ich weiß. Hatte auch fast immer meine 6-Tage-Wochen und saß unter der Woche oft bis 10 abends an meinen Sachen, aber auf Dauer geht das nicht. Man braucht unbedingt Erholungsphasen zwischendurch (bestenfalls der Semesterstart, denn am Ende geht's ja eh nicht ;-) ).

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