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Personalgespräch - trotz AU zur Arbeit

N|and<ansa


Krank ist krank oder täusche ich mich da?

Man kann durchaus mal differenzieren, für welche Tätigkeit jemand zu krank ist, und welche er ausführen kann. Bauarbeiter & Knie kaputt = arbeitsunfähig. Bürokraft & Knie kaputt = sitzend arbeitsfähig. Es finden sich bestimmt nette Kollegen, die einem Kaffee und Akten an den Schreibtisch bringen, weil sie einfach dankbar sind, dass derjenige trotzdem kommt und nicht vertreten werden muß!

H5app0y Baxnana


Ich würde auch sagen, krank ist krank. Egal ob man nur eine fiese Erkältung oder ob der Fuß oder der Arm durch ist. Man geht ja.auch nicht aus Spaß an der Freude zum Arzt.

Bezgl. Schmerzmittel. Je nach Art der Tätigkeit ist es absolut fahrlässig sich mit Schmerzmitteln vollzustopfen und dann vollgedröhnt arbeiten zu wollen. Und dann lässt die.Wirkung auf Arbeit irgendwann nach und die Schmerzen treiben einen noch um den Verstand. So pfeift man sich dann noch eine Pille rein oder geht man heim? Sicher sehen die Chefs lieber Ersteres.

Aber wenn man nicht auf seine Gesundheit achtet kann das irgendwann mal ganz böse enden.

D1.oris} xL.


Ich war wegen Fußoperation krankgeschrieben ,ich bin 6 Wochen mit 2 Krücken rumgehumpelt . Da wäre ich ja bescheuert gewesen damit in den Bus zu steigen .

Mein Chef redet übrigends auch so .

kMeinqekiphpxen


@ cheekyangel81 :

also wenn man trotz Krankschreibung zur Arbeit geht ist man meiner Meinung nach nicht versichert.

d7ibbxuk


@keinekippen

Damit ein kaputtes Bein heilt, sollte man es nicht zu früh belasten. Ich würde damit nicht vor die Tür humpeln.

@ cheekyangel81

aber eine AU ist nur eine "Empfehlung" des Arztes. Steht ja auch "voraussichtlich arbeitsunfähig bis".Steht ja auch "voraussichtlich arbeitsunfähig bis".

Eine Empfehlung des Arztes? Das ist mir neu. Klar kann man die auch in den Wind schießen. Genauso wie eventuelle Folgeschäden, für die dann niemand mehr gerade steht. Aber das hast du ja selbst schon geschrieben.

Der Krankheitsverlauf kann allerdings auch zu einer längere AU führen. Deshalb heißt es "voraussichtlich bis..."

Und es gibt ja schließlich auch Schmerzmittel – wenn man zu Hause bleibt, nimmt man die ja auch ein und quält sich nicht mit Schmerzen durch den Tag.

Daheim leidet es sich angenehmer als im Büro.

Wer berufliche Karriere machen will, der sollte möglichst nicht krank werden. Denn eine Karriere bedingt auch, dass man Verantwortung für seinen Arbeitsbereich übernimmt. Und das geht bei häufiger Abwesenheit nicht.

@ medigirl

Während der AU musst du nicht zum Gespräch mit dem Chef, auch nicht zu einem Personalgespräch. Da ist das Recht auf deiner Seite.

c|heekyXangxel81


also wenn man trotz Krankschreibung zur Arbeit geht ist man meiner Meinung nach nicht versichert.

Nope. Mit ner Quelle wird es jetzt schwierig, aber ich arbeite im Steuerbüro und mache Lohnabrechnung. Selbe Frage kam von nem Arbeitgeber, also mal aufs Geratewohl die Verwaltungsberufsgenossenschaft angerufen und genau diese Aussage bekommen. Wegen der Lohnfortzahlung noch die Krankenkasse angerufen und selbe Auskunft bekommen. Man darf dann natürlich nur die tatsächlichen Tage bei dem Lohnfortzahlungsantrag anzeigen und nicht die auf der AU.

Wahlweise einfach mal googeln, da werden diese netten Mythen aufgeklärt.

LVilaLxina


Warum weiß der Chef überhaupt, aus welchem Grund der Arzt die AU ausgestellt hat?

LVu=Lu2N22


Die Versicherung greift nicht, wenn du z. B. 2 Wochen krank geschrieben bist, nach einer Woche wieder an die Arbeit gehst und dann, weil es doch nicht geht, die letzten 3 Tage zu Hause bleibst. Entweder du gehst arbeiten, oder du gehst nach Hause. Allerdings könntest du Probleme bekommen, wenn du trotz Anweisung vom Arzt nicht zu Hause geblieben bist und z. B. ein Kreuzband wieder reißt, du eine Thrombose bekommst usw.

WWate!rli"2


Arbeitsunfähig bedeutet doch Arbeitsunfähig auf der ganzen Linie! Oder seht ihr das anders?

Ich sehe das anders und würde den Personalchef fragen, ob er Arzt ist. :=o Es geht den Personalchef nichtmal was an, weswegen man krank ist. Er kann dann im Zweifel ja Anträge stellen, um irgendwas herauszufinden oder einem unter Einhaltung bestimmter Fristen/Regelungen gerne ohne einen besonderen Grund kündigen, wenn er das möchte. Mehr aber auch nicht.

Ich würde mir ehrlich gesagt überlegen, ob ich überhaupt irgendwas sage, wenn ich ein "Personalgespräch" hätte, wo es darum geht, was ich genau hatte, als ich krank war. Man muss es einfach nicht sagen, dazu ist man nicht verpflichtet.

Pjaul{038x8


eine AU gilt rechtlich fertig!! stell dir mal vor man fällt aufen Klo auf das kaputte bein oder sonst wo im Büro! freut sich die BG

cQhheekyoangsel81


eine AU gilt rechtlich fertig!!

Auch wenn es noch so oft wiederholt wird, wird es nicht richtiger.

Es ist natürlich ein Unterschied, ob ich mir die Haxe gebrochen habe oder ne fiese Erkältung hab.

Natürlich heißt das nicht, dass sich der Chef darüber hinwegsetzen kann. Es geht darum, dass ein AN, wenn er sich fit fühlt und der AG nichts dagegen hat, arbeiten gehen kann. Mit dem gebrochenen Fuss würde ich es auch nicht wagen, da wäre mir die Gefahr einfach zu groß – selbst im Büro. Manche AG verlangen sogar eine "Gesundschreibung" vom Arzt.

Bei Bedarf kann man sich gerne bei ner BG erkundigen.

Sxilbe*rmondVaugxe


Das war früher wohl mal so dass eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung rechtlich bindend war. Heute ist das nicht mehr so (wobei ich mich allerdings auch frage, ob es nicht doch einen Unterschied macht wenn man z.B. bis Freitag krankgeschrieben ist und am Donnerstag schon wieder arbeitet oder ob man eine Woche lang krankgeschrieben ist, 3x für je 2h zur Arbeit kommt und dann passiert ein Unfall)

Allerdings darf der Chef sich nicht so ohne weiteres über die Krankmeldung hinwegsetzen, er darf nicht mal verlangen, zu wissen, weswegen du krankgeschrieben bist. und wenn ich sowas lese, man sitzt ja nur im Büro...ich hatte Arbeitsplätze da war ich froh wenn ich mal eine halbe Stunde am Stück gesessen bin ! Und man muß ja auch irgendwie zur Arbeit kommen.

In irgendeinem anderen Thread hat mal jemand geschrieben, solche "Personalgespräche" würden auch der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers dienen, etwa, um herauszufinden ob technische Geräte (die z.T. von der Rentenversicherung bezahlt werden, etwa ein "Stehtsich") helfen würden.

Aber bei DEM Arbeitgeber denke ich, ist sowas wohl nicht gemeint...

mgediogixrl


Vielen Dank für Eure Beiträge.

Es stellt sich für mich eine klare Antwort heraus.

Ich werde jetzt einfach mal abwarten ob für mich auch so eine Einladung kommt.

Falls ja, ich werde Euch berichten!

Bis dahin, schöne Zeit!

E5hempalmiger NuotzeUr (#875x46)


Wird das jetzt wieder ein "Wer ist am härtesten und lässt sich nicht so lange krank schreiben?"-Wettbewerb? :-|

EaheGmaliKgerQ Nutfzegr (#479013)


@ keinekippen

also wenn man trotz Krankschreibung zur Arbeit geht ist man meiner Meinung nach nicht versichert.

Das ist falsch und allenfalls das Lieblingsargument derer, die sich wegen jedem Nießer gleich wochenweise krankschreiben lassen und nicht im Traum daran denken würden, innerhalb dieser Zeit bereits früher wieder auf Arbeit zu erscheinen. Als Patient hat man sehr wohl einige Gestaltungsmöglichkeiten, um den Arbeitsausfall wirklich auf das absolut erforderliche Mindestmaß der eigentlichen Arbeitsunfähigkeit zu beschränken, aber manche legen es echt darauf an, so viel wie möglich dabei herauszuschinden – speziell im öffentlichen Dienst, wo man keinerlei Konsequenzen zu befürchten hat.

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