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Während der Arbeitszeit zum Arzt

N#an0dana


Wenn das ernsthaft dazu führt, dass die Probezeit mit Kündigung endet (was ich eh für Quatsch halte), dann konntest du den Job aus gesundheitlichen Gründen eben nicht machen.

Also: Prioritäten richtig setzen anstatt einen auf Sklave zu machen.

Sklave vom Arbeitsamt zu sein, ist sicherlich erstrebenswerter. Zumindest hat man dann massig Zeit für seine "Gesundheitsfürsorge". :|N

amlle:s_wird_xgut


Jetzt werden alle auf mich einprügeln.... aber wenn ich als Boss einen neuen Mitarbeiter bekomme, der schon in der Probezeit (wo sich alle erst mal zurückhalten) einmal in der Woche während der üblichen Arbeitszeit zum Arzt oder Physio muss.... dann mache ich mir wirklich Gedanken darüber, was alles sein wird, wenn die Probezeit erst mal rum ist.

An Deiner Stelle würde ich, solange noch Probezeit ist, erst mal die Zähne zusammenbeissen und solche Termine allenfalls ausserhalb der Arbeitszeit wahrnehmen.

Und auch danach wäre ich vorsichtig, dann ist zwar erst mal Kündigungsschutz da, aber der ist bei neuen Mitarbeitern deutlich dünner als bei alteingesessenen.

Und trotz allem... hol Dir eine zweite Meinung bezüglich des Problems – aber mach das nach Feierabend.

c'h(eek,yan}gel8x1


Jetzt werden alle auf mich einprügeln

Ich nicht! Ich würde mir als Boss die gleichen Gedanken machen.

Klar, niemand ist davor gefeit krank zu werden und mit Grippe würde ich meine Angestellten flux nach Hause schicken, aber regelmäßig Physio... Ich weiß nicht. Ich selber musste auch schon wegen Kiefer und Rücken zum Physio, aber immer nach der Arbeitszeit und ich bin auf Öffis angewiesen.

M)iClky_xe77


So ist es leider meistens in der Arbeitswelt. Ist man nicht voll einsetzbar ist man raus :-|

aIlle?s_wirdl_guxt


So ist es leider meistens in der Arbeitswelt. Ist man nicht voll einsetzbar ist man raus

Die Probezeit ist doch dafür da um zu schauen, ob Arbeitnehmer, Arbeitsplatz, Kollegen, Vorgesetzte und Chef alle zueinander passen, und ob die fachliche und allgemeine Eignung da ist.

Wenn ein neuer Mitarbeiter schon am Anfang seiner Beschäftigung regelmäßig zum Arzt muss, dann ist damit zu rechnen, dass das nach der Probezeit schlimmer wird, während der Probezeit hält der neue Arbeitnehmer sich ja meistens mit sowas noch etwas zurück ;-)

Da kein Arbeitgeber bzw. Vorgesetzter (und auch die Kollegen) einen Mitarbeiter will, der ständig fehlt, und man während der Probezeit eine Kündigung nicht begründen muss, wird dann halt im Zweifelsfall die Reissleine gezogen.

Du kannst ja auch in der Probezeit auch schneller kündigen als später, wenn Du meinst, dass Du den Job nicht magst oder wenn er sich mit Deinen privaten Terminen überschneidet.

NQandanxa


So ist es leider meistens in der Arbeitswelt. Ist man nicht voll einsetzbar ist man raus :-|

Ja sicher ist das so in der Arbeitswelt! Ist doch keine caritative Veranstaltung, so ein Arbeitsverhältnis.

Ich frage mich, was manche Leute für Vorstellungen von der Welt haben. Wenn ich die Wahl zwischen mehreren Bewerbern habe, dann nehme ich natürlich nicht einen, der schon in der Probezeit schwächelt und Sonderbehandlung braucht.

dJanaex87


Kommt drauf an. Wenn der Miarbeiter gerade ienen Unfall hatte und so im Zug eder Reha noch Behandlung braucht, das aber absehbar ist würde ich das noch eher akzeptieren.

a<lles_[wi6rd_gut


Stimmt.

Leider darf man die Leute nicht wirklich fragen, was sie haben.

D.h. fragen kann man ja, aber man hat keine Möglichkeit, eine ehrliche Antwort einfordern.

Das Risiko bleibt also.

h)a;g-tyxsja


ich würde auf meiner pendelstrecke und im umkreis des arbeitsplatzes alle physiotherapeuthen abklappern. soooo selten sind kiefergelenks-behandlungen nicht.

da wird sich sicher eine praxis finden, wo du abends nach der arbeit noch ranfahren kannst.

wie machen es denn die anderen kollegen mit arzt-terminen? die haben ja vermutlich dieselben zeiten.

dZanaex87


alles_wird_gut

Na drei Monate Probezeit hat er ja schon rum und einen Unfall oder ähnliches hätte man da ja mitbekommen. Ansonsten denke ich das es in dem Betrieb irgendeine Regelung dazu geben muss. Bei den Arbeitszeiten muss das so sein, die anderen werden ja sicher auch mal krank und dafür dann immer gleich einen ganzen Urlaubstag nehmen ist ja auch ungünstig für alle. ":/ ":/

a9ll~es_4wivrd_gu4t


danae87

ich glaube das Problem ist weniger, dass überhaupt ein Arztbesuch stattfindet, das könnte man sicher regeln (vermutlich gibt es da eine betriebliche Regelung) ohne dass der Chef gleich hellhörig wird.

Aber die Regelmäßigkeit würde halt suspekt sein, da denkt Chef an etwas chronisches und den Eindruck sollte der TE während der Probezeit nicht erwecken.

dqan=axe87


Denke ich auch. Da würde ich als Arbeitnehmer, je nach stärke der Beschwerden und Dringlichkeit der Behandlung, mit einem Brief vom Arzt zum Chef marschieren und vorlegen. Natürlich nur wenn da drinne steht das es nach der Physio und dem Anpassen der Schiene erledigt ist und keine weiteren Probleme zu erwarten sind. Zudem einen Ausgleich an Fieertagen oder einem anderen Abend anbieten, wobei ich mir einen Job mit solchen Arbeitszeiten ganz grundsätzlich gut überlegen würde, aber das ist ja ein anderes Thema. ;-)

a$lPl[es_wierd_gxut


Ehrlich gesagt (aber ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion über sowas aufmachen), ich zweifle immer noch an dem Zusammenhang zwischen Kiefer und Rücken bzw. Hüfte...

Hüfte -> Rücken... ok, das sehe ich ein. Aber Kiefer -> Hüfte oder Kiefer –> Rücken?

Aber während der Probezeit sollte man regelmässige Arztbesuche und ähnliches auf alle Fälle unterlassen (wenn man in der Firma bleiben will, sonst ist es eh egal).

Falls man es gar nicht aufschieben kann: ich würde das mit dem Kiefer entweder nach der Arbeitszeit machen oder maximal einmal deswegen um Stundenverschiebung bitten. Und als Grund dafür wahrheitsgemäß ein Kieferproblem anzugeben, ist eher unproblematisch.

Den Physio würde ich für nach der Probezeit aufheben (und auch dann noch versuchen, einen Abendtermin zu bekommen).

Die Beschwerden bestehen sicher schon länger, dann brennt in drei Monaten auch nichts an.

aul8lCes_6wir>d_gxut


.... und wenns wirklich am Kiefer liegt... dann müssten doch Rücken und Hüfte von selber besser werden, wenn der Kiefer behandelt wird, oder? ;-)

d#anIaex87


Nicht wenn die Fehlstellung im Kiefer Fehlstellungen im restlichen Körper nach sich gezogen hat, also wenn das Problem schon länger unerkannt bestand. Ist die Nackenmuskulatur, welche ja nunmal direkt am Kiefer hängt, erstmal fest und schief und krumm ist es vermutlich gar nicht möglich den Kiefer zu behandeln ohen den Rücken und den Nacken mitzumachen...

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