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Arbeitgeber meldet sich 5 Tage vor dem Vorstellungsgespräch

Hgans "Ulli hat die Diskussion gestartet


Hallo liebes Forum,

wie schon aus der Überschrift ersichtlich, meldet sich der AG 5 Tage vor dem Vorstellungsgespräch nochmals telefonisch mit dem Hinweis, dass ich ja eine Festanstellung suchte und diese Stelle aber auf 2 jahre befristet wäre. Das war und ist mir natürlich klar und ist keine Hindernis – sonst hätte ich mich ja nicht beworben.

Vor 1 Woche kam die Einladung zum VG.

Also irgendwie habe ich das Gefühl, die wollen mich ganz gepflegt wieder ausladen. Oder nehme ich das zu persönlich bzw. habe ich das falsch verstanden?

Große Hoffnung mache ich mir jetzt nicht mehr. Runterfahren tue ich aber trotzdem.

Gruß

P.S. Muss allerdings sagen,dass die Entfernung einmal durch ganz D ist; 900km.

Antworten
j'ust_Lloo9kixng?


Vielleicht wollen sie auch einfach nicht, dass du 900km fährst nur um erst dann herauszufinden, dass es die falsche Stelle ist.

Ich würde es eher als Entgegenkommen vermerken.

k2le>iner_dr>acheFnstern


Ich finde das eher sehr nett von dem AG!!

Wahrscheinlich hat er die 900km gelesen und daher noch mal nachgefragt!

ist ja nicht die Regel, dass jemand wegen einer befristeten Stelle 900 km weiter zieht.

Leider ist es eben ganz oft so, dass Bewerber nur die halbe Annonce lesen und dann von solchen Dingen plötzlich "überrascht" sind, von daher sehe ich das überhaupt nicht negativ (und ich bin bei uns in einigen Fälle der AG)

HSaXns 5Ulli


Ok, danke für eure Meinungen.

Dann sehe ich das doch zu pessimistisch. Ich bin der Meinung, dass man die Konditionen der Stelle kennt, wenn man sich darauf bewirbt. Dieser Hinweis ein paar Tage vorher würde ich einfach deuten als "Zaunpfahl".

Die Entfernung ist allerdings ein entlastendes Gegenargument.

Gruß

1[to3


Es gab mal Zeiten, wo Arbeitgeber die Fahrtkosten gezahlt haben. Schließlich laden sie die Bewerber ein...

Hat sich die gesetzliche Grundlage eigentlich mal geändert oder nur die gelebte Praxis?

H>an"s Ulxli


@ 1to3

Kenne ich auch noch.

Kommt wahrscheinlich auf die Stelle und den Status des Bewerbers an. Kann man pauschal so nicht beurteilen. Heute bezahlen AG eher weniger.

S\unflo9wer,_73


Ich finde es ein faires Vorgehen: Man weist explizit drauf hin, dass es eine befristete Stelle ist. Spart DIR damit ggf. Zeit – und sich selber auch, indem man die Bewerber fernhält, die DESWEGEN den Job dann ggf. doch nicht wollen.

Fahrtkostenübernahme:

Entweder Arbeitsagentur (wenn arbeitslos/arbeitssuchend gemeldet). Ansonsten hat bei mir noch nie ein potentieller AG was gezahlt. Unis & Gesundheitssystem, da gibt's kein Geld zu verschenken. Und man beweist seine moderne Jobmotivation doch, indem man NICHTS verlangt und nur gibt als Arbeitnehmer. ]:D

1itxo3


Komisch. Meines Wissens ist die Rechtslage immer noch unverändert und eindeutig: Der AG muss zahlen:

[[http://www.sueddeutsche.de/karriere/bewerbungsgespraech-wer-kommt-fuer-die-reisekosten-auf-1.1467122]]

Einzig dann, wenn der neue Arbeitgeber vorher darauf hingewiesen hat, dass er keine Reisekosten übernimmt, bleiben Sie darauf sitzen. Das muss er aber schon in der mündlichen oder schriftlichen Einladung deutlich gemacht haben. Schweigt er dazu, können Sie davon ausgehen, dass er die anfallenden Ausgaben übernimmt. Im Vorstellungsgespräch darf er die Übernahme nicht mehr ablehnen.

[[http://arbeitgeber.monster.de/hr/personal-tipps/personalmanagement/arbeitsrecht/regelungen-zur-kostenuebernahme-67090.aspx]]

Der Arbeitgeber kann den Anspruch des Bewerbers auf Ersatz der Kosten für das Vorstellungsgespräch aber auch von vornherein ausschließen. Dies ist zwar nicht üblich, aber durchaus zulässig. Dazu bedarf es einem ausdrücklichen und unmissverständlichen Hinweis des Arbeitgebers – und zwar vor dem Bewerbungsgespräch. Am besten erfolgt der Kostenausschluss in dem Brief oder in der E-Mail, in dem die Einladung zu dem Vorstellungsgespräch ausgesprochen wird.

Formulierungsbeispiel: "Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir etwaige Ihnen mit der Wahrnehmung von Vorstellungsgesprächen in unserem Hause verbundenen Kosten nicht übernehmen können."

Daraus kann man doch eigentlich nur ein Fazit ziehen: Fahrtkosten zunächst selbst tragen und nach einer Absage alles einem Anwalt übergeben und einfordern lassen. Und nach einer Zusage die Rechnung an die Perso geben...

C$oPteSqauvaxge


Also ich gehe davon aus dass der AG dir die Fahrtkosten erstatten müsste. Wenn ihm nun plötzlich eingefallen ist, dass er dich gar nicht brauchen kann, würde er dich (halt unter irgendeinem Vorwand) wieder ausladen. Nachdem er das nicht getan hat, sondern dich nur nochmal auf die Befristung hingewiesen hat, wollte er wohl sichergehen, dass er dich nicht aus seiner Sicht umsonst eingeladen hat, weil DU die Stelle dann gar nicht willst, weil sie nur befristet ist.

c.hiefo8latxu


Stimmt und so könnte es dann auch eine positive Wendung nehmen ...

h;awa?it_oaxst


Soll der TE dann eigentlich vor Ort nach oder vor dem Gespräch wegen einer Rückerstattung fragen.

Oder müsste man das vorher klären?

hLawai)toa7st


(also wenn der TE fragen WILL oder wollen würden...) *:)

zzz

Spunfl~owTer_x73


Tja, bei mir steht das mit der Verweigerung der Fahrtkostenübernahme immer direkt in den Stellenausschreibungen drin...

EQhemaliwgera Nuwtze+r (#32\5x731)


Ich bin der Meinung, dass man die Konditionen der Stelle kennt, wenn man sich darauf bewirbt

Das mag bei dir so sein, aber ich versichere dir das es Menschen gibt denen die Konditionen mangels Information nicht vorher bekannt sind ....

EOhemaligegr Nut1zeGr (#325731)


In den letzten Stellenausschreibungen bei denen ich mich beworben habe, schon ein Jahr her, stand direkt drin das Fahrtkosten nicht übernommen werden

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