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Nach Vorstellungsgespräch nur Absagen, demotiviert

xcYunaxx


Huch, so viele Antworten schon. Vielen Dank :)

Habe bisher nur die 8 Seiten für den Beruf "Kauffrau für Marketingkommunikation" gelesen und das ist ja so gar nichts für mich. Ich mache pro und contra Listen und da stehen auf der Pro Seite 2 Dinge und bei Contra 10 :-D Zumal es sehr ironisch ist, wenn ICH nen Beruf ausübe, wo das Wort "Kommunikation" schon im Titel vorkommt. ^^ Naja, habe ja noch andere.

@ MarryPoppins

Ich bezweifle auch stark, dass so Justiz/Gesetze was für mich ist. :l Aber ich habe es erstmal ausgedruckt. ^^

(…)

Bei Buchhändlerin kann man ja auch mit Abi verkürzen auf 2 Jahre, aber da wurde mir z.B. gesagt, dass eine Verkürzung nicht empfehlenswert ist, weil dann fällt das erste Lernjahr weg und in genau diesem würde man z.B. Rechnungswesen haben, was ich in meinem Falle noch nie hatte. Das wäre ja kontraproduktiv. Dann doch lieber 3 Jahre…

Wer weiß, was da in anderen Berufen so wichtiges wegfällt. Und ob jetzt 2 oder 3 Jahre ist dann ja auch egal… Ich mache mir eher Gedanken, ob ich nun 3 oder 6 Jahre Ausbildung(en) mache...

@ Mellimaus21

Ja, ich weiß. Davor habe ich auch Angst. Für mich sind halt Vorstellungsgespräche schon die Hölle und dann so Assessment Center? Neeeee…. Bitte nicht. ^^ Da geh ich unter.

@ Ellagant

Hmja. Aber wenn da jetzt steht: "Selbstbewusstes Auftreten" – habe ich nicht, bin schüchtern; "Mathenote 2-3" – habe ich nicht, ich habe ne 5; "Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten" – habe ich nicht, eher notwendiges Übel usw. Da bin ich ja der letzte, der für so was geeignet ist. Und ich denke mir dann auch so: Mein Vater muss dann pro Bewerbung, wenn sie schriftlich sein muss, ~3€ für Bewerbungsmappe bezahlen, 1.45€ fürs Porto und dann brauch ich schon wieder Fotos vom Fotografen und 4 Abzüge kosten 15€, also 3.75€ pro Foto. Das sind dann auch wieder pro Bewerbung 8.20€ … Fast 10€ für eine Bewerbung, wo ich mir eigentlich sicher bin, dass ich ne Absage bekomme? Da krieg ich dann wieder ein schlechtes Gewissen und komme mir so teuer vor. … Das sind ja ~100€ alleine für 10 Bewerbungen und wenn ich ~30 verschicken muss, na Mahlzeit. Kann ich nur hoffen, dass bald mich jemand aus dem Supermarkt anruft, damit ich dort den Nebenjob machen kann.

@ Choupette_Finnian

Ach, du bist das? Haha. Lustig.. Der Beruf ist doch bestimmt total trocken oder? Da muss man doch bestimmt viele Gesetze lernen? Ich habe die ausgedruckten Seiten noch nicht gelesen … Bin ich bestimmt nicht geeignet für. Und naja, Buchhändler werden ja auch scheiße bezahlt. Also wenn dann sollte man eher Rechtsanwalts- UND Notarfachangestellte werden? Ich habe noch nicht mal geguckt, wo die Unterschiede liegen (okay klar, der eine kann dann auch ins Notariat, aber sonst?), habe furchtbare Kopfschmerzen, ich weiß auch nich…

@ mori.

Hätte jetzt nicht gedacht, dass du doch schon "so alt" bist :-D Okay… ^^ Ich weiß, ich sollte mal von diesem "das, was du jetzt machst, ist für alle Ewigkeit" Gedanken wegkommen, nur das ist schwer. Schule war ja gefühlt auch "für die Ewigkeit". ^^

Nur es sollte halt einigermaßen passen, weil ich will auch nicht die Ausbildung dann abbrechen, weil ich so merke: "Ohnee, Büroarbeit ist scheiße, das ist ja gar nicht meins. Dann noch diese olle Berufsschule mit Mathe und Wirtschaft, hilfe." :l Hachje…

@ Lischenswelt

Oha, Respekt. Ich bewundere ja (wie bei Krankenschwestern etc.) Leute, die so was machen, weil ich mir immer denke: "Was man da alles sich anhören/sehen muss bzw. erlebt, da brauch man sicherlich einen starken Charakter bzw. muss belastbar sein." … Ist ja gut, dass es noch Leute gibt, die so was machen.

L>ischepn)s5welt


@ xYunax:

ich würde sagen, die Belastbarkeit habe ich mit der Anforderung des Ganzen erworben ;-) Ich bin in einer Kleinstadt aufgewachsen, die ich selbst für den Schulweg nicht verlassen musste.... Die Uni 40 km entfernt.... Klar, man ist oft kaputt, aber es macht auch vieles Spaß, was ich mir vorher nicht vorstellen konnte. Ich hoffe, das macht dir Mut, dass ich auch "nur" ein 3,1er Abi und einige Brüche im Lebenslauf habe ;-)

E[hemFaligeWr NXutzer x(#87546)


Bei Buchhändlerin kann man ja auch mit Abi verkürzen auf 2 Jahre, aber da wurde mir z.B. gesagt, dass eine Verkürzung nicht empfehlenswert ist, weil dann fällt das erste Lernjahr weg und in genau diesem würde man z.B. Rechnungswesen haben, was ich in meinem Falle noch nie hatte. Das wäre ja kontraproduktiv.

Bei uns wurde es so geregelt, dass wir ins erste Berufsschuljahr gingen, die ganzen Realschulfächer (Deutsch etc) nicht hatten und dann parallel anderen Unterricht hatten, wo wir den fachlichen Stoff vom 2. Berufsschuljahr durchgenommen haben. Danach kamen wir in die 3.-Jahr-Klasse.

Das einzige, was uns fehlte, war Wirtschafts- und Sozialkunde vom 2. Jahr, da hat uns der Lehrer eine Mappe mit dem Lernstoff gegeben.

Es gibt aber auch extrem viele Prüfungsbücher auf dem Markt, die die Inhalte behandeln.

Mein Vater muss dann pro Bewerbung, wenn sie schriftlich sein muss, ~3€ für Bewerbungsmappe bezahlen, 1.45€ fürs Porto und dann brauch ich schon wieder Fotos vom Fotografen und 4 Abzüge kosten 15€, also 3.75€ pro Foto. Das sind dann auch wieder pro Bewerbung 8.20€ …

Besser planen.

Bewerbungsmappen gibt es schon in geringen Mengen (10er-Pack) bei Ebay neu für etwa 1 € pro Stück. Die geilen 3teiligen Mappen, kein einfaches Kroppzeug.

Mappe und Foto gibt es bei Absagen postalisch zurück, das kannst Du wieder verwenden.

Kosten gesenkt.

C0aoiMmhe


Die dreiteiligen Mappen will dich heute eh kaum wer, oder? Größere Unternehmen bieten eh die Onlinebewerbung an und für kleinere Betriebe reichen üblicherweise solche [[http://orderpoint.westcare.net/order/products/smallimages/spicers//147147.jpg Klemmmappen]]. Das Foto kann man scannen und in den Lebenslauf einfügen, dann musst du es nicht mitschicken.

Ethemal{ige$r NutzEer (}#8754x6)


Ich finde sie sehr praktisch und übersichtlich und habe bisher immer positives Feedback bekommen.

E[hema`ligeMr NutVzer (1#87546x)


Ich habe aber auch einen murkeligen Lebenslauf, da habe ich sicher andere Anforderungen an die Ordnungsmöglichkeiten der Unterlagen als jemand, der noch nicht viel gemacht hat oder der eine Ausbildung absolviert und dann verschiedene Stellen in genau diesem Bereich inne gehabt hat.

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Bezüglich der Bewerbungskosten hat Kadhidya schon beschrieben, wie du Kosten senken kannst. Musstest du bisher wirklich so oft postalische Bewerbungen abgeben? Kann mich nicht erinnern, wann ich das zuletzt gemacht habe. Aber für den Fall habe ich immer ein paar Bewerbungsmappen zu Hause und auch nen kleinen Vorrat an Bewerbungsfotos. Im Normalfall erhält man die Unterlagen ja zurück, wenn nicht, anfordern oder abholen!

Aber wenn da jetzt steht: "Selbstbewusstes Auftreten" – habe ich nicht, bin schüchtern; "Mathenote 2-3" – habe ich nicht, ich habe ne 5; "Interesse an kaufmännischen Tätigkeiten" – habe ich nicht, eher notwendiges Übel usw. Da bin ich ja der letzte, der für so was geeignet ist.

Klar steht zB bei verkäuferischen Tätigkeiten selbstbewusstes Auftreten. Das ist nur logisch. Und die Idealvorstellung, genau wie die Mathenote. Bisher wurdest du ja trotzdem zu Vorstellungsgesprächen eingeladen und sogar zum Probearbeiten. Auch wenn es letztendlich nicht positiv ausfiel – jedes Gespräch, jedes Probearbeiten dient zum Lernen! Beim nächsten Mal machst du es besser. Vielleicht ist ein Job im Supermarkt wirklich gar nicht so schlecht. Eventuell kannst du da nach und nach auch mehr Aufgaben übernehmen und somit dann Erfahrungen im Einzelhandel vorweisen und ja vielleicht auch ein bisschen lockerer und selbstbewusster werden.

BHuxbaupmhecxke


Und ich denke mir dann auch so: Mein Vater muss dann pro Bewerbung, wenn sie schriftlich sein muss, ~3€ für Bewerbungsmappe bezahlen, 1.45€ fürs Porto und dann brauch ich schon wieder Fotos vom Fotografen und 4 Abzüge kosten 15€, also 3.75€ pro Foto. Das sind dann auch wieder pro Bewerbung 8.20€ … Fast 10€ für eine Bewerbung, wo ich mir eigentlich sicher bin, dass ich ne Absage bekomme? Da krieg ich dann wieder ein schlechtes Gewissen und komme mir so teuer vor. … Das sind ja ~100€ alleine für 10 Bewerbungen und wenn ich ~30 verschicken muss, na Mahlzeit.

Ich kenne das so, dass man, wenn man arbeitslos gemeldet ist, die Bewerbungskosten vom Arbeitsamt erstattet bekommt.

Wenn nicht: Bewerbungsfoto einscannen und dann günstige Abzüge besorgen.

Nimm bei Bewerbungsmappen lieber die angesprochenen Klemmmappen und nicht die dreiflügeligen. Ich habe auch mal ein paar Bewerbungen auf meinem Tisch gehabt, und die dreiflügeligen sind einfach nur ein Ärgerniss, die gleich schon den ersten Minuspunkt beim Bewerber hinterlassen. ]:D

C~houpettxe5_Fin`niIan


Der Beruf ist doch bestimmt total trocken oder? Da muss man doch bestimmt viele Gesetze lernen

Nö, ganz im Gegenteil. Würde ich irgendwo in der Verwaltung versauern müssen, wäre das trocken. :)z

Bei uns ist es ganz interessant, weil wir viele Bereich haben, die abgedeckt werden. Für die Gegend hier haben wir eine recht große Kanzlei mit vielen Fachgebieten, gerade Familienrecht ist sehr spannend. Manchmal auch traurig, da kommt man sich vor wie beim RTL-Mittagsprogramm. Ich persönlich würde niemals in eine Kanzlei wollen, die nur Familien- oder Strafrecht macht.

Verkehrsrecht kann man teilweise selber ganz gut gebrauchen. ;-) Dann gibts u.a. noch Vertragsrecht bei uns. Damit wurde schon dem ein- oder anderen Mitarbeiter geholfen. Unsere Chefs helfen uns immer kostenlos bei irgendwelchen Geschichten oder Fragen, das ist sehr praktisch.

Ansonst schreibst du Schriftsätze nach Diktat (gute Deutschkenntnisse erforderlich, bei Kanzleien in größeren Städten sicher auch Fremdsprachen, ich selber brauche nur hin und wieder mal Englisch), du hast viel Mandantenkontakt und kannst einige Sachen selbstständig erledigen. Das blöde ist nur, dass die Mandanten einen ab und an noch als "Gehilfin" sehen und immer meinen um dieses-und-jenes kümmert sich der Cherf persönlich. Da sind dann Leute bei, die mit dem Chef persönlich en Termin absprechen möchten, weil sie uns das wohl nicht zutrauen. ;-) Ist zum Glück recht selten und die werden schlichtweg nicht durchgestellt und haben sich damit abzufinden den Krempel mit uns durchzukauen, wir sind schließlich Fachangestellte und keine Vorzimmerdamen, die beim Chef unterm Schreibtisch saubermachen... Äh, ich schweife ab. Jedenfalls kannst du echt viel selbstständig erledigen, im Notariat noch mehr als im Anwaltsbereich. Die wenigsten Notare kennen sich wirklich mit dem aus, was sie da tun und somit sind in der Regel die Sachbearbeiter die mit dem Wissen und die Notare dazu da, zu gucken, dass die richtigen Leute die richtigen Unterschriften leisten. Von daher muss man da sehr viel wissen, ja. (Ist übrigens keine Behauptung, wir haben hier in der Stadt eine ziemlich gute Vernetzung und die Notare isnd fast alle gleich unwissend.)

Natürlich muss man auch den ein oder anderen Paragraphen kennen, aber du muss nur wissen, was er aussagt, wenn er irgendwo auftaucht. Es ist jetzt nicht so, dass du das BGB vorgelegt bekommst und auswendig sagen musst, unter welchem § das Umtauschrecht zu finden ist. ;-)

Du bekommst aber nützliche Sachen beigebracht, viele Fristen vor allem, die sich teilweise auf den Alltag umsetzen lassen.

Was du lernen musst, sind die Gebühren. Aber das ist ganz einfach, dazu gibts Hefte und Tabellen und du musst alles nur in den Computer tippen – bzw. reicht ein Mausklick. Also nix mit Mathe o.ä. ;-)

In der Ausbildung kommst du außerdem ab und an mal mit zu Gericht um dir anzugucken, was da überhaupt passiert.

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Der Unterschied zwischen Anwalts- und Notariatsbereich ist im Grunde: Der Notariatsbereich ist trockener. ;-) Da gehts um Grundstückskaufverträge, Vollmachten, Patientenverfügungen, Grundschuldbestellungsurkunden uswusf.

Der Anwaltsbereich ist praxisnaher und spannender.

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Du MUSST nicht Anwalts-UND NotariatsFA machen. Es gibt hier in Niedersachsen auch "nur" REFAs, aber eben auch RENOs. In Süddeutschland gibts teilweise Nur-Notariate, aber eben hier oben nicht. Da musst du entweder beides lernen oder nur den Anwaltsbereich. Das kommt aber auf die Kanzlei an, wenn du dir eine suchst, in der eben kein Notar ist, dann kannst du nur den Rechtsanwaltsbereich lernen. Unsere Berufsschulklasse war relativ genau zweigeteilt.

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Matheunterricht ist übrigens absolut easy, du lernst im Grunde drei Jahre lang Buchhaltung auf einfachstem Niveau und benötigst auch sonst nur die Grundrechenarten (Plus, Minus, Mal, Geteils und Prozentrechnung) und selbst da darf man nen Taschenrechner benutzen. ;-)

m$orix.


Matheunterricht ist übrigens absolut easy, du lernst im Grunde drei Jahre lang Buchhaltung auf einfachstem Niveau und benötigst auch sonst nur die Grundrechenarten (Plus, Minus, Mal, Geteils und Prozentrechnung) und selbst da darf man nen Taschenrechner benutzen. ;-)

Choupette_Finnian

So ist es, wirklich lachhaft.

Ein Mädel, mit dem ich in der Grundschule war, ging dann auf die Hauptschule und hatte dort immer eine 4 oder 5 in Mathe, hat aber trotzdem ihre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau bekommen und abgeschlossen. Also vielleicht macht dir das ja ein bisschen Mut, Yuna. ;-)

Genau das wissen die AGs übrigens auch, d.h. deine Abi-Mathe-Note interessiert die Null, weil ihnen klar ist, dass es in der Berufsschule so viel einfacher ist. Und dass dir Mathe schon vor der Oberstufe schwergefallen ist, würde ich erst gar nicht erwähnen. Sei dir sicher, dass du die Matheanforderungen in der Berufsschule bewältigen wirst, da bin ich einfach total sicher!

Ich war schon echt mies in Mathe, besagte Mitschülerin aus der Grundschule aber wirklich total schlecht und sogar sie hat es gepackt. Also vergiss mal das blöde Mathe und gehe wirklich danach, welcher Beruf dich ansonsten sehr anspricht! :)*

Dgie AlIlerschürCfIstxe


ich hab vor drei jahren einen nebenjob an der supermarktkasse begonnen. eigentlich würd ich mich als introvertiert bezeichnen, bin am liebsten daheim, kann auch mal n tag mit niemandem reden, bin relativ schnell genervt ;-) etc. hätte nie gedacht, dass ich den job durchhalten würde. die 3 jahre haben mich aber diesbezüglich wirklich weiter gebracht, bin jetzt offener und kann viel besser mit menschen umgehen. anfangs wars natürlich schwer, aber man wächst mit seinen aufgaben. klar bin ich kaputt und genervt, wenn ich 8 stunden permanent kundenkontakt hab, allerdings glaub ich auch nicht, dass in der buchhandlung so ein extremer ansturm an kunden herrscht, wie im supermarkt am 23.12. ;-)

also man kann auch lernen, mit kunden umzugehen. wollen muss man das natürlich schon und auch sehr, sehr oft seinen ärger und stolz runterschlucken.

x@Yunaxx


Allgemeines:

Ich habe mir noch ein paar weitere Berufe angeguckt. Was Rechtsanwaltsfachangestellte angeht, s. unten Antwort an Choupette_Finnian. Fachangestellte Medien- und Informationsdienste wird ja wohl auch nicht meins sein. Ich will wie gesagt nicht in eine Bibliothek, dass stelle ich mir irgendwie öde vor, vielleicht habe ich da auch falsche Vorstellungen, aber Fachrichtung "Info und Dokumentation" gibt es momentan 3 (!) Ausbildungsstellen und für Fachrichtung "Bildagentur" gar keine. :-D Ich weiß auch nicht so recht, wie ich mir diesen Beruf genau vorstellen soll, ich habe zwar einiges dazu gelesen, aber klingt irgendwie komisch.. Habe so meine Zweifel, ob das was für mich ist. Vor allem:

Wenn es schon SO WENIGE Ausbildungsstellen gibt, wie soll man denn da später Arbeit finden? Bei Fachrichtung Bibliothek sind es dann auch "nur" um die 25 Ausschreibungen.

Kauffrau für audiovisuelle Medien fand ich ja ganz interessant irgendwie, habe da aber auch so meine Zweifel, ob das was für mich ist… Gibt auch im Umkreis von 200km nur 5 Ausbildungsstellen für 2015, 2 davon sind in der Nähe (Umkreis 60km). :l

Und was heißt eigentlich bei Voraussetzungen "Erstausbildung"? Heißt das, man muss schon vorher eine andere Ausbildung gemacht haben? Ô.o Sorry, wenn das ne dumme Frage ist. Naja, ich habe hier ja noch "Medienkauffrau Digital und Print", "Verwaltungsfachangestellte", "Justizfachangestellte (wobei s. meine Bedenken bezgl. Rechtsanwaltsfachangestellte) und Kauffrau für Büromanagement. Und es gibt ja noch offene Ausschreibungen für Buchhändler.. ^^

@ Kadhiya

"Kroppzeug" :-D Bei Ebay nach so was zu gucken, daran habe ich noch gar nicht gedacht… ^^ Ich besorge die momentan immer in dem einen Laden in der Innenstadt, da kostet so ne eine dreiteilige Mappe mit (!) entsprechendem Briefumschlag etwas um die 3€.

Diese großen Briefumschläge sind ja auch nicht gerade billig…

Und ich habe bisher nur 1x meine schriftlich verschickten Sachen wieder bekommen, NACH Anfrage. Von einem Unternehmen habe ich bis heute nichts gehört, obwohl ich 2 Wochen nachdem ich alles weggeschickt hatte, mal nachgefragt hatte, ob es denn angekommen sei und auch 2 Monate später eine nette Email geschrieben habe mit der Bitte um eine Antwort. Und bei 2 anderen war ich ja zum Vorstellungsgespräch, da erscheint es mir dann blöd, wenn ich nach einem Gespräch frage, ob ich trotzdem meine Sachen wiederbekommen kann, wenn man mir schon eine Absage schickt. … Naja.

@ Caoimhe

Also ich bisher immer die dreiteiligen Mappen genommen, weil ich dachte, man solle die verwenden, zumal die auch besser aussehen als diese "Klemmmappen".

Nachher denkt da so ein Personaler, mir wäre es keinen Aufwand wert oder so, wenn er nur so eine Plastikmappe da hat. Die habe ich bisher nur für die Bewerbung für den Nebenjob verwendet. Und ich habe bei schriftlichen Bewerbungen bisher immer ein Foto aufgeklebt, weil ein eingescanntes Bild auszudrucken sieht ja auch oft doof aus. Und dann ist da wieder dieser "wenig Aufwand" Gedanke. ^^

@ Ellagant

Also es schreiben echt viele, dass sie nur schriftliche Bewerbungen möchten. Wenn ich natürlich die Wahl habe, dann wähle ich eher die Email, das ist ja einfacher und nicht so kostenintensiv und geht auch viel schneller.

@ Buxbaumhecke

Ich bin aber nicht arbeitslos, sondern ausbildungssuchend. :l Auch wenn ich mir recht arbeitslos vorkomme. ^^ Und meinem Vater werden schon die Fahrtkosten vom Amt nicht erstattet, weil er zu viel Rente bekommt, insofern bezweifle ich, dass man ihm dann so "Lappalien" wie Bewerbungskosten erstattet. Auch wenn sich da ja so einiges anhäuft. Aber ich könnte ja mal morgen danach fragen, da habe ich ja ein Gespräch mit meiner Berufsberaterin… Echt, lieber Klemmmappen? Aber ich finde, die wirken so billig… :l

Ich denke dann, dass der Personaler (oder wer auch immer) denkt, dass es mir den Aufwand nicht wert ist, eine "vernünftige" Bewerbungsmappe zu besorgen.

@ Choupette_Finnian

Erstmal viele Dank für den langen Beitrag zu deinem Beruf, fand ich sehr informativ.

Dass man viel wissen muss, ist ja schon wieder eher abschreckend. :-D Ich weiß ja gar nicht, ob ich mich für so was eigne bzw. das dann schaffen kann, zumal ich mich echt Null für irgendwelche Paragraphen etc. interessiere :l Mh… Auch sehr … , dass dort, wo man mehr Geld bekommt, es (noch) trockener ist. Haha… typisch Deutschland. Aber dass da Mathe nicht so schlimm ist, klingt ja recht gut für mich. :-D Ich habe etwas gegoogelt und da stand, dass ab 1.08.2015 diese Ausbildung modernisiert wird, irgendwie soll Internationales Recht mehr berücksichtigt werden und man will den elektronischen Zahlungs- bzw. Rechtsverkehr stärker einbeziehen. Was auch immer das heißt.

Mandantenkontakt ist ja auch wieder so was… :-D Wenn ich schon lese "Kommunikationstalent" – hmja. ^^ Und ich frage mich, ob es dann irgendwie "Zickenkrieg" gibt, wenn da viele Fachangestellte unter einem Anwalt arbeiten… so was kann ich ja gar nicht ab. Und ich habe von Leuten gelesen, die diese Ausbildung machen bzw. abgebrochen haben, weil die Ausbildungsvergütung irgendwie 300-400€ im 1 Lernjahr beträgt und man auch danach in dem Beruf nicht viel Geld hat. :l 300-400€? Wie soll man denn davon leben? Und ich dachte, wenn man ~550€ als Buchhändlerin bekommt, ist man arm dran. Ohweh. Das lässt alles schon wieder erhebliche Zweifel bei mir aufkommen. Aber immerhin gibt’s hier im Umkreis von 200km über 200 Ausbildungsstellen für den Beruf.

@ die Die Allerschürfste

Danke. Die Hoffnung habe ich ja auch, dass man lernt, damit umzugehen ..

Ich meine: Selbst im Büro dann muss man ja mit Leuten telefonieren bzw. von Angesicht zu Angesicht mit ihnen reden, insofern…

q>uWenglexr


Du schreibst seitenlang warum der oder der Beruf für dich nicht geeignet ist.

Schreib doch einfach mal welcher für dich geeignet ist, und konzentriere dich dann darauf die Voraussetzungen für diesen Beruf zu erfüllen. Z.B. dein Mathe in der VHS zu verbessern!

C}houpektte_Fyinn;iaxn


Dass man viel wissen muss, ist ja schon wieder eher abschreckend.

Du musst nicht viel wissen, du bekommst es beigebracht. Ich sag mal so: Die meisten Anwälte wollen mindestens Realschulabschlüsse sehen, viele sogar Abitur oder vergleichbares. Da der Beruf ursprünglich aber eher für Haupt- und Realschüler gedacht war, empfinde ich es so, dass der Berufsschulunterricht nach wie vor darauf ausgerichtet ist. Es ist wirklich nicht kompliziert.

Ich habe etwas gegoogelt und da stand, dass ab 1.08.2015 diese Ausbildung modernisiert wird, irgendwie soll Internationales Recht mehr berücksichtigt werden und man will den elektronischen Zahlungs- bzw. Rechtsverkehr stärker einbeziehen. Was auch immer das heißt.

Internationales Recht in der Berufsschule zu vermitteln find ich schwierig. Da kommen ja schon einige Anwälte ins stolpern und müssen fleißig nachlesen – was übrigens in dem Job immer gut ist und NICHTS mit Nicht-Wissen zu tun hat! :)z

Was den elektronischen Zahlungsverkehr angeht: Die Rechtsschutzversicherungen wollen Rechnungen und Unterlagen fast ausschließlich online haben, in den letzten Jahren/Monaten wurde das halt immer mehr und die Berufsschulen reagieren da jetzt drauf. Es gibt bestimmte gesicherte Programme über die du PDFs versenden musst. Heißt im Grunde nichts anderes als: Dokument einscannen, einmal klicken, dass es als PDF-Dokument erscheint und versenden. Ganz einfach.

Mandantenkontakt ist ja auch wieder so was…

Läuft in der Ausbildung aber auch bei jedem anders ab. Einige Azubis dürfen nicht ans Telefon, andere schon. Einige dürfen an die Anmeldung, einige nicht. Fakt ist jedenfalls, dass das alles im Rahmen ist und überhaupt nicht wehtut. Irgendwann bekommt man Übung darin. Wenn du Azubi bist, kannst du dich außerdem schlichtweg auf deinen Status berufen: Du musst (und darfst) z.B. keine Aussagen zu Rechtsfragen machen und das kannst du den Mandanten auch sagen. Dann leitest du denjenigen weiter an ne Angestellte oder einen Anwalt und fertig. Und nach drei Jahren hast du sleber genug Routine und Wissen um mit denen klarzukommen. ;-)

Und ich frage mich, ob es dann irgendwie "Zickenkrieg" gibt, wenn da viele Fachangestellte unter einem Anwalt arbeiten…

Also wir sind bei uns eher unterbesetzt, sodass es nicht viele Angestellte sind. ber ja, da gibts Lästereien und Co. Die Frage ist aber was DU daraus machst. Ich halte mich aus fast alles raus und komme klar. Die Oberzicke, die ständig am lästern ist, kriegt halt auch öfter mal ihr Fett weg und hockt dann heulend in der Ecke. Selber schuld.

300-400€? Wie soll man denn davon leben?

Ja, mehr isses nicht. Ist natürlich regional unterschiedlich und hängt auch vom Wohlwollen des Chefs ab. Du kannst mal auf die Homepage der nächsten Rechtsanwaltskammer bei dir gucken, da ist irgendwo die Mindestvergütung zur Einsicht angegeben.

Davon leben kannste nicht. Ich habe – umgerechnet auf die Stundenzahl im Monat – 2 Euro irgendwas pro Stunde verdient. Klar könnt man da kotzen, aber du hast damit eine sehr gute Ausbildung und bei Behörden, dem Gericht, der Polizei usw. nehmen sie dich mit Kusshand. Vor allem bei der Polizei! (Als Sachbearbeiterin natürlich, nicht auf Streife ;-D )

A4nt~igxone


und konzentriere dich dann darauf die Voraussetzungen für diesen Beruf zu erfüllen. Z.B. dein Mathe in der VHS zu verbessern!

Und Word und Excel.

Die VHS bietet immer Kurse zu MS office an.

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