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Schlechtes Benehmen auf Fortbildungen

jeust_l9oaokbingx?


Im Ausland schon

Österreich auch nicht.

G7esa,mtpDfote


Ich seh hier zwei paar Dinge. Erstens die Buffet Sache. Unglaublich viele Menschen schalten das Hirn aus wenn sie was gratis bekommen. Oder sie Angst haben etwas zu versäumen. Hängt nicht zwingend von Bildung bzw. Stand ab. Kenne z.b. Führungskraft in großer Firma (Top Verdienst), der das (extren grauhenhafte) Firmenklopapier für zu Hause gefladert hat. Dafür gibts keine rationale Erklärung.

Zweitens die Sache mit der Gruppendynamik. Gruppenbildung, gegenseitiges Hickhack, dämliche Störaktionen. Meiner Ansicht nach liegt das zumeist in der Angst begründet auf fachlichem Niveau nicht Mithalten bzw. genug auffallen zu können. Eigentlich eher ein Schrei nach Hilfe. Wenn sich das aber bei 90% aller Teilnehmer einer Tagung abzeichnet, hat wohl der Veranstalter was verbockt ;-)

dZummscShma1r'rer7x4


Ich glaube z.B. nicht, dass sich eine Truppe Professorinnen hastig auf irgendwelches Essen stürzen würde, schlingen und stopfend fressen würde, als gäbe es kein Morgen und zeitgleich Kolleginnen in Grund und Boden lästern würde.

:-X :-X :-X 8-)

am buffet auf konferenzen muss man schnell sein und darf keine vornehme zurückhaltung an den tag legen, das lernt man schnell (einfach dem beispiel des ansonsten nettesten und zurückhaltendsten asiaten folgen ;-D ) -- aber im normalfall ist genug da... der jahrmarkt der eitelkeiten ist dort (manchmal) subtiler, aber umso ausgeprägter (lobhudelnde "fragen" nach vorträgen, oder: "you can read all this in my book from 1970!" [NB: das seit 1990 vergriffen und zudem auf russisch ist]) ;-D

Kenne z.b. Führungskraft in großer Firma (Top Verdienst), der das (extren grauhenhafte) Firmenklopapier für zu Hause gefladert hat. Dafür gibts keine rationale Erklärung.

von einem ex-oberboss wird kolportiert, dass er im restaurant die kellner "ermahnte", ihm eine große portion zu servieren... *shrug*

D}ie Ob7ersc hwe%sxter


am buffet auf konferenzen muss man schnell sein und darf keine vornehme zurückhaltung an den tag legen, das lernt man schnell (einfach dem beispiel des ansonsten nettesten und zurückhaltendsten asiaten folgen ;-D ) – aber im normalfall ist genug da...

je nach insulintoleranzfähigkeit und fettreserven stellt man sich weiter vorn oder hinten an. Vorn stehen wohl diejenigen welche gerade eine fastenkur machen ;-D

Ich selbst nutze diese Zeit gern für kleine Mädchen :=o

LFoEr0d Honxg


Das Verhalten beim Buffet habe ich auch bei Physikertagungen beobachten können, das ist definitiv nichts was mit dem Berufsstand zu tun hat. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Buffet auf der Frühjahrstagung der DPG 2009 in München.

Dort war das Buffet so aufgebaut dass es im Prinzip keine Reihenfolge gab, weshalb sich keine sich langsam am Buffet vorbeiziehende Schlange bildete sondern 700 Leute versuchten gleichzeitig an die Buffettische zu kommen. Tumultartige Szenen spielten sich ab, und vereinzelt pochten Professoren auf Herausgabe von Lebensmitteln von Studenten. es endete damit, dass viele aufgaben und woanders essen gingen. So gegen 21:30 war das Buffet fast noch vollständig und kein Mensch mehr da. An meinem Institut bezeichnete man dieses Buffet dann als "Die Schlacht von München".

Das andere, recht zickige, Verhalten ist mir nie untergekommen, weder im Universitären Bereich, noch im Hobbybereich wenn es dort Schulungen oder dergleichen gab. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das ausschließlich daran liegt dass es dort eher Männerdominiert war.

S!uznfRlowXer_73


Nein, sowas habe ich nie erlebt. Trotz einer fast 6jährigen intensiven Fortbildung mit mehreren Seminaren, z.T. ganztätig, pro Monat.

Was allgemein auffiel: Ja, die Kekse und Süigkeiten waren schnell aufgefuttert. Wir waren 18 Personen, davon 4 Männer – und gefuttert haben alle. Warmes Essen mussten wir selber organisieren...

Nicht stummgeschaltete Handys: Vielleicht 1-2x im Jahr, also extremst selten. Und auch mal beim Dozenten. Ansonsten fairer Umgang.

Manchmal allerdings "Klassenfahrtattmosphäre". Also albern, unkonzentriert,... Für den einen oder anden Dozenten, der dann auch nur Frontalunterricht abhielt (Freitag 14-22h, Samstag 9-17.30h, Sonntag 9-16.30h waren die üblichen Zeiten, plus Montag 18-22h) war's dann schon nicht so angenehm und uns allen rückblickend manchmal peinlich. Aber bei Leuten, die mind. 3 Jobs gleichzeitig koordinieren plus die mehrjährige sauteure Weiterbildung und die mind. 60 Stunden pro Woche über Jahre ackern: Kann halt vorkommen. Mieser Unterricht wurde da allein wg. Erschöpfung halt direkt abgestraft. Wenn man das Gefühl hatte, das Seminar bringt einem nix, sondern vesaut nur das letzte bisschen Freizeit... Wir hatten z.T. 21 Tage mit 10 oder mehr Stunden Job & Weiterbildung am Stück, nicht einen freien Tag,... Irgendwann reicht es dann auch.

Aber das war NICHT geschlechtsspezifisch. Eher Gruppendynamik. "Nach müde kommt blöd" war dann manchmal einfach das Motto.

m+alg<ucknx31


Geil Zickenkrieg! Deswegen ist der Bachelor auch viel interessanter als die Bachelorrette. 8-)

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