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Der Bald-haben-wir-es-geschafft-Faden für Studenten

DSianja4x89


Was mich nervt ist die extreme Pendelei. Nur ich kann es eben nicht anders vereinbaren.

Problem am Teilzeitstudium ist eben, dass sich die Zeit verdoppelt und ich dann nicht 2 sondern 4 Jahre brauche.

Ich gehe im Moment wirklich an der Krücke, weil mich alles sehr belastet.

Eshemal9iger N%ut4ze>r (#4O790x13)


@ Diana489

Das ist zwar ein Kostenfaktor (der sich beim Teilzeitstudium logischerweise verdoppelt), aber man gewöhnt sich daran, wirklich. Bei mir waren es 80 km hin und zurück. Im Nachhinein hätte ich mir früher einen (Schummel-)Diesel gekauft.

D(iDana4x89


Bei mir sind es fast 90 km für eine Strecke. Mich nervt besonders, dass ich erst 20 km zum nächsten Bahnhof fahren muss, da ausgerechnet jetzt auch noch gebaut wird (also die Bahnstrecke).

%-|

DLianaI489


Und dann sind auf der Hinfahrt noch 2 Umleitungen und bis zur Uni ist es auch noch ein Stückchen Weg.

EIhemali:ger> Nutze(r (#479x013)


@ Diana489

Eine Umgehungsstraße oder Autobahn gibt es wohl nicht als Alternative?

Dtiana4i89


Nein, leider nicht, weil sich auf der Umgehungsstraße alles staut.

Mir würde wirklich helfen, wenn ich wüsste keine Anwesenheit zu haben.

E/hemaliPg\er Nutzer w(#{47901x3)


@ Diana489

Je nachdem, wie projektlastig das wird, bezahlst du diese Abwesenheit mit zusätzlichen wissenschaftlichen Arbeiten, was ich ehrlich gesagt viel schlimmer fände. Abgesehen davon sind Vorlesungen außer bei einem reinen Fernstudium durch nichts zu ersetzen, was den Lerneffekt anbelangt (selbst da gibt es ja Vorlesungsvideos).

EKhemaluiger RNutz3er (#479j013)


Wenn du natürlich gern wissenschaftliche Arbeiten schreibst, würde ich nach Möglichkeit fortsetzen. Für mich ist gerade das die Hölle, da ich unkreativ bin und hauptsächlich ein Mosaik aus indirekten Zitaten bastle. Wie viele Seiten hatte deine BA, wenn man fragen darf?

D'i&ana4*89


Ich bin das Gegenteil von dir und kann gut Hausarbeiten schreiben und hätte auch gern ein Fernstudium absolviert, was bei meinem Bereich aber so nicht geht.

E*hemaliTger Nu@tzerX (#479013)


@ Diana489

Fernstudium wäre auch nichts für mich gewesen. Mit kreativer Schreibfähigkeit solltest du den Master wirklich ranhängen.

D|ian(a4x89


Ich hoffe wirklich die haben keine Anwesenheitspflicht.

Ansonsten bekomme ich das nicht oder nur schwer auf die Reihe.

Ich dachte ja, ich könnte an meine alte Hochschule wechseln im 2. Semester. Aber das geht nicht :|N

Weil der Master zu speziell ist.

L7ilaKCroxkus


@ DoN_

Hut ab für so viel Durchhaltevermögen.

Hab nur noch die Verteidigung. Arbeite zurzeit noch die PPP dafür aus und es hängt mir einfach nur zum Hals raus.

Danke, das baut auf :-)

Wann hast du die denn?

Das schaffst du auch noch :)z Aber ich verstehe, dass es dir nur noch zum Hals raushängt. Kann das gut nachempfinden, geht mir genauso. Wir habens ja aber bald geschafft! Ich habe das Glück, dass ich nach der Abgabe nicht mehr mit meiner Arbeit konfrontiert werde, sondern in dem Fachbereich eine Prüfung mit völlig anderem Stoff habe. Ist zwar lerntechnisch mehr Aufwand, weil ganz neu und um die 600 Seiten, aber mir ist es trotzdem lieber als mich noch einmal mit meiner Arbeit auseinandersetzen zu müssen ;-D

L^ilamKrBokuxs


@Diana

Puh, ich habe deinen Faden auch gerade gelesen. Das ist wirklich eine schwierige Situation und ich finde das, was ich von der Bologna-Reform weiß auch schrecklich (bin zum Glück nicht betroffen davon).

Ich kann dein Dilemma sehr gut nachvollziehen. Ich habe zwar keine Panikattacken, aber habe durch andere psychische und private Probleme ein Semester ranhängen müssen und kenne diese Angst davor, wieder in diese Probleme hineinzuschlittern. Ich bin auch immer 1,5-2h einfache Fahrtzeit gependelt - ich weiß wie anstrengend das ist. Eigentlich hätte ich mein Studium im Juli abschließen sollen, um danach im September gleich in eine Art "Referendariat" starten zu können und habe es nicht geschafft. Das heißt, dass ich nun ein Semester später fertig werde und dann bis Herbst 2016 irgendwie mit einer anderen Arbeit überbrücken muss.

Ich bin allerdings im Nachhinein sehr sehr sehr froh, dass es so gekommen ist, weil ich nervlich wahrscheinlich am Ende wäre, hätte ich das so durchgezogen und kaum Pausen gehabt. Die Entscheidung mir mehr Zeit zu lassen habe ich nur Schritt für Schritt treffen können, war sehr schwer, aber letztendlich die richtige. Was habe ich von meiner Karriere, wenn ich psychisch am Ende bin.

Das kann bei dir natürlich ganz anders sein. Diese Entscheidung kann dir leider niemand abnehmen, weil du selbst wissen musst, was du schaffst und was nicht. Hast du eventuell die Möglichkeit auch alles etwas zu verzögern, zu entschleunigen, d.h. nächsten Herbst einen neuen Masterplatz zu bekommen und in der Zwischenzeit "nur" zu arbeiten und dich etwas zu erholen?

Dsitana4$89


Das Problem ist einfach, wenn da nicht so viele Sachen dran hängen würden, hätte ich auch gern mal eine Pause eingelegt. Ich arbeite seit Jahren nebenher non stop. Ich habe im letzten halben Jahr die BA Arbeit geschrieben und nebenher gearbeitet und dann ging alles Knall auf Fall. Ich habe bis vor wenigen Wochen nicht mal gewusst, dass ich den Master dran hänge, weil die mich beim Nachrückverfahren genommen haben.

Ich habe echt Angst, dass ich ins nächste Tief hinein schlittere. Das Problem daran ist: Es gibt einfach bürokratische Hürden, die es mir zusätzlich schwer machen. Wenn ich nicht immatrikuliert bin, bin ich nicht krankenversichert. Dann gehts weiter mit Unterhalt und den ganzen anderen netten Sachen und ich muss mich ja finanziell irgendwie über Wasser halten.

Mir graut es vorm nächsten Zusammenbruch, weil ich weiß, dass ich um da raus zu kommen immer Monate gebraucht habe und dann alles auf Eis liegt.

Ich muss wegen der Pendelei 2 Stunden eher los fahren. Manchmal auch 3, weil kein Zug eher fährt. Ich hasse Zug fahren und weiß heute nicht mal ob ich mich da morgen in besagter Stadt je zurecht finde.

Das kommt dann auch noch hinzu.

Ich weiß echt nicht wie und ob ich das lange durchhalte.

Der Master ist nicht mehr mit dem Bachelor zu vergleichen. Die Seminare gehen über den ganzen Tag (mal 2 Mal, mal 3 oder 4 Mal pro Woche) und wenn ich ehrlich bin, sehe ich mich mit meinen Ängsten noch nicht um 20 Uhr in der Dunkelheit irgendwo im Zug in Richtung Heimat fahren. Ich hasse Dunkelheit. Ich empfinde es schon bei Helligkeit als Belastung mit Fremden in einem Zug zu sitzen. Deshalb fahre ich auch lieber immer Auto, was aber nicht geht, weil ich dann noch länger unterwegs wäre.

Alles schwierig. Alles schlechte Bedingungen. Ich verabscheue die Bologna Reform. Meine Cousine konnte 5 Jahre an einer Uni bleiben ohne nach 3 Jahren zu pendeln oder umziehen zu müssen. Jetzt soll man nach 3 Jahren wieder bei Null anfangen und wieder seine Existenz aufgeben. Anstatt die Uni mal bevorzugt die eigenen Leute nimmt, die in der Nähe leben oder schon an der Hochschule waren, holen sie sich lieber die aus sämtlichen Bundesländern heran. :|N und erschweren es allen Anwesenden noch mehr.

Ob sich auch jemand mal überlegt, dass das eine finanzielle Frage ist? Ich kann nicht alle 3 Jahre umziehen. Wenn ich das so gewollt hätte, wäre ich zum Zirkus gegangen oder Schauspieler am Theater geworden. :=o

Entschleunigen ist eigentlich nicht möglich. Wird aber zwangsweise darauf hinaus laufen. Ich habe darüber nachgedacht, im nächsten Semester ein Teilzeitstudium zu machen bzw. mit den Stunden hochzugehen. Nur macht mein Chef da sicher nicht mit.

Das ich nochmal einen neuen Masterplatz bekomme kann ich vergessen. Mein Schnitt liegt bei 2,0. Es hagelte Absagen noch und nöcher. Der Masterplatz war ein Geschenk und ich glaube den kriege ich so nicht wieder.

DSiahna4x89


Mir würde wirklich helfen, wenn in den Seminaren keine Anwesenheitspflicht bestehen würde.

Wenn ich jetzt wie in der Grundschule noch 4 Mal dort antanzen muss und nicht fehlen darf, kann ich mich gleich exen lassen.

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