» »

Einsam im Studium

AUpfeglkuHcheLn007


Das Problem könnte darin liegen, dass du den Anfängerfehler gemacht hast und anstatt dich in DEINER Wohnung aufzuhalten und dich an die Umgebung, Nachbarn, das Alleine-Leben und die eigenen Vier-Wände zu gewöhnen, sehr oft zurück zu den Eltern gefahren bist. Das machen viele, weil alles ungewohnt ist und man ein Stückchen von dem behalten möchte, was man kennt, unabhängig davon wie gut oder schlecht das Verhältnis zu den Eltern ist. Ich würde dir wirklich raten, 3 Monate NUR in deiner Wohnung durchzuhalten, nicht zu Mutti oder den Großeltern rennen oder anrufen und um Rat fragen, nein, alleine und selbst regeln.

Glaub mir, du hast mehr drauf als du dir (jetzt) zutraust!! Du wirst lernen müssen, deine Probleme alleine zu lösen und DANN steigt dein Selbtbewusstsein. Natürlich behandelt dich deine Mutter jetzt wie ein Kind, du verhälst dich dem entsprechend, fährst dauernd hin, kriegst nichts auf die Reihe und sagst es ihnen wahrscheinlich auch. Das gehört zum Erwachsen-Werden dazu, dass du lernst Verantwortung für dich und dein Leben zu übernehmen, deine Probleme zu lösen, dir ein eigenes schönes Umfeld / Leben aufzubauen. Und klar, gehört es dazu, auf die Nase zu fallen und zu erfahren, dass einiges oder gar vieles nicht so läuft wie man es gerne hätte UND durch manche Situationen muss man eben durch, egal wie schwer und unangenehm die sind, da wirst du noch viel öfter erfahren.

Die Wohnung schmeißen, nur weil sie nachts zu laut ist?? Würde ich nicht machen bzw. da hat deine Mutter schon recht. Ich dachte zuerst, du meinst Nachbarn ;-D , aber Straßenlärm kannst du gut mit Ohrenstöpseln entgegenwirken. Manche haben es noch viiieel schlimmer und haben keine Wahl bzw. können nicht umziehen. Freue dich über deine erste eigene Wohnung, löse deine Probleme selbst und freu dich, dass du nicht in einer nervigen WG wohnst ;-D . Wobei, wenn du dich einsam fühlst, dann könntest du event. eine eigene WG gründen :-) , suchst dir den/die Mitbewohnerin selbst aus und wenn es doch nicht geht, dann löst du die wieder auf. Versuch mach klug ;-) .

T>anDjaliAebtWixnter


Danke für eure aufmunternden Beiträge.

Wenn der WG Mitbewohner sich mit der Erde in der Küche zufrieden gibt, würde das glatt funktionieren.

Apfelkuchen, du hast aus unerklärlichen Gründen sehr meine Motivation geweckt.

Auch wenn ich mit der Straßenbahn nicht wirklich klar komme und hoffe, dass ich mich irgendwie noch daran gewöhnen kann.

Wenigstens weiß ich jetzt, welchen Fehler ich bei meiner nächsten Wohnung NICHT mache. Ich meide alle Bahn- und Straßenbahnlinien.

CgornUeli&aO5x9


Wenigstens weiß ich jetzt, welchen Fehler ich bei meiner nächsten Wohnung NICHT mache. Ich meide alle Bahn- und Straßenbahnlinien.

Halte am besten auch nach anderen Störquellen Ausschau, sonst hast du zwar keine Straßenbahnlinie vor dem Haus, sondern z. B. eine Hauptverkehrsstraße, eine laute Gastwirtschaft mit Biergarten (im Sommer bis spät in die Nacht) oder ähnliches. Und achte auf die Wohngegend usw.

Ich wollte dir auch zu einem Besuch im nächstgelegenen Tierheim raten. Die suchen immer Leute zum Gassigehen mit ihren Hunden. Das wäre wenigstens eine Zwischenlösung, wenn es so gar nicht möglich ist, selber einen Hund anzuschaffen.

Wie wird es denn nach deinem Studium aussehen, wenn du in den Beruf gehst? Wirst du dann 8-10 Stunden abwesend sein und der Hund ist allein zu Hause? Daß das nicht geht, dürfte dir auch selber klar sein. Wie sieht deine Vorstellung für die Zukunft dieses Hundes aus?

TDanjaliekbtWintxer


Wenn ich denn Arbeit bekomme, sicher nur eine Teilzeitstelle. So ist das meist in dem Bereich, in dem ich studiert habe. Alternativ Teilzeitstelle und Fernstudium Master.

Die Teilzeitstellen sind von der Stundenanzahl eher niedrig.

Ansonsten arbeite ich 8 Stunden. Und nein. Ich habe das durch. Die waren auch mit Hund kein Problem. Einziges Manko: Man muss eben sehr früh aufstehen, direkt nach der Arbeit Gassi gehen und dann abends nochmal.

Ich denke auch, ich bin nicht die Einzige auf der Welt, die 8 Stunden arbeitet und trotzdem noch einen Hund hat. Ich kenne allein 2 Kommilitionen, die sogar noch 2 Nebenjobs haben und mit den Hunden gerecht werden.

C0orneliFa59


Hast du sie mal gefragt, wie sie das machen? Haben sie Partner, die mit dem Hund gehen oder sonst jemanden?

MDisFsGexo


Hallo Tanja!

Was ich mir gerade noch überlegt hab: vll gibts bei dir um die Ecke nen Ömchen, oder Öpchen, das einen Hund hat und mit dem du gehen könntest.

Ansonsten finde ich auch die Anregung mit der Kontaktanzeige echt gut. Habe ich auch schonmal gemacht. Bin damals gleich 500km von meinen Eltern weg gezogen, kannte niemanden und war dementsprechend nen bisschen einsam. Aber das hat sich schnell gegeben. Hatte mir dann Sportvereine gesucht, wo ich unter Menschen gekommen bin.

Was studierst du denn?

Könntest du auch versuchen eine Vollzeitstelle zu bekommen? Vll lernst du nette Kollegen kennen.

THanjal^ie~btxWinter


Habe mich eben gerade mit einer netten Oma aus einem Wohnblock unterhalten. x:)

Die meinte, vor mir hat schon eine Studentin mit Hund und Meerschweinchen gewohnt. Um die hat sie sich dann ab und an gekümmert wenn die Studentin nach Hause gefahren ist. ;-)

Obwohl ich die Sache mit dem Hund jetzt 8 Stunden zu arbeiten nicht als Problem sehe. Unser Hund war tagsüber auch 8 Stunden allein. Kollegen von meiner Mutter lassen ihren Hund auch 8 Stunden allein. Bei meinen Kommilitonen ist auch niemand da. Ich glaube nicht, dass ein Hund eingeht oder rundum jault, nur weil er 7, 8 Stunden allein ist. Zeit zum spazieren gehen findet sich bei allen. Da muss man eben Prioritäten setzen.

Ich studiere ein soziales Fach. Vollzeitstellen sind da wirklich rar. Habe mich auch schon erkundigt und mal nach Jobs Ausschau gehalten. In diesem Fachbereich werden häufig Teilzeitstellen angeboten.

Vollzeitstellen wären je 8 Stunden pro Tag. Also 40 Stundenwoche. Muss ich sehen, je nachdem.

Mein neues Semester beginnt bald wieder. Einerseits freue ich mich. Andererseits zweifle ich an mir selbst. Ich bin früher lange Zeit gemobbt wurden, was sich jetzt immer noch durch mein Leben zieht. Ich komme gut mit älteren Leuten klar. Aber sobald ich mit jüngeren zusammenstehe werde ich extrem unsicher. Dann fange ich an, alles an mir zu analysieren. Ich fühle mich dann oft schlecht, nicht liebenswert, hässlich. Quasi echte Minderwertigkeitskomplexe, was dann in selbstprophezeiender Erwartung endet.

Ich signalisiere irgendwie, dass ich mich schlecht fühle, langweilig bin und werde dann häufig auch so behandelt. :-|

M/ijssG8eIo


Naja, ich hätte halb nen schlechtes Gewissen das Tier den ganzen Arbeitstag alleine zu lassen. Du arbeitest 8 Stunden + 1 Stunde Mittagspause + An- & Abfahrt. Vll könntest du ihn aber mit zur Arbeit nehmen?

Bist du im Studium gemobbt worden?

Versuche dein Selbstbewusstsein aufzumöbeln. Stelle dich mal jeden Morgen vor den Spiegel und sage dir selbst, dass du hübsch und liebenswert bist. Fange an auf andere Menschen zuzugehen.

Du bist doch noch nen ganz junges Mädel. Fang an, dein Leben zu genießen ;-)

T.anja9liebtMWianter


Meinst du das würde gehen? ich weiß nicht wie der Arbeitgeber reagiert, wenn ich mit einem Hund anrücke. Hängt ja sicher auch davon ab, wie tierlieb der ist.

Ansonsten habe ich das nie als Problem gesehen. Bin ja nicht die Einzige, die allein einen Hund hätte und arbeitet.

Nein, im Studium nicht. Aber 5 lange Jahre davor. Jeden Tag.

Ich denke die Ursache davon sind meine damaligen Mitschüler, eine wenig selbstbewusste Erziehung und meine Mutter, die jetzt auch nicht gerade förderlich für mein Selbstbewusstsein war und alles in Frage gestellt hat.

Ich habe mich ihr ein einziges Mal anvertraut. Darauf hieß es "Ja, dann musst du dich eben auch mal verändern. Mal schminken. Du musst dich ändern."

Das war das erste und letzte Mal dass ich mit Problemen zu ihr gekommen bin.

Mpi6ssGxeo


Wenn du einen Chef hast, der das mit dem Hund mitmacht und die einen lieben Hung hast, dann geht das teilweise. Ich darf meinen mitbringen, wenn meine Eltern im Urlaub sind. Der ist bei uns total gerne gesehen. Jeder mag und knuddelt ih x:)

Haben die dich nur gemobbt, weil du nicht geschminkt warst.

Ich schminke mich auch so gut wie nie. Nur nen bisschen Wimperntusche und fertig.

Tyanja,liebRtWinxter


Das ist natürlich ein Traum, den Hund mitzunehmen wenn Bedarf da ist.

Ich hatte in dieser Zeit stark mit Todesfällen zu kämpfen. Ich kam in eine neue Klasse, da wir damals nach Fremdsprachen aufgeteilt wurden. Es kam schnell zu Grüppchenbildungen. Ich hatte wenig Selbstbewusstsein, war noch nicht so frühreif wie die Anderen. Ich wurde schnell zum Sündenbock für alle, die Frust hatten (was sich in dem Alter ja stark häuft)

Ich kriege heute noch Gänsehaut wenn ich an dieser Schule vorbei komme. Ganz schlimm.

Ich wurde bespuckt, ausgegrenzt, man warf mir Essen ins Gesicht. Ab da wurde wohl der Grundstein dafür gelegt, dass ich extrem unsicher im Umgang mit jungen Menschen bin. Ich habe Angst diese Hölle noch einmal mitzumachen. Ich bin extrem unscheinbar, erzähle kaum von mir, um mich nicht angreifbar zu machen. :|N

M>isxsGeo


Hör mal, du musst das hinter dir lassen. Fang an auf andere Menschen zuzugehen. Das wird sonst nix.

Geh deinen Weg und versteck dich nicht hinter der Vergangenheit.

YEu9ccNacxa


Das klingt nicht so einfach. Was mir scheint, ist dass du einen Weg suchen mußt, dich abzunabeln. Schon allein dadurch wirst du selbstbewußtsein gewinnen. Du bist volljährig, und wenn deine Mutter dir nicht gut tut, muß sie aufhören, dein Leben zu dominieren. Kann es schlimmer sein, zu versuchen, die unabhängig zu machen, als das, was du jetzt hast? Im schlimmsten fall lebst du eben vom Staat, bis du dir etwas eigenes aufgebaut hast. Gute Menschen gibt es auch, dass man gezwungen ist, mit lauter Idioten auszukommen, ist nach der Schulzeit meistens überstanden.

kQarnlPanoxwa


Alles ist besser, als bei Deiner Mutter zu wohnen, auch eine laute Wohnung. Wenn Du mit Ohrenstöpseln klarkommst, dann werden die vom Straßenlärm eine Menge abhalten. Ich wohne auch an der Hauptstraße, zudem noch an einer Kreuzung. Da ist auch nachts was los.

Das Schlimmste ist aber Deine Mutter. Durch den Kontakt mit der kommt es zu Deinen Selbstverletzungen. Selbstverletzungen sind unterdrückte unausgelebte Aggressionen, die für andere, in dem Falle für Deine Mutter, bestimmt sind.

Itn-K^og' Nitxo


also ich weiß, du bist alleine und du tust mir von herzen leid, ich war damals keine 20, sondern 650 km zum studieren gezogen, weil mir das studieren so wichtig war.

aber:

du hast doch wohl nicht ernsthaft vor, einen hund 8 täglich + anfahrtszeiten in der wohnung zu lassen? was soll der arme kerl denn machen die ganze zeit? der geht ja ein vor unterforderung!

und für DICH ist das auch nichts, weil du dann die ganze zeit mit hund in der wohnung hockst. du kommst dann nach hause, gehst mit hund, von mir aus 1,5 stunden. dann schläft der hund, du gehst einkaufen (wieder weg). kommst wieder, gehst mit hund, der hund schläft, du hockst zu hause wegen hund. die nacht fängt an, ihr schlaft beide, der hund hat in der zeit, in der du zu hause bist, nichts von dir. am nächsten morgen früh auf und raus und dann bist du den ganzen tag weg und kehrst abends nach hause zurück, um dich dann mit hund in der wohnung einzuigeln.

ich habe alle zwei jahre welpen abzugeben und ich gebe an keinen ab, der regelmäßig mehr als 6 stunden alline läßt und das ist schon grenzwertig. und ich zeige jeden beim tierschutz an, der das mit seinem hund macht.

das ist egoismus pur. :(v

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH