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Werde wohl von Kollegin ausgenutzt

dvevili8ndisxgu'ise


Sorry, eben vergessen: Es kommt halt auf die Formulierung an. "Machen Sie das bis zum 77.7." klingt natürlich anmaßend. Aber Formulierungen wie "ich benötige die Information bis zum 77.7., weil mir eine deadline gesetzt wurde/weil da Abrechnungsschluß ist/..." sind absolut normal!

F/ranzsiMsk5a_B


@ devilindisguise:

Das stimmt. Deshalb habe ich ihr heute ja auch schriftlich mitgeteilt, dass ich den Projektbericht dann so weitergebe.

Andererseits: gerade wenn sie längere Zeit (und das sind ja 6 Wochen wohl) nicht da ist, dann mache ich halt auch mal Sachen ohne es vorher mit ihr abzusprechen. Kann ja nicht sein, dass dann alles etliche Wochen erst einmal liegen bleibt und nichts vorwärts geht. Aber ich setze sie dann immer darüber in Kenntnis. Vorallem: Sie arbeitet ja auch weiter und erledigt Dinge wenn ich im Urlaub bin und sie diese somit nicht vorher mit mir absprechen konnte.

Ich teile ihr meiner Meinung nach schon alles mit. Aber ich stehe auch auf dem Standpunkt, dass jemand der über einen Bildungsstand und eine gewisse Intelligenz verfügt und auch ein Sudium absolviert hat auch ein bisschen mitdenkt und man diesem jemand nicht jeden Furz den man macht erklären, extra auf alles hinweisen und alles im kleinsten Detail erläutern muss. Das Wichtigste wird mitgeteilt und z.B. das Dokument wird übersandt und wenn dann Fragen sind dann soll man was sagen. Aber ich sehe es nicht als meine Aufgabe an ihr alles vorzulesen und ihr alles mündliche vorzutragen, wenn es dazu z.B. ein Infoschreiben gibt. Da wird auf das Schreiben verwiesen und Punkt. Meine Zeit ist ja auch begrenzt ;-)

dtevili7ndis{guixse


Deshalb habe ich ihr heute ja auch schriftlich mitgeteilt, dass ich den Projektbericht dann so weitergebe.

Ach so, dann hatte ich dich falsch verstanden! @:)

Was den Detailreichtum von Informationen angeht: Ich bin das von meiner Arbeit so gewohnt, daß man dem anderen alles ausdrücklich sagt, was für diesen irgendwelche praktischen Konsequenzen hat.

Beispiel: Allwöchentlich findet Veranstaltung X statt, die mal von meiner Chefin, mal von mir geleitet wird. Die Chefin sagt mir dann nicht nur: "Nächste Woche bin ich zum Tag X nicht da" (und daß ich dann übernehme, kann ich mir selber denken), sondern "...bin ich nicht da, da machen SIE das". Erst dann gilt die Sache als eindeutig geklärt.

Oder: Ich sage: "Von dann bis dann bin ich im Urlaub". Dann gilt es bei uns als ziemlich mangelhafte Kommunikation, wenn ich unterlasse hinzuzufügen: "Ich brauche also eine Vertretung für X, Y und Z und habe dafür QWERTTZZ angefragt". Obwohl es eine allgemeine Regel ist, daß man eine Vertretung zu organisieren hat und die anderen sich also auch einfach darauf verlassen könnten, daß ich das selbstverständlich getan habe.

Ich vermute dein Problem irgendwo in diesem Bereich. Weil deine Geschichte ähnlich klingt wie meine in den letzten Jahren. Da wurde ich als aggressiv unkommunikativ sowie Alleingang-liebend wahrgenommen, weil ich (und zwar aus Effizienzdenken einerseits und aus Bescheidenheit und Zurückhaltung andererseits!) Selbstverständliches nicht immer noch mal an die große Glocke gehängt habe, einmal getroffene Absprachen nicht nochmal und nochmal bestätigt habe usw.. Wollte mich nicht in den Vordergrund drängen, weckte damit aber Mißtrauen und den Eindruck von Unzuverlässigkeit. Vielleicht läuft bei dir was Ähnliches.

Fhrajnzisk%a_B


@ devilindisguise:

Das kann natürlich sein! Wenn es so sein sollte, dann wäre es aber schon toll, wenn mir das so von der Kollegin auch mal gesagt werden würde. Mit anderen Leuten hatte ich hier in der Firma nie ein Problem und die hatten auch nie ein Problem mit meiner Arbeitsweise, aber das heißt ja nicht, dass alle das so sehen müssen. Wenn die Kollegin aber eine andere "Meinung" hat als die breite Masse hier in der Firma was die Arbeitsweise angeht, dann wird sie aber nicht weit kommen. So Sachen wie z.B. den Termin beim Chef ignorieren geht einfach nicht (auch wenn sie es als unhöflich empfindet dass Temrine per Mail mitgeteilt werden - was bei uns in der Firma allgemin üblich ist).

Falls es so sein sollte dass das das Problem sein sollte, kann ich natürlich schon was ändern und in Zukunft darauf achten Dinge gegenüber der Kollegin noch deutlicher zu sagen. Das muss sie mir aber halt auch mal sagen. Aber dann erwarte ich auch, dass die anderen (also speziell die Kollegin) das mir gegenüber auch so machen. Und das ist momentan halt auch nicht der Fall - wenn ich mich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten soll, dann erwarte ich das Gleiche von der Kollegin.

d9evil|indisgxuise


Ich behaupte ja jetzt nicht, daß das Verhalten der Kollegin o.k. wäre! Es ging mir nur darum, wie sie möglicherweise überhaupt dazu kommt, sich so (schlecht) zu verhalten, wie sie es tut.

Das Problem ist:

Angenommen, es wäre so, wie ich vermute.

Dann hätte sie schon seit längerem den Eindruck, daß du sie ohne Grund und auf schwer greifbare Weise "angreifst". Und würde sich selbst in der Verteidigungsposition sehen. Weil deine (so empfundenen) "Angriffe" aber so "subtil und heimtückisch" erfolgen, daß sie nicht den Finger drauf legen kann, kann sie nicht den Finger drauf legen (sachlich machst du ja alles korrekt), und sieht sich genötigt, dir ebenso subtil heimzuzahlen.

In ihrem Bewußtsein HAT sie ja schon viele Male mit dir "ganz offen über das Problem gesprochen und es zu lösen versucht". Sie FÜHLT sich angegriffen und verwechselt ihre Gefühle mit deinen Absichten.

Und ihr befindet euch längst tief in einem Konflikt, deswegen verhält sie sich nicht "normal und sachlich".

Das soll keine Entschuldigung sein – und schon gar nicht will ich die Schuld auf dich schieben. Ich sehe es eher (und zwar IHRERseits) als unprofessionellen, weil zu emotionalen Umgang mit einem Mißverständnis.

Wenn überhaupt noch was helfen kann, dann ein Gespräch mit einem unparteiischen Dritten (der Chef), in dem es darum geht, wie ihr beide euch in Zukunft verhalten werdet, um besser miteinander auszukommen. D.h. Anwürfe wie "sie bevormundet mich" gelten nicht, sondern es muß ein konkretes Beispiel und ein konkreter Veränderungswunsch genannt werden (etwa: "Sie hat das Projekt an sich allein gerissen, indem sie den Entwurf auf ihrem Computer gespeichert und mich nicht mehr rangelassen hat. Ich wünsche mir, daß sie mir jede Änderung sofort mündlich mitteilt und per e-mail zuschickt". Dann kann man drüber reden, ob das machbar ist.).

Möglicherweise hilft das aber schon nichts mehr und das Ganze endet erst, wenn eine von euch geht.

P@ongxo


Franziska, auf jeden Fall mußt du alles, wirklich alles was du ihr schreibst, als Kopie hinterlegen..und..mach dieses Gedächtnisprotokoll: D.h.: alles was zwischen euch beiden vorfällt notierst du dir in kurzen Stichpunkten mit Datum und Uhrzeit...beim Gespräch später vergißt man oft etwas...dieses Protokoll erinnert dich wieder an diese Vorfälle.

Zum Anderen würde ich, wenn die Kollegin wieder aus dem Urlaub zurück ist, noch mal ganz deutlich und vehement beim Chef um dieses 6-Augen- Gespräch bitten....ihr müßt drüber reden...unbedingt..und wenn du dann eben Fakten mit Datum und Uhrzeit vorweisen kannst, dürftest du mehr als gut dastehen.

FJraenziskKa_B


@ devilindisguise:

Angenommen, sie würde wirklich wollen dass ich jede meiner Handlungen ihr vorab mitteilen und auch in ihrer Abwesenheit nichts tue ohne es vorher von ihr abgesegnet bekommen zu haben. Wenn sie das wirklich so möchte und dies von mir erwartet, warum verhält sie selber sich denn dann nicht so? Ich könnte viele Beispiele nennen wo sie etwas bzgl. unserer gemeinsamen Projekte gemacht hat ohne es mit mir abzusprechen. Und teilweise war ich da sogar anwesend und nicht im Urlaub, krank o.ä. - sie hätte es mich also locker fragen können.

Das sie bei unseren gemeinsamen Projekten auch mal das ein oder andere selbständig macht finde ich mal gar nicht schlimm. Damit habe ich gar kein Problem! Womit ich allerdings ein Problem hätte wäre, wenn mit zweierlei Maß gemessen wird: ich soll sie über jede noch so kleine Handlung von mir vorab in Kenntnis setzen (und ggf. warten bis sie wieder da ist) während sie aber die Dinge auch selbstständig und in gewissen Fällen auch ohne Absprache mit mir erledigen kann. Ist doch wohl verständlich, dass ich auf sowas nicht eingehe, oder?!?

Und irgendwie glaube ich auch nicht, dass das Problem wirklich an meiner Arbeitsweise liegt. Dagegen spricht halt einfach, dass sie selber sich genau so verhält wie sie es von anderen ja eigentlich wohl nicht haben möchte (schätze ich jetzt einfach mal). Und so hat sie sich ja auch schon Anfang an verhalten - sowohl mir gegenüber als auch der Ex-Kollegin und unserem Chef gegenüber! Aus diesem Grund denke ich das das Problem woanders liegt - ich tippe mal auf Neid/Eifersucht und Angst. Angst deshalb, weil sie befürchtet ich könnte ihr bei einer eventl. Beförderung vorgezogen werden obwohl sie "mehr" Berufserfahrung vorweist. Es gab ja in der Vergangenheit auch schon den ein oder anderen Hinweis dass sie eifersüchtig ist und sich irgendwie so fühlt wie wenn wir nicht gleichberechtigt sind sondern sie nur die "zweite" ist. Irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass das der wahre Grund ist. Zugegeben hat sie das aber mir gegenüber nicht (aber angeblich hat sie sowas anderen gegenüber mal gesagt).

FEra<nziskax_B


@ devilindisguise:

Ergänzung: Wenn sie sich von mir wirklich so mies behandelt fühlen würde, warum sagt sie es mir nicht wenn ich sie schon zigmal direkt frage und warum weigert sie sich anscheinend ein Gespräch mit einer neutralen dritten Person (habe ihr in der Vergangenheit sogar mal angeboten dass wir dafür nicht den Chef sondern wen anders nehmen) zu führen? SIe ist ja alles andere als schüchtern und wenn sie sich wirklich ungerecht behandelt fühlt (von mir) warum lehnt sie dann alle Vorschläge ab und macht selber keine?

Vielleicht mal was zum "allgemeinen Ton" in unserer Firma: ;-) Wenn jemand zu einem Kollegen im gleichen Arbeitsbereich sagt "Du, ich nehme mir vom 1.3. bis 5.3. Urlaub. Ist okay, oder?" dann heißt das übersetzt sowas wie "Du, ich will mir vom 1.3. bis 5.3. Urlaub nehmen. Du bist doch da und vertrittst mich, oder?". Ohne Mist jetzt, so war das in meiner ehem. Abteilung und so ist das auch bei anderen Abteilungen hier in der Firma ;-)

Meines Wissens hat sich über so einen "Ton" bisher hier in der Firma auch nie jemand beschwert - habe jedenfalls nie gehört dass irgendwer den Firmenton nicht mag. Meine Chefs und auch mein jetziger Chef haben auch nie irgendwas in der Richtung zu mir gesagt dass ich zu wenig abspreche oder mehr mitteilen soll oder sowas in der Art. Auch meine ehem. Kollegen nicht und im Studium und in der Schule gab es auch nie etwas derartiges.

cbhi]efolaxtu


Wie alt ist ungefähr Deine Kollegin? Ist sie überhaupt teamfähig? Mit anderen scheint es ja auch nicht geklappt haben gem. obigem Post. Sollte in ein Einer-Team versetzt werden ...

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