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Wenn man obdachlos ist...

tmuff]ar?mxi


Ui, hier kommen ja viele Antworten rein. Danke auch für den Campingplatzlink. Ich acker mal alles durch jetzt.

ja, aber erkläre doch erstmal warum du keine sonstige unterstützung beantragen kannst – ich meine, wäre doch schade, wenn du deine wohnung oder jetztige bleibe verlierst, ins auto ziehst, wo dir vielleicht etwas zugestanden hätte und du das ganze auch vermeiden könntest.

C0orneFliax59


Die Möbel (es sind nur ein paar) wären auch ein Problem. Ich kann sie ja nicht auf dem Gehweg hindekorieren. Da gibt es glaube ich auch irgendwelche Container, wo man das lagern kann.

Ja, es gibt Lagerboxen, die man mieten kann. Der Haken: die kosten auch Geld, und ich vermute, daran mangelt es bei dir zur Zeit. Vielleicht kannst du ein paar Sachen bei Bekannten oder Freunden im Keller unterstellen?

Mgi%lkxy_e77


Ich würde auch zuerst ALLES versuchen um eben nicht auf der Straße bzw. im Auto zu landen.

Je nachdem wo du wohnst dich vielleicht an die Gemeinde oder ans Rathaus wenden oder kirchliche Einrichtung oder Caritas

HHapp-y Bantana


Warum ziehst du die Obdachlosigkeit einer Wohnung vor? Es steht jedem staatliche Unterstützung und ein Dach über dem Kopf zu. Oder willst du untertauchen? Wirst du gesucht? ;-D polizeilich oder so? Hast du Mietschulden oder anderer Schulden die du nicht bezahlen kannst?

tbuffa)rm9i


ins auto ziehen kann nur eine zwischenlösung sein, würde ich aber wie gesagt vermeiden, denn aus dieser obdachlosen situation wird es nicht leichter, wieder fuß zu fassen und eine wohnung zu finden. vermieter wollen in der regel eine wohnanschrift, wo man gemeldet ist und auskunft vom jetzigen mieter.

außerdem: der nächste winter kommt auch in einigen monaten, also im sommer mag das mit dem auto notgedrungen gehen, danach nicht mehr.

tWuftfarxmi


Ja, es gibt Lagerboxen, die man mieten kann.

wenn man sich die leisten kann, dann findet man auch ein wg-zimmer.

Ivsa!bexll


tuffarmi

Stimmt, ein WG-Zimmer wäre auch noch eine sehr gute Alternative.

Da gibt es auch welche, die sonst Keiner haben will – zu klein, Haus zu oll', zu weit weg vom Schuß etc....Alles immer noch besser als im Auto zu schlafen, Miete für einen Lagerraum zu zahlen und für Hygiene und Co.....

Geld kostet letztendlich doch Beides.

S3atxine


Sollte es um Mietschulden gehen, dann ab zur ARGE/Jobcenter! Die geben einem, wenn man wirklich von Wohnungslosigkeit bedroht ist ein zinsloses (da bin ich mir nicht sicher) Darlehen.

Du musst aber schnell sein und vor allem hartnäckig. Und die Brisanz der Lage schildern.

Ansonsten, wenn das nicht schnell genug geht, zum Wohngeldamt, oder zumindest mal zur Stadtverwaltung (die verweist dich an die richtige Stelle). Jede Stadt hat nämlich für akute Notfälle Sozialwohnungen bereitstehen für von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen. DA würde ich eher hingehen als auf die Straße.

Das mit dem Darlehen hat übrigens bei einem ehem. Freund von mir gut geklappt. Er könnte damit die Mietschulden auf einmal begleichen und dadurch, dass weitere Mietzahlungen dann durch die Arge abgedeckt und auf Wunsch direkt überwiesen wurden, erklärte sich der Vermieter (war hier eine Genossenschaft) bereit, auf Räumung zu verzichten.

Wichtig ist, dass man reagiert und mit den Leuten spricht.

Und falls es nicht um finanzielle Probleme geht: Sachen bei Freunden unterstellen, WG-Zimmer suchen... Zwischenmiete in Betracht ziehen, da bekommt man auch was...

Jugendherbergen haben auch günstige Zimmer...

IFsa4bell


Satine

Soweit ich weiß vergibt das Sozialamt derartige Darlehen, nicht die Arge/Jobcenter.

SLatixne


Vielleicht ist das von Stadt zu Stadt verschieden?

Mein Ex war jedenfalls beim Jobcenter. Sie haben es zwar äußerst ungern gegeben, aber er hat es bekommen und konnte sich so langsam wieder aus dem Schlamassel ziehen.

IVsabexll


Naja, ist ja auch egal – wenn er bei der Arge/Jobcenter das Thema Darlehen anspricht, werden sie ihm schon sagen ob das von denen kommt oder er zum Sozialamt muß. ;-)

Ich denke nur, manchmal ist es gut wenn man voher schon seine Möglichkeiten kennt.

Wobei das jetzt ja auch völlig irrelevant ist, da er sich zu seiner eigentlichen Situation noch gar nicht geäußert hat.

S>atinxe


Achso, vielleicht war bei dem Ex die Arge zuständig, weil er eh keine Arbeit hatte (aber aus Stolz keine Gelder bezog). ":/

Egal, ich würde lieber da alles versuchen, als demnächst im Karton unter der Brücke zu landen!

H6appy" Banaxna


Ich würde auch raten bei Familie oder Freunden versuchen unterzukommen. Wenn du deine Bleibe wirklich verlierst. In der Regel hält man zumindest in der Familie zusammen.

Und die Wohnung musst du glaube ich auch erst dann räumen wenn die Zwangsräumung gerichtlich beschlossen wird. Und das dauert wohl min. 1 Jahr. Vermieter denken sie dürfen Mieter die 2,3 Monate keine Miete bezahlt haben einfach raus schmeißen. Aber so einfach ist es nicht.

MJayflCowWexr


Ich bin nicht aus Deutschland, aber ich denke, dass auch in Deutschland niemand dazu gezwungen ist, obdachlos zu leben. Ein Dach über dem Kopf zu haben, bzw. ein Bett in dem man schlafen kann, sanitäre Einrichtungen, Strom, fliessend Wasser, Heizung, u.ä. sind in unseren Breitengraden existenzielle Grundbedürfnise auf deren Sicherung meist ein verfassungsrechtlicher Anspruch besteht.

Wenn jemand nicht in der Lage ist, diese Grundbedürfnisse selbst abzudecken, dann kommen die Sozialämter zum Einsatz. Das heisst nicht, dass einem von jetzt auf sofort eine Wohnung zur Verfügung gestellt werden kann, aber es gibt für solche Fälle Notschlafstellen, Notwohnungen , Wohnheime diverser öffentlicher und privater Anbieter.

g2hostixng


Nein, es wäre nur verübergehend, und ja, ich bin ein unbescholtener Bürger, ich werde nicht gesucht, mein polizeiliches Führungszeugnis ist einwandfrei. Ich bin ein frommes Lamm. :)z

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