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Während der Arbeitszeit zum Arzt

t%he fzipps hat die Diskussion gestartet


Hi. Es hat sich jetzt rausgestellt, dass ich ein ziemlich kaputtes Kiefergelenk habe, was mir auch Probleme mit dem Rücken und der Hüfte bereitet. Ich bekomme zwar jetzt ne Aufbissschiene, muss aber auch zum Physiotherapeuten. Im Anschluss an den Physiotherapeuten muss ich auch noch zusätzlich zum Zahnarzt damit die Schiene angepasst werden kann.

Das soll über 5 Monate 1x wöchentlich so gehen.

So,die Frage ist nun...

Ich hab keine wirkliche Zeit dazu.

Ich arbeite im Moment von 8:00 bis 18:00 Uhr, es kommt noch dazu dass ich ne Stunde pendeln muss. Ich muss also los, bevor die Arztpraxen öffnen und bin zurück, wenn sie wieder zu haben (um 19 Uhr rum). Der Physio hat eh nur bis 16 Uhr auf. Am Wochenende keine Termine.

Die Frage ist jetzt, kann ich es riskieren die Termine in die Arbeitszeit zu legen? Chef ist ein harter Hund und ich bin noch in der Probezeit für die nächsten 3 Monate. Aber auch bei einer ÜBernahme würden sich die Arbeitszeiten nicht bessern.

Antworten
m@n3ef


Naja, gut kommts wahrscheinlich nicht an. Aber wenn es nicht anders geht, muss es wohl so sein.

Gleitzeit hast du nicht? Oder am Arbeitsort zum Physio gehen? (würde die Fahrzeit zurück nach Hause sparen, um 18 Uhr kann man oft noch Termine bekommen.)

t&h-e fCipxps


Nee leider alles nicht, muss so ein Experte sein der auch Kiefergelenk-Probleme im Angebot hat :(

M&onik1a6q5


Während der Probezeit würde ich es nicht machen, ich glaube, da riskierst du die Anstellung. Danach vielleicht schon, wenn du keinen Physio mit Abendterminen findest. Du könntest ja anbieten, an den anderen Tagen etwas länger zu arbeiten zum Ausgleich.

Eahemaliger HNutzer5 (#32573x1)


Also in der Probezeit würde ich das nicht machen, sonst hast du unter Umständen bald sehr viel Zeit für sowas.

Kläre mit deinem Chef ob du Überstunden nehmen kannst, oder ob du die Stunden an einem anderen Tag nacharbeiten kannst ....

Normalerweise sind Arztermine in der Arbeitszeit nicht gerne gesehen ....

GDänsebwCmleixn


Vielleicht kannst du mit dem Chef sprechen. Wenn es einmal die Woche ist, dann gehst du da früher und holst die Stunden an den anderen Tagen nach? Schlussendlich bleibt dir ja nicht viel andres übrig, wenn du keinen Therapeuten in Arbeitsplatznähe findest.

NTandaIna


Ich würde das in der Probezeit auf keinen Fall machen. Und danach nur in Absprache mit dem Chef, wenn klar ist, wie du die Stunden an anderen Tagen nachholen kannst.

mhoonnixght


Hast du denn keine Mittagspause? Vlt. kannst du ja mit deinem Chef aushandeln, dass du deine Pause verschieben kannst?

E[rd|bge+er>tjoer]tchen84


Kannst du mit deinen Chef das nicht irgendwie klären dass die Arbeitszeiten andersweitig nachgeholt werden?

Ich arbeite normal vonm 7-16 Uhr und hab alle 2 Wochen vormittags wichtige Arzttermine so dass ich an diesen Tagen erst gegen 10.20 Uhr komme und bis 17 Uhr bleibe und die fehltzeit dann dadurch ausgleiche die anderen tage bissl länger zu machen

oDguxs


mit dem Chef reden u. die Ausfall-Zeit an den anderen Tagen nacharbeiten.

azlle~s_LwirSd_gut


Während der Probezeit würde ich regelmäßige Arztbesuche ganz sein lassen (oder sie zumindest so legen, dass das in der Arbeit niemand bemerkt).

MponiWka6x5


Gibts keinen erreichbaren Physio mit Abendterminen?

aFlles5_wilrd_gxut


Es hat sich jetzt rausgestellt, dass ich ein ziemlich kaputtes Kiefergelenk habe, was mir auch Probleme mit dem Rücken und der Hüfte bereitet.

Ganz ehrlich gesagt... hol Dir eine zweite Meinung! Wenn Du Kopfschmerzen davon hättest... ok. Aber Probleme mit dem Rücken und der Hüfte wegen dem Kiefergelenk ???

k!eiienst=ein


Aber Probleme mit dem Rücken und der Hüfte wegen dem Kiefergelenk

Öh, das ist ziemlich normal. Probleme mit dem Kiefergelenk betreffen nicht nur den Kopf, sondern die gesamte Statik des Körpers. Daraus kann auch eine Beinlängendifferenz entstehen. Verspannt das Kiefergelenk, nimmt man Schonhaltungen ein, der Kopf hängt auch weiter vorn, das geht auf die HWS und so nimmt der Teufelskreis seinen Lauf.

Aber davon abgesehen:

Hier geht's um die Gesundheit. Ich würde mit dem Chef reden und etwas aushandeln. Wenn das ernsthaft dazu führt, dass die Probezeit mit Kündigung endet (was ich eh für Quatsch halte), dann konntest du den Job aus gesundheitlichen Gründen eben nicht machen. Kein Unternehmen hat Interesse daran, kranke Leute einzustellen, erst Recht wenn die Krankheit behandelbar ist. Bei solchen Problemen sollte man nicht warten, bis sich daraus eine Gelenkarthrose entwickelt, denn dann bist du ggf. arbeitsunfähig.

Also: Prioritäten richtig setzen anstatt einen auf Sklave zu machen.

MXonikxa65


Kommt darauf an, wie wichtig ihm der Job ist. In der Probezeit würde ich nicht den Eindruck weitergeben, chronisch krank zu sein. Die Probezeit abzuwarten, wird ihm nicht gleich eine Arthrose bescheren, zumal es durchaus möglich ist, Physios – ich wiederhole mich – mit Abendsprechstunden zu finden. Selbst Ärzte haben häufig (meistens donnerstags) Termine noch nach 18 Uhr.

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