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Wie ist das mit dem Unterhalt?

sVunny(_shivne hat die Diskussion gestartet


Mein Freund hat eine Kind aus einer alten Beziehung und muss seit einem Jahr jetzt 225 Euro Unterhalt zahlen. Seitdem sieht es bei uns finanziell nicht wirklich gut aus und auch wir haben über eigene Kinder nachgedacht. Aber wie sieht das dann mit dem Unterhalt für das jetzige Kind aus?

Ich habe Angst, dass wir auf ein eigenes Kind verzichten müssen weil wir uns das nicht leisten können,mit dem Unterhalt.

Antworten
t,emaxre


Der Unterhalt für das jetzige Kind wird den Freund zahlen müssen bis sein Kind 18 ist bzw. selbst Einkommen hat. Da gibt es bestimmte Regelungen die Du im Intenet nachlesen kennst.

In wieweit der Unterhaltsanspruch reduziert wird, wenn er ein niediges Einkommen hat, kannst du auch erfragen. Aber der Anspruch beleibt in jedem Falle bestehen.

Ich finde auch richtig, dass er den Unterhalt zahlen muss, denn was kann den das Kind dafür, wenn sich die Eltern trennen.

Damit müsst ihr Beide also kalkulieren.

D>uma<l


sunny_shine

Aber wie sieht das dann mit dem Unterhalt für das jetzige Kind aus?

Der Unterhaltsanspruch bleibt natürlich. Zur Orientierung kann man die [[http://www.olg-duesseldorf.nrw.de/infos/Duesseldorfer_tabelle/ Düsseldorfer Tabelle]] nehmen.

d|insgchen3x21


Hallo,

ja natürlich muss er weiter zahlen, schliesslich wird ein "altes" Kind ja nicht wegen eines "neuen" Kindes ausgetauscht..zumindest nicht, was den Unterhalt betrifft. Das wäre ja wohl auch nicht Sinn der Sache, denn dein Partner hat Verantwortung übernommen im Moment der Zeugung und der hat er nachzukommen...sei es auch nur finanziell.

Und nur mal so am Rande...wenn die 225€ Unterhalt bei euch über die Frage Kind ja oder nein entscheiden...dann solltet ihr vom Kinderwunsch eh Abstand nehmen. Kinder zu haben, bedeutet u.a. auch finanzielle Anstrengungen...da ist es mit 225€ mehr oder weniger nicht getan. Wenn es bei euch SO knapp ist, dann lieber noch warten.

MLami0x209


Der Unterhalt bleibt gleich, es wird sogar noch erhöht wenn das Kind 6 wird.

Ein eigenes Kind ändert da nicht dran.

Wqaterl:ix2


Der Unterhalt für das jetzige Kind wird den Freund zahlen müssen bis sein Kind 18 ist bzw. selbst Einkommen hat. Da gibt es bestimmte Regelungen die Du im Intenet nachlesen kennst.

Natürlich muss er Unterhalt für leibliche Kinder zahlen, aber wenn ihr verheiratet seid und evtl. noch ein Kind bekommt, wird zuerst dein Unterhalt und der eures Kindes berücksichtigt und der Unterhlt für das ande Kind ist nachrangig. Das heitßt, wenn sich dein Freund grade so dich + Kind leisten kann, dann kriegt das andere Kind wenig oder nichts mehr.

Natürlich ist das moralisch eine doofe Überlegung, aber ihr könnt wohl getrost zusammen ein Kind kriegen und heiraten, ohne, dass euch Kind 1 die Haare vom Kopf frisst. :=o Dafür sorgt der Gesetzgeber schon...

D*uemaxl


Waterli2

Das ist doch gar nicht mehr so?!

k$o'boldxine44


Mit Verlaub Waterli...dies wurde 2008 durch die neue Unterhaltsrechtsreform gekippt. Läßt sich leicht ergooglen.

Kinder, egal ob ehelich oder unehelich...haben den gleichen Anspruch was den zustehenden Unterhalt betrifft. Und ganz hinten...nach den Kindern...steht der Ehepartner.

Dies ist auch völlig richtig so das erst die Kinder ihren Anspruch haben.

t~em+a1re


@ Waterli2

Natürlich ist das moralisch eine doofe Überlegung, aber ihr könnt wohl getrost zusammen ein Kind kriegen und heiraten, ohne, dass euch Kind 1 die Haare vom Kopf frisst. Dafür sorgt der Gesetzgeber schon...

Ich weiß nicht ob es auch deine moralische Wertvorstellung wiedergibt und wie schon Dumal sagt ist die Regelung auch nicht mehr gültig, aber dennoch muss ich hierzu nochmals etwas schreiben.

Wenn ich ein Kind in die Welt setze habe ich die moralische Pflicht auch für dieses Kind zu sorgen. Wenn dann die Beziehung mit diesem Partner in die Brüche geht, ich einen neuen Partner finde und mit dem ein Kind haben will, finde ich es unterste Schublade, gesetzliche Regelung hin oder her, meinem ersten Kind die Unterstützung zu versagen.

Bereits die Überlegung von Sunny_shine ruft bei mir schon ein ungutes Gefühl hervor, wobei sie natürlich nichts für das Kind ihres Freundes kann. Wenn sie sich aber für ihn entscheidet, muss sie auch mit den Verpflichtungen aus seiner Vergangenheit leben.

Wenn man 225 Euro Unterhalt zahlt, was nicht im entfernsten die wirklichen Kosten abdeckt, die für ein Kind monatlich benötigt werden, und sich dann noch überlegt, wie man um die 225 € herumkommt, so finde ich das absolut beschämend.

Wenn ich in meinem Freundeskreis auf ein Paar mit dieser Einstellung treffen würde, wäre dies für mich ein Grund die Freundschaft zu beenden.

Ich glaube dies darf ich Vater, der von seiner Frau getrennt lebt und trotzdem für seinen Sohn in jeglicher Hinsicht alles tun würde, sagen.

I@sa|baell


temare

Unabhängig von dem Rest Deines Beitrages mal so eingeworfen:

Wenn man 225 Euro Unterhalt zahlt, was nicht im entfernsten die wirklichen Kosten abdeckt, die für ein Kind monatlich benötigt werden,.....

Unterhaltszahlungen des Partners bei denen das Kind nicht ständig lebt sind ja auch nicht dafür da sämtliche Kosten abzudecken.

cBhaxot


Liebe TE, ich kann dich sehr gut verstehen, weil ich ähnliche situationen aus meinen Bekantengreis kenne. Unterhalt ist selbstverständlich verpflichtend. So ist es auch gut. Wenn du ein eigenes Kind möchtest, bekommst du auch Kindergeld und not fals Unterstützung wie Familienkasse. Auf jedenfall wird es nicht einfach. Mich ärgert nur, wenn der Unterhaltzahlende alles mögliche für sein Kind tut um mit ihn Zeit zu verbringen. Die halbe Zeit das Kind hat und für das Kind sorgt. Es überall hinfahren muss, weil der Partner angeblich nicht mit den Unterhalt wirtschaften kann. Der Unterhaltzahlende, hat dann kaum noch Geld für seine eigene Familie übrig um mal auf den Jahrmarkt zu gehen.

d,espenWtes


Die halbe Zeit das Kind hat und für das Kind sorgt.

Wenn das der Realität entspricht, also wirklich das Kind die Hälfte der Zeit bei dem Unterhalt-Zahlenden lebt und dort auch zur Hälfte mit allem Nötigen (Schulzeug, Klamotten, Schuhe, Essen) versorgt wird, dann entfällt de Unterhalt und die Hälfte des Kindergeldes geht an den bisher Unterhalt-Zahlenden. Korrigiert mich, wenn ich auf dem Holzweg bin

DWuNmaxl


despentes

Jop.

s7unn&y_Ishxine


Das Ding es seine damalige Freundin hat gemeint sie nimmt die Pille( die zwei waren lange zusammen) naja und so war es aber nicht, dass Kind gesehen hat er auch noch nie,aber das spielt hier keine Rolle.

Ich frage mich nur ,ob wir wirklich auf ein gemeinsames Kind verzichten müssen.

Doumaxl


sunny_shine

Ich frage mich nur ,ob wir wirklich auf ein gemeinsames Kind verzichten müssen.

Nö.

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