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Wie ist das mit dem Unterhalt?

Ipsab-elxl


Da mein Freund sich ende des Jahres beruflich neu orientiert.Bzw. selbst wenn sich an seinem Gehalt etwas ändern würde,würde er ja noch mehr Unterhalt zahlen !?

Naja, das ist aber nicht die Welt, es sei denn, man verdient erheblich mehr als vorher (aber dann kann man es sich auch leisten ;-)).

Da würde ich mich anwaltlich mal erkundigen oder schau als Richtlinie mal hier rein:

[[http://www.unterhalt.net/blog/unterhaltsrecht/duesseldorfer-tabelle-mit-zahlbetrag.html Düsseldorfer Tabelle mit Zahlbetrag]].

Selbst wenn man zwei Einkommensstufen höher kommt – Beispiel: bis 1500 Euro/Monat eine Erhöhung auf 2000 Euro/Monat, wären es lediglich 32 Euro mehr die man zahlen müsste.

"Spürbar" wird es eher wenn Du Dir die Altersstufen des Kindes ansiehst. Aber selbst da liegt die Differenz immer noch weit unter 100 Euro/Monat.

D7umal


sunny_shine

selbst wenn sich an seinem Gehalt etwas ändern würde,würde er ja noch mehr Unterhalt zahlen !?

Ja. Ich habe ja einen Link gepostet. Zum einen siehst du beim Einkommen 400€ Schritte und zum anderen dass sich der KU um 15€-20€ pro Schritt erhöht.

I=sabexll


Dumal

Oder so ;-D

I9sa1bexll


Sorry, ich hatte nicht gesehen, dass Du auch schon verlinkt hast @:)

d,anae8x7


Ja, mein Unterhaltsanspruch stieg sprungahft an als meine Schwester durch den Abschluß ihrer Ausbildung keinen Anspruch mehr hatte, einfach weil man das was nach Abzug aller Belastungen und des Selbstbehaltes noch ürbig war nicht mehr durch zwei geteilt werden musste.

ITsabqexll


danae

Es ist auch so. Die Unterhaltsberechnung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Sprich, ausgehend vom Nettoeinkommen werden bestimmte Beträge berücksichtigt, also abgezogen. Sollte dann der Unterhaltsverpflichtete unter/an die [[http://de.wikipedia.org/wiki/Pfändungsfreigrenze#Pf.C3.A4ndungsfreigrenzen Pfändungsfreigrenze]] geraten, kann der Unterhalt auch mal geringer ausfallen (Das gilt für den Wegfall von Verpflichtungen natürlich umgekehrt genauso, dann rückt die nächste Priorität nach und wird aufgestockt).

Dazu gehört auch der Unterhaltsanspruch einer "neuen" Familie.

Ich bin aufgrund solcher Aussagen aber immer etwas vorsichtig hier (wegen den Forumsregeln bzgl. Rechtsberatung und so ;-))...

Ihsab<e"ll


Wobei es hier aber auch wiederum so ist, dass da schon sehr genau geschaut wird.

Also jemand der auf die Idee kommt sich nochmal schnell einen neuen BMW auf Kredit zu kaufen könnte irgendwie sehr blöde aus der Wäsche schauen ;-D ;-D

dYevilinidisguixse


Wenn ihr ein gemeinsames Kind hättet würde das bei der Berechnung des Unterhalts als Belastung mit berücksichtig werden.

Ich halte das für den entscheidenden Satz in diesem Thread.

ALLE Kinder einer Person sind bezüglich Unterhaltsansprüchen gleichgestellt! Was das in eurem konkreten Fall bedeuten würde, erfahrt ihr z.B. von einem Anwalt für Familienrecht. Die sind ja auch für Auskünfte da, nicht nur für Prozesse.

tlem#a`rxe


Wie wäre es wenn dein Freund erstmal die Verantwortung seinem bereits vorhandenen Kind in den Vordergrund stellt, als sich auszurechnen, wie ihr ein Weiteres finanziert um das Erste dadurch zu benachteiligen, dass dann für alle Beide weniger da ist.

Wenn ich (noch) ein so niedriges Einkommen hätte, würde ich schon auch im Sinne dem Wohle des neuen Kindes diesen Gedanken schnell wieder verwerfen.

Wie soll es eigentlich funktionieren, wenn dein Freund sich beruflich neu orientiert, weniger verdient und dein Einkommen sich durch das Kind auch noch verringert?

Ein Kind ist kein TV-Gerät, das ich ( und das ist für mich schon pervers) heute anschaffe und in 48 Monatsraten abstottern kann. Es hat Bedürfnisse die nun mal Geld kosten.

Wenn ich beim donnerstäglichen Hartz 4 TV Frauentausch sehe, welche Familien sich Kinder leisten und dann die Verantwortung dem Staat geben, geht mir die Hutschnur hoch. Du willst dich wohl gerne in diese Riege einordnen.

Schliesse diesen Threat und stelle den Wunsch zurück bis ihr euch ein Kind leisten könnt.

seunnyJ_sheiXnle


Deinen Kommentar hättest du dir sparen können. Wenn ich mich in diese Hartz 4 Riege einordnen wollen würde, würde ich mir wohl kaum um sowas Gedanken machen und mein Freund sich nicht beruflich neu orientieren.

Da könnten wir beide gleich auf Arbeitlos machen. Ohne worte!!!

t8emaire


Das Gleiche kann ich von Dir behaupten.

Es ist ohne Worte, das Du hier wirklich darüber nachdenkst, dass du die finanzielle Verantwortung deines Freundes für sein erstes Kind abgeben bzw reduzieren willst.

Außerdem ist es doch verwunderlich, dass du in einem Faden vor nicht einmal einem Jahr geschrieben hast, dass Du keine Kinder möchtest.

Das ist ein öffentliches Forum und darum werde ich weiterhin meine Meinung schreiben. Wenn Du keine Kritik verträgst, darfst du hier auch nicht posten.

Wer ein Kind hat, egal wie es zu Stande kam, muss dafür gerade stehen..und wenn man sich deshalb kein zweites Kind leisten kann, muss man vernünftiger Weise darauf verzichten.

IZsabeXll


temare

Bevor ich weiter etwas schreibe mal eine Frage:

Würdest Du auch dem Elternteil bei dem das Kind seinen ständigen Aufenthalt hat (hier der Mutter), der nun mit einem neuen Partner lebt – dasselbe sagen?

tEema@rxe


@ Isabell

Absolut!

tuecmaxre


Außerdem empfehle ich allen mal die Beiträge (Fäden) zu lesen die sunny_shine sonst noch so geschrieben hat.

Ich sehe da viele Baustellen in punkto Beziehung und Persönlichkeit. Diese Baustellen jetzt mit einem Kind "zu beseitigen" hat noch nie funktioniert.

Kinder sollten nach meiner Meinung zumindest in unserer Gesellschaft ein Recht auf ein Leben oberhalb des Existenzminimums haben. Die Kinderarmut in Deutschland ist steigend und deswegen vertrete ich auch meine Meinung. Wenn ich ,nur weil ich den Kinderwunsch habe, dieses Recht nicht respektiere, so ist das blanker Egoismus und schadet dem Kind.

Das Ganze endet dann meist mit der Inanspruchnahme des Staates und somit auch mir als Steuerzahler. Dafür habe ich kein Verständnis.

O_llec_Eule


Also ich kann es verstehen, wenn man mit der Frau die man liebt eine Familie Gründen möchte, auch wenn man bereits ein ungewolltes Kind mit einer anderen Frau hat! Dass das Kind nichts dafür kann, dass es vom Vater ungewollt war/ist, ist natürlich klar, aber ein anderes Thema.

Ich bin ja dafür, dass wenn die Beweislage klar wäre, dass die Frau dem Mann das Kind "untergeschoben" hat, sie auch allein dafür aufkommen sollte. Also wenn sie es finanziell schafft und unbedingt ein Kind haben will und es dem Mann "unterschiebt", soll sie allein dafür aufkommen – sie wollte ja das Kind!

Klar ist das in der Realität nicht umsetzbar, aber es wäre (meiner Meinung nach) gerecht!

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