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Nach Vorstellungsgespräch nur Absagen, demotiviert

m5orix.


wir kennen nur ihre Seite, keine Ahnung, was uns die Eltern erzählen würden.

Gut, so könnte man hier im Forum aber immer argumentieren, ich kann ja schließlich nur von dem ausgehen, was hier jemand schreibt und nicht von Mutmaßungen.

Auch wenn das Haus natürlich grundsätzlich den Eltern gehört (wobei ich diese Argumentation innerhalb einer Familie immer höchst seltsam finde), bin ich der Meinung, dass so etwas ausführlich besprochen und Kinder miteinbezogen werden müssen, gerade im Erwachsenenalter von Yuna. Alles andere ist für mich nicht stimmig.

In Bezug auf deine Eltern: haben diese dich denn vor vollendete Tatsachen gestellt?

Also wenn meine Eltern das so mit mir gemacht hätten, wie Yuna es hier von ihren erzählt hat, wäre ich aber auch ordentlich vor den Kopf gestoßen. So etwas kenne ich innerhalb einer Familie nicht, Entscheidungen dieser Größenordnung werden eigentlich gemeinsam getroffen.

Es geht ja nicht um den Umzug an sich, sondern das nicht im Vorfeld darüber Reden.

Kkaf*fee=pause


mori, ich bin ein anderer Typ als yuna. Meine Eltern haben immer mal wieder davon gesprochen va hinsichtlich meinem Auszug als letztes der Geschwister. Wir haben es dann fließend zusammen angepackt, mein-dein-unser, ich fühlte mich nie hintergangen, denke aber auch, dass ich reflektierter als die TE bin und immer ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern hatte. yunas ganzer letzer Abschnitt strotzt nur so von ichichich auch wenn sie den Egoismus nur bei den Eltern sieht.

Ich habe null Bock, nach unten zu ziehen, ich find das ehrlich gesagt recht gruselig, weil ich stell mein Bett bestimmt nicht in den Raum, wo vorher das Krankenhausbett meiner Oma war. Selbst wenn er irgendwie die Tapete ändert, die Bodenbeläge und die Möbel wegkommen etc. pp., es ist trotzdem noch die ehemalige Wohnung meiner Oma. … Zumal ich nicht weiß, wie er die ganzen Möbel die Treppen runter bekommen will und ich immer dachte, WENN ich mal Umzugskartons packe, dann ist das ein Glücksmoment für mich, weil ich hier endlich wegkomme… und nicht, weil ich ne Etage nach unten muss. Zumal ich es bescheuert finde, wenn ich für (im schlimmsten Falle) 3 Jahre nach unten ziehen muss. Mein Vater könnte genauso gut die untere Etage erst vermieten und dann in spätestens 3 Jahren, wenn ich hier endlich weg bin, nach unten ziehen. Als ob er in 3 Jahren nicht mehr in der Lage ist, die paar Treppenstufen mehr zu gehen. Das klingt auch wie ne Ausrede. 10 Treppenstufen sind zu viel, aber renovieren in seinem Alter ist drin, ja klar. … Ich find das total egoistisch. Allein der ganze Aufwand… boah.. Ich habe momentan echt nicht den Nerv, mich deswegen auch noch mehr aufregen zu müssen. Ich habe mich meiner Mutter gegenüber schon deswegen aufgeregt und sie gefragt, wieso ich für im schlimmsten Falle 3 Jahre nach da unten ziehen soll, ich will doch hier weg und dann kam sie wieder mit "Wie willst du denn ne Wohnung bezahlen?" Das schon wieder. Sie kapiert das auch nicht. …. Wisst ihr, ich habe so das Gefühl: Immer dann, wenn ich ein kleines Stück in die richtige Richtung gehe, kommen meine Eltern mit irgendnem Mist und machen alles kaputt. …

Sie hat doch keinen Stress mit dem Renovieren, ihre Eltern wollen sicherlich nicht mit Mitte 70 umziehen um dann wieder einen neuen Mieter zu finden. Klar wäre es schöner gewesen, die hätten es ihr deutlich vorher gesagt bzw. sie mehr mit einbezogen, am Endergebnis würde das aber nichts ändern – Die Katz is dä Boom scho nuff ;-)

Ich gebe auch das markieren im Zitat auf, zu viel, ganz davon abgesehen: wie kann es sein, dass ihre Eltern ihr durch den "Umzug" alles kaputt machen? Ist doch Quark, oder? Frustrierend, ok, aber damit muss man dich umgehen (oder es lernen). Und sie, die Meisterin der Ausreden, hängt dieses Prädikat ihren Eltern auch noch an? Ich war noch nie so erschlagen von der Negativität einer Person wie in diesem Fall, darum konnte ich mich zum ersten Mal in meinem Leben nicht dezent zurückhalten.

Ok, wieder viel zu viel Zeit im Forum verbracht, ich glaub, ich meld mich so langsam ab *:)

mBorix.


Aber im Grunde liegt doch der springende Punkt hier:

und immer ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Eltern hatte.

Ein solches hat Yuna aber offensichtlich zu ihren Eltern nicht, merkt man ja auch an anderen Dingen, und nicht immer sind die Kinder daran Schuld. Aber wir wissen hier grundsätzlich zu wenig darüber und das soll ja auch nicht das Thema werden ... nur fand ich Yunas Reaktion in diesem Fall nicht unbedingt unangemessen.

l<uBckIy_lexss


@ xYunax

Naja, ich hatte ja bisher nur Absagen, was soll ich schon wissen :-D

;-D

Man darf nicht aufgeben x:) :-) :)*

ja es war eine Allgemeinfrage, da auch ich mir denke - aber nicht aus Erfahrung, sondern aus Vermutung, dass man womöglich aufgrund der Dauer der Überlegung/Entscheidung bereits erkennen könnte, ob man den Posten bekommt oder nicht... ich dachte mir nur, wenn die jemanden wollen, dann werden sie nicht durch tagelanges Überlegen den Kandidaten womöglich verlieren wollen... -- aber ich weiß es auch nicht aus Erfahrung, das ist nur ein Vermutung ":/

xRYunaxx


@ mori.

Ich kann es ja mal versuchen .. Und wie gesagt: Bewerbung bekomm ich nicht immer wieder. Ich "trauer" jetzt noch den zwei Bewerbungen mit teurem Foto vom Fotografen hinterher, die ich nie wieder gesehen habe… naja.

@ Kaffeepause

Altersgerecht wäre die Wohnung dann nur in dem Sinne, dass er ein paar Stufen weniger hat. Und er kann mir doch nicht erzählen, dass das in drei Jahren alles schwieriger ist…

"In 3 Jahren wärst Du weg und würdest Deine Eltern ja auch auf dem Umzug und den evtl. Problemen mit der Eigenbedarfskündigung der unteren Wohnung alleine lassen. In diesem Fall bist Du egoistisch und schaust (mal wieder) nicht über Deinen Tellerrand, Deine Eltern ziehen einen Stock im selben Haus nach unten, nicht in eine andere Stadt ..." Das versteh ich jetzt nicht. ICH müsste doch auch mit runterziehen und wie erst in 3 Jahren alleine lassen mit Umzug etc.? Hä? "Das Haus gehört den Eltern, die TE lebt ja mehr neben als miteinander mit den Eltern, wer weiß, vielleicht wurde dieser Plan durchaus in den Raum gestellt und sie hat es nicht mitbekommen." Nö. Hier wird einfach gar nicht kommuniziert in diesem Haus. Man erzählt mir so vieles nicht, was eigentlich wichtig wäre. Bin es gewohnt, übergangen zu werden. Aber in dem Fall ist es ja auch was, was mich ziemlich betrifft und mir das dann einfach mal so "nebenbei" zu erzählen ist ja wohl alles andere als in Ordnung. Mir geht es vor allem darum, dass ich nicht verstehe, wieso mein Vater nicht einfach die untere Wohnung erstmal vermietet und wir hier oben wohnen bleiben. Das wäre wesentlich einfacher. Ich meine: Die ganzen Möbel unten müssten weg bzw. unsere ganzen Möbel müssten nach unten, unten gibt’s kein Internet, da fehlen zich Leitungen etc. pp. Ich habe keine Ahnung, was/wie mein Vater plant, wie lange das alles dauern soll. Ich versteh nicht, wie das mit der Raumaufteilung werden soll etc. pp.

Es wäre wesentlich einfacherer, wenn er (erst) unten vermietet. Zumal ICH dann halt ein Problem weniger habe. … Ich versteh den Aufwand nicht. Ich will mich jetzt nicht mit diesem Scheiß auseinandersetzen, ich habe ganz andere Sorgen.

Und was mit dem Haus bzw. meinen Eltern ist, wenn ich hier weg bin, ist mir egal.

Dann können die ihren Scheiß alleine machen. Mag sein, dass ich total egoistisch bin, ich finds aber einfach mega scheiße, mir das nicht mal vorher zu erzählen. Ich habe damit schließlich auch mega Probleme und Arbeit, zusätzlich zu dem ganzen anderen Kram.

Meine Eltern machen mir dahingehend alles kaputt, dass es für mich eine weitere zusätzliche Belastung ist, für die ich momentan nicht auch noch die Nerven habe.

Ich müsste dann ja schließlich auch die Möbel irgendwie nach unten bekommen und wir haben hier wahnsinnig viele Treppen. Zumal ich eh nicht verstehe, wie manche Möbel hier rein gekommen sind. Mein Bett beispielsweise ist gar nicht transportierbar, da müsste man ein Neues kaufen, weil das eh schon halb kaputt ist und das nur so geflickt ist. Solche Sachen halt. Ich müsste meine ganzen Sachen packen, nach unten schleppen, da wieder alles zusammenbauen/einräumen … und das für im schlimmsten Falle 2-3 Jahre, bis ich dann wieder alles zusammenräumen darf. Das ist doch totaler Mist.

@ lucky_less

Ich denk mir auch immer: Wenn jemand wirklich Interesse an einem hätte, weil er MICH will, dann würde man sich direkt melden...

***

Ich freue mich jetzt schon auf Kommentare von anderen. Da geht hier wieder die Post ab.

Ich schiebe das jetzt erstmal etwas "weg" und konzentrier mich auf den Bewebrungskram.

MSarrhyPo3ppins


Also ich kann es schon verstehen wenn man lieber unten wohnen möchte, wer weiß was in 3 Jahren ist. Und nur für die Zeit vermieten... würde ich auch nicht machen.

Wie jetzt, viele Treppen, ich denke es sind nur ein paar Stufen?

Und warum ist das soviel Stress für dich? Meine Güte, ein Umzug innerhalb eines Hauses ist doch easy und es wird wohl keiner verlangen, dass du alles renovierst.

qiuengYlexr


wenn sie nicht nur auf dem Sofa liegen würde, könnte sie ja ihrem alten Vater beim renovieren helfen. doch sie kritisiert nur.

Sie merkt auch nicht, dass sie Bewerbungen unendlich schreiben kann, doch immer Absagen bekommt. Fragt sie sich auch mal warum?

Schade, ihr Leben vergeht und sie ist nicht bereit mal selbständig zu werden.

Wie soll da aus ihr etwas werden.

Sie sollte hier mal die kritischen Beiträge lesen, doch sie will nur Zucker in den Hintern geblasen bekommen.

Schade für sie!

q]uAengxler


P.S.

hat sie schon einmal gefragt warum sie nach dem Probearbeiten nicht eingestellt wurde? Es sind bestimmt nicht alles so schlechte Menschen die nur eine kostenlose Arbeitskraft suchen.

Ist ihr bewusst, dass sie in einem Arbeitsverhältnis das Geld was sie verdienen will auch erst erarbeiten muss? Sie stellt Zuhause Ansprüche, fragt aber z.B. ihren alten Vater nicht ob sie ihm helfen kann!

K,affeepSausxe


Meine Eltern sind inzwischen 80 und ich habe den deutlich beschleunigten körperlichen Abbau ab 70 miterlebt

Du hast doch die ganze Zeit davon gesprochen, in 3 Jahren weg zu sein. Da dürfen lieber die Eltern nochmal umziehen, wenn Du dann weg bist, damit Du am wenigsten Stress hast. Warum ich verstehen kann, dass Deine Eltern lieber jetzt alles hinter sich bringen, habe ich ja bereits geschrieben, les' nochmal in Ruhe drüber.

Du arbeitest nicht, schreibst kaum Bewerbungen und redest von Megakram, den Du zusätzlich zu einem Umzug um die Ohren hast. Wir haben alle schon Umzüge und Bewerbungsmarathons hinter uns, dass ist zu schaffen, bitte komm endlich in die Pötte! Dann kannst Du auch weg von den Eltern, scheint Dir ja so wichtig zu sein. Und nochmal, nicht nur Verständnis einfordern, mehr Empathie würde Dir nicht schaden und evtl sogar bei der erfolgreichen Arbeitsplatzsuche helfen.

Alles Gute, ich kann Dir leider nicht helfen, nur denke ich nicht, dass es Dir hilft, wenn man Dir permanent virtuell den Kopf tätschelt.

L3adyOfSphaulotxt


Ich lese nun auch schon von Anfang an mit und komme -bei allem Verständnis, das ich für bestimmte Aspekte deines bisherigen Lebens habe- nicht umhin, inzwischen den Kopf zu schütteln. Beim Lesen deiner redundanten Kommentare habe ich immer mehr den Eindruck gewonnen, dass du in deiner Überforderung vollkommen gefangen und gelähmt bist, aber zu stur, stolz und verdrängend, dir einmal ernsthafte Unterstützung zu holen. Die wäre, meines Erachtens nach, einfach dringend notwendig, um dir zu helfen, aus dieser Misere auszubrechen.

Natürlich haben wir alle unsere eigene Geschichte und Vergangenheit, und konnten uns bis zu einem bestimmten Alter nicht aussuchen, was uns geprägt hat und mit auf den Weg gegeben wurde. Und sicher kannst du dies deinen Eltern/deiner Familie auch übel nehmen. Soviel dazu. Nur wird dich dies in keinster Form weiterbringen. Es wird dir nicht helfen, die Verantwortung für dein Leben immer hinter dem Konflikt mit deinen Eltern zu verstecken, denn diese werden ihn nicht für dich lösen. Und aus alten Muster auszubrechen und sich im Leben zu behaupten ist nun einmal anstrengend, und es kann sehr zäh sein, Dinge zu probieren, zu scheitern, dazu lernen zu müssen. Aber darum geht es nun einmal. Im Leben trägt dir leider niemand den Allerwertesten hinterher. Dafür hat jeder genug mit sich selbst zu tun. Natürlich kann man um Unterstützung bitten, aber sich motivieren muss man schon selber.

Und auf die Gefahr hin, dass du denkst: was weiß die schon? Ich bin ebenfalls am Ar... der Welt aufgewachsen, von meinen Eltern sehr kontrolliert und überbehütet aufgezogen und hatte auch nach dem Abi so wenig Selbstbewusstsein/Lebenskompetenz, dass ich mir vieles nicht zugetraut habe, geschweige denn gewusst hätte, was ich später beruflich machen möchte. Und es hat viel Kraft, Tränen, Mut und Versuche gekostet, mich aus diesem Loch heraus zu arbeiten. Auch mit professioneller Hilfe wohlgemerkt. Und auch ich habe ein FSJ absolviert, in dem sich mein Leben vollkommen zum positiven verändert -durch den Abstand zu meiner Familie, durch das selbst verdiente Geld, durch die Selbst- und Fremdbestätigung, die ich dort erfahren habe und und und. Danach entwickelte sich vieles automatisch. Neue Perspektiven, mögliche Wege in den Beruf, Vertrauen in mich und Fähigkeiten, von denen ich zu Beginn gar nichts wusste.

Was ich sagen will, ist: Sieh zu, dass du dir eine Aufgabe suchst, mit der du erst einmal sinnvoll beschäftigt bist und die dir wieder Struktur gibt. Dieses unzufriedene Vor-sich-hinsandeln lässt dich nur immer resignativer und frustrierter werden. Aber nur du kannst das Ruder rumreißen. Und nur du kannst dich deinen Ängsten stellen. Sie mit Lamentieren, Nörgeln und Schuldzuweisungen von dir fern halten zu wollen, wird nicht funktionieren. Jedenfalls nicht, wenn du eine ernsthafte Perspektive für deine Zukunft nicht völlig verbauen willst. Ich würde dir von Herzen wünschen, dass du diesen inneren Schweinehund besiegst. Du kannst wirklich nur gewinnen.

Und zum Thema Umzug: ich bin während meines 40-Stunden-Jobs mit regelmäßigen Überstunden innerhalb von 4 Monaten zweimal umgezogen -notgedrungen. Natürlich ist das stressig und nervig. Aber es bringt dich nicht um, und auch diese Zeit ist absehbar.

Alles Liebe :)*

Rxut


Vorweg – ich lese diesen Thread von Anfang an mit.

Nach Vorstellungsgespräch nur Absagen – Demotiviert

antworte ich mit Ausschnitten aus der heutigen FAZ, Seite 17, Titel: Unternehmen fehlt Nachwuchs:

...kritisiert etwa die Hälfte der Betriebe auch fehlende Disziplin, Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft.

...Betriebe wünschen sich ein größeres Interesse der Jugendlichen an der Ausbildung.

...Notwendigen Routinearbeiten stehe diese Generation dagegen eher kritisch gegenüber.

...Für 72 Prozent der Betriebe sind Praktika eine gute Möglichkeit, Fähigkeiten und Einsatzfreude der Bewerber kennenzulernen.

Gerade für leistungsschwächere Jugendliche kann dies eine Chance sein, durch Engagement zu punkten

.

Wundert es dich noch, dass du keine Zusage bekommst?

Deine Äußerungen zu dem Umzug deiner Eltern ins EG sind Terror. Sei froh, dass die dich noch in ihrem Haus wohnen lassen. Bei sehr vielen Eltern wärst du mit deinem Terror schon "raus geflogen".

j*am@8x8


Liebe xYunax, ich les hier auch schon seit Beginn mit und deine Ausführungen und Gedankengänge erinnern mich nu zu gut an ein paar Klassenkameraden, aber aus denen ist trotzdem was geworden. Ich bin da eher das Gegenteil von dir, ich kann mich für fast alles begeistern und reagiere auch sofort, wenn ich was interessantes sehe. Meistens vergeht nach Sichtung einer Stellenanzeige und zur Bewerbung nicht mehr als 2 Stunden ;-)

Aber so die Art wie du schreibst, da krieg ich ehrlich gesagt voll die Krise, du bist total negativ. Dein Selbstwertgefühl muss bei 0% liegen. Vielleicht kann es dir helfen, wenn du dir mal aufschreibst, worin deine Stärken liegen! Für was wurdest du gelobt? Auf welche Leistungen bis du bis dato zufrieden? Für was interessierst du dich noch außer für Bücher? Womit verbringst du gerade den ganzen Tag? Wovon lässt du dich ablenken? Es gibt sooo viel Berufe! Ein Studium ist bestimmt nicht verkehrt erstmal, wenn du noch gar keine Ahnung hast, daran wirst du schon wachsen. Ich musste bei dir spontan an den Beruf der wissenschaftlichen Dokumentarin denken.

Und wieso ist es so schlimm Bafög zu beantragen? Das geht auch elternunabhängig, falls sie dich nicht unterstützen wollen, dazu sind sie sogar eigentlich, soweit ich weiß, rechtlich verpflichtet bis du 25 bist. (oder wurde das geändert?)

Niemand verlangt von dir, dass du jetzt wissen musst, was du die nächsten 40 Jahre machen möchtest. Der Job knebelt dich ja nicht dein Leben lang :) Ich hab in dem Medienunternehmen, wo ich als Werkstudentin bin, so viel Quereinsteiger getroffen, von Landschaftsarchitket, Soziologe oder Physiker war da alles dabei!

C:houphetpte;_Fin*niaxn


Quengler: Und warum schreibst du in ihrem Thread über sie statt mit ihr?

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Yuna, was jetzt so stressig an dem Umzug "zu allem anderen" sein soll, verstehe ich jetzt aber auch nicht. Du schreibst Bewerbungen, aber du arbeitest derzeit nicht, du hast ein Praktikum in Aussicht, das aber auch nicht länger als 2 Wochen geht/ gehen soll und noch längst nicht angefangen hat. Ansonsten hast du vielleicht Stress mit deinen Eltern oder "verminderten" (da kein Job) Alltagsstress, aber den hat jeder.

Dein Vater renoviert die Wohnung alleine (und das mit 70 – und doch, in drei Jahren kann sehr viel passieren, das eine spätere Renovierung unmöglich macht), du musst nur irgendwann deine Kartons packen und runterziehen. Über deine Möbel werden sich siche rdeine Eltern einen Kopf gemacht haben.

Ja, das kann nerven, aber du siehst das ganze in meinen Augen schon seeehr dramatisch.

Wie stellst du dir ein Leben auf eigenen Beinen mit einem Vollzeitjob denn vor? Klar fallen die Eltern als "Nerv-Faktor" weg, aber dazu kommt ein eigener Haushalt mit ziemlich viel Verantwortung, mit Putzarbeit, du musst einkaufen, für dich sorgen usw.

Wenn du bereits mit einem Umzug von einem Zimmer ins nächste überfordert bist, dann solltest du dir das mit einer Wohnung nochmal gut überlegen.

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Dass du die Bewerbung nicht abschicken willst wegen der Mathenote... "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.", sag ich mal.

Was ist verschenktes Porto von 1,45 € gegen eine Ausbildungsstelle? Wenn du Bewerbungen gar nicht erst abschickst, kannst du auch keine Stelle bekommen. Ich selbst habe knapp 70 Bewerbungen in einem Umkreis von 300 km verschickt und hatte selber ein Jahr Pech. Im Jahr darauf hatte ich gerade eine handvoll abgeschickt und – schwupps – hatte ich ne Ausbildungsstelle 80 km von meinem Wohnort entfernt, eigener Wohnung inklusive. Übrigens mit eingescanntem Foto. ;-) Ausbilder wissen, dass man das Geld nicht locker sitzen hat und solange man einen halbwegs funktionstüchtigen Drucker hat, sieht auch ein eingescanntes Foto passabel aus. Natürlich nicht wenn man das Original vom Fotografen danebenlegt. Fotos sind übrigens kein Muss mehr. Du kannst es auch weglassen.

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Ich denk mir auch immer: Wenn jemand wirklich Interesse an einem hätte, weil er MICH will, dann würde man sich direkt melden...

Du bist keine hochbezahlte Fachkraft, sondern eine angehende Azubine. Du kommst mehr oder weniger frisch aus der Schule und kannst "nichts". Da wird dir keiner sofort einen Vertrag auf den Tisch knallen, sondern die Leute schauen sich die Bewerber an und gucken, wer den besten, klügsten, lernwilligsten Eindruck macht. Teilweise müssen sich mehrere Vorgesetzte zusammensetzen und das besprechen und sich austauschen. Es ist utopisch zu glauben, dass die alle nur auf dich gewartet haben.

Wenn du den ganzen Krempel jedoch nur aufgrund deiner Mathenote abwinkst, dann ist das gelinde gesagt "dumm"- nein, ich nenne DICH nicht dumm. @:) Aber a) nicht nur deine Mathenote ist schuld wenn du Absagen bekommst und b) du solltest nicht darauf verzichten eine Bewerbung abzuschicken, nur weil eine Note nicht passt.

Es kommt auf soo viel mehr an! Azubis müssen lernwillig sein, pfiffig, selbstbewusst aber höflich, man muss merken, dass sie WOLLEN und wenn man das rüberbringen kann, dann scheißen (pardon) die Ausbilder drauf, wenn eine Note nicht passt.

Liebe Grüße @:)

x)YunIax


Hachje…

@ MarryPoppins

Wir ham hier an sich gesehen im Haus viele Treppen, ich glaube von der Haustür unten bis hier nach oben sind es ~30 Treppenstufen. Ich meinte mit "paar Stufen", dass es von der Etage unten zu der hier oben auch nicht sooo viel mehr sind. ….

Ich finds aber halt ziemlich beschissen, wenn dann die ganzen Möbel nach unten sollen.

Der Tisch, an dem ich z.B gerade sitze, ist breiter als die Tür. Wie ist der bitte hier rein gekommen? Und wer soll den die Treppen nach unten schleppen? Ich hebe mir da nen Bruch. Solche Sachen halt. … Ich find das halt recht unnötig. Es wäre von meiner Warte aus nun mal viel einfacher, er würde das unten vermieten, dass müsste auch niemand Möbel nach unten schleppen etc. Aber egal, wenn ich mir die Kommentare so angucke, versteht man mich schon wieder schlecht. Und "easy" isses nicht, weil da noch ein anderer Aspekt hinzukommt, der was mit meiner Mutter zutun hat, den ich hier aber nicht nennen möchte. …

@ quengler

Ich hatte dich ja schon mehrmals gebeten, dass du doch bitte nicht mehr hier rein schreibst. Da dich das ja scheinbar nicht interessiert, werde ich jetzt einfach deine Beiträge ignorieren in der Hoffnung, dass du dir irgendwann einen anderen Ort suchst…

@ Kaffeepause

Wie gesagt: Für Nebenjob habe ich mich beworben bzw. umgeguckt, aber wenn die nun mal gerade keinen brauchen? Und ich schreibe gerade Bewerbungen .. und warum das vorher so wenige waren, habe ich ja auch bereits erklärt.

@ LadyOfShalott

Ich habe deinen Beitrag gelesen. Das schreibe ich jetzt nur, damit sich nicht wieder jemand beschwert, ich würde seine Beiträge nicht lesen. Aber ich weiß nicht so recht, was ich dazu sagen soll…. Trotzdem vielen dank. (Und ich habe kein Problem mit einem Umzug an sich sondern damit, dass ich jetzt extra wegen "so nem Mist" für "so kurze Zeit" nach da unten ziehen soll.)

@ Rut

Hmja. "Terror" ist ja auch sehr übertrieben. Wenn ich gekonnt hätte, wäre ich gerne mit 12 Jahren schon hier ausgezogen, das hätte mir einiges erspart. Man sollte nicht über Leute urteilen, wenn man ihre Geschichte nicht kennt. …

@ jam88

Mein Selbstwertgefühl ist ja auch kaum vorhanden, hat halt seine Gründe. Ich arbeite daran. Nur wenn mir dann "fehlende Selbstsicherheit" u.a. als Grund genannt wird, warum man mich nicht nimmt, finde ich das unfair … Als ob ich dafür viel kann bzw. als ob ich mir so was plötzlich aus dem Hut zaubern könnte, aber naja. Und jemanden wie mich zu fragen, mit welchen Leistungen er bisher zufrieden ist.. erübrigt sich ja auch .. Naja, mal sehen .. Wer sprach denn bisher von Bafög? Gings hier mal darum? Ich sprach doch bisher wenn von BAB… und nein, ich will nicht studieren… :-D Das habe ich bereits ausgiebig erläutert.

@ Choupette_Finnian

Ist ja nicht so, als müssten nur meine Möbel runter, es muss ja fast alles hier oben runter.

Und die Möbel unten müssten weg bzw. nach oben. Und und und … x_x Und dann gibt’s da noch nen anderes Problem, was ich aber nicht nennen möchte, was das ganze noch komplizierter macht. … Man kann ja anscheinend nicht verstehen, dass es mir persönlich lieber wäre, wir würden hier oben wohnen bleiben. … Und dass zu vergleichen mit einem "normalen" Umzug von hier weg bzw. mit der Situation, wenn ich alleine leben würde, ist nicht angemessen, damit habe ich ja kein Problem. (..) Und es sind ja nicht nur 1.45€ Porto, auch der Briefumschlag und dann das Foto vom Fotografen, was ich losschicken würde, obwohl kaum ne Chance besteht, dass man sich mit der Mathenote meine Bewerbung anguckt. … Naja, mal gucken. ..

l~uVcky:_1lesxs


@ xYunax

hast du schon mal vorher mit dem Personalverantwortlichen telefonisch gesprochen vor dem Vorstellungsgespräch. Ich meine es so, in größeren Unternehmen gibt es ja Personalabteilungen die die Stellenausschreibungen für die Fachbereiche erledigen. D.h., die Fachabteilung sagt dem Personalisten welche Kraft benötigt wird undwas diese können muss. Und meine Idee wäre mit einem Personalisten zu sprechen welche Abteilung jemanden sucht, wo sonst niemand hin will, dann hast du vllt. größere Chancen. Ich habe es einmal so gemacht, |-o nicht direkt gefragt,, aber die Stellenausschreibung die lange am Markt war, mich beworben und dann erzählt dass ich das mal kennenlernen will, und aber auch anklingen lassen, dass mein derzeitiger Job aus ist und ich mich umgesehen habe was es sonst noch gibt am Arbeitsmarkt und dieser Posten interessant klingt. x:) Sowohl die Personalistin als auch der neue Chef hatten Verständnis, schließlich haben sie auch einmal Job gesucht...

Jedenfalls darfst du dich nicht entmutigen lassen, ich bin ganz ganz sicher, dass du bald einen Job bekommen wirst. :)* Schreib vllt. mal was du gerne machen würdest ;-)

Bis bald @:) *:)

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