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Nach Vorstellungsgespräch nur Absagen, demotiviert

C"aram2ala


Ich sehe für Yunax, dass sie hier wirklich Zeit braucht und diese dann aber auch nutzen sollte, so dass sie selbstständiger wird. Ich kann hier Ralf Bihlmaier nennen, manche Bücher von Doris Wolf. Da gibt es auch Seiten im Internet dazu. Wenn man aber die Zeit nicht nutzt, dann tut man sich keinen Gefallen, denn das schüchterne, ängstliche Verhalten kann in jedem Fall besser werden. Aber ohne etwas zu tun, geht es nicht, dessen muss man sich als erstes bewusst werden.

A9pfel7k:uchgexn007


Habe ich das gerade richtig verstanden....es gab eine Zusage und die wurde dann von der TE abgelehnt, da zu kurzfristig....aaaahhh :=o :-X .

Eine Super-Chance verpasst...oh man... . :|N ??? Ob das nicht ein großer Fehler war. Klar, Veränderung ist nicht immer "angenehm", aber am besten lässt sich das durchziehen, wenn man nicht zu viel nachdenkt, diese ganzen was und wenns abstellt, denn diese "Probleme" lösen sich oft mit der Zeit von selbst, z.b. lernt man neue Leute kennen, die die gleichen Probleme haben und man hilft sich beim Umzug gegenseitig, die neuen Chefs haben da eine tolle Wohnung gesehen und geben dir einen Tip usw ., zum Einwohnermeldeamt geht man mit neuen Mitschülern hin, dann kommt eventuell noch eine neue nach dir in die Klasse, da bist du dann nicht die Letzte. ":/ ":/ Und falls es nichts gewesen wäre, hätte man von selbst gehen können. Aber gleich dieses von vornherein ablehnen, wegen, weil .... das find ich nicht gut. Veränderung muss ja nicht gleich schlecht sein und im Leben notwendig.

s\chn^ecke1x985


Dumal hatte schon recht, mit dem was er sagte – du trittst auf der Stelle, selbst wenns auf dem Silbertablett serviert wird, kommt wieder eine Ausre-äh, ein Grund wieso es nicht geht. Gestehe dir ein, dass du zur Zeit nicht in der Lage bist, arbeiten zu gehen und kümmere dich um einen Therapieplatz wo das in Angriff genommen wird.

Ich würde auch sagen, dass dir eine Psychotherapie gut tun könnte. Denn im Moment bist du durch deine Ängste dermaßen blockiert, dass wirklich gar nichts geht. Das wird auch nicht von alleine besser.

Wenn du die Zusage Ende Juli bekommen hättest (auf die du laut älteren Posts gewartet hast), dann wäre das ebenfalls an diesen Parametern gescheitert.

Momentan bist du in einer Situation, wo du zwar willst, aber nicht kannst. Wenn du dir eingestehen kannst, dass Anteile deiner Persönlichkeitsstruktur höchst problematisch sind und diese Probleme in Form einer Therapie in Angriff nehmen kannst, dann bin ich mir sicher, dass sich auch auf lange Sicht das Können wieder dem Wollen annähert. Momentan belügst du dich selber, indem du dir vormachst, dass du das alles so packen kannst, wie du es dir vorstellst. Manchmal muss man aber auch eine Niederlage eingestehen können und dann daran arbeiten, dass der hohle Zahn gezogen wird.

s{chnec_ke1x985


PS: Ich bin mir auch sicher, dass eine Psychotherapie dir selbst soweit Klarheit bringt, dass du mit deinen Eltern auf einer anderen Ebene kommunizieren kannst. Sie können nicht in die hineinschauen, und von außen vermittelst du den Eindruck von... "Faulheit". Wenn du in der Lage bist, zu dir selbst ehrlich zu sein, dann kannst du auch zu deinen Eltern ehrlich sein. Ich habe mich selbst und meine Eltern lange belogen, weil es einfacher war, alles auf die Faulheit zu schieben. Als ich dann kommunizieren konnte, was in mir vorgeht, was meine Probleme sind und wie ich mit Hilfe einer Therapie dran arbeite, war das Thema mit dem ständigen Versagen gegessen.

L^adyO9fShaloxtt


Hab jetzt nach der selbst verordneten Sendepause von xYunax mal wieder den aktuellen Stand der Dinge gelesen und mich erst aufrichtig gefreut, dass sie nun endlich eine Möglichkeit bekommt, ihre Pläne umzusetzen.

Hatte aber auch befürchtet, dass sie die Stelle nicht annehmen wird, und wurde leider darin bestätigt :-/ ":/

Und wieder einmal sind wir an dem heiß diskutierten, schon mehrfach wirklich ernst gemeinten und wohl durchdachten Ratschlag angelangt, dass Yuna sich endlich einmal professionelle Hilfe -und ich sage jetzt auch das "böse" Wort: Psychotherapie- mit ins Boot holt, um handlungsfähiger zu werden und sich nicht aus lauter Blockiertheit und Spekulationen über Horrorszenarien, bzw. vorweggenommenes Scheitern noch mehr Chancen zu verbauen.

mIne}f


Wenn es Leute gibt, für die so eine Spontanaktion gar kein Problem wäre, ist das ja schön, für Yuna (und andere) ist es aber eins, fertig aus.

Jepp. Und in in einer Jugendherberge hätte ich mich mit 22 auf Ausbildungssuche auch nicht einquartiert. Böse, zu wählerische und unflexible mnef... :-X

E.lafRenmitchhx0815


Ja. Eine Therapie, in der all das hier aufgelaufene mal angegangen und verarbeitet wird, wo du wieder zu innerer Stärke und Selbstvertrauen finden kannst, wäre wirklich das richtige in deiner momentanen Situation.

Du solltest dort erkennen das deine Reaktion auf einen möglichen Ausbildungsbeginn August 2015, also heute in 10 Monaten nicht sein sollte: "Ohgott, okay, es geht bald los.". Denn mit "bald" hat so ein Zeitraum nichts zu tun.

Du suchst kopflos nach Gründen warum dieses und jenes gerade jetzt nicht möglich ist. Und redest dir dabei ein das nur das "jetzt" das Problem ist, nicht aber die Sache selbst. Und das ist der Fehler den du momentan machst.

Ich weiß aber schon ganz genau wie deine Reaktion darauf – bzw. wurde das in ähnlicher Weise von anderen ja auch gesagt – sein wird:

"Nein, dass geht überhaupt gar nicht. Dann hält mich meine Familie gänzlich für einen Versager/Trottel/*hier ein Wort deiner Wahl einfügen*. Mein Vater wird mich nach dem Verstand fragen und ganz sicher nicht zu einer teuren Therapie fahren. Völlig unrealistisch. Wie soll ich das überhaupt bezahlen? Und ich will ja einen Aushilfsjob suchen, wisst ihr doch, da hätte ich gar keine Zeit für eine Therapie. Außerdem weiß ich gar nicht wie so was überhaupt funktioniert. Da brauche ich gar nicht erst drüber nachzudenken, funktioniert sowieso nicht. Aber trotzdem danke das ihr euch so viele Gedanken über mich macht."

Andere verlassen mit 16/17 die Schule nach der 10. Klasse und fangen dann eine Ausbildung an... Die haben die gleichen Probleme wie du jetzt und sogar noch mehr.

Und falls du auf den Gedanken kommen solltest doch ein Studium anzufangen. Nein, dass wäre wirklich nichts für dich. Jedenfalls nicht in deinem aktuellen Gemütszustand. Denn dort geht gar nichts ohne ständige Selbstmotivation.

x3Yu`nax


Ich find das etwas … frech?... mir eine Therapie vorschlagen zu wollen, nur weil ich mich nicht in der Lage sehe, innerhalb von einem Monat umzuziehen bzw. kein Fan von spontanen Aktionen bin. Und es ist ja nicht nur das. Dass ich so viel von der Berufsschule aufholen müsste usw., ist dann nur eine weitere Schwierigkeit, die nicht sein müsste.

Wie gesagt. Und es ist für mich ein Unterschied, ob ich beispielsweise im Mai/Juni nächsten Jahr dann gesagt bekomme, ich könne im August die Ausbildung anfangen und dann alles planen muss oder halt einfach von heute auf morgen spontan im Vorstellungsgespräch, wenn im Vorfeld nie davon die Rede war, weil bis nächstes Jahr im Sommer habe ich mich ja schon gedanklich mehr damit beschäftigt bzw. hoffentlich Dinge geregelt und hoffentlich einen Aushilfsjob/Geld … versteht ihr jetzt bestimmt nicht.

Und ja, ich weiß, kann gut sein, dass ich gar keinen Job finde… Dann habe ich immer noch kein Geld, aber bin gedanklich zumindest schon darauf vorbereitet und habe Sachen wie BAB etc., Waschmaschine (falls das denn sein muss) und so geregelt und kann die Berufsschule gleich von Anfang an mitmachen und muss keine Angst haben, dass ich es nicht schaffe, das aufzuholen.

Mich machen eure Beiträge eher traurig. Wollt ihr meinen Eltern oder Bella933 jetzt auch eine Therapie vorschlagen, weil sie ebenfalls meiner Ansicht sind und ihnen das auch zu kurzfristig ist?! Also bitte… Es sind nicht alle Menschen gleich und dass man dann denen, die "nicht normal" sind bzw. anders als man selbst (und man es nicht versteht) gleich mit nem Psychologen kommen muss …Ist ja schön, wenn ihr das alles geschafft hättet in der kurzen Zeit, ich halt nicht. Und ich finde, es ist besser, wenn ich das schon im Vorfeld weiß, als dass ich irgendwie mittendrin merke, dass das alles nicht geht und dann noch mehr Chaos entsteht, und ich am Ende gar nix habe und die Firma auch nicht. Wie gesagt. Aber egal …

Außerdem habe ich eben meine Emails gelesen und schon ein weiteres Vorstellungsgespräch im November (vermutlich) in Aussicht. Für einen anderen Beruf, aber ironischerweise in genau der gleichen Stadt, wo ich erst am Wochenende war, haha … Naja, dann dürfte ich mich dort immerhin einfacher zurechtfinden. Seht ihr. Eine weitere Chance… und da werde ich dann aber auch vorher fragen, ob die Ausbildung auch wirklich August 2015 anfängt und nicht schon irgendwie "demnächst". Man lernt ja … So. Und jetzt würde ich euch bitten, Abstand von irgendwelchen Therapievorschlägen zu nehmen. Vielen Dank. Ich schreib hier auch lieber erst wieder rein, wenn ich dann doch einen Aushilfsjob gefunden habe oder das nächste Vorstellungsgespräch vorbei ist, sonst wühlt mich das hier wieder viel zu sehr auf. Bis die Tage.

@ ElafRemich0815

Du verstehst mich bzw. meine Posts nicht und das ist mir auch gerade zu anstrengend, da zu diskutieren. Ich habe ein Problem mit "Umzug von heute auf morgen" nicht mit "2-3 Monate vorher" für ne Ausbildung August 2015. Du musst auch nach dem "aber" weiter lesen… Aber egal. Bis demnächst.

Hpin<atxa


Dein Beitrag ist genau das was, der böse Elaf gesagt hatte.

Es wird langsam Zeit einzusehen, dass du ein gewaltiges Problem mit Veränderung hast, das nichts, aber auch gar nichts mit Persönlichkeitszügen hat. Du bist innerlich so blockiert und gehemmt und verängstigt, dass du dir im Leben nur selbst im Weg stehst. Eine Gesprächstherapie, auf die man sich aber einlassen muss, könnte dir sehr gut helfen, andere Sichtweisen zu bekommen und dich innerlich so zu stärken, dass du dich nicht 10 Monate innerlich auf eine Veränderung vorbereiten musst.

allgemein finde ich ja, dass der Faden ja an sich keinen Sinn mehr hat – es dreht sich seit Ewigkeiten alles nur im Kreis

mKo`ri.


Yuna, mach dir nichts draus. In jedem zweiten Faden wird dem TE hier im Forum eine Therapie nahegelegt, ob er's braucht oder nicht, ist Standard hier. ;-D

Ich frag mich manchmal, wie all die armen Menschen früher bei normalen (!) Problemen ohne Therapie auskamen. ;-D

Viel Erfolg fürs neue Vorstellungsgespräch! :)^ :)= :)* :)* :)*

HFinaxta


Ich frag mich manchmal, wie all die armen Menschen früher bei normalen (!) Problemen ohne Therapie auskamen. ;-D

Ich glaube, das was Yuna hat, geht weit über "normale" Probleme hinaus und daher ein guter Grund, sich Hilfe zu holen. Sie kommt alleine nicht vom Fleck, schlägt Chancen aus und dergleichen?

"Früher" hätte man übrigens auf solche Befindlichkeiten keine Rücksicht genommen und die junge Dame rausgeschmissen, wenn sie nichts leistet oder verheiratet.

mFnexf


Sie kommt alleine nicht vom Fleck, schlägt Chancen aus und dergleichen?

Sie hat schon einige kleine Fortschritte gemacht. Aber es ist typisch für solche Fäden. Solche Dinge werden ignoriert. Alles Augenmerk auf die Dinge, die wieder verpatzt wurden.

moobri.


Sie hat schon einige kleine Fortschritte gemacht. Aber es ist typisch für solche Fäden. Solche Dinge werden ignoriert. Alles Augenmerk auf die Dinge, die wieder verpatzt wurden.

Ja, leider.


Yuna hatte das Probearbeiten, hat das Praktikum in der Stadtbücherei gemacht, nun 15 Berwerbungen geschrieben ... nicht vom Fleck kommen, sieht für mich anders aus.

Jetzt steht sogar wieder ein Vorstellungsgespräch an :)^

Und Chancen ausschlagen? Naja, eine Chance und nur aufgrund der Umstände, weil es eben sehr kurzfristig war und ganz ehrlich? Dass denen der Azubi abgesprungen ist, dafür kann Yuna nichts, sie hatte sich für 2015 dort beworben. Für jemanden, der dort um die Ecke wohnt, wäre es ja wahrscheinlich kein Problem gewesen, aber mit Umzug und allem – mein Ding wäre das so kurzfristig eben auch nicht.

s~chnecxke198x5


Tatsache ist aber, dass sie relativ normale Hürden des Erwachsenwerdens nicht nehmen kann, deutet für mich schon auf ein tieferes Problem, als reine charakterliche Disposition. Wenn man sich umsieht und merkt, dass 95% aller Leute schon mal in einer ähnlichen Situation waren (und dabei noch deutlich jünger waren), diese Schwierigkeiten aber meistern konnten (und ich sage nicht, dass das leicht ist), dann würde ich mich schon mal darauf fokussieren, warum denn ich ausgerechnet der Geisterfahrer bin?

Und was am Vorschlag für eine Therapie entwürdigend sein soll, das erschließt sich mir nicht. Immerhin sucht Yuna hier und auch im realen Leben Hilfe, bekommt sie aber anscheinend nicht in der Dimension, die sie bräuchte. Sicher wird ihr kein Psychotherapeut die Waschmaschine bezahlen. Aber er wäre reale Hilfe in einer realen Krisensituation - eigentlich das, was Yuna sucht und von ihren Eltern nicht bekommt. Und sei es nur, um das ewige Auf und Ab und ihre sehr negative Einstellung zu manchen Erfahrungen (die m.M. aus einem tief sitzenden Angstgefühl und mangelndem Selbstbewusstsein) abzufangen und besser kanalisieren zu können. Therapie ist doch keine Strafkolonne %-|

Sie läuft weg - nicht nur vor dem Job, den Herausforderungen (siehe z.B. Schüchternheit), auch vor den Usermeinungen. Weglaufen und auf bessere Zeiten hoffen löst aber keine Probleme. Wer anders fühlen will, der muss anders tun.

s(chnNeckeo198x5


PS: Und ich glaube es auch nicht, dass sie es genießt, dermaßen von ihren Einschränkungen geknechtet zu werden. Das erzeugt Druck, das Gefühl von Frustration und Machtlosigkeit. Sie muss aber einen Weg finden, um wieder die Kontrolle zu haben. Das pusht auch das Selbstbewusstsein

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