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Geistige Unterforderung, so kann es nicht weiter gehen

H/anknaxhWe


also entschuldigung,

das stimmt so einfach nicht.

als wissenschaftlicher mitarbeiter muß man dem lehrstuhl geld bringen, sonst ist man seinen job los.

Ok, ich drücke es anders aus: an der Uni geht es weniger um Wirtschaftlichkeit und Stundenlöhne und Effizienz als in JEDER Branche der freien Wirtschaft. Jetzt stimmt es wieder, oder?

H3anna8hWe


Achso, und bevor sich jetzt hier noch ein Uni-Mitarbeiter gekränkt oder diskriminiert fühlt durch den Fakt, dass es eben an der Uni nicht die ganze Zeit um Geld Geld Geld sondern ab und an auch mal um Inhalte, Sinn, Erkenntnisse usw geht, möchte ich betonen das ich es GUT finde, dass es eben nicht ständig um Stundenlöhne und Preissenkungen, Outsourcing und Wirtschaftlichkeit geht. Ich beeneide vor allem eine Freundin von mir, die ihren Doktor in ihrem absoluten Leidenschafts-Bereich macht, und jeden Tag voller echtem Interesse, Neugierde und Spannung zur Arbeit geht!

Ich meinte das nicht herablassend, sondern positiv.

Iin-yKoIg Nitxo


ich habe dich schon verstanden.

also es ist schon so, dass man natürlich an der uni arbeitet, weil man für einen bestimmten bereich brennt.

aber das muß man ehrlich gesagt im außeruniversitären bereich auch , du mußt deine arbeit mögen um hinzugehen und gut zu sein.

wie hier im forum schon mal erklärt wurde,

muß ein wissenschaftlicher mitarbeiter sein geld verdienen, das heißt, er muß ständig aquise betreiben, forschungsgeld auftreiben etc..

das ist wirklich knallhart, zumal du mittlerwreile an der uni meist nur noch befristete verträge bekommst, d.h. du sitzt auf dem schleuderstuhl bei wirklich min-wenig geld bei dieser RIESENqualifikation.

an der Uni geht es weniger um Wirtschaftlichkeit und Stundenlöhne und Effizienz als in JEDER Branche der freien Wirtschaft. Jetzt stimmt es wieder, oder?

NEIN!!!!

deine freundin bekommt das als doktorant einfach nicht so gut mit,

weil sie nicht in alles einbezogen wird, sondern auf der insel der glückseligkeit das machen kann, was ihr spaß macht ohen den stress der anderen, die dort knallhart termine einhalten müssen und gelder beschaffen, nebenbei noch veröffentlichen unterrichten.

D8ie7 Ob\erschwxester


Lerne was "stupides" das dich nicht überfordert aber dein Leben sichert. Auspowern kannst du dich in deiner Freizeit. Wäre ich heute vor dieser Entscheidung würde ich es wie Rio Grande vorschlägt machen, denn das ist der Schlüssel zum Glück. Das Oberschwesterndasein ist auf die Dauer schon ziemlich anstrengend. Und als schlecht bezahlter Wissenschaftler am Existenzminimum strampeln... ":/

AQntiygonxe


Hi Phantasmagoria

Ich habe nur deinen Eingangsbeitrag gelesen.

In Deutsch und Englisch interpretierte ich Literatur grundsätzlich anders und somit falsch

Ich auch. Bis ich endlich in Klasse 12 an einen Lehrer geriet, der meinte, meine Interpratation wäre zwar nicht die gängige, aber da ich es am Text belegen konnte, lässt er es gelten.

Geistige Unterforderung kenne ich zur Genüge. Auch ich langweilte mich im Kindergarten und konnte dank Sesamstrasse schon früh lesen, schreiben und rechnen.

Schade, dass du das Studium aus finanziellen Gründen abbrechen musstest – was ist mit der Fernuni Hagen? Die haben sehr moderate Studienkosten. :)z

Bei Vorstellungsgesprächen für eine Ausbildung/einen Job würde ich bewusst tiefstapeln, damit das Thema der Unterforderung gar nicht erst aufkommt.

Oder wie ist es mit einem dualen Studium? Also Ausbildung+Studium parallel?

-> [[http://www.duales-studium.de/allgemein]]

@:)

P:hainta5smagoErixa


Dankeschön für die vielen Beiträge @:)

Ich will zunächst mal klar stellen, dass ich nicht unbedingt davon ausgehe hb zu sein. Das klingt für mich selbst auch ziemlich überheblich, aber ich hab mich ein wenig über dieses Thema informiert und da passen viele Merkmale. Ich weiß auch, dass mir das in beruflicher Hinsicht nichts bringt, zu wissen ob ich es wäre oder nicht. Das wäre für mich selber, endlich mal ein wenig Klarheit zu kriegen was mit einem selbst los ist, das ist für außenstehende wahrscheinlich auch sehr schwer nachzuvollziehen. Das Problem ist auch, dass ich mich zum einen selber sehr selbstkritisch sehe und es mir selbst so gut wie nie recht machen kann und zum anderem, dass mich mein Umfeld schon abgestempelt hat. Seien es damals die Lehrer gewesen (in den Klausuren habe ich auch immer gute Leistungen gebracht, aber bei dem Rest versagt), oder die eigene Familie. Wenn man zum Beispiel von dem eigenen Bruder permanent dumm, asozial und enttäuschend genannt wird, dann lässt das einen auf Dauer auch an sich selbst zweifeln. Förderung habe ich nie erhalten. Ich habe mich selbst dann auch in diese Rolle gedrängt und fange erst allmählich und langsam an dies zu hinterfragen und mehr in mir selbst zu sehen.

Ich würde gerne wieder studieren, es wäre nicht gänzlich unmöglich, jedoch eine enorme finanzielle Belastung. Bafög Anspruch habe ich keinen, dafür verdienen meine Eltern zu viel, jedoch erhalte ich von ihnen keine finanzielle Unterstützung. Deswegen hab ich gearbeitet und einen Studienkredit aufgenommen, aber dennoch wuchsen mir die Kosten über den Kopf und ich habe jetzt schon unglaublich viele Schulden. Ich möchte nicht, dass noch mehr dazu kommt.

Auch bewerbe ich mich auf viele Ausbildungsstellen, weil ich ja Geld verdienen muss. Da stelle ich auch mittlerweile meine "geistigen Ansprüche" hinten an, aber die Kombi aus schlechten Noten, abgebrochenem Studium etc, lässt meine Bewerbungen meist gleich in den Papierkorb wandern.

Für weitere Antworten bin ich sehr dankbar @:

A3ntWigonxe


aber die Kombi aus schlechten Noten, abgebrochenem Studium etc, lässt meine Bewerbungen meist gleich in den Papierkorb wandern.

Auch sowas kann man "gut verkaufen". Und zwar gleich im Anschreiben.

Da ist Kreativität gefragt: Wie kann man aus einer "Niederlage" etwas Gutes ziehen?

Schlechte Noten: Schule (Theorie) war nicht dein Ding.

abgebrochenens Studium (Theorie) war nicht dein Ding.

JETZT hast du es gemerkt und suchst nach einer Ausbildung im praktischen Bereich. :)^

(Auch nach einer Ausbildung kannst du noch berufsbegleitend studieren, wenn dir danach ist. Ich studiere auch teilzeit berufsbegleitend, habe aber einen Job, der mir das ermöglicht und sogar eine Chefin, die mich darin bestätigt.)

Jxogh`urty


Ich würde gerne wieder studieren, es wäre nicht gänzlich unmöglich, jedoch eine enorme finanzielle Belastung. Bafög Anspruch habe ich keinen, dafür verdienen meine Eltern zu viel, jedoch erhalte ich von ihnen keine finanzielle Unterstützung.

Solange du unter 25 bist, müssen deine Eltern dich finanziell (entsprechend der Düsseldorfer Tabelle) unterstützen. Ich glaube, das gilt auch nach einem Studienabbruch, wobei es u.U. möglich ist, das Studium fortzusetzen.

Eqhemalieger NuztzerG (#15x)


Joghurty

So ganz stimmt das nicht. Bin jetzt gerade zu faul zum Googlen, da auf dem Weg ins Bett....aber wen es interessiert der kann sich ja selber schlau machen.

Auf jeden Fall hat auch das "erwachsene Kind" ein paar Pflichten was den Unterhaltsanspruch gegenüber den Eltern angeht.

Pauschal "Ihr müßt für mich bis 25 (ich meine es ist sogar 26) zahlen", sich zurücklehnen und den Geistesblitz haben bis dahin gar nichts zu tun, immer damit anzukommen "Ich finde halt keine Ausbildungsstelle" .... :|N :|N ..ist nicht. Also gesetzlich nicht (über die moralische Seite müssen wir ja auch nicht reden, oder? ;-)).

Bitte nicht mißverstehen, Phantasmagoria, damit meine ich natürlich nicht Dich, das ist ganz allgemein auf die Aussage von Joghurty bezogen ;-).

m-nDef


(mir graut es vor monotonen Bürojobs) und ich brauche ständig geistigen Input

Das dürfte kein Problem sein. Wenn dich der Job, den du dann mal annimmst, langweilt und nicht auslastet, kannst du nebenher tun, was du willst. Input gibts ja nicht nur auf der Arbeit. Und ohne Ausbildung wird es auch keine sehr anspruchsvolle Position geben.

und zum anderen wollen mich viele Firmen gar nicht erst haben, da mein Lebenslauf alles andere als rosig aussieht

Das dürfte das viel größere Problem sein.

In Deutsch und Englisch interpretierte ich Literatur grundsätzlich anders und somit falsch und sah deswegen irgendwann erst recht keinen Sinn mehr da drin und bei Lehrern irgendetwas kritisch zu hinterfragen brachte mir auch nur Ärger ein.

Du weißt sicherlich, dass es nicht allein auf die Interpretation, sondern auf die schlüssige Begründung ankommt. Da frage ich mich schon, wie das mit deinem Selbstbild zusammenpasst, wenn du dir an diesem Punkt keine bessere, wasserdichte Argumentationsweise angeeignet hast, sondern keinen Sinn mehr drin gesehen hast.


Ich finde es ein bisschen vorschnell, wenn Fremde direkt Hochbegabung und/oder Asperger diagnostizieren, nur weil ein paar Reizschilderungen gefallen sind ("Unterfordert", "Matheprobleme" etc.)


Solange du unter 25 bist, müssen deine Eltern dich finanziell (entsprechend der Düsseldorfer Tabelle) unterstützen. Ich glaube, das gilt auch nach einem Studienabbruch, wobei es u.U. möglich ist, das Studium fortzusetzen.

Das stimmt in dieser Form nicht.

m=n/ef


Und die Aussage: "Sie erscheinen mir zu überqualifiziert...." – naja, das kann auch einfach nur eine nett formulierte Ablehnung sein und muß nicht den wahren Gedanken entsprechen.

Das war auch mein erster Gedanke.

aunder9s_`als*_andexre


Wenn man zum Beispiel von dem eigenen Bruder permanent dumm, asozial und enttäuschend genannt wird, dann lässt das einen auf Dauer auch an sich selbst zweifeln.

Also nöö, die Meinung von jemandem, der mich nicht schätzt, wäre mir nichts wert. Freunde kritisieren konstruktiv. Andererseits: Steter Tropfen höhlt den Stein, deshalb entziehe dich seinem Einfluss.

Da ist Kreativität gefragt: Wie kann man aus einer "Niederlage" etwas Gutes ziehen?

Schlechte Noten: Schule (Theorie) war nicht dein Ding.

abgebrochenens Studium (Theorie) war nicht dein Ding.

JETZT hast du es gemerkt und suchst nach einer Ausbildung im praktischen Bereich.

Klingt für mich so: "Ich hab noch nie was Praktisches gemacht und möchte bei Ihnen mal schauen, ob das was für mich ist."

Phantasmagoria, für welches Aufgabe brennst du denn? Ich lese noch mal eben deine Beiträge durch ...

zum einen bin ich sehr wählerisch was einen Job angeht ... brauche ständig geistigen Input .. interessiert für viele Gebiete ... viel Wissen im Bereich Biologie, Physik (besonders Astrophysik) ... es mir selbst so gut wie nie recht machen kann ... bewerbe ich mich auf viele Ausbildungsstellen ...

Du möchtest also vom Arbeitgeber "bespaßt" werden (Input), ohne dich auf etwas konzentrieren zu können (viele Gebiete). Doch zufrieden macht dich das nicht (nie recht machen), du hättest am Monatsende aber gerne dein Gehalt?

Wirklich schwer, jemanden zu finden, der diese Wunschliste akzeptiert und bezahlt.

Ich kenne aber diese Situation. Suche dir erstmal einen Aushilfsjob, vielleicht in einem privaten Haushalt, um überhaupt Bestätigung und etwas Taschengeld zu bekommen, während du "professionell" weitersuchst. Bei "Biologie" kannst du vielleicht den Garten machen oder in einem Tierheim aushelfen (naja, da isses wohl nix mit Taschengeld), eine Aufgabe für "Astrophysik" fällt mir gerade nicht ein.

Magst du Kinder? Wie wäre es mit Nachhilfe?

atnders_aHls_andexre


Hast du schon mal einen Berufsberatungs-Test gemacht? Was kam dabei raus, auf welchen Gebieten sehen andere Menschen deine Fähigkeiten?

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