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Schlechtes Benehmen auf Fortbildungen

H(erm!erlin


Dafür müßte man sowohl Lehrer als auch Vergleichsgruppen bei Fortbildungen beobachtet haben. Ich kenne keine Lehrer privat und hab die obige Behauptung

Sehe das da wie CoteSauvage. Guck dir doch mal 100 Lehrer an und 100 Friseure – und dann bestimme so mal die allgemeine Freundlichkeit der Lehrer und der Friseure und wer besser ist...

Und jetzt setze für Lehrer "Deutsche" ein und für Friseure "Schweden" und für Freundlichkeit "Intelligenz".

Weißt du, worauf ich hinaus will?

Kann man natürlich auch mit Schwulen/Heteros oder mit Arbeitslosen/Akademikern machen...

Nur habe ich immer den Eindruck, dass Berufsgruppen-Bashing als voll okay empfunden wird und das nervt mich %:| .

Klingt ein wenig nach frustriertem Schüler kurz vor Zeugnisvergabe. :=o 8-)

So oder so kann man das aber einfach nicht so stehen lassen, finde ich.

Natürlich sind solche Leute durchaus auch des schlechten Benehmens fähig, aber sie tun es irgendwie anders...nicht dieses billige Zickenverhalten, oder?

Stimmt. Akademiker zicken nie herum. Das ist in den Genen von den Akademikern gar nicht angelegt. Das machen nur die Bauarbeiter.

Bzw. erntshaft:

Jeder Mensch hat die Wahl, billiges Zickenverhalten an den Tag zu legen oder aber Freundlichkeit und wofür man sich entscheidet, muss jeder mit sich selbst ausmachen.

Das "Netter-Und-Anständiger-Mensch-Sein" hängt nicht vom Grad der Berufsausbildung ab.

B@ambiexne


Guck dir doch mal 100 Lehrer an und 100 Friseure – und dann bestimme so mal die allgemeine Freundlichkeit der Lehrer und der Friseure und wer besser ist...

Für solche Experimente fehlt mir die nötige Ernsthaftigkeit. ;-D

Aber OK, :-D ich vermute mal, dass die Wahrscheinlichkeit dass die Friseure an ihrem Arbeitsplatz den Freundlichkeitswettbewerb gewinnen, größer ist. Zumindest was oberflächliche Freundlichkeit angeht. Sicher wäre ich aber nicht! Ich hab meine eigenen Lehrer und Lehrerinnen bis auf einen Lehrer der gerne mit dem Lineal auf die Finger geschlagen hat, in sehr guter Erinnerung.

Pauschal abwertende Aussagen, sagen meiner Meinung nach mehr über den Verfasser, als über die "diskriminierten Opfer" – hier Lehrer aus. Manchmal reagier ich darauf und andere Male ist es mir wurscht. Je nach Einzelfall.

Das "Netter-Und-Anständiger-Mensch-Sein" hängt nicht vom Grad der Berufsausbildung ab.

So ist es. Hat mehr mit Erziehung im Sinne von sozialem Verhalten im allgemeinen als mit beruflicher Bildung zu tun. Ist auch davon abhängig mit wem und in was für ner Situation Mensch im Einzelfall interagiert.

Hfeermelxin


Für solche Experimente fehlt mir die nötige Ernsthaftigkeit. ;-D

Es ging mir ja auch gar nicht darum, dass in Ernst mal umzusetzen, sondern darum, dass die Idee, man könnte Menschengruppe x mit Eigenschaft y (und mehr ist ein Beruf nicht) und Menschengruppe a mit Eigenschaft b gewinnbringend vergleichen, Auswüchse haben kann, die man nicht haben will.

Menschen aufgrund einer einzigen Eigenschaft in Gruppen einzuteilen wiederstrebt mir sowieso, sei diese Eigenschaft nun weiblich/männlich oder Lehrer/Friseur etc.

Dann aber aufgrund dessen, dass man vielleicht 100 nette/dumme/rassistische Lehrer/Schweden/Transsexuelle kennt, ableiten zu wollen, wie alle oder tendenziell viele Individuen dieser willkürlich angelegten Gruppe so drauf sind, das finde ich wirklich schlimm und gefährlich.

Darauf wollte ich hinaus.

Pauschal abwertende Aussagen, sagen meiner Meinung nach mehr über den Verfasser, als über die "diskriminierten Opfer" – hier Lehrer aus. Manchmal reagier ich darauf und andere Male ist es mir wurscht. Je nach Einzelfall.

Ja, das stimmt natürlich. Schlimm wird es nur, wenn so eine diskriminierende Meinung zur Massenmeinung wird und gerade bei Beamten oder Lehrern oder Erziehern ist dieser erschreckende Trend schon zu beobachten, denke ich.

So ist es. Hat mehr mit Erziehung im Sinne von sozialem Verhalten im allgemeinen als mit beruflicher Bildung zu tun. Ist auch davon abhängig mit wem und in was für ner Situation Mensch im Einzelfall interagiert.

:)^

L uLu22x2


@ Hermelin

Das ist meine Erfahrung. Was soll ich dazu sagen? Ich denke das jede Berufsgruppe so ihre individuellen Eigenschaften mit sich bringt. Ich (und auch viele andere Mitglieder) kommen mit den Lehrern am schlechtesten aus. Bei gewissen Problemen vermutet man meist schon scherzhaft, dass es wohl ein Lehrer ist (weil sich das Verhalten als typisch erwiesen hat). Es bestätigt sich eigentlich immer.

Professoren sind nicht direkt unangenehm durch z. B. ein zickiges Verhalten. Es entsteht der Eindruck das sie es nicht gewohnt sind sich "unterzuordnen", oder auch anderen eine eigene Meinung und gute Leistung einzugestehen. Bei einigen Professoren läuft nicht dieses zickige Verhalten, sondern eine eiskalt berechnende Manipulation um den eigenen Willen durchzusetzen. Nervt genauso, aber so lange man es rechtzeitig erkennt und andere dagegen mobilisieren kann, passt es schon.

Es hat wirklich jede Berufsgruppe so ihre Eigenheiten. Mit manchen kommt man klar, mit anderen nicht.

Kpleeio


Habt ihr sowas auch schon erlebt?

Nein. Meine Erfahrung ist, dass die Teilnehmer interessiert sind und sie wollen ja hin. Warum sollte jemand dann stören wollen. Buffets gibt es nicht immer, aber wenn, so weiß doch jeder, dass genug da ist. Grüppchenbildung – verstehe ich nicht ganz. Wenn es externe Fortbildungen sind, so ist es selten, dass von einem Unternehmen mehrere Leute gleichzeitig da sind. Wenn es intern ist, so unterhält man sich halt mit den einen oder anderen. Mit allen geht es ja nicht. Ansonsten rede ich sicher mit jenen, die ich gut kenne oder versuche ein Gespräch mit jemanden anzuknüpfen, die mir interessant erscheint.

Danke erstmal für die Antworten und danach direkt eine Entschuldigung: Ich meinte nicht Referendar wie Lehrer, sondern eher Referent bzw. Pharma-Vertreter. Sorry dafür.

Die Branche kenne ich sogar. Allerdings sind mir solche Dinge noch nie untergekommen.

Was mich gestern am meisten geschockt hat, war halt die Unsolidarität der Praxen untereinander. In meinem Arbeitsleben hat man ja ständig mit anderen Praxen zutun, man hilft sich oder gibt wichtige Infos weiter- warum also dieser Kleinkrieg, wenn man sich mal live sieht?

Da ist es wohl bei einigen noch nicht angekommen, dass networking für alle Beteiligten Vorteile bringt.

Habt ihr das wirklich noch nie erlebt?

Nein, bei uns ist das Wort "networking" schon angekommen und genau das wird getan, wenn mal Frauen aus der gleichen Branche zusammen kommen.

Natürlich sind solche Leute durchaus auch des schlechten Benehmens fähig, aber sie tun es irgendwie anders...nicht dieses billige Zickenverhalten, oder?

Zickenverhalten habe ich in allen bildungsschichten von Frauen erlebt und ich kann auch nicht sagen, dass es da einen Schwerpunkt gibt. Es ist ja nicht so, dass Professorinnen, die Du offensichtlich als höhes Bildungsniveau betrachtest) von vorne herein mit einem gesunden Selbstbewusstsein ausgestattet sind.

HHermKelixn


@ Lulu222

Tja, dann haben wir wohl einfach eine unterschiedliche Meinung.

Ich bin der Meinung, dass man nie verallgemeinern sollte.

Wie das aber jeder selber hält, das muss er mit sich ganz allein ausmachen.

L#uqLux222


@ Hermelin

Es geht hier nicht um irgend welche persönlichen Eigenschaften. Die Zusammenarbeit mit Lehrern gestaltet sich nur etwas schwieriger. Das sagt aber nichts über den Menschen an sich aus. Ich bin privat mit ein paar Lehrern befreundet und komme super mit ihnen aus.

m^ariIposa


Einige Schreiber hier sollten mal eine Fortbildung machen. :-X

LCian-Jxill


Die Diskussion hat sich doch ausschlielich deshalb auf Lehrer eingeschossen, weil eine Medizinische Fachangestellte nicht zwischen Referenten und Referendaren unterscheiden konnte. Es war zu keiner Zeit davon die Rede, dass in der geschilderten Situation Lehrer anwesend waren.

Wollt ihr nicht langsam wieder mit dem völlig unnötigen Lehrerbashing aufhören?

E<hemualigPenr Nu8tzer_ J(#5447x61)


@ Braunesledersofa

Ich glaube, dein Beitrag sagt mehr über dich aus, als über die kritisierten Frauen.

Der Oberknaller aber: Die Fortbildungsbesucherinnen schliessen sich im Laufe der Fortbildung zu kleinen Grüppchen zusammen und machen dann andere Grüppchen blöd an. Die attackieren sich richtig und versuchen sich im schlechten Licht dazustehen zu lassen.

Das scheint abgefärbt zu haben. Mein Eindruck: Du machst jetzt mit, indem du deine eigene Gruppe aufmachst? ]:D Weil keiner mit dir spielen wollte?

LjuLmu222


Dann habe ich das Thema scheinbar nicht verstanden und möchte mich dafür entschuldigen. Dein Eingangssatz

Wie ergeht es euch allgemein auf Fortbildungsveranstaltungen zu euren Berufen?

hatte ich als allgemein Frage betrachtet, wie sich verschiedene Berufsgruppen bei Weiterbildungen verhalten. Das sollte auf keinen Fall eine "Hetze" gegen Lehrer sein.

D_ie Ob_e@rsmchwesSter


Ich bin Medizinische Fachangestellte, früher hieß das mal Arzthelferin. Der Beruf ist natürlich absolut frauen-besetzt und dementsprechend stutenbissig.

War doch klar es müssen die "Helferberufe" sein! Da alle Teilnehmer super sozial sind, kämpft man selbst noch um längst besetzte Plätze. :°( %-|

Jeder Teilnehmer ist natürlich ein Individuum. In Gruppen gibt es in der Regel sogenannte ungeschriebene Gesetze und Verhaltensregeln, die wie überall oft gebrochen werden. :-/ %:|

jCustl_lohowkinxg?


Hatte ich mit meinem 1. Gedanken doch recht, Lehrer können es nicht sein, da sponsert niemand ein Buffet. :°_

d=evilIindisAguisxe


Menschen verhalten sich dann aggressiv (zickig, bissig...), wenn sie sich in einer Konkurrenzsituation wähnen. Zu Recht oder zu Unrecht.

Wäre also interessant, was diese Fortbildungen für die Teilnehmerinnen zu einer (vermeintlichen) Konkurrenzsituation macht.

Unter den (zu 99% männlichen) Professoren meiner früheren Fakultät herrschte permanenter Zickenkrieg vom Feinsten. Die Kollegen niederzumachen, gehört da einfach dazu, sonst ist man kein Wissenschaftler von Rang. %-| {:(

mgaripiosa


Hatte ich mit meinem 1. Gedanken doch recht, Lehrer können es nicht sein, da sponsert niemand ein Buffet. :°_

Im Ausland schon :-q

In Deutschland würde wohl jeder Bestechung wittern, Lehrer dürfen ja bekanntlich nur Vernunft annehmen, sonst nichts.

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