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Personalgespräch - trotz AU zur Arbeit

mJedig!irxl hat die Diskussion gestartet


Guten Abend,

von seitens meines Arbeitgebers werden derzeit sogenannte Personalgespräche geführt.

Im Zuge des Gesprächs stellt sich heraus das es um die Krankheitsausfälle während der gesamten langjährigen Betriebszugehörigkeit geht.

Antworten
t"he shad4owgixrl


...und deine Frage lautet? ???

j>ust_loxoking?


Da fehlt wohl noch was.

TOamiO20014


...und deine Frage lautet? ???

:)^

mGedigixrl


hoperla,

war doch noch gar nicht fertig mit dem schreiben...

Eine meiner Kolleginnen war im letzten Jahr zwei mal wegen einer verpfuschten Knie-OP arbeitsunfähig.

Jetzt musste sie sich von unserem Personalchef anhören...

"wenn man im Büro arbeitet kann man auch mit Knie-bzw. Fuss-OP arbeiten. Schliesslich hat man einen sitzenden Job und kann das Bein hochlegen.

Jetzt stell ich mir allerdings gerade die Frage: Ist das versicherungstechnisch überhaupt möglich?

Lt. der Aussage unseres Personalchefs schreiben Ärzte heute sowieso viel zu schnell krank.

Arbeitsunfähig bedeutet doch Arbeitsunfähig auf der ganzen Linie! Oder seht ihr das anders?

Ich selbst war fast neun Monate am Stück krank. Bisher habe ich die Einladung zum Personalgespräch noch nicht erhalten. Befürchte aber, dass ich den Brief auch bald im Briefkasten vorfinden werde.

Wer von Euch kennt sich da mit den rechtlichen Hintergründen aus? Wie sieht das ganze versicherungstechnisch aus etc etc.

schreibt einfach alles, was Euch dazu einfällt.

Vielen vielen Dank!

tphe rshadCowgixrl


Also was deine Kollegin angeht: Ich denke, ihr Arzt wird doch bestimmt einen Grund haben, sie arbeitsunfähig zu schreiben. Dass sie das Bein hochlegen könnte – schön und gut... aber da wäre ja zum Beispiel auch noch das Thema Schmerzen...

Eine Kollegin von mir ist auch seit Januar krankgeschrieben, weil sie sich den Fuß (Sprunggelenk?) gebrochen hat. Manchmal zieht sich sowas halt hin und auch im Büro sitzt man ja nicht immer nur...

kKeine'kipbpxen


Hi ,

es läuft meiner Meinung nach so : der Arzt fragt dich was du arbeitest und schreibt

dich dementsprechend krank oder aber auch nicht.

Übrigens dein Chef kann dich wohl grundsätzlich auch wenn du krank bist ins Büro

bestellen es sei den du bist bettlägerig das solltest du dann aber auf gar keinen Fall schriftlich

von deinem Arzt bestätigen lassen den dann könnte man dir daraus einen Strick drehen

nach den Motto : "wieso bettlägerig wenn sie zum Arzt konnte um sich das bestätigen zu lassen?"

Das sind jetzt aber nur meine Laienhaften Kentnisse die ich davon habe. :-)

dhibdbxuk


Kein Arbeitgeber möchte für einen kranken Mitarbeiter zahlen. Aber ob Jemand krank oder gesund ist, das entscheidet der Arzt.

dCibfbuxk


@keinekippen

wieso bettlägerig wenn sie zum Arzt konnte um sich das bestätigen zu lassen?

Das Problem ist imo ein anderes: Wenn ein erkrankter Kollege auf der Arbeit auftaucht und dort stürzt oder sich sonstwie verletzt, dann verliert der erkrankte Kollege den Versicherungsschutz. Und bestimmt lässt der Versicherer nicht gelten, dass man ja vom Chef ins Haus gebeten wurde. Krank ist krank! Kaputtes Bein hochlegen – ja ja, aber wie soll man mit einem kaputten Bein aus dem Haus und dann zu Arbeit? Davon heilt so ein Bein gewiss nicht.

k-einekHip,pexn


@ dibbuk

es ist doch nicht so das man mit einem kaputten Bein grundsätzlich nicht vor die Tür darf oder ?

LuuLu2Z22


Das Bein kann man eben nicht im Büro hochlegen. Im Sitz das Bein über längere Zeit auf einen anderen Stuhl legen erhöht das Thromboserisiko und hat ansonsten keinerlei Nutzen. Durch die eingeengte Leiste und dadurch das der Fuß nicht wirklich über Beckenhöhe ist, fließt da auch nichts ab. Also total Schwachsinn was der Chef da erzählt hat.

Krank geschrieben ist krank geschrieben und wenn sie trotz Krankschreibung arbeiten geht und es passiert was, bekommt sie richtig Probleme.

Lxaufgxenie


Krank ist krank oder täusche ich mich da?

mXedi5gtiIrl


Danke für eure Antworten.

Ihr seit durchweg meiner Meinung bzw schreibt das was ich mir eh gedacht habe.

ich frag mich grad nur, wieso der Personalchef sowas fordert. er muss doch auch wissen das er nicht im Recht ist.

NAanfdaxna


Jetzt musste sie sich von unserem Personalchef anhören...

"wenn man im Büro arbeitet kann man auch mit Knie-bzw. Fuss-OP arbeiten. Schliesslich hat man einen sitzenden Job und kann das Bein hochlegen.

Da muß ich dem Personalchef Recht geben. Wenn die schlimmste Schmerz- und Schwellungsphase rum ist, kann man durchaus wieder sitzend arbeiten. Und es gibt ja schließlich auch Schmerzmittel – wenn man zu Hause bleibt, nimmt man die ja auch ein und quält sich nicht mit Schmerzen durch den Tag.

Und wie man zur Arbeit kommen soll: z.B. mit einer Fahrgemeinschaft? Oder vielleicht erklärt der Arbeitgeber sich ja auch bereit, Taxikosten für eine gewisse Zeit zu übernehmen?

clheeEkyanigel81


Krank ist krank oder täusche ich mich da?

Krank geschrieben ist krank geschrieben und wenn sie trotz Krankschreibung arbeiten geht und es passiert was, bekommt sie richtig Probleme.

Also mit nem gebrochenen Fuß ist das vielleicht noch n bisschen anders, aber eine AU ist nur eine "Empfehlung" des Arztes. Steht ja auch "voraussichtlich arbeitsunfähig bis".

Wenn ich wg einer Erkältung 1 Woche AU geschrieben bin, mich aber nach 4 Tagen wieder top fühle, kann ich wieder arbeiten gehen.

Bei nem gebrochenen Fuss würd ich es jetzt aber nicht zwingend riskieren, allein schon wegen der Heilung.

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