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Der Bald-haben-wir-es-geschafft-Faden für Studenten

c@hno1pxf


Hallo zusammen, ich geselle mich mal zu euch :)_

Ich stehe am Anfang meiner Masterthesis und habe totale Angst davor. Vor ein paar Tagen gabs einen radikalen Themenwechsel und jetzt stecke ich irgendwie bei der Hypothesenbildung fest, weil es irgendwie gar keine Literatur zu meiner Fragstellung gibt. Wie soll ich also argumenterien, warum ich genau diesen Punk reinnehme und nicht einen anderen. Ausserdem muss ich noch die Professorin anfragen ob sie dann mit den neuen Hypothesen überhaupt einverstanden ist. Und das ist fraglich, denn es geht nun nicht mehr wirklich in ihre Forschungsrichtung. %:|

Mir macht diese Arbeit echt Kummer, ich bin nervös und träume davon. Ich wills nur noch hinter mir haben und gleichzeitig prokrastiniere ich (wie jetzt zum Beispiel)....Meine Arbeit ist empirisch und muss 50-100 Seiten umfassen.

BXirn_baumx87


Der Anfang ist immer am schwersten. :)* Sprich mit deiner Professorin, danach ist bestimmt vieles schon klarer.

LVilaKirokus


Hab meine Motivation irgendwie noch immer nicht wirklich gefunden, dabei brennt der Hut {:(

Hab die letzte Woche anstatt 20-30 Seiten, wie vorgenommen, ganze 5 geschafft %:|

Bin total blockiert, weil mich der Druck alles rechtzeitig zu schaffen so stresst und es Privat auch mal wieder mehr schlecht als recht dahinläuft....

@ esotica

Du hast ja auch einen straffen Zeitplan, hm?

Ja, leider. Geht nicht anders, da Ende Juli die Bewerbungsfrist abläuft und ich dann nach Diplomarbeit und letzter Fachprüfung von März bis Anfang Juli noch 4 Diplomprüfungen zu meistern habe :(v

Wie gestaltest du denn deinen empirischen Teil? Qualitativ oder quantitativ?

Ist im Endeffekt beides dabei... aber eher geht's in Richtung qualitativ ":/

Wie läufts mit deiner Arbeit? Hast du dich aufraffen können und die Gliederung gemacht?


@ Mafalda

Herzlich Willkommen *:)

Wie soll denn deine Masterarbeit in etwa aussehen? (Seitenanzahl, empirisch ja/ nein, ...)

@Waterli

Das heißt, dass du bis Mai deine jetzige Stelle behältst und dann vorerst einmal Lehrerin bist?

Für mich hört sich das traumhaft an, ich würde aber auch niiieeemals nieee promovieren wollen. Dazu fehlt mir dann doch die nötige Intelligenz :-p

Aber, wie sich das, was meine Vorposter, die sich da auskennen, schreiben, kannst du ja wirklich jederzeit versuchen doch noch zu promovieren, falls du total unterfordert bist? Dann geht's jetzt eigentlich einfach darum, dass du das ausprobierst und schaust, ob dich das Lehrer-sein doch ausfüllt oder du einen Schritt weiter gehen willst?

l|e. slanBg real


Hallo allerseits *:)

Bin zwar eigentlich schon lange fertig mit meinem Studium, hab mein Ref hinter mir und auch seit letztem Schuljahr eine Vertretungsstelle, aber noch einmal ein Erweiterungsstudium für ein 4. Fach übernommen. Das soll nur 2 Semester gehen, also bin ich, wenn alles gutgeht, im Sommer fertig, dann kommt noch das 1. Staatsexamen.

@ waterli

Seit wann muss man sich denn auf ne Ref-Stelle bewerben? Wir wurden zugewiesen. ":/

L-a MaWfalda


Hallo!

@Birnbaum und LilaKrokus

Vielen Dank! @:) Es geht um 60-80 Seiten, ich schreibe in einer der Regionalwissenschaften, nicht empirisch.

Habe mir jetzt einen Wochenplan gemacht und hoffe, dass er mir hilft, das einigermaßen systematisch anzugehen.

@Chnopf

ich formuliere auch gerade meine Hypothesen! :)z Wie kam es denn zu dem Themenwechsel und magst du bzw. interessiert dich, trotz schwieriger Literaturlage, dein Thema?

Ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass ein Gespräch mit der Professorin klärend und hilfreich ist. :)* Ich persönlich habe jedes Mal im Vorhinein Bammel vor dem Gespräch mit den Betreuerinnen, verspüre immer Druck und fühle mich unwissend. Dabei soll es ja eigentlich um konstruktive Gespräche gehen und tatsächlich war’s auch bisher meistens hilfreich und erleichternd.

Viel Erfolg euch allen, lasst euch nicht unterkriegen!

c`hnoxpf


@ La Mafalda

Meine Betreuerin (welche aber noch nie eine Arbeit betreut hat) schlug vor, den Fokus zu ändern, weil es vorher irgendwie keinen richtigen Fokus hatte (wollte zu viel unzusammenhängendes untersuchen) bzw. viele Zusammenhänge schon millionenfach repliziert sind. Jetzt hats halt einen Fokus der so glaube ich noch nie untersucht wurde und es ist irgendwie schwierig da jetzt einen Theorieteil zu schreiben. Falls sie überhaupt einverstanden ist mit meinen neuen Vorschlägen. Interessieren...Naja, es geht so. Mit der Professorin hat man eigentlich kaum Kontakt, sie kennt mich nur von einem Mail in dem ich sie bat die Arbeit dann offiziell abzunehmen, denn ich werde ausserhalb der Uni betreut (noch so etwas... %:| ). Und deswegen hab ich auch Schiss ihr den neuen Fokus darlegen zu müssen. Es ist der totale Richtungswechsel. Für mich war bereits die Bachelor-Arbeit ein riesiger Kampf, und nun sowas grosses. Ich mag nicht :°(

B|irnbxaum8x7


@ LilaKrokus:

Wow Wahnsinn, pro Woche 20-30 Seiten?! :-o Das ist aber auch ein gaaaanz schwierig einzuhaltender Plan, wenn es sich um eine Abschlussarbeit handelt. Sei nicht enttäuscht, dass es nicht funktioniert hat, das ist einfach echt ein bisschen viel. :)_ Wie sieht denn dein typischer Schreibtag aus bzw wie gehst du vor? Wenn ich mal einen Flow hatte (wenn beide Kinder weg waren ;-) ) und es gut lief, habe ich mal an einem Tag 4 Seiten geschrieben. Mein Schnitt pro Woche waren aber ca 12-15 Seiten. Am Ende hatte ich 130 Seiten, mit Literaturverzeichnis dann einiges über 140.

L{ila?Krok{uxs


@chnopf

Oh, sorry, hab dich vorhin übersehen. Willkommen hier *:)

Ich stehe am Anfang meiner Masterthesis und habe totale Angst davor. Vor ein paar Tagen gabs einen radikalen Themenwechsel und jetzt stecke ich irgendwie bei der Hypothesenbildung fest, weil es irgendwie gar keine Literatur zu meiner Fragstellung gibt. Wie soll ich also argumenterien, warum ich genau diesen Punk reinnehme und nicht einen anderen. Ausserdem muss ich noch die Professorin anfragen ob sie dann mit den neuen Hypothesen überhaupt einverstanden ist. Und das ist fraglich, denn es geht nun nicht mehr wirklich in ihre Forschungsrichtung. %:|

Mir macht diese Arbeit echt Kummer, ich bin nervös und träume davon. Ich wills nur noch hinter mir haben und gleichzeitig prokrastiniere ich (wie jetzt zum Beispiel)....Meine Arbeit ist empirisch und muss 50-100 Seiten umfassen.

Ich kann dich soooo gut verstehen. Gerade heute. Mir macht der gesamte Abschluss (also auch die zusätzlichen Prüfungen) auch ziemlich Angst :-(

Aber wir schaffen das :)z

Und deswegen hab ich auch Schiss ihr den neuen Fokus darlegen zu müssen. Es ist der totale Richtungswechsel

Vielleicht findet sies gar nicht so schlimm, wie du meinst. Ich habe bei meiner Diplomarbeit mittlerweile auch schon 3-4x riesengroße Änderungen vorgenommen und nie eine auf den Deckel bekommen, obwohl ich auch immer Bammel davor hatte, mit dem Prof zu sprechen. Mach dich nicht im Vorfeld verrückt deshalb @:)

@Birnbaum

Wow Wahnsinn, pro Woche 20-30 Seiten?! :-o Das ist aber auch ein gaaaanz schwierig einzuhaltender Plan, wenn es sich um eine Abschlussarbeit handelt. Sei nicht enttäuscht, dass es nicht funktioniert hat, das ist einfach echt ein bisschen viel. :)_ Wie sieht denn dein typischer Schreibtag aus bzw wie gehst du vor? Wenn ich mal einen Flow hatte (wenn beide Kinder weg waren ;-) ) und es gut lief, habe ich mal an einem Tag 4 Seiten geschrieben. Mein Schnitt pro Woche waren aber ca 12-15 Seiten. Am Ende hatte ich 130 Seiten, mit Literaturverzeichnis dann einiges über 140.

Ich weiß, aber ich hab erst die ersten 35 Seiten fertig und muss noch so etwa um die 30 Seiten Theorie schreiben und anschließend endlich mal den empirischen Teil starten. Abgabe ist Ende Februar %:| daneben noch diese umfangreiche Prüfung....

Mein typischer Schreibtag sieht so aus, dass ich bereits morgens um 8/9 anfange und bis etwa 8 abends dran sitze. Natürlich mit Pausen, aber fix eingeplant ist nur die Mittagspause, der Rest, wies halt gerade läuft und ichs brauche. Ja, gestern hab ich auch 4 Seiten geschafft :-) Aber dafür die Tage zuvor nichts und heute ists auch wieder schwieriger, obwohl etwas über 2 Seiten ja auch keine Katastrophe ist, aber sollte mehr sein.

Meist schreibe ich mir die Inhalte pro Kapitel grob zusammen und formuliere sie dann erst aus, weil ich ansonsten total blockiere und gar nichts schreibe, wenn da nicht schon etwas steht %-|

Dein Schnitt wer für mich momentan auch nicht schlecht, zumindest besser als das, was ich gerade schaffe... Aber ich habe gelernt, nicht zu streng mit mir zu sein, sondern auch mal zu akzeptieren, wenn es mal eine begrenzte (!) Zeit nicht läuft wie geplant.

L]ila-Kr'oIkuxs


"wer" |-o natürlich mit ääääää :-p

B5irCnbauxm87


Gut, ich würde die Schreibzeit pro Tag nicht weiter steigern. ;-) Allerdings glaube ich auch, dass wir uns im Arbeitsstil so arg unterscheiden, dass ich dir gar keine für dich hilfreichen Tipps geben kann. Ich bin eher der Typ "kurz und intensiv". ;-D Meine kleinste Tochter war vier Monate alt, als ich begann zu schreiben. Die Große wird in ein paar Tagen drei. Ich hab mich halt hingehockt, wann es das Zeitbudget und der Haushalt und die Kinder zugelassen haben und habe in die Tasten gehauen. Wenn die Kinder mal mit meinem Mann unterwegs waren oder geschlafen haben, habe ich mal viel geschrieben. Es gab aber auch genauso Wochen (!!!), in denen fast nichts lief. Am Ende habe ich halt hauptsächlich nachts geschrieben, weil ich auch echt Druck hatte. Nun habe ich auch noch vier Prüfungen, aber dann habe ich erst das erste Studium abgeschlossen. Mein Lehramtsexamen mache ich dann auch noch.

Also: Macht euch nicht zu viele Sorgen, vernachlässigt die schönen Dinge nicht! Die geben einem Kraft für die manchmal etwas nervenzehrende Schreibtischarbeit. :)*

B{i5rnbasum87


Krokus, kannst du im Notfall die Frist verlängern?

c<hXnopJf


Danke Lila Krokus und La Mafalda für eure aufbauenden Worte! @:) Morgen starten wir in ein verlängertes Wellness-Weekend und ich hoffe ich schaffe es, vollständig abzuschalten!

B5irnb1au-m8x7


Viel Spaß! Sagt man das beim Welness überhaupt? ;-D

L[ilaJKrokxus


@Birnbaum

Es gab aber auch genauso Wochen (!!!), in denen fast nichts lief

Danke, das baut mich echt auf :-)

Ja, wir haben wohl recht unterschiedliche Arbeitsweisen. Wobei: Wenn ich z.B. Lehrveranstaltungen habe und daher nicht den ganzen Tag zur Verfügung habe, um zu schreiben, dann bin ich auch viel produktiver. Ich schreibe dann teilweise 1-2h am Stück und bin durch den Druck echt motiviert. Wenn ich allerdings den ganzen Tag vor mir habe, denke ich immer, dass ich doch eh noch sooo viele Stunden Zeit habe und dann geh ich das viel langsamer an. Und obwohl ich das weiß, kann ich es nicht ändern. Und irgendwie reicht der Druck, den mir alle machen, bis jetzt noch immer nicht, dass ich kapier, dass 1500-2000 Seiten lernen, um die 30 Seiten Theorie für die DA schreiben und das Durchführen der empirischen Untersuchung und letztlich das Korrekturlesen in 3 Monaten echt viel ist und ich mich ranhalten sollte. Irgendwie lese ich das jetzt selbst und es kommt aber nicht an, weil ich mir denke: "Das ist Wahnsinn, aber wird schon." Dämlich. %-|

Krokus, kannst du im Notfall die Frist verlängern?

Naja, wenn ich die Bewerbungsfrist einhalten will, damit ich ab Herbst 2015 arbeiten gehen kann, dann nicht. Und will eigentlich nicht noch länger studieren.. bin schon im 11. Semester {:(

@chnopf

Genieß das Wochenende (ohne schlechtes Gewissen)!

Muss auch mal sein, sonst bekommt man ja einen Koller ;-)

LFilaK(rokxus


Ach ja, Birnbaum:

Nun habe ich auch noch vier Prüfungen, aber dann habe ich erst das erste Studium abgeschlossen. Mein Lehramtsexamen mache ich dann auch noch.

Du machst 2 Studien zugleich? :-o

In welchem Zeitraum hast du diese 4 Prüfungen?

Du hörst dich ja irgendwie ziemlich gelassen an, oder täuscht das?

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